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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • weitere Anbieter Glasfaser-Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 18:03
    Zitat von BlackMage2

    sollte eig. mit tcpdump -e mit angezeigt werden

    In Linux ist es so, dass PPPoE Interfaces keine Mac Adressen mehr haben, da ist nichts was angezeigt werden kann... (-e veraendert mWn. nicht was tcpdump aufzeichnet, sondern nur was auf der Konsole angezeigt wird).

  • weitere Anbieter Glasfaser-Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 17:38
    Zitat von BlackMage2

    wo sieht man denn die Mac der Gegenstelle?

    In meinem Fall mit einem Bridged-DSL-Modem sehe ich die Juniper-MAC Adressen in tcpdumps auf dem Ethernet-Interface meines Routers (tcpdump -s 128 -i eth2 -w eth2.pcap), wenn ich die z.B. in Wireshark ansehe, sehe ich die MAC Adresse meines Routers und die des BNG... das duerfte mit PON/ONTs prinzipiell aehnlich sein, weil die vermutlich auch als Ethernet-Bridge arbeiten.

    Zitat von BlackMage2

    das kann man wohl nur In der ONT shell sehen?

    Warum?

    Zitat von BlackMage2

    oder ne das ist ja schon innerhalb des Datenstroms, also müsste man normal im PPPoE-Client-Gerät(sprich Router) sehen können?

    Mmmh, tcpdump eines PPPoE-Interfaces in Linux zeigt keine MAC Adressen mehr an... aber ja, ein Capture des Ethernet-Geraetes ueber das der PPPoE Traffic fliesst sollte die relevanten MAC Adressen zeigen.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 17:25
    Zitat von BlackMage2

    aber stimmt doch? ist jetzt nicht so eine Preisdifferenz die sich für jeden lohnen würde

    Das magst Du so sehen, aber es waere informativer gewesen, wenn Du direkt selber die Preisunterschiede quantifiziert haettest?

    Zitat von BlackMage2

    Gegenfrage: warum sollte ein Anbieter mir diesen Wunsch erfüllen?

    Nun ja, was ich meinte ist: vielleicht arbeitet einer der Reseller ja mit DHCP anstatt PPPoE und das sollte sich durch fragen herausfinden lassen? Denk z.B. an die Deutsche Glasfaser, die macht selber DCHP aber deren Reseller verwenden wohl alle PPPoE. Gesetzt den Fall das ist Dir wichtig genug um davon Deine ISP Wahl abhaengig zu machen.

  • weitere Anbieter Glasfaser-Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 17:06
    Zitat von BlackMage2

    macht es einen Unterschied welcher ASN angezeigt wird?

    Nein, die IP Adressen kommen da vom L3-Kunden, und die ASN wird meines Wissens ueber die IP Adresse bestimmt.

  • weitere Anbieter Glasfaser-Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 17:03
    Zitat von BlackMage2

    wie kann man eigl. feststellen ob es L2 oder L3 ist?

    Theoretisch kann man versuchen die MAC-Adresse der Gegenseite zu interpretieren... z.B. ist in meinem Fall (L3-BSA) die MAC-Adresse die ich sehe einen von Juniper, weil die Telekom hier wohl noch Juniper-BNGs verwendet... bei einem L2-BSA Reseller sollte ich die MAC Adresse von dessen BNG sehen und wenn der eine andere Marke verwenden sollte dann spraeche das fuer L2-BSA. Aber um das zu testen brauchst Du (am besten ueber die gleiche Leitung) halt auch einen Vergleich zwischen eigentlichem Betreiber (bei mir Telekom) und Reseller. (Ich weiss noch von frueher, dass die Telekom hier Juniper verwendet und ich weiss, dass O2 ausschliesslich L3-BSA macht, ohne dieses Wissen waere ich aufgeschmissen).

