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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2026 um 06:33
    Zitat von Edding

    während man in der Schweiz aus gründen des Wettbewerbs die Anbieter zwingt PtP zu bauen.

    Jain, in der Schweiz hatten sich die Unternehmen selber auf PtP geeinigt, ein Gericht hat lediglich dafuer gesorgt, dass diese Vereinbarung auch eingehalten wird, auf Bestreben von Init7, da musste mMn. der schweizer Regulierer ersg zum Jagen getragen werden.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 13:32
    Zitat von Edding

    Und Rateshaping auf paar 100Mbits schon gar nicht :lol:

    Das ist er wieder der unerklaerliche "Hass" vieler Foristen (nicht nur hier, sondern auch in anderen IT-Fora) gegenueber Traffic-Shaping... Ich sage es mal so, aus meiner eigenen subjektiven Erfahrung, mein DSL100 Anschluss (Sync damals ca. 110/30) war mit kompetentem Rate-Shaping auf ca. 40/25 fuer die Nutzung meiner damals effektiv 4-koepfigen Familie im Laengen besser als 110/30 ohne Rate-Shaping... D.h. ich kann nicht nachvollziehen warum Rateshaping so daemonisch sein soll, gerade auch weil i.d.R. das ganze Internet ueberbucht ist.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:37
    Zitat von mbo77

    Auch PtMP kann jemand als Dark-Fiber haben. Er muss dann nur Splitter in den KVz installieren.

    Das rechnet sich fuer Zweit-ISPs quasi nie... aus gutem Grund legt der franzoesische Regulierer fest, dass ein Mitbewerber immer Zugang zu einer ausreichend grossen Zahl an Anschluessen beikommen soll. Uebrogens ist das etwas was die BNetzA zumindest nominell auch anstrebt bei ihrer symmetrischen Regulierung. Will man echten Wettbewerb, dann muss man dieses auch realistisch ermoeglichen, und PtMP ist zwar kein kompletter Show-Stopper aber erschwert das mit dem Wettbewerb schon mal. Das ist wie gesagt nicht nur meine Meinung, sondern deckt sich mit Positionen der deutschen und des franzoesischen Regulierer.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:33
    Zitat von mbo77

    Ist ja nirgends auf der Welt so.

    Unklar, in der Schweiz gibt es inzwischen mehrere ISP die letztlich nur einen Einheitstarif haben: 8Gbps von salt.ch, Galaxus und anderen. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, muss/sollte jeder ISP fuer sich selber entscheiden duerfen.

    Zitat von mbo77

    Wieso sollte D da eine Sonderrolle einnehmen?

    Weil man dann beim digitalen Schwanvergleich mit anderen europaeischen Laendern das Gefuehl haben kann "den Dicksten" zu haben? ;)

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:25
    Zitat von BlackMage2

    Das funktioniert aber offenbar nicht so gut.

    Nun ja, eine Verpflichtung fuer ISPs Vorleistungen bei anderen ISPs einkaufen zu muessen wird nicht kommen...

    Zitat von BlackMage2

    Sieht man das nicht an der jetzigen Gesamtsituation?

    Jain, mMn. zeigt der aktuelle Zustand, dass Bitstrom und PtMP eher Wettbewerbshindernisse sind, nicht jedoch, dass man gar nicht versuchen sollte einen Dienstleistungswettbewerb zu organisieren.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 12:23
    Zitat von Edding

    Die sind so gut dabei, dass das bei Vodafone im FTTH Netz noch immer nicht funktioniert.

    Gut Ding will Weile haben... in der Tat laufen solche Interventionen durch die BNetzA i.d.R. eher gemaechlich ab, was sicher auch dem Umstand geschuldet ist, dass die BNetzA vermeiden will, dass zu strikte/voreilige/schnelle Entscheidungen im Nachgang von Gerichten wieder einkassiert werden. Ein anderes Beispiel fuer positive Aktionen der BNetzA ist dem Umsetzung des breitbandmessung.de Messsystems und der Hilfe daraus erwachsene Kuendigungsrechte durchzusetzen (beim MInderungsrecht hingegen hat ide BNetzA noch Luft nach oben, der Test sollte quantitativ angeben um welchen Teil die Vertragsrate mindergeleistet wird, als dass man den Minderungsbvetrag direkt daraus ableiten kann, statt hier jedem ISP eine eigene Interpretation zu erlauben).

