Persoenlich finde ich, kompetent verlegte Kabelkanaele (also nicht die kleinen Plastikkanaele die oft einfach auch Tapeten geklebt werden)) durchaus nicht haesslich (ich finde zwar nicht, dass die die Aesthetik verbessern, aber eben auch nicht verschlechtern). Als Hausbesitzer wuerde ich (bewusst gewaehlter Konjunktiv) wohl selber ausreichend dimensionierte Kabelkanaele verlegen (mit Platz fuer mehr als einen ISP) und diese dann ISPs nicht-exklusiv fuer die NE4 zu Verfuegung stellen... das erhaelt das Potential fuer einen Wechsel des NE4 Betreibers aber erlaubt dem dann Kontrolle ueber die L1. Warum keine eigene Hausverglasung? Weil ich nicht davon ueberzeugt bin, dass ISPs werden Schlange stehen um eine eigene NE3 zu bauen und dass daher eine eigene NE4 im wesentlichen nur von einem Betreiber-ISP bespielt werden duerfte, Wettbewerb dann gerade mal ueber Bitstrom...
Beiträge von pufferueberlauf
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nd nicht nur Provider-Bashing zu betreiben.
Na ja, Du machst halt das Gegenteil und bashst oft erst mal die Nutzer und gehst davon aus ISPs machten keine Fehler (bis zum Beweis des Gegenteils). Ich wuerde das jetzt nicht direkt als Interesse den Nutzern zu helfen bezeichnen, zumindest nicht mehr oder weniger als von anderen Forumsteilnehmern, sondern lediglich kontraere Praemnissen.
Die Wahrheit liegt moeglicherweise zwischen den Extremen, mal ist es der Endkunde der etwas verkonfiguriert hat, mal der ISP...
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Der ONT wird aufs "providerlose" Netz umgeschrieben
Damit diese Seite Sinn macht, muss die eigentlich mit allen also auch noch niemals provisionieren ONTs ansteuerbar sein... aber keine Ahnung wie das tatsaechlich realisiert wurde.
Schade, dass die BNetzA da die ISPs nicht haerter an die Kandare nimmt, es ist die freie Entscheidung der ISPs ob sie PON oder AON verwenden wollen, aber die negativen Nebeneffekte der PON-Wahl auf die Endnutzer abzuschieben ist billig und kein Ruhmesblatt fuer die BNetzA das anscheinend einfach zu akzeptieren.
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Dann kann/wird sich die DG leider erst mal mit einem "wir koennen Fremdrouter nicht supporten" rausziehen, befuerchte ich.
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Wenn meine Modem-ID als Telekom GF Kunde schon vorher im OLT gespeichert ist, muss der Reseller diese eigentlich nicht nochmals registrieren.
Mein Verdacht ist, dass als Teil des Wechsels die Telekom den ONT automatisch de-registriert... die weiss ja nicht ob ihr den gleichen ONT weiterverwenden wollt. Aber das ist Spekulation, ich habe keine Informationen zum tatsaechlichen Prozess.
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Der Durchsatz liegt sehr niedrig (ca. 100/100 Mbps wen ich das richtig sehe), magst Du vielleicht einen Screenshot eines abgeschlossenen Tests unter:
Internet Speed Test - Measure Network Performance | CloudflareTest your Internet connection. Check your network performance with our Internet speed test. Powered by Cloudflare's global edge network.speed.cloudflare.composten? Achtung: der Test reportiert die eigene IP Adresse und den GeoIP-vermuteten Standort, die muss man gegebenenfalls schwaerzen*.
*) oder auch nicht, meine IP aendert sich so oder so alle 24 Stunden und die GeoIP-Schaetzung ist 100e Kilometer daneben
daher erspare ich mir da Schwaerzungen, aber das ist subjektiv. -
Die Reseller der Telekom kommen gar nicht an/auf den OLT, die bekommen den Traffic am BNG Standort, entweder als L2 oder L3, bei L3-BSA erfolgt die Kennung des Reseller-Traffic am PPPoE-Realm. Aber der Reseller bzw. dessen Kunde ist fuer den ONT verantwortlich, aber nur der Reseller ist Vertragspartner der Telekom, daher vermute ich ist der Prozess halt, dass der Reseller der Telekom die ONT Kennung uebermitteln muss, und das da keine Ausnahmen fuer Sonderfaelle gemacht werden..
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Ist das eine Miet-FB von der DG oder Deine eigene?
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In der Praxis ist es so, dass auch wenn sich im PON der Datenstrom geteilt wird, leitungsbasiert gearbeitet wird. Dein neuer Provider muss also deine Modem-ID kennen, damit er deine virtuelle Leitung sehen und "beschalten" kann.
Eigentlich muesste er das nicht, es reicht wenn der OLT Betreiber Bescheid weiss welcher ONT zu welchem Provider gehoert... Ich vermute, dass der Prozess halt fuer den IMHO Normalfall "gebuchter ISP ist fuer ONT und dessen Registierung beim OLT-Betreiber zustaendig" ausgelegt ist und nicht fuer den Sonderfall "ISP-Wechsel bei bereits provisioniertem ONT".
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Hat sich der Pfad geaendert, gegenueber frueher am Tag, oder ist das schlicht eine ueberlastete Uebergabe....
