Langfristig anscheinend überall:
Bei der Telekom vermute ich, dass diese Faehigkeit im Rahmen des natuerlich geplanten Austauschs aktiver Technik nach X-Jahren kommen wird.
Langfristig anscheinend überall:
Bei der Telekom vermute ich, dass diese Faehigkeit im Rahmen des natuerlich geplanten Austauschs aktiver Technik nach X-Jahren kommen wird.
Ich weiß was du meinst aber zum Start eben mit veralteter Aktivtechnik.
Wieso veraltet? Wenn 2.4/1.2 Gbps Segmentkapazitaet ausreicht sprechen die Kosten klar fuer GPON und gegen XGSPON. kingpin42 hatte hier mal (jaehrliche?) Lizenzkosten fuer XGSPON gepostet... da wird schnell klar warum "einfach ueberall XGS ausbauen" kein Selbstlaeufer ist.
Der Kollege wörtlich: "GPON leider."
Warum teurere Technik verwenden als notwendig? Die wenigsten GPON Segmente duerften tatsaechlich ausgelastet sein und ich bezweifle, dass der 2/1 Gbps Tarif oft genug gebucht wird um einen schnellen XGSPON Ausbau aller PON-Baeume zu rechtfertigen.
als was wird das Netz betrieben?
Als PON...
Sicherlich wäre es besser unmittelbar an der Faser mit einem "Messendgerät" zu messen, dies entspricht dann dem Endpunkt der WAN-Strecke.
Warum? ISP bieten i.d.R. Internetzugang an, und der beinhaltet halt auch ein Gateway/Router... die nur-1-aktives-Geraet-Regel ist mMn. Konsequenz aus der End-zu-End Messung, man koennte am Router wohl den Gesamtdatenumsatz messen, aber da ist es schwer an die echte Nutzlastrate ranzukommen.
Warum soll das WAN Interface gegenüber allen anderen Übertragungsstandards und Schnittstellen die Ausnahme sein?
Na ja, hier geht es ja nicht darum Endkunden die Details paketorientierter Datenuebertragung beizubringen, sondern um Transparanzmassnahmen die Endkunden erlauben sollen einfach* zu ueberpruefen in wie weit der ISP seine vertaglich zugesagte Datenrate auch liefert.
*) In guter deutscher Art ist breitbandmessung.de dann doch nicht so einfach ![]()
Wenn hier Nutzer Geschwindigkeitsprobleme haben, dann geht es da doch nicht um 2, 3 oder 5% Overhead
ADSL, besser ATM/AAL5 kommt auf etwa 17-18% overhead basierend auf der Syncrate... und das auch nur wenn maximal grosse Pakete mit MTU ca. 1500 verwendet werden.
Am besten suchst Du auf der Webseite der Bundesnetzagentur ob da schon bindende Beschluesse zu vorliegen.
Nein, sondern weil die BEREC der nachvollziehbaren Meinung ist, das die Vertragsraten leicht von normalen Endnutzern ueberpruefbar sein sollten, und uebliche Tools auch nur Nutzlastraten angeben*. Da gibt es Empfehlungen der BEREC zu dieser Frage....
*) Ohne Mithilfe des ISPs ist es schwer den exakten Overhead zu bestimmen, bei ATM/AAL5 gibt es Hoffnung, bei DOCSIS feste Vorgaben in den Standards ansonsten muss man das mit Versuch und Irrtum iterativ abschaetzen.
Also ich interpretiere "SBR:1110016,575104" mal als Download shaper: 1220.016 Mbps, Upload shaper: 575.104, d.h. der 1&1 Traffic-Shaper passt, zumindest nominell, zum Vertrag. Vermutlich hakt es entweder auf der Seite der DG oder bei der Uebergabe zwischen DG und 1&1.
P.S.: Ich meine es gab da schon lange einen Unterschied wie Telekom und 1&1 diese Shaper-Informationen kodieren...
Gerade mal die Vefuegbarkeit von Sims DSL250 an meiner Adresse geprueft (Telekomvorleistung), yupp, koennte ich buchen fuer ca. 30 Euro/Monate mit 24 Monate MVLZ.
P.S.: Der BNG ist von 1&1 Versatel erschlossen...
Kannst Du einen Paketmitschnitt vom PPPoE Verbindungsaufbau ziehen? Im Authenticate-ACK sieht man die 1&1-seitigen Traffic-Shaper Einstellungen, die SRD (in KBit/s) sollte bei Dir halt nahe 1000000 liegen, und die SRU nahe 500000. Liegen die naeher bei 200 und 5, dann koennte der 1&! Traffic Shaper falsch eingestellt sein.
Ich vermute mal in OpnSense hast Du selber keinen Traffic-Shaper konfiguriert, der zufaellig auf ca. 200/5 Mbps eingestellt ist?
Und was hat es gezeigt ? Man muss nicht auf 20mbit oder 50mbit runter gehen um 20€ anbieten zu können.
