Die weite Verbreitung von PPPoE widerspricht der These ein wenig.
These? Inzwischen ist eigentlich klar, dass das bewusste Polemik ist um hier im Forum etwas (freundlich) zu provozieren.
Die weite Verbreitung von PPPoE widerspricht der These ein wenig.
These? Inzwischen ist eigentlich klar, dass das bewusste Polemik ist um hier im Forum etwas (freundlich) zu provozieren.
Nicht dass noch jemand den XGS-PON-Testcase als exotisch hinstellt. Der CPU-Overhead betrifft natürlich alles quer durch die Bank.
Mmh, vielleicht mal an die eigene Nase fassen, das mit den 8 Gbps xgspon und PPPoE ist Deine Erzaehlung... Ich finde die Vorstellung ganz putzig, dass Du es fuer erstaunlich haeltst, dass Heimrouter die fuer DSL Bandbreiten entwickelt wurden, ins schwimmen kommen, wenn es um 1 Gbps Routing geht...
Genau, am Ende läuft's darauf hinaus. Und Hardware die PPPoE 8/8 Gbit/s kann, hat auch die Telekom nicht (und deshalb auch keine Tarife dafür).
Nachdem sich schon 1 und 2 Gbps Tarife verkaufen wie Sauerbier, ist das bestimmt der Grund warum es keine 8 Gbps Tarife von der Telekom fuer Privatkunden gibt...
Der PPPoE-XGS-PON-Testcase spielt sich ja so auch auf kleineren Geräten ab, aber macht dann eben aus Gigabit Wirespeed 300 Mbit/s.
Der einzige bekannte per XGSPON realisierte Tarif der Telekom ist der 2000/1000er, wo kommt Deine "Information" zu 300Mbps@xgspon her?
Wir brauchen wegen PPPoE kein XGS-PON in Deutschland zu erwarten.
Sag das den ISPs die schon heute XGSPON mit PPPoE kombinieren, wie die Telekom... ich weiss, ich weiss, Du bist im Zweifel immer fuer Polemik ueber Richtigkeit, aber das ist etwas albern.
Ach ja, wenn Du willst, poste mal Deine Eingabe bezueglich Schnittstellenbeschreibung an die BNetzA.
Nun wart doch erstmal ab was fuer Router erhaeltlich sein werden, wenn denn >> 1 Gbps mit fuer Dich akzeptablem Preis verfuegbar wird.
mit und bekommt im Austausch nur bis 1% weniger Datenrate dafür
Nein, wie gesagt hiesige ISP schulden ihren Endkunden Nettoraten... das sind entweder 0.54% oder aber ca. 100*8/64 = 12.5% bei minimal kleinen Paketen... (Achtung eigentlich muss man den L2 Overhead auch immer mit beruecksichtigen...)
und benötigt noch zusätzlich einen PPPoE-Clienten der im Router arbeitet(was Rechenleistung kostet).
Ja, Du brauchst einen kompatible Endgeraete, ist bei den PONs oder DOICSIS nicht anders, und auch die machen viel extra-Arbeit...
Bei XGS-PON wären das schon 10 Gigabits
Bei XGS ist noch nicht mal die Bruttorate 10 Gbps...
das ist die beste Möglichkeit die ich gefunden habe für sowas
Oder halt ein x86_64... (Apple Silizium waere sicher auch potent genug. ist aber aktuell etwas zu teuer)...
Dank fuer den neuen Thread. Wie kingpin42 schreibt, Dein ISP schuldet Dir TCP-Nutzlastrate, wenn der PPPoE verwendet muss er eventuelle Verluste durch ein hoeheres Brutto pro-aktiv ausgleichen, d.h. fuer Dich als Endkunde ist es egal.
8 Byte PPPoE/PPP-Header (reduziert MTU oft von 1500 auf 1492 Byte)
Aber auch mit aktivem RFC4638 hast Du 8 byte mehr Overhead, und ob nun 100*8/1492 = 0.536 oder 100*8/1500 = 0.533 macht den Kohl auch nicht fett... das sind zwei paar Stiefel, der Verschnitt ist zumindest bei grossen Paketen mMn. vernachlaessigbar, das potentielle Problem mit MTU < 1500 ist potentiell stoerend wenn es mit der Path-MTU Discovery hakt, was leider gelegentlich passiert.