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Besser zu groß als zu klein
Siehe kingpin42 Post, groesser heisst i.d.R. auch teurer und das muss sich halt rechnen. Aktive Hardware haelt so oder so nur ein paar Jahre und wenn ich heute Hardware kaufe die ich waehrend ihrer Nutzungsdauer nie so weit auslaste, dass ich nicht auch mit kleinerer billigerer Hardware hingekommen waere, dann habe ich Geld verschwendet... Klar eine gewisse Ueberdimensionierung macht Sinn, als Reserve fuer Nutzungsspitzen oder Aenderung im Nutzungsverhalten ueber die Lebensdauer der Hardware, aber wer mit einem Mikrotik Router auskommen wuerde aber einen Big-Iron Router von z.B. Cisco kauft der duerfte nicht so lange im Geschaeft bleiben...
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Also weil ich nur einen relativ schmalen DSL Anschluss habe (100/40 reicht fuer meine Last mehr als aus) kann ich nur bedingt vergleichbar testen.
Einen Traceroute/mtr zu 2606:4700:20::681a:3f4 hingehen kann ich machen:
Codebash-5.3$ sudo mtr -ezb6w -c 1000 2606:4700:20::681a:3f4 Password: Start: 2025-11-02T11:38:25+0100 HOST: 123-1234567.local Loss% Snt Last Avg Best Wrst StDev 1. AS6805 dynamic-2a02-3100-81a5-d700-0000-0000-0000-0001.310.pool.telefonica.de (2a02:3100:81a5:d700::1) 0.0% 1000 1.3 0.8 0.5 7.5 0.4 2. AS6805 2a02:3001::20a 0.0% 1000 11.3 11.3 9.7 32.0 1.6 3. AS6805 2a02:3001::15 0.0% 1000 11.5 11.7 9.8 59.6 3.8 4. AS??? as13335.hamburg.megaport.com (2001:7f8:8:10:0:3417:0:1) 0.0% 1000 19.2 15.1 10.6 51.4 6.2 5. AS13335 2606:4700:20::681a:3f4 0.0% 1000 11.9 11.3 9.8 39.1 1.3 bash-5.3$Ist halt anycast und daher lande ich mit der IP direkt in Hamburg, wo auch mein PoP sitzt.
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Telekom 1000/500 FTTH, 5690 Pro. Getestet über WLAN.
Bei der erzielten Rate wuerde ich dem Test nicht vertrauen 740/62 von >1000/500 deutet an, dass das Ziel des Tests Deinen Internetzugang zu saettigen nicht erreicht hat, aber dann sind auch die Latenzwerte nur noch wenig aussagekraeftig.
Gut moeglich, dass 1Gbps den Test etwas ueberfordert oder das Problem ist auf die Uebergabe zwischen Telekom und Cloudflare zurueckzufuehren.
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Ne das Diskutieren lassen wir lieber ,ich kann dich halt auch nicht von überzeugen das 10G an Privat halt nicht das Riesen kosten Problem darstellen.
In der Tat kannst Du mich nicht ueberzeugen, so ganz ohne Zahlen zu den Kosten.
Die großen Kostentreiber sind nicht die Kosten für PNIs, IX Ports oder Transitports an sich, es ist das Netz mit dessen Komponenten.
Interessanter Datenpunkt, Danke, und ein deutlicher Unterschied zu meinen kleineren WISPs, die setzen kleinere Routerhardware ein, mit niedrigeren Kosten daher ist bei denen Transport, Transit bei denen ein relativ groesserer Faktor. Aber ja die lastabhaengigen Kosten betreffen natuerlich auch die notwendige Dimensionierung des eigenen Backbones.
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Das ist nicht falsch, die spannende Frage ist halt wieviel Peering-Ports/Transit brauchst Du und wie haengt das von den gebuchten Datenraten ab.
Deine Hypothese scheint ja zu sein, hoehere Endkunden Vertragsraten sind kostenneutral, d.h. der ISP muss seinen Uplink nicht erweitern. Frag doch da mal bei den ISPs Deines Vertrauens nach in wie weit das hinkommt.
Zu Deinem Beispiel, wenn Du fuer 1000 Kunden nur 20 Gbps Uplink hast dann darf kein Kunde in der Primetime im Mittel mehr als:
20000/1000 = 20 Mbps
verbrauchen, und wenn Du erwartest Dass auch waehrend der Primetime breitbandmessung.de Messkampagnen keine Minderleistung zeigen, brauchst Du noch eine Reserve fuer die zu erwartende Anzahl paralleler Tests...
Mit allem Respekt, lass uns da weiter drueber diskutieren, nachdem Du mit ISPs gesprochen hast, weil ich Dich erkennbar nicht ueberzeugen kann, dass das Problem etwas komplexer ist als Du zu erlauben scheinst.
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Setzen die mir bekannten ISP* nicht ein... ich vermute mal weil bei Telephonie die Last pro Anschluss entweder 0 oder 1 war, waehrend bei Internetnutzung alle Datenraten zwischen Null und vertraglicher Maximalrate auftreten koennen, und weil die ISPs echte Messwerte der Kapazitaetsnutzung ihrer Kunden haben...
*) Alle relativ klein, oft WISPs mit zusaetzlichen FTTH-Kunden und alle keine Ex-Telcos aus der POTS Zeit.
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Oh wenn Du meine O2 Resultate meinst, das waere IMHO kein fairer Vergleich, ich nutze ja meinen eigenen Router und keine Fritzbox und meinen Hand-getunten Traffic-Shaper...
Versuche mal morgen einen Test mit deaktiviertem Traffic-Shaper zu machen um zu zeigen was O2 so abliefert.