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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • FritzBox 5590 und htp

    • pufferueberlauf
    • 30. Juni 2026 um 09:33
    Zitat von ConiKost

    Aber gibt es in der Praxis im Bereich Privatkundenanschlüssen irgendwo AON mit mehr als 1Gbit?

    LWLCom.de hat meine ich einen 10 Gbps AON Tarif im Angebot, aber ich bin nicht 100% sicher, dass das garantiert per AON realisiert wird.

    Zitat von BlackMage2

    ich denke mal irgendwann werden die genau so getauscht wie die gpon

    Dafuer muss halt der Switch in dem die stecken auch ausgelegt sein, also z.B. SFP+ Module unterstuetzen statt nur SFP und dann braucht der Switch halt auch genuegend Backplane- und Uplink-Kapazitaet.

    Zitat von BlackMage2

    aber ich glaube auch mit Stromzufuhr ist es immer noch günstiger als GPON

    Fuer ISPs? Ich vermute das Gegenteil, ueber alles duerften die PONs in Bau und Betrieb etwas guenstiger sein als AON (nicht unbedingt in jedem Einzelfall). Die PON Anbieter werden ueber ihre Preise schon dafuer sorgen, dass der Unterschied nicht zu gross wird, aber zu Gunsten von PON bleibt ;)

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 30. Juni 2026 um 09:26
    Zitat von BlackMage2

    ja gut ich kenne nur VDSL anschlüsse mit 250 mbit/s, von der telekom

    Die 250 sind auch da oft nur nominell, das maximale Synclimit liegt bei Down/Up:

    292.032/46.720 Mbps

    und damit lassen sich theoretisch mit IP/TCP (ohne Optionen) und MTU 1500 folgende maximalen Nutzlastraten erzielen:

    Code
    IPv4:
    292.032 * (64 / 65) * ((1500 - 8 - 20 - 20) / (1500 - 8  + 34)) = 273.595621494 
    46.720 * (64 / 65) * ((1500 - 8 - 20 -2 0) / (1500 - 8  + 34)) = 43.7705026716
    IPv6:
    292.032 * (64 / 65) * ((1500 - 8 - 40 - 20) / (1500 - 8  + 34)) = 269.827086763 
    46.720 * (64 / 65) * ((1500 - 8 - 40 -2 0) / (1500 - 8  + 34)) = 43.1676031858
  • FritzBox 5590 und htp

    • pufferueberlauf
    • 30. Juni 2026 um 08:44

    Nein, AON wird nicht "gesplittet" es sind diese passiven Splitter die fuer das P in PON stehen, bei AON sind es aktive Geraete (meist Switche) die als "Verteiler" zum Einsatz kommen. Bei AON braucht der ISP fuer jeden Endkunden einen aktiven Port auf seiner Seite. So einen Zugangsswitch kann man in einer Betriebsstelle aufbauen, aber z.B. auch in einem Outdoor-Gehaeuse (das dann halt eine Stromzufuhr braucht).

    Der Switch limitiert dann i.d.R. die maximal gleichzeitig abrufbare Kapazitaet, z.B. wenn die Backplane- und/oder Uplink-Kapazitaet geringer ist als die Summe aller vertraglichen Maximalzugangskapazitaeten an einem Switch.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 29. Juni 2026 um 23:13

    Schutzbaender sind doch Kindergarten ;), das "theoretisch" in theoretische Maximum war ernst gemeint.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 29. Juni 2026 um 22:32

    Das theoretische Maximum waere: (8192 * 15 * 4000) / 1000^2 = 491.52 Mbps

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 29. Juni 2026 um 11:03

    Die Idee ist da oft den Ueberschuss zu optimieren und das heisst das Produkt aus Anzahl an Kunden und Preis/Kunde. Die Extreme sind wenige Kunden mit sehr teuren Tarifen oder sehr viele Kunden mit sehr guenstigen Tarifen (bzw. solche mit geringer Marge). Viele Unternehmen mischen das und machen halt verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Preisen... (z.B. niedrige Kapazitaet zu niedrigerem Preis, hoehere Kapazitaet und Extras wie Mobilfunkflat zu hoeheren Preisen).

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 20:04
    Zitat von BlackMage2

    das kann doch aber noch so 10 Jahre dauern

    Ich habe keine Ahnung wie lange die Telekom aktive Technik i.d.R. betreibt oder wann die GPON Linecards aus der Wartung fliegen. Aber fuer eine gerade neu verbaute Lincard koennte ich mir 10 Jahre gug vorstellen, nicht dass das relavant waere was ich mir da zusammenreime.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 14:24
    Zitat von mbo77

    Im Grunde ist es ein Problem, was realistisch gesehen nicht sinnvoll gelöst werden kann, bzw. muss. Es ist de facto nämlich gar kein Problem, sondern eine höchst theoretische Diskussion.