Es gibt keine differenzierung pro Mbit beim verlegen des Kabels.
Ja, aber die Ausbaukosten werden irgendwann mal abbezahlt sein, und dann ruecken halt andere Kostenfaktoren in der Vordergrund... Das Argument, weil der Ausbau so teuer ist, komme es auf die unterschiedlichen Produktionskosten nicht an wird in IT-Foren gelegentlich gebracht, aber das erscheint mir immer nur aus Endkundensicht gedacht und ignoriert die Motivationen der Anbieter (der Ausbau soll sich schnell amortisieren und der Netzbetrieb auch und gerade danach rentabel sein). Internetzugang ist halt primaer eine Datentransport-Dienstleistung.
Sprich wenn Digi durch Wandverlegung ab 10€ anbieten kann, kann ich das in Deutschland evtl erst ab 20€ oder 30€
Dafür muss aber aber nicht künstlich ein Limit pro Mbit setzen.
Aber das macht ja Digi auch, der 500er und der 1000er duerften per Traffic-Shaping erzeigt werden, da Digi auf G- und XGS-PON setzt.
Was jetzt, ist Digi leuchtendes Vorbild, oder boeser Traffic-Shaper? Entscheide Dich.
Und wieso hat dann DIGI künstliche Limits in ihren Produkten? Was soll das?
Exakt... (na. ja, die Antwort duerfte zu gutem Teil darin liegen, dass natuerlich auch DIGI den Umsatz pro Kunde maximieren will und da sind die Marketingregeln ueberall aehnlich, Kunden schaetzen Auswahl, und tendieren wenn sue ihren Bedarf nicht exakt einscgaetzen koennen zu Tarifstufen in der Mitte).
nun ich sehe auch, dass die Kosten je Kunde unabhängig vom Tarif sind, bzw. der Speed/die umgesetzten GB/Monat nur marginal eine Rolle spielen.
Unklar. Klar ist im Vergleich zu den Ausbaukosten ist das erstmal gering, nur wenn der Ausbau abbezahlt ist, dann aendern dsich da die Beurteilungen.
Hinzu kommt, dass die Kosten für 3.Anbieter über die BNetzA festgelegt werden, da wären langsame Tarife vom 3.Anbieter also deutlich günstiger und rechnen sich für die Provider, für den Errichter bleibt dann nur noch die kleine Netzmiete übrig.
Bei FTTH gibt es momentan keine ex-ante Regulierung der Vorleistungspreise (ausser vielleicht fuer die Telekom und ihre JointVentures). Und die Preise die die Telekom im Standardvertrag anbietet sind recht gesalzen... das ist mMn. weit mehr als eine "kleine Netzmiete". Und z.B. auch in der Schweiz kostet eine Dark-Fiber reguluiert ca, 24 CHF/Monat...
Wenn das jetzige Netz es zulässt das man ein Produkt für 20€ dem Privatkunden anbieten kann, muss man dafür nicht die Bandbreite auf z.b. 50mbit oder 20mbit Limitieren, wenn Technisch eh 2.5G oder 10G anliegen.
Nun ja, Preisdifferenzierung braucht halt auch einen Parameter bei dem "mehr" auch mehr Gegenwert fuer die Endkunden hat, und das ist bei Zugangskapazitaet ganz offensichtlich gegeben. Zusaetzlich kostet die Bereitstellung hoeherer Kapaztitaeten einen ISP auch mehr, zumindest dann wenn der ISP sein Netz ordentlich dimensioniert. Klar, bei jedem ISP mit ausreichend grosser Kundenbasis ist im Backbone immer noch Reserve fuer ein paar Kunden mehr, ohne die Dimensionierung anpassen zu muessen, aber das kann man nicht beliebig lange aufschieben, es sei denn man ist bereit in der Spitzenlastzeit Minderleistung zu bieten.
Und Dein Beispiel Digi Belgien macht es ja vor: 3 Glasfaser-Tarife mit steigenden Preisen und steigenden Kapazitaeten, und die unteren 2 Tarife duerften wohl mit Ratenshaping "geschnitzt" werden... d.h. die machen so ziemlich nicht das was Du postulierst... Was die machen ist den FTTH-Ausbau selber massiv sparsam zu betreiben (sprich mit moeglichst wenig Erdarbeiten) und das gibt wiederum mehr Freiheit bei der Preisgestaltung.
Was jetzt das Kabel in die Wand Nageln mit dem Preis pro Mbit zutun hat, erkläre mir mal bitte.
Easy, Preis pro Mbps ist eher theoretisch, aber billigere Verlegung reduziert die Kosten und erlaubt damit mehr Freiheit bei der Preisgestaltung.
Bei der Telekom ist nicht alles korrekt und nachvollziehbar, wie man 16Mbit/s DSL für knapp 40 monatlich anbietet, ist nicht nachvollziehbar.
