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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 21:06
    Zitat von HubeBube

    Mit zutreffend meinte ich auch eher die Bereitstellung eines sehr günstigen Tarifes. Idealerweise kleiner/gleich 20€/Monat.

    Ich denke so etwas wird kommen, die BNetzA hat so etwas unter dem Namen "low-cost" Produkt vorgeschlagen (deren Anglizismus, nicht meiner), wobei ich unklar bin, ob das mit 20 Euro realistisch ist, immerhin meint die BNetzA ja, fuer das aktuelle Mindestprodukt mit 15/5 Mbps waere bis zu ca. 35 Euro erschwinglich. (Wobei sich dieser Preis aus einer Marktanalyse ergeben haben soll und damit durchaus veraenderbar waere, wenn die BNetzA von ihren Befugnisse gebrauch machen will).

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 19:38
    Zitat von HubeBube

    Der weiße Riese hat auch keine 1000 Meter Wäsche gewaschen.

    Das sagst Du mir jetzt, so salopp; mein Weltbild bricht gerade zusammen ;) Als naechstes kommt wohl Clementine war eine Schauspielerin, und Meister Proper hat gerade mal einen Bachelorgrad?

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 18:59
    Zitat von HubeBube

    Natürlich muss diese Aussage auch zutreffen, sonst wird es ein Rohrkrepierer.

    Die Informations-Propagationsgeschwindigkeit von Licht in typischen (nicht-hohlen) Glasfasern entspricht in etwa der von Elektronen in typischen Kupferleitern, in beiden Faellen ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 18:56
    Zitat von kingpin42

    War ja klar, dass sich da direkt Herr Künzler einmischt.

    Finde ich per se nicht schlecht, wenn sich bei solchen Diskussionen auch ISP zu Wort melden. Was ich mich allerdings bei Init7 oft frage ist, wie repraesentativ die fuer einen kleinen ISP eigentlich sind, bzw. ob die nicht ein Spezialfall sind? Typische Endkunden ISP beschreiben sich bei Peeringdb als mostly inbound, CDNs als mostly/heavily outbound, und Init7 als ballanced... D.h. bei denen helfen die Download-lastigen Endnutzer die Trafficratio auszugleichen, was bei Peeringverhandlungen hilft. Und wenn dann die Geschaeftskundensparte so oder so die Dimensionierung des Netzes dominiert, dann ist es fuer Init7 vermutlich tatsaechlich egal ob die End-Kunden 1 oder 25 Gbps geschaltet bekommen... Das ist wohl allerdings nicht die Lage in der sich viele andere Endkunden ISPs befinden duerften.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 14:08

    Im verlinkten Kommentar heisst es:

    Zitat

    Noch mehr Vorteile? Da ist die Latenz, der Ping. Also die Zeit, bis dein Klick beim Server ankommt und die Antwort zurück ist. Bei Glasfaser ist sie deutlich niedriger und vor allem gleichmäßiger. Beim Online-Gaming entscheidet das über Sieg oder Niederlage, im Videocall über flüssige Unterhaltungen, und selbst beim reinen Surfen merkst du, dass sich Seiten schneller aufbauen. Diesen Punkt hat in der Werbung kaum jemand erklärt. Stattdessen: Gigabit!

    Und das mag im Vergleich zwischen Glasfaser und klassischem DSL mit tiefem Interleaving stimmen, aber bis auf die ADSL-Opfer ist bei uns vorwiegend VDSL2 mit G.INP im Einsatz und das hat, wie die ueblichen Glasfaser-Technologien eine Zugangslatenz im niedrig einstelligen Millisekundenbereich. Ob das nun 2 oder 4 Millisekunden sind ist fuer die enumerierten Faelle ziemlich irrelevant.

    Da draengt sich bei diesem Detail die Frage auf, ob der Autor wirklich anderen die Leviten lesen sollten wie sie FTTH besser vermarkten sollten? Der Rest des Kommentars ist hingegen recht nachvollziehbar und ueberzeugend, da erscheint das mit den Latenzen im Ganzen eher nebensaechlich...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 11:34
    Zitat von kingpin42

    Wenn du einen 96-Port xDSL DSLAM nur noch wegen 2 Kunden am Leben halten sollst, rechnet sich das halt nicht.