    Oh, das mit der vertraglichen Maximalrate hat eine einfache Loesung... entweder zeitlichen "Abschlag" je mindestens einmal an 2 von 3 Messtagen, oder netto Abschlag von 10%, aber halt nicht beides... mMn. war das so eine Entscheidung die die BNetzA mit ihrem "Partner der ISPs" Hut auf dem Kopf getroffen hat. Das Problem hier ist, dass die BNetzA einerseits sagt "Vertragsraten sind als Nutzlast-Netto" zu interpretieren und andererseits andeutet, dass sie das so gar nicht bereit ist durchzusetzen...

    Zitat von mbo77

    10% mehr oder weniger Leistung spielt für den Endkunden keinerlei Rolle.

    Das ist hier gar nicht der Punkt. Worum es mMn. geht ist ob ISPs sich als Geschaeftspartner an geltendes Recht halten oder nicht. Und wer meint bei der Vertragserfuellung koenne man fuenfe gerade sein lassen, der sollte das halt auch bei den Zahlungen der Gegenseite akzeptieren...

    Zitat von mbo77

    Das scheint auch nur in D ein größeres Thema zu sein. Mir ist es völlig wumpe, wenn der "Gigabit-Tarif" aus der Werbung technisch bedingt bei 930 Mbps stehen bleibt. Ich sehe die beworbene Zahl eher als Korridor.

    Kann Dich niemand von abhalten. Und um es klar zu sagen, niemand muss seinen ISP wegen Minderleistung belangen, wenn man zufrieden ist, ist egal ob die vertragliche Rate anliegt oder nicht. Was ich unguenstig finde ist wenn ISPs mit Raten werben die technisch schlicht unerreichbar sind.

    Zitat von mbo77

    Abseits der Schwierigkeiten mit Ethernet-Durchsatz (1, 2.5 oder 10G), würde ich als Provider immer so viel Reserve dazu geben, sodass diese schwachsinnigen Diskussionen gar nicht erst aufkommen. Macht für ihn ebenso keinerlei Unterschied.

    Das, oder die englische Loesung, dass nur mit Raten geworben werden darf die von tatsaechlichen Endnutzern des Tarifs auch statistisch gesichert erreicht werden (das fuehrt dann bei der BT zu der Tarif-Stufe 900 Mbps, die Details sind dann noch etwas komplizierter).

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 12:40
    Zitat von kingpin42

    Waren zum Glück keine jährlichen Lizenzkosten, das sind Einmalkosten.

    Danke! Frage was kostet denn ein Netzteil fuer den beschriebenen OLT? (Ich vermute das Chassis erlaubt zwei Netzteile wegen Redundanz)?

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 12:34
    Zitat von Thomas1978

    Kurz gesagt: Ideale Voraussetzungen um bei einem 1.000'er Internetanschluss auch die volle Leistung messen zu können. Bei meinem vorherigen 1.000'er Kabelanschluss über Vodafone konnte ich zu jederzeit mindestens 1.030, in der Regel eher 1.070 Mbit/s messen.

    Fazit: Leider gibt nicht jeder Provider mehr Leistung auf die Leitung, obwohl das gerade bei Glasfaser problemlos möglich wäre.

    Wobei, um mal realistisch zu bleiben, das ein Unterschied ist der in der ueblichen Nutzung auch quasi irrelevant ist.. wie Du schreibst, das kann man messen, bei normaler Nutzung bemerken tut man das eher nicht.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 12:32
    Zitat von Thomas1978

    Ich bin bei E.ON Highspeed (Netzbetreiber Westconnect) und habe den 1.000'er Tarif gebucht und im DL seit Schaltung des Anschlusses noch nie 1.000 Mbit/s gesehen.

    Die BNetzA raeumt bei ihren Ueberpruefungsregeln ISPs fuer die beworbene Maximalrate einen 10%igen Abschlag ein (die maximal Rate muss mMn. an mindestens zwei von 3 Messtagen zumindest einmal zu 90% erreicht werden). Jetzt kommt bei den ueblichen Verkapselungen aus 1000 Mbps Ethernet-Brutto als TCP-Nutzlastrate etwas im Bereich 920-950 raus, d.h. ein hartes Brutto-Shaping erlaubt es immer noch ohne grosses Risiko 1Gbps Tarife anzubieten. Und manche ISPs machen das... wobei es halt auch ISPS gab die vor den Messregeln der BNetzA mit 1 Gbps geworben haben, kann ich schon auch nachvollziehen, dass die nicht heiss darauf sind den Tarif auf 940 Mbps oder so zu aendern und allen Bestandskunden wegen Taifaenderung ein Kuendigungsrecht einraeumen zu muessen. Der Verdacht draengt sich auf, der 10% Abschlag waere "zufaellig" so gewaehlt worden, dass Bestandstarife mit brutto 1000 Mbps nicht automatisch als Minderleistung klassifiziert wuerden.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 11:47
    Zitat von Schnurz

    Erhältst Du dann die Angabe der Schnittstellengeschwindigkeit umgerechnet oder doch eher abzüglich des Protokoll Overheads?