Mmmh, wie waere es dieses Thema in einem neuen von Dir gestarteten Thread weiter zu diskutieren? Hier wird es zunehmend OT (und ja, da habe ich Anteil daran), und dreht sich auch irgendwie im Kreis. Kannst ja gerne eine Referenz/einen Link zum neuen Thread hier posten.
Die Telekom Konkurrenten um die es im Thread geht wollen ja primaer symmetrische Regulierung vermeiden und generell freiwilligen, marktgetriebenen Bitstrom als "OpenAccess" der Wahl zu etablieren, denen geht es erst mal nicht um PPPoE/DHCP und daher macht es viel Sinn die PPPoE-Diskussion hier abzutrennen.
Ich will damit nur sagen nicht alles ist eindeutig.
Nun denn, das will ich nicht ausschliessen, aber wenn es bei PPPoE nicht klar noch uneindeutiger ist als bei den Alternativen, warum sollte das fuer unsere Diskussion relevant sein, und wenn Du ein CPE baust, dass die veroeffentlichte Schnittstellenbeschreibung eines ISPs "erfuellt" und das nicht funktioniert, bin ich zuversichtlich wird die BNetzA da ein offenes Ohr fuer Dich haben. Das ist doch alles Spekulation, bzw. sieht ein bisschen aus wie der Versuch zu einem existierenden Bauchgefuehl unterstuetzende Fakten zu finden.
hat er weniger Bandbreite von der Verbindung, da ja etwas für den PPPoE Rahmen draufgeht
Wie bei allem anderen Overhead ist es Aufgabe des ISP diesen bei der Bemessung der Brutto-Rate mit zu bedenken, und die Bruttorate entsprechend hoch zu setzen. Guck mal an wie die echten L2-Frames bei DOCSIS aussehen (gerade auch wegen der Verscghluesselung) danach koennen wir ueber die 8 Byte von PPPoE diskutieren. Oder guck mal nach wieviel OMCI Traffic pro ONT anfaellt und wie der ins Gewicht faellt.
braucht ein Gerät was einen PPPoE Client hat, was ein passendes Gerät mit der Funktionalität erfordert
Und bei DSL braucht er ein DSL Modem, bei GPON einen GPON-ONT, bei Kabel ein DOCSIS_Modem... warum ist es bei PPPoE auf einmal ein Unding selber dafuer sorgen zu muessen kompatible Endgeraete zu nutzen?
PPPoE ist nicht eindeutig definiert, es gab seit dem Jahr 1999 zahlreiche Erweiterungen
??? Das ist doch Gruetze, z.B. die Telekom listet in ihrer Schnittstellenbeschreibung all die RFCs auf die CPE unterstuetzen muessen... bei DHCP gab es in den letzten Jahrzehnten auch Erweiterungen.
das meine ich ja, der Kunde merkt es nicht.
Wo ist dann das Problem...
er bekommt einfach nur weniger Bandbreite für denselben Preis
Wie das? Die Vertragsraten im PIB werden von der BNetzA als vom Endkunden erzielbare Layer4-Nutzlastraten interpretiert, d.h. wenn Du meinst die um 8 Byte verringerte Internet-MTU (wenn denn relevant, z.B. bei der Telekom) wuerde die zugewiesene Kapazitaet schmaelern dann ist das nicht korrekt, eher andersrum, der ISP muss etwas mehr Bruttorate zuweisen um die kleinee MTU und den hoeheren Overhead auszugleichen. Wenn Du eventuell ueberlastete CPE meinst, dann gilt, wenn der ISP ein CPE vermietet hat liegt es am ISP das entsprechend dem Tarif auszuwaehlen, weist der Kunde Minderleistung mit Provider-CPE nach kann der ISP schlecht die Verantwortung auf das CPE schieben.
und er muss er auch noch Hardware haben die mit PPPoE Verbindungen umgehen kann, wenn PPPoE verwendet wird
Ja, so ist das im TKG fuer die Endgeraetefreiheit vorgesehen, ISPs muessen in der Schnittstellenbeschreibung angeben was Endgeraete koennen muessen, und es ist halt Aufgabe des Beschaffers dieser Endgeraete dafuer zu sorgen, dass die kompatibel sind. Ich finde da PPPoE weit weniger aergerlich als die DOCSIS-Modems (da ist es so, dass nachweislich kompatible Geraete nicht provisioniert werden, wenn der ISP meint Provider-Modems blieben immer im Besitz des Providers). Aber das ist bei anderen Provisionierungen auch nicht viel anders, in Japan kommt wohl viel MAP-E beim Internetzugang zum Einsatz, dass muss Dein Router da halt koennen... oder ds-lite bei manchen ISP, unklar warum Du fuer PPPoE da jetzt so eine Welle machen willst?