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 11:58
    Zitat von BlackMage2

    ich weiß es nicht, aber vllt. sollten die den Text auf "Unser Glasfasernetz kann jeder Anbieter nutzen, der uns fürstlich dafür bezahlt." das wäre nämlich wahrheitsgemäßer

    Nun ja, fuerstliche Bezahlung hilft sicherlich, aber wir haben so weit ich weiss keine Indizien, geschweige denn Beweise, dass GfNW exorbitant hohe Preise verlangen wuerde. Es braucht halt immer zwei und wenn ein potentieller Reseller kein Interesse hat koennen wir von aussen schwer bewerten warum. Zusaetzlich ist es halt so, dass so etwas fuer beide Seiten ausreichend rentabel sein muss, und je nach Ausbaukosten duerften dann auch die fuer den Erbauer akzeptablen Vorleistungspreise schwanken, und fuer einen Reseller mit bundesweit einheitlichen Preisen heisst das dann vielleicht, dass er bei Vorleister X nicht einkauft weil dessen nachvollziehbaren Vorleistungspreise halt mit dem bundesweiten Preis des Resellers nicht ausreichend rentabel sind. Soll heissen es sind durchaus Konstellationen denkbar in denen weder dem Ausbauer noch dem Reseller boese Absicht unterstellt werden kann und es trotzdem nicht zu einer Einigung kommt.
    Das ist eine erwuenschte Konsequenz daraus den Dienstleistungsbetrieb als Markt zu organisieren... und mMn. ist das gar nicht das Problem unseres Ausbaus, aber das ist zum einen subjektiv und zum anderen hier Off-Topic.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 10:46
    Zitat von BlackMage2

    aber ich habe noch nie von Aktionen von denen gehört.

    Na ja, die haben sich z.B. fuer die Endgeraetefreiheit eingesetzt nicht nur bei Routern, sondern auch bei ONTs (https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pre…_Glasfaser.html)... das machen die allerdings nicht besonders oeffentlich oder konfrontativ aber am Ende ist das auch weniger zielfuehrend als die Marktteilnehmer. Vielleicht macht es Sinn erstmal etwas tiefer zu recherchieren was der Auftrag der BNetzA ist und wie sie diesen Auftrag erfuellt bevor man deren Arbeit/Effizienz bewertet?

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 25. Juni 2026 um 07:17
    Zitat von BlackMage2

    die regulieren halt einfach mit einem komplett falschen Ansatz

    Das sehe ich konzeptionell aehnlich, aber das Problem sind mMn. die europaweit aehnlichen Ziele hinter der TK-Privatisierung. Die Idee Infrastruktur unter private Kontrolle zu stellen war selbst in den 80er/90ern optimistisch, aber inzwischen sollte auch dem letzten klar sein, dass sich so Sahnestuecke gut ausbauen laesst, flaechendeckender Ausbau geht so weniger gut, bzw. nur wenn gefoerdert wird... und dann enden wir halt in der aktuellen Situation, der private Sektor bestimmt die wesentliche Ausbauform und entscheidet sich, Wunder ueber Wunder, dafuer eher Wettbewerb zu verhindern als zu foerdern, was halt passiert, wenn man den Bock zum Gaertner macht.

    Wird mMn. Zeit die neoliberalen Phantasien hinter unserem Regulierungsmodell in den Ruhestand zu schicken... dafuer sollte es eigentlich reichen mal neutral zu ueberpruefen in wie weit die Versprechungen sich erfuellt haben, die hinter dem Privatisierungsmodell standen.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 22:22
    Zitat von BlackMage2

    das ist doch schonmal ein guter Ansatz..

    ich hoffe mal der erste Entwurf liegt in weniger als 30 Jahren vor ^^

    Guck mal hier: https://bmds.bund.de/fileadmin/BMDS…arrierefrei.pdf fange bei den Aenderungen zu PAragraph 22 an...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 21:57

    Das heisst, dass die BNetzA ISPs auch dann verpflichtende Vorgaben machen darf wenn die nicht als marktmaechtig eingestuft werden, z.B. die Regulierung von Vorleistungspreisen von lokalen Monopol.FTTH Anbietern.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 21:38
    Zitat von BlackMage2

    Das Ding ist im Ausland hat man kapiert wie das Internet funktioniert und in Deutschland versucht man alles so kaputt zu regulieren

    Was denn jetzt, reguliert die BNetzA nicht genug, oder zu viel? ;)

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 21:31
    Zitat von BlackMage2

    ach die BNetzA will doch nur die ISPs nicht verärgern.

    Das duerfte nicht ganz falsch sein, wobei niucht klar ist warum die BNetzA ISPs vorsaetzlich veraegern sollte.