    Das ist ein hartes Problem, weil der tatsaechliche Overhead meist gar nicht an einer Stelle explizit bekannt ist, geschweige denn einfach vom Userspace aus abgefragt werden kann. Die Nutzlastrate die kann man messen, und ein paar Dinge wie z.B. MSS und TCP Optionen kann man vom Betriebssystem erfragen, aber ein grosser Teil des Overheads bleibt unsichtbar und kann eigentlich nur geschaetzt werden. Von solchen Schaetzungen lassen die besseren Tools mMn. die Finger...

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 11:22
    Zitat von Joerg123

    ich als Kunde buche einen 100Mbit/s Internetanschluss, Protokoll ist damit klar = TCP/IP.

    Ist es das? Was ist mit QUIC und sprechen wuf von IPv4 oder IPv6 und wenn TCP, mit Timestamp-Option, oder ohne?

    Zitat von Joerg123

    Jetzt hat selbst der Kunde einen geringen Einfluss auf den Overhead, z.B. wenn er Datenpakete mit kleinem Nutzdatenanteil versendet.

    Gering? Ich kann TCP Pakete mit 1 Byte Nutzlast versenden... die bestehen quasi nur aus Overhead...

    Zitat von Joerg123

    bei DSL meines Wissens nur 1472

    DSL macht da keine Probleme, PPPoE ohne rfc4638 hingegen begrenzt die Internet MTU auf Ethernet-MTU minus 8, also 1492...

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 11:18
    Zitat von xrandr

    Langfristig anscheinend überall:

    Bei der Telekom vermute ich, dass diese Faehigkeit im Rahmen des natuerlich geplanten Austauschs aktiver Technik nach X-Jahren kommen wird.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 11:16
    Zitat von xrandr

    Ich weiß was du meinst aber zum Start eben mit veralteter Aktivtechnik.

    Wieso veraltet? Wenn 2.4/1.2 Gbps Segmentkapazitaet ausreicht sprechen die Kosten klar fuer GPON und gegen XGSPON. kingpin42 hatte hier mal (jaehrliche?) Lizenzkosten fuer XGSPON gepostet... da wird schnell klar warum "einfach ueberall XGS ausbauen" kein Selbstlaeufer ist.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 10:37
    Zitat von xrandr

    Der Kollege wörtlich: "GPON leider."

    Warum teurere Technik verwenden als notwendig? Die wenigsten GPON Segmente duerften tatsaechlich ausgelastet sein und ich bezweifle, dass der 2/1 Gbps Tarif oft genug gebucht wird um einen schnellen XGSPON Ausbau aller PON-Baeume zu rechtfertigen.

  • Warum wird die Telekom immer ausgezeichnet

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 10:34
    Zitat von BlackMage2

    als was wird das Netz betrieben?

    Als PON...

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 10:26
    Zitat von HubeBube

    Sicherlich wäre es besser unmittelbar an der Faser mit einem "Messendgerät" zu messen, dies entspricht dann dem Endpunkt der WAN-Strecke.

    Warum? ISP bieten i.d.R. Internetzugang an, und der beinhaltet halt auch ein Gateway/Router... die nur-1-aktives-Geraet-Regel ist mMn. Konsequenz aus der End-zu-End Messung, man koennte am Router wohl den Gesamtdatenumsatz messen, aber da ist es schwer an die echte Nutzlastrate ranzukommen.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 10:17
    Zitat von Schnurz

    Warum soll das WAN Interface gegenüber allen anderen Übertragungsstandards und Schnittstellen die Ausnahme sein?

    Na ja, hier geht es ja nicht darum Endkunden die Details paketorientierter Datenuebertragung beizubringen, sondern um Transparanzmassnahmen die Endkunden erlauben sollen einfach* zu ueberpruefen in wie weit der ISP seine vertaglich zugesagte Datenrate auch liefert.


    *) In guter deutscher Art ist breitbandmessung.de dann doch nicht so einfach ;)

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2026 um 10:06
    Zitat von Joerg123

    Wenn hier Nutzer Geschwindigkeitsprobleme haben, dann geht es da doch nicht um 2, 3 oder 5% Overhead

    ADSL, besser ATM/AAL5 kommt auf etwa 17-18% overhead basierend auf der Syncrate... und das auch nur wenn maximal grosse Pakete mit MTU ca. 1500 verwendet werden.

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