Haengt davon ab wofuer man die Zahl verwenden will. Wenn es darum geht abzuschaetzen wie rentabel FTTH fuer die ISPs ist, ist activated/passed sinnvoll. Wenn es darum geht abzuschaetzen wie hoch die robuste Nachfrage / das Interesse der Endkunden an FTTH ist, dann ist mMn. activated/connected sinnvoller, gerade auch weil selbst bei Interesse bei uns meist mehr als die wenigen Wochen zwischen passed und connected liegen, welche die Definition von home passed eigentlich vorgibt.
Beiträge von pufferueberlauf
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Mmmh, "buchen" ist meine Eindeutschung von TakeUp.... weil das die relevante Zahl ist, wer zahlt Geld dafuer, alles andere ist bestenfalls ein Versprechen in der Zukunft Geld zu zahlen...
Aber werde ich in Zukunft anders benennen, weil ich verstehe warum Du das anders definierst.Es werden ja eher weniger als 50% wenn man berücksichtigt dass auch "Homes Passed"-Haushalte einen Tarif buchen können (auch um den physikalischen Anschluss dadurch anzustoßen).
Jain, mir geht es darum wer Geld bezahlt, und gezahlt wird bei uns nur fuer aktiverte Anschluesse, und nur home connected ist aktivierbar und damit in der Lage aktiv Geld einzuspielen.
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Nun ja, wenn die Netzstruktur quasi nur L2-BSA ermoeglicht und man dann strukturell zu hohe Vorleistungspreise im Markt etabliert, wie soll sich der Markt davon erholen?
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Und wenn es nach tatsächlichem und nicht zukünftigem Bedarf ginge, wären die 5G-Netze sicher auch nicht so dimensioniert wie sie es momentan immerhin schon sind.
Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss... d.h. die heutigen Mobilfunknetze sind mMn. fuer die heutige Last dimensioniert... die Idee diese Netze wuerden zur DSL-Daemmerung geeignet sein fuer Millionen dann Ex-DSL Nutzer als adaequater Festnetzersatz zu dienen halte ich fuer phantastisch^E eine Phantasie. Man koennte die sichetlich entsprechend ertuechtigen, muesste dafuer aber Geld und Zeit in die Hand nehmen, und das macht aktuell keiner der 3.5 Mobilfunkbetreiber.
Und ganz im ernst, wuerden die FWA als wirtschaftlich attraktive Alternative zu FTTH ansehen, dann wuerden die eher kein FTTH ausbauen, und statt dessen schon heute offensiv auf FWA setzen. Liebe 6,7,8G wird es schon richten Fraktion, was wisst ihr was die Mobilfunker selber nichg zu wissen scheinen?
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Edding hat hier:
BeitragRE: Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access
Der Blödsinn geht weiter, das Kind im Brunnen muss nun gemanaged werden.
Orientierungspunkte Open-Access-EntgelteEdding22. September 2026 um 16:31 einen Link auf ein recht frisches Dokument der Bundesnetzagentur zum Thema freiwilliger OpenAcces gepostet. Danke!
Die BNetzA betittelt das: Orientierungspunkte für Entgeltprinzipien und -maßstäbe im Hinblick auf faire, angemessene und nicht-diskriminierende Open-Access-Vorleistungsangebote.
Und es geht da um genau das: wie lassen sich Grundzuege bestimmen um individuell halbwegs faire Vorleistungspreise abzuschaetzen, die Investitionsanreize und Wettbewerb unter einen Hut bringen. Wie zu erwarten erzwingen diese unterschiedlichen Ziele Kompromisse....
Das Dokument ist lesenswert, auch wenn ich hoffe, dass das nicht das letzte Wort sein wird... weil es mMn. zu stark auf Investitionsfoerderung und zu wenig auf effektiven Wettbewerb setzt.