    Zitat von BlackMage2

    Eigentlich sollte die BNetzA ja die Netzeigentümer und ISPs regulieren, aber die Strategie ist eher den Markt sich selbst regulieren zu lassen, außer in Extremfällen

    Ist halt das offizielle Ziel hinter unserer TK-Privatisierung in so fern bindet das natuerlich auch die BNetzA, die hat allerdings nach mehr Rechten zur symmetrischen Regulierung gefragt...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 20:45

    Na ja, die mittlere Haushaltsgroesse in Deutschland lag laut Statistischem Bundesamtes 2025 bei 2,01 und es gab nur 4.828+3.857+1.557 = 10.242 Millionen Haushalte mit 3 oder mehr Personen... und nur 3.857+1.557 = 5.414 mit 4 oder mehr. Aber ja, de Mindestversorgung war und ist nicht fuer Massen-Quarantäne ausgelegt... wibei ich befuerchte, dass es so schnell auch nicht mehr zu solch einer Quarantäne kommen wird, selbst dann wenn es epidemiologisch ratsam waere, aber das ist ein anderes Thema ;)

    Zitat von Schnurz

    Über die gestzliche Ausprägung kann man geteilter Meinung sein. Ich hätte diese Regelungen auch zu Anlaß genommen, Druck auf die Netzeigentümer aufzubauen. Gerade weil auch der Verpflichtungsgedanke enthalten ist.

    Waere dann ein ganz anderes Gesetz... nicht unmoeglich aber auch nicht der Weg den wir beschritten haben.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 20:04
    Zitat von xrandr

    Und das geben, wenn man es so betrachtet, 15/5 Mbps durchaus her. Ist sogar 4K-Streaming möglich. Surfen, Messaging, Videotelefonie, Online-Banking usw. sowieso.

    Der Grund dafuer ist recht nachvollziehbar:

    Zitat

    Telekommunikationsgesetz (TKG)
    § 157 Verfügbarkeit der Telekommunikationsdienste

    (1) Die Bundesnetzagentur überwacht in regelmäßigen Abständen die Verfügbarkeit eines Mindestangebots gemäß Absatz 2. Sie berücksichtigt hierbei die Ergebnisse der Erhebungen der zentralen Informationsstelle des Bundes gemäß den §§ 80, 81 und 84. Die Bundesnetzagentur berichtet in dem Jahresbericht nach § 196 über die Ergebnisse der Überwachung nach Satz 1.

    (2) Mindestens verfügbar sein müssen Sprachkommunikationsdienste sowie ein schneller Internetzugangsdienst für eine angemessene soziale und wirtschaftliche Teilhabe im Sinne des Absatzes 3, einschließlich des hierfür notwendigen Anschlusses an ein öffentliches Telekommunikationsnetz an einem festen Standort.

    (3) In einer Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung, die des Einvernehmens mit dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung des Deutschen Bundestages bedarf, wird mit Zustimmung des Bundesrates festgelegt, welche Anforderungen ein Internetzugangsdienst sowie ein Sprachkommunikationsdienst nach Absatz 2 erfüllen müssen. Bei der Festlegung der Anforderungen an den Internetzugangsdienst nach Satz 1 werden insbesondere die von mindestens 80 Prozent der Verbraucher im Bundesgebiet genutzte Mindestbandbreite, Uploadrate und Latenz sowie weitere nationale Gegebenheiten, wie die Auswirkungen der festgelegten Qualität auf Anreize zum privatwirtschaftlichen Breitbandausbau und zu Breitbandfördermaßnahmen, berücksichtigt. Der Internetzugangsdienst muss stets mindestens die in Anhang V der Richtlinie (EU) 2018/1972 in der jeweils gültigen Fassung aufgeführten Dienste, Teleheimarbeit einschließlich Verschlüsselungsverfahren im üblichen Umfang und eine für Verbraucher marktübliche Nutzung von Online-Inhaltediensten ermöglichen. Die nach Satz 1 festzulegende Uploadrate und Latenz können niedriger, als die von 80 Prozent der Verbraucher im Bundesgebiet genutzten Werte sein, wenn tatsächlich nachgewiesen ist, dass die in Satz 3 genannten Dienste auch bei geringeren Vorgaben beim Endnutzer funktionieren. In einer Rechtsverordnung nach Satz 1 können kürzere als die in § 160 und § 161 genannten Fristen festgelegt werden, wenn durch eine Digitalisierung der Verfahrensabläufe eine Beschleunigung erreicht werden konnte.

    (4) Die Rechtsverordnung nach Absatz 3 ist innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten dieser Regelung zu erlassen. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung hat die festgelegten Anforderungen jährlich zu überprüfen. Über das Ergebnis unterrichtet es den Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung des Deutschen Bundestages.