    Ja, gerade mit Vectoring waren die DSLAMs in den Hauptverteilern nicht mehr attraktiv, aber das waere bei FTTH anders, eben weil es da eigentlich keine OutDoor-Technik mehr braeuchte... Aber hat die Telekom betriebswirtschaftlich alles richtig gemacht und den Vektoring-Ausbau auch genutzt den Mitbewerbern die Stachel zu ziehen. Aus wettbewerbspolitischer SIcht war das hingegen eher sub-optimal. Ich bin mehr und mehr ueberzeugt, dass man oft die Marktqualitaet bekommt die man "verdient" hat, und pomadige Regulierung fuehrt zu eher pomadigem Wettbewerb. Alleine wird ein unterregulierter "Markt" das nicht allgemeindienlich regeln, da braucht es Unterstuetzung...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 11:29
    Zitat von kingpin42

    Es bleibt in großen, verteilten Ortsnetzen uninteressant, eigene aktive Zugangstechnik zu betreiben.

    Zumindest theoretisch sollte das jetzt so schlimm nicht sein. Typische Vermittlungsstellen der Telekom versorgen i.d.R. mehrere 1000e Anschluesse und waeren prinzipiell von einer geeigneten Groesse um auch kleineren ISP einen rentablen Betrieb eigener Infrastruktur zu ermoeglichen, also auch bei geringen Kundenzahlen.... klar die Wechselmuedigkeit der Endkunden (und deren in der Masse mangelnde Preissensibilitaet ist auch ein Grund dafuer, dass unser TK-Markt so ist wie er ist, aber das ist nicht der einzige Grund. Was klar sein sollte ist, Bitstrom ist komfortabel, aber der eigentiche Technikbetreiber will halt auch daran verdienen, d.h. der Preis liegt ueber den Kosten... klar hat das auch mit "Skaleneffekten" zu tun, und es duerfte billiger sein 10000 Anschluesse mit aktiver Technik zu versorgen als 10, d.h. es gibt schon auch Kundenzahlen bei denen Bitstrom besser/guenstiger fuer den Reseller ist als eigene Technik, aber ich wette je mehr Kunden ein Reseller an einer Vermittlungsstelle hat, desto attraktiver waere der Betrieb eigener Technik..

    Zitat von BlackMage2

    48€ günstig? ich weiß ja nicht..

    Das ist erstmal nur eine Zahl... die genauen Kosten pro Anschluss haengen von einer Reihe zusaetzlicher Faktoren ab, mir ging es eher um die Groessenordnung....

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 08:06
    Zitat von HubeBube

    War es nicht so, dass Swiss Telecom GPON verbaute und dies aus Zugangsgründen von Init7 bemängelt wurde?

    Ja, die SwissCom hatte sich eigenmaechtig von der Vereinbarung verabschiedet in PtP-Struktur auszubauen, und Init7 hat dagegen geklagt und gewonnen (Details, aus Sicht von Init7, hier: https://blog.init7.net/de/die-glasfaserstreit-geschichte/)

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 06:45
    Zitat von kingpin42

    Würde sich in Deutschland imho auf absehbare Zeit auch nichts dran ändern, dass die meisten ISP trotzdem nur BSA Vorleistungen einkaufen würden.

    MMn. unklar. Gerade wenn ich mir die Vorleistungspreise im Telekom-Standardvertrag ansehe... 48 Euro fuer einen FTTH1000 Anschluss ist schon eine Ansage...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 06:33
    Zitat von Edding

    während man in der Schweiz aus gründen des Wettbewerbs die Anbieter zwingt PtP zu bauen.