Das ist doch dasselbe. Weil man PPPoE schon hat, kann man es doch gleich wiederverwenden und dem Internetkunden damit sogar noch ein bisschen Bandbreite nehmen.
Warum sollte ein ISP Interesse daran haben seinen Kunden Bandbreite zu nehmen, gerade in einem Land in dem messbare Nettoraten vertragsrelevant sind? Das erscheint mir eine recht einseitige Interpretation zu sein.
Und man kann ihm für die PPPoE Technik gleich mehr Kohle abzwacken, und er bekommt gleichzeitig weniger, einfach nur genial!
Wie das? Ist ja nicht so, dass der Kunde beim selben ISP zwischen PPPOE und DHCP waehlen kann und dafuer andere Preise aufgerufen werden...
Ich meine das war am Anfang sicherlich eine gute Lösung für den Übergang, aber ansonsten..
Loest das halt immer noch echte Probleme aus dem ISP-Alltag... ich verweise noch mal auf das verlinkte Video, je nachdem welche Probleme der ISP loesen will kann auch heute PPPoE fuer den ISP die bessere Wahl sein. Ich will mich gar nicht zanken, aus Endkundensicht finde ich PPPoE etwas weniger erstrebenswert, aber wenn ich hier so im Forum lese, weiss ich nicht ob ich DG mit DHCP O2 mit PPPoE vorziehen wuerde. Soll heissen, fuer mich ist das weit unten auf der Liste der Dinge die mir beim Internetzugang wichtig sind. Aber hey, bei meinem Kapazitaetsbedarf wird das PPPOe-Problem mit 10 Gbps+ bestimmt, so oder so, geloest sein, wenn ich denn mal solche Tarife buchen werde.
Die Einwahlinfrastruktur und Abrechnungssoftware der privatisierten Telekom stammte aus BUNDESPOST-Bildschirmtext-Zeiten! Deshalb hat man PPPoE erfunden, damit man diese einfach weiter verwenden konnte.
Wobei das so klingt als haette die Telekom PPPoE erfunden, aber laut IETF (https://datatracker.ietf.org/doc/rfc2516/) waren die Autoren:
L. Mamakos, K. Lidl, und J. Evarts von UUNET Technologies, Inc.
D. Carrel und D. Simone von RedBack Networks, Inc.
R. Wheeler von RouterWare, Inc.
Das RFC ist von Anfang 1999.
Länder wo IPoE der absolute Standard ist:
In Frankreich und der Schweiz gibt es ehemaligen Kupfer-Monopolisten (Orange und SwissCom), in den USA war AT&T auch mal Monopolist, bzw. die Baby-Bells waren lokale quasi-Monopolisten. Und auch in Skandinavien gibt es Ex-Monopolisten die damals mit Kupfer gearbeitet haben...
Aber ich bin dann raus, ich sehe ich werde die fixe Idee die Verwendung von PPPoE waere ein Zeichen von rueckstaendigen ISPs und die von DHCP ein Zeichen von Kompetenz nicht aus der Welt schaffen koennen. Nicht weil denke das waere eine korrekte Feststellung, aber die Bewertung erscheint mir nicht faktenbasiert zu sein und daher schwer sinnvoll zu diskutieren.
Nein, Überbau heißt für mich nicht, fremde Fasern zu nutzen. Das macht Digi auch nicht.
Ein Missverstandniss, anfaenglich musste Teleonica Faser-Zugang zu meine ich regulierten Preisen zulassen (zumindest in manchen Gebieten), inzwischen nur noch regulierter Zugang zu passiver Infrastruktur wie Rohren, Kanaelen und Schaechten. D.h. der Markt ist nicht "frei" (was mMn. auch kein Problem ist), und Faser-Ueberbau ist wie schon gesagt explizites Ziel. So ein Ueberbau ist auch in Spanien volkswirtschaftlich sub-optimal, aber halt auch billiger als bei uns, d.h. der Schaden ist nicht so gross, und behindert auch den Ausbau nicht so sehr, weil die Deregulierung erst zum Ende des Ausbaus kam.
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