    Zitat

    Anhang V der Richtlinie (EU) 2018/1972:
    ANHANG V

    MINDESTANGEBOT AN DIENSTEN, DIE EIN ANGEMESSENER BREITBANDINTERNETZUGANGSDIENST GEMÄSS ARTIKEL 84 ABSATZ 3 UNTERSTÜTZEN KÖNNEN MUSS

    (1) E-Mail

    (2) Suchmaschinen, die das Suchen und Auffinden aller Arten von Informationen ermöglichen

    (3) grundlegende Online-Werkzeuge für die Aus- und Weiterbildung

    (4) Online-Zeitungen oder Online-Nachrichten

    (5) Online-Einkauf oder Online-Bestellung von Waren und Dienstleistungen

    (6) Arbeitssuche und Werkzeuge für die Arbeitssuche

    (7) berufliche Vernetzung

    (8) Online-Banking

    (9) Nutzung elektronischer Behördendienste

    (10) soziale Medien und Sofortnachrichtenübermittlung

    (11) Anrufe und Videoanrufe (Standardqualität)

    Alles anzeigen

    Man muss kein Fan der Mindestversorgung sein, aber die Liste an Nutzungen ist, meine ich, ganz passabel gewaehlt und repraesentativ fuer weite Teile der "normalen" Internetnutzung. Auch ist es hilfreich, dass die Werte jaehrlich ueberprueft und im Zweifel angepasst werden.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 19:43
    Zitat von Schnurz

    Die sollten Minimum die Aufgreifschwelle der weißen Flecken sein. Und das seit Anfang an. Damit hat sich der Gesetzgeber wirklich voll blamiert.

    Sehe ich anders, die Mindestversorgung ist kein Instrument zur Steuerung des Massenausbaus, sondern eines um relativ schnell Abhilfe zu schaffen wenn der Massenausbau noch in weiter Ferne liegt und trotzdem Teilnahme an einer zunehmend digitalen Gesellschaft ermoeglicht werden soll.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 19:41
    Zitat von BlackMage2

    Die Grundversorgung ist sowieso viel zu niedrig angesetzt. Warum? Weil Gesetzesgeber ungerne für zu langsame Anschlüsse haftet, die er selber zu verantworten hat. ^^

    Unklar, die Grundversorgung ist so geregelt, dass die Mindestkapazitaet die Nutzung einer enumerierten Anzahl an Anwendungsfaellen gewaehrleisten kann. Wenn Du zeigen kannst, dass diese Anwendungsfaelle mehr Kapazitaet benoetigen wird die BNetzA das bei der naechsten Ueberpruefung mit beruecksichtigen muessen. Die Kosten einer angeordneten Grundversorgung, ueber nimmt uebrigens nicht der Steuerzahler, die werden auf alle anderen ISPs mit umgelegt und damit von den Internetnutzern gezahlt.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 19:37
    Zitat von BlackMage2

    häh und was ist mit 250MBits für 34,99€? ist das teuer?

    Es ging mir um absolute Preise und nicht Preis/Bps, aber ja auch 30 Euro fuer 250Mbps mit 24 Monate MVLZ ist im europaeischen Rahmen. Aber war nicht Deine Hypothese Internet in Deutschland waere teuer und rueckstaendig?

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 18:50
    Zitat von BlackMage2

    Tja, es ist aber Tatsache das Fiber Internet in anderen EU Ländern deutlich günstiger ist.

    Haengt davon ab auf welches Land und auf welchen ISP man schaut... ist aber aehnlich relevant wie relative Wasserpreise im Flughafen nach der Sicherheitskontrolle und im Supermarkt ausserhalb des Flughafens... wenn Du nicht bereit bist den Ort zu wechseln ist es nur maessig relevant wie teuer Internetzugang anderswo ist. Und haengt noch staerker davon ab ob man absolute Preise vergleicht (da ist z.B. Dein Blacksim mit 20 Euro/Monat fuer DSL16 auch europaweit nicht teuer) oder mMn. eher absurde Preise pro Bps...
    Aber auch das wird sich aendern, halt langsam mit fortschreitender FTTH Verbreitung... sieht man ja schon daran, dass die FTTH Einsteigstarife inzwischen oft bei 150/75 anfangen.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 24. Juni 2026 um 18:36
    Zitat von Edding

    Der Deutsche hat irgendwie eine Art Stockholm-Syndrom wenn es darum geht die ISPs ihr Monopolgehabe zu verteidigen.

    Jain, es gibt halt im wesentlichen zwei Typen von Kunden, zufriedene die wenig Interesse haben Zeit und Aufwand in einen ISP-Wechsel zu investieren dessen Sinn sie nicht erkennen, und solche die unzufrieden sind. Aber muss man nur weil man zur zweiten Gruppe gehoert die erste Gruppe fuer bloed halten, so wie Du das hier zu tun scheinst?

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