Ein Vorschlag ist, aus existierenden OpenAccess Beziehungen, eine Marge abzuschaetzen die zwischen Vorleistungspreis und Endkundenpreis des Vorleisters existieren muss, um effizienten Resellern nachhaltige Bewirtschaftung zu erlauben. Und dann dise empirische IST Marge zur freiwilligen Mindestmarge zu erklaeren (spezifisch ist der Vorschlag, dass Vorleistungspreise fuer jede Tarifklasse 5 Euro plus 20% des netto Endkundenpreises unter dem Endkundenpreis liegen sollen). Das ist sicherlich nicht ganz falsch, aber erlaubt dem Vorleister durch Wahl seiner Preise auch das Preisniveau der Wettbewerber zu bestimmen. Das ist zwar investitionsfreundlich, aber nicht wirklich die Art von Wettbewerb die fuer Endnutzer und volkswirtschaftlich erstrebenswert ist.
Der Vorschlag diskutiert 2 Optionen den Vorleistungspreis festzulegen, den oben skizzierten Ansatz den Vorleistungspreis TopDown zu bestimmen, ueber eine empirisch bestimmte Marge; und eine kostenbasierte BottomUp Festlegung bei der die tatsaechlichen Produktionskosten der Vorleistung bestimmt werden. Der Vorschlag der BNetzA ist nun den simpleren TopDown Ansatz zu verwenden. Das leidet mMn. an zwei Problemen:
A) der Vorschlag findet den skizzierten TopDown Vorschlag zu kompliziert und vereinfacht ihn weiter
B) Der empirische Ansatz basiert auf 2 Preisen, und die sind halt beide so hoch wie moeglich, und weil kein effizienter Markt herrscht (sonst braeuchte es keine Einmischung der BNetzA) duertfe der Vorleistungspreis ueber einem hypothetischen Gleichgewichtspreis liegen. D.h. dieser Ansatz fuehrt mMn. zu systematisch ueberhoehten Preisen und einem verzerrten Markt...
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Nein. Die gehören in der Zwischenzeit Vodafone.
O2? Die gehoeren mWn. immer noch Telefonica...
Wenn man erwartet, das sich eine Investition in eine komplett neue Netzwerkinfrastruktur inerhalb von 3 Jahren amortisiert (RoI), dann nimmt auch entsprechende Preise.
Das Problem ist eher, wenn man mit Kosten um die 1000 Euro/Anschluss rechnet und bei 3000-4000 Euro landet wird das schwer mit der Rentabilitaet und wenn man doppelt so viele dieser nun teureren Anschluesse baut als man aktiviert bekommt wird das nicht besser.
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Und trotzdem schafft es Vodafone, Kunden zu verlieren.
Die Telekom allerdings auch (und DSL verliert prozentual und absolut pro Jahr mehr Kunden als Kabel)... nun ja, irgendwo muessen die 50% TakeUp-Rate bei den homes connected ja herkommen, i.d.R. von den Bestandsnetzen.
VF hat ca. 26.5% Marktanteil im Festnetz, bei ca. 3-4 grossen Anbietern im erwartbaren Rahmen, der Ausreisser ist mit 40.1% Marktanteil die Telekom (siehe VATM Marktanalyse 2026). Ein Grund warum die immer noch reguliert wird, und ein Zeichen, dass entweder die Regulierung nicht so funktioniert wie beabsichtigt, oder dass schlicht Marktversagen vorliegt. -
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Du scheinst "buchen" synonym zu "aktivieren" zu verwenden.
Nun ja, ist der einzige robuste Schaetzer den ich dazu kenne. Und ich denke alle aktiven Anschlusse sind auch gebucht worden, oder?
Mein Argument, dass > 50% derer die es koennen auch FTTH buchen/nutzen wird nicht schwaecher wenn es >>50% statt >50% sein sollten.
Wenn Du andere belsstbare Quellen fuer die TakeUp/Buchungsrate hast, wuerde ich mich freuen, wenn Du sie mit uns teilen wuerdest.