    Jain, in der Schweiz hatten sich die Unternehmen selber auf PtP geeinigt, ein Gericht hat lediglich dafuer gesorgt, dass diese Vereinbarung auch eingehalten wird, auf Bestreben von Init7, da musste mMn. der schweizer Regulierer ersg zum Jagen getragen werden.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 13:32
    Zitat von Edding

    Und Rateshaping auf paar 100Mbits schon gar nicht :lol:

    Das ist er wieder der unerklaerliche "Hass" vieler Foristen (nicht nur hier, sondern auch in anderen IT-Fora) gegenueber Traffic-Shaping... Ich sage es mal so, aus meiner eigenen subjektiven Erfahrung, mein DSL100 Anschluss (Sync damals ca. 110/30) war mit kompetentem Rate-Shaping auf ca. 40/25 fuer die Nutzung meiner damals effektiv 4-koepfigen Familie im Laengen besser als 110/30 ohne Rate-Shaping... D.h. ich kann nicht nachvollziehen warum Rateshaping so daemonisch sein soll, gerade auch weil i.d.R. das ganze Internet ueberbucht ist.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:37
    Zitat von mbo77

    Auch PtMP kann jemand als Dark-Fiber haben. Er muss dann nur Splitter in den KVz installieren.

    Das rechnet sich fuer Zweit-ISPs quasi nie... aus gutem Grund legt der franzoesische Regulierer fest, dass ein Mitbewerber immer Zugang zu einer ausreichend grossen Zahl an Anschluessen beikommen soll. Uebrogens ist das etwas was die BNetzA zumindest nominell auch anstrebt bei ihrer symmetrischen Regulierung. Will man echten Wettbewerb, dann muss man dieses auch realistisch ermoeglichen, und PtMP ist zwar kein kompletter Show-Stopper aber erschwert das mit dem Wettbewerb schon mal. Das ist wie gesagt nicht nur meine Meinung, sondern deckt sich mit Positionen der deutschen und des franzoesischen Regulierer.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:33
    Zitat von mbo77

    Ist ja nirgends auf der Welt so.

    Unklar, in der Schweiz gibt es inzwischen mehrere ISP die letztlich nur einen Einheitstarif haben: 8Gbps von salt.ch, Galaxus und anderen. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, muss/sollte jeder ISP fuer sich selber entscheiden duerfen.

    Zitat von mbo77

    Wieso sollte D da eine Sonderrolle einnehmen?

    Weil man dann beim digitalen Schwanvergleich mit anderen europaeischen Laendern das Gefuehl haben kann "den Dicksten" zu haben? ;)

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:25
    Zitat von BlackMage2

    Das funktioniert aber offenbar nicht so gut.

    Nun ja, eine Verpflichtung fuer ISPs Vorleistungen bei anderen ISPs einkaufen zu muessen wird nicht kommen...

    Zitat von BlackMage2

    Sieht man das nicht an der jetzigen Gesamtsituation?

    Jain, mMn. zeigt der aktuelle Zustand, dass Bitstrom und PtMP eher Wettbewerbshindernisse sind, nicht jedoch, dass man gar nicht versuchen sollte einen Dienstleistungswettbewerb zu organisieren.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:23
    Zitat von Edding

    Die sind so gut dabei, dass das bei Vodafone im FTTH Netz noch immer nicht funktioniert.

    Gut Ding will Weile haben... in der Tat laufen solche Interventionen durch die BNetzA i.d.R. eher gemaechlich ab, was sicher auch dem Umstand geschuldet ist, dass die BNetzA vermeiden will, dass zu strikte/voreilige/schnelle Entscheidungen im Nachgang von Gerichten wieder einkassiert werden. Ein anderes Beispiel fuer positive Aktionen der BNetzA ist dem Umsetzung des breitbandmessung.de Messsystems und der Hilfe daraus erwachsene Kuendigungsrechte durchzusetzen (beim MInderungsrecht hingegen hat ide BNetzA noch Luft nach oben, der Test sollte quantitativ angeben um welchen Teil die Vertragsrate mindergeleistet wird, als dass man den Minderungsbvetrag direkt daraus ableiten kann, statt hier jedem ISP eine eigene Interpretation zu erlauben).