Oh, erklaerbar ist das schon... hat mMn. allerdings weniger mit echten Kosten zu tun* und mehr mit versuchter Kundensteuerung... der erklaertelan der Telekom ist den mittleren Umsatz pro Kunde zu steigern, und wenn nicht mehr Kunden teurere Tarife buchen werden halt die Preise der Tarife die tatsaechlich gebucht werden angehoben...
denn abgesehen vom Datentraffic sind die Fixkosten je Kunde gleich hoch.
Das haengt halt auch davon ab wie man die Fixkosten bestimmt und verteilen will, kannste pro Anschluss umrechnen musst Du aber nicht, allerdings ist pro Anschluss recht naheliegend.
Mir ist aber auch wichtig eine IPv4 + IPv6 Adresse zu haben, daher fällt z.B. 1&1 schon mal aus.
Und Telekom und O2 und... im Privatkundenmarkt machg keiner der grossen irgendwelche beladtbaren Zusagen zum Thema privat/oeffentlich IPv4/IPv6... und bei 1&1 gibt es Berichte von Kunden denen DualStack mit dynamisch oeffentlicher IPv4 geschaltet wurde. Seber bin ich bei O2, bei Telekomvorleistung machen die auch dynamisch oeffentlichen DualStack aber ohne schriftliche Garantie
*) Die letztlich auch nur eine Untergrenze einziehen dafuer welche Preise rentabel sein koennen.
Warum dann keine 100Mbit/s wie 100BaseT?
Weil Vertragsraten in Deutschland seit der Klarstellung der BNetzA als erzielbare Netto-Nutzlastraten zu interpretieren sind und Du aus brutto 100 Mbps von Fast-Ethernet keinen richtigen 100 Mbps-Tarif schnitzen kannst. Klar, Du kannst Dich auf den Standpunkt stellen, Du versprichst 100Mbps und die Leute koennen bestenfalls 94-95Mbps messen was mit dem 10% Abschlag der BNetzA bei der Ueberpruefung der Vertragsraten noch nicht als Minderleistung klassifiziert wird, aber ganz ehrlich, das ist grosse Gruetze...
Wie wäre es mit 10G für 20€ ? https://www.digi-belgium.be/en/internet-subscription-fiber
Oder mit 100 Gbps und der ISP zahlt auch noch fuer das Privileg, Dich mit Internet versorgen zu duerfen? Das ist doch diese selbe alte Leier...
Uebrigens der Ex-Monopolist in Belgien nimmt:
100/20: ca. 40 Euro/Monat
150/30: ca. 60 Euro/Monat
500/100: ca. 65 Euro/Monat
2000/200: 78 Euro/Monat
ZitatUnd DIGI schreibt:
Symmetrical download and upload speed
- 8 Gbps guaranteed + 2 Gbps for optimal performance
Wo diese +2 Gbps herkommen sollen ist deren sahniges Geheimnis, das duerfte auch nur XGS-PON Gruetze mit FEC sein (die kochen auch nur mit Wasser) und wenn ich mal eine Test-Adresse eingebe (Vossengasse 1, 4700 Eupen, Box 1) sagt mit Proximus ich bekaeme 100/30 Mbps fuer ca. 60 Euro/Monat und Digi sagt weder Fiber noch 5G an der Adresse.
Das ist das typische Rosinenpicken, welches ausser Neid und Missgunst wenig bringt. Das ist aehnlich absurd wie so zu tun als waere LWLCom repraesentativ fuer das Internetangebot in Deutschland. Warum machst Du das immer und immer wieder, und welche Erkenntnis erhoffst Du Dir davon?
Oder brauchts dafür in Germoney wieder Rateshaping so auf ADSL niveau ?
Und da ist dann wieder der zweite running gag vom boesen Rateshaping...
Mit zutreffend meinte ich auch eher die Bereitstellung eines sehr günstigen Tarifes. Idealerweise kleiner/gleich 20€/Monat.
Ich denke so etwas wird kommen, die BNetzA hat so etwas unter dem Namen "low-cost" Produkt vorgeschlagen (deren Anglizismus, nicht meiner), wobei ich unklar bin, ob das mit 20 Euro realistisch ist, immerhin meint die BNetzA ja, fuer das aktuelle Mindestprodukt mit 15/5 Mbps waere bis zu ca. 35 Euro erschwinglich. (Wobei sich dieser Preis aus einer Marktanalyse ergeben haben soll und damit durchaus veraenderbar waere, wenn die BNetzA von ihren Befugnisse gebrauch machen will).
Der weiße Riese hat auch keine 1000 Meter Wäsche gewaschen.
Das sagst Du mir jetzt, so salopp; mein Weltbild bricht gerade zusammen
Als naechstes kommt wohl Clementine war eine Schauspielerin, und Meister Proper hat gerade mal einen Bachelorgrad?
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