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Wobei du mit "buchen können" meinst dass die Wohnung als "Homes Connected" ausgebaut ist.
Genau, weil erst wenn ein schaltbarer Anschluss existiert, kann der auch wirklich gebucht werden.
Während oft so eine Buchung die Voraussetzung ist überhaupt angeschlossen zu werden.
Spannende Frage, wie viele homes passed verbleiben in dem Zustand weil niemand bucht und bei wie vielen verbummelt der Anbieter den weiteren Ausbau?
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Der Blödsinn geht weiter, das Kind im Brunnen muss nun gemanaged werden.
Das ist doch der franzoesische Ansatz.... bzw. der Versuch die lokalen Monopole einzuhegen, ohne dabei kleind Ausbauer direkg in den Konkurs zu treiben. Ein kleiner Schritt, aber ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung.
Allerdings behalte ich mir vor meine Meinung zu aendern bis ich das ganze Dokument gelesen habe.
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Gestorben? Ja so sah das aus, hatte aber offiziell niemand als tot erklaert, und offensichtlich hat man was auch immer das Problem war inzwischen geloest.
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Z.b. co-invest mit einer Infrastruktur und dadurch layer-1 access würde es auch bei uns erheblich günstiger machen für Endkunden.
Unklar, das wuerde die aktuell bei 3000-4000 Euro pro Anschluss liegenden Baukosten auch nicht wirklich reduzieren. Und solange dies Schuld nicht weit genug abgetragen ist, sehe ich bei hiesigen ISPs kaum Preisspielraum. Nicht das eine bessere Organisation unseres Ausbaus und des TK-Marktes in meinen Augen unsinnig waere, im Gegenteil, aber ist halt mMn. auch kein Wundermittel, das instantan zu niedrigen Preisen fuehren wird... die unsichtbare Hand braucht auch in funktionierenden Maerkten Zeit....
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Wie kritisch/unkritisch sind 10/20/30m Kabellänge?
Bei der ueblichen Singlemode-Glasfaser duerfte das egal sein, die Uebergangsdaempfung durch die 2 zusaetzlichen Steckbverbindungen duerfte mehr Daempfung bewirken, und auch die ist vermutlich irrelevant wenn Deine Leitung nicht bereits jetzt marginal sein sollte.
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Nominell kann auch 5G "ausreichende Versorgung" gewährleisten. Das ist in der Praxis aber Glücksspiel. Wenn es beim Kabel zur David-gegen-Goliath-Situation kommt, weil ein Kabelnetzbetreiber das marode oder überbuchte Netz in einem Versorgungsbereich nicht verbessern möchte, dann hilft es nicht, dass er dort auch noch das Quasi-Monopol besitzt. Der frustrierte Kunde wechselt (wenn er kann) zu VDSL - ja, das habe ich häufig erlebt. Langsamer, aber stabil.
Ich erwarte, dass der Bestandsschutz, den Kabel aktuell noch geniesst, nicht ewig halten wird. Und die Kabelbetreiber sehen das mMn. aehnlich und statt groesserer Investitionen in die Koaxialnetze versuchen die selber FTTH auszubauen.
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Hier hätten alle Anträge der vorherigen Förderprogramme automatisch auf die Bedingungen des 2.0 upgegradet und die entsprechenden Förderungen der Gebiete angepasst werden müssen. Das wäre die sinnvollste Vorgehensweise gewesen.
Das waere meiner Meinung nach daran gescheitert, dass die unterschiedlichen Richtlinien unterschiedliche Anforderungen hatten, und daher die Angebote der ISPs nicht zwingend uebertragbar sind. Da gibt es dann keine elegante Loesung, weil unklar ist ob der ausbauende ISP zu den neuen Bedingungen:
a) ueberhaupt den Zuschlag bekommen haette
B) bereit ist zu diesen Bedingungen zu bauen.