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 11:58
    Zitat von BlackMage2

    ich weiß es nicht, aber vllt. sollten die den Text auf "Unser Glasfasernetz kann jeder Anbieter nutzen, der uns fürstlich dafür bezahlt." das wäre nämlich wahrheitsgemäßer

    Nun ja, fuerstliche Bezahlung hilft sicherlich, aber wir haben so weit ich weiss keine Indizien, geschweige denn Beweise, dass GfNW exorbitant hohe Preise verlangen wuerde. Es braucht halt immer zwei und wenn ein potentieller Reseller kein Interesse hat koennen wir von aussen schwer bewerten warum. Zusaetzlich ist es halt so, dass so etwas fuer beide Seiten ausreichend rentabel sein muss, und je nach Ausbaukosten duerften dann auch die fuer den Erbauer akzeptablen Vorleistungspreise schwanken, und fuer einen Reseller mit bundesweit einheitlichen Preisen heisst das dann vielleicht, dass er bei Vorleister X nicht einkauft weil dessen nachvollziehbaren Vorleistungspreise halt mit dem bundesweiten Preis des Resellers nicht ausreichend rentabel sind. Soll heissen es sind durchaus Konstellationen denkbar in denen weder dem Ausbauer noch dem Reseller boese Absicht unterstellt werden kann und es trotzdem nicht zu einer Einigung kommt.
    Das ist eine erwuenschte Konsequenz daraus den Dienstleistungsbetrieb als Markt zu organisieren... und mMn. ist das gar nicht das Problem unseres Ausbaus, aber das ist zum einen subjektiv und zum anderen hier Off-Topic.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 10:46
    Zitat von BlackMage2

    aber ich habe noch nie von Aktionen von denen gehört.

    Na ja, die haben sich z.B. fuer die Endgeraetefreiheit eingesetzt nicht nur bei Routern, sondern auch bei ONTs (https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pre…_Glasfaser.html)... das machen die allerdings nicht besonders oeffentlich oder konfrontativ aber am Ende ist das auch weniger zielfuehrend als die Marktteilnehmer. Vielleicht macht es Sinn erstmal etwas tiefer zu recherchieren was der Auftrag der BNetzA ist und wie sie diesen Auftrag erfuellt bevor man deren Arbeit/Effizienz bewertet?

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 07:17
    Zitat von BlackMage2

    die regulieren halt einfach mit einem komplett falschen Ansatz

    Das sehe ich konzeptionell aehnlich, aber das Problem sind mMn. die europaweit aehnlichen Ziele hinter der TK-Privatisierung. Die Idee Infrastruktur unter private Kontrolle zu stellen war selbst in den 80er/90ern optimistisch, aber inzwischen sollte auch dem letzten klar sein, dass sich so Sahnestuecke gut ausbauen laesst, flaechendeckender Ausbau geht so weniger gut, bzw. nur wenn gefoerdert wird... und dann enden wir halt in der aktuellen Situation, der private Sektor bestimmt die wesentliche Ausbauform und entscheidet sich, Wunder ueber Wunder, dafuer eher Wettbewerb zu verhindern als zu foerdern, was halt passiert, wenn man den Bock zum Gaertner macht.

    Wird mMn. Zeit die neoliberalen Phantasien hinter unserem Regulierungsmodell in den Ruhestand zu schicken... dafuer sollte es eigentlich reichen mal neutral zu ueberpruefen in wie weit die Versprechungen sich erfuellt haben, die hinter dem Privatisierungsmodell standen.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 22:22
    Zitat von BlackMage2

    das ist doch schonmal ein guter Ansatz..

    ich hoffe mal der erste Entwurf liegt in weniger als 30 Jahren vor ^^

    Guck mal hier: https://bmds.bund.de/fileadmin/BMDS…arrierefrei.pdf fange bei den Aenderungen zu PAragraph 22 an...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 21:57

    Das heisst, dass die BNetzA ISPs auch dann verpflichtende Vorgaben machen darf wenn die nicht als marktmaechtig eingestuft werden, z.B. die Regulierung von Vorleistungspreisen von lokalen Monopol.FTTH Anbietern.

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