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 16:40
    Zitat von BlackMage2

    ja gut, 11€ Unterschied ist nicht gar nichts, haben oder nicht

    Vorschlag, wie waere es, wenn Du beim naechsten mal einfach erstmal selber einen Preisvergleich anstellst, wenn bei Dir solche Fragen aufkommen?

    Zitat von BlackMage2

    Puh, das kann ich (für meinen Teil) ehrlich gesagt egal sein. fände es nur schöner wenn es per DHCP übergeben werden würde.

    Dein gutes Recht, musst Du halt mal die Kandidaten Reseller auf dem GFNW Netz einzeln anschreiben ob da jemand Deinen Wunsch erfuellen kann/will.

  • weitere Anbieter Glasfaser-Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 15:08
    Zitat von BlackMage2

    ist es L2-BSA oder L3-BSA?

    Ich vermute mal das wir das aus Mangel an Reports noch gar nicht wissen... L2/L3 lassen sich auch gar nicht so leicht aus Endkundensicht von einander differenzieren... daher vermute ich duerfte es noch dauern bis die Tabelle gefuellt wird. Aber Du wohnst ja im entsprechenden GFNW-Gebiet und hast auch schon einen HÜP im Haus, vielleicht wirst Du ja der erste sein der hier einen Erfahrungsbericht und Informationen dazu posten wird. Ich zumindest wohne weit ausserhalb des Ausbaugebietes von GFNW und werde daher wohl eher nichts detailliertes beitragen koennen.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 15:02
    Zitat von BlackMage2

    außerdem verstehe ich nicht was L2 / L3 mir sagen soll?

    Hattest Du doch in die Diskussion eingeworfen?

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 15:00
    Zitat von BlackMage2

    wenn man beim FTTH-Netz der Telekom angeschlossen ist macht es kaum einen Unterschied welchen Anbieter man nimmt.

    Oh, was das Thema vorsaetzlichen Unterpeering der Telekom angeht macht das sehr wohl einen Unterschied. Und auch beim Preis ist z.B. O2 etwa 6 Euro billiger, bei den 2 Tarifen die mich interessieren wureden, beim 600er und 1000er ist es nur noch ein Euro Unterschied. Bei 1&1 sieht es so aus als spare man bei allen Tarifstufen aktuell 11 Euro gegenueber der Telekom. Und auch hier mit anderem Peering. Ich sehe da schon deutliche Unterschiede zur Telekom.

    Zitat von BlackMage2

    ich nehme an du meinst L2 Anbieter(Bitstream Access / VULA)?

    L2 oder L3... da bin ich nicht so waehlerisch. (O2 macht bisher nur L3, 1&1 nur L2 oder WIA, bei Vodafone weiss ich nicht, und bei den anderen Resellern auch nicht, aber hier gibt es dazu einige Details).

    Zitat von BlackMage2

    bspw. bei L3 wird es ja erst ins Telekom Netz geleitet und dann einfach über IP weitergeleitet, bei L2 wird der Bitstream direkt von den Geräten weitergeleitet. Also Layer 2 ist immer besser als Layer 3.

    Bei L3/IP verwendet die Telekom wohl einen L2TP-Tunnel zum Uebergabepunkt des Kunden, bei L2 bekommt man den Traffic am BNG uebergeben... Haengt dann von der PoP Dichte es Resllers ab ob man von L2-BSA tatsaechlich profitiert oder nicht. Technisch erlaubt die Telekom via L2-BSA sowohl PPPoE als auch DHCP, aber zumindest die grossen Reseller nutzen auch dann nur PPPoE (wie mehrfach diskutiert, wenn man das bereits etabliert hat ist es relativ einfach das weiter zu betreiben).
    Aber da soll jeder Endkunde individuell entscheiden ob/welchen Resellerer/sie/es waehlt. Mein Punkt war letztlich nur, dass ich den extrem geringen Reselleranteil bei Telekom-FTTH als temporaere Ausnahme ansehe und erwarte, dass dieser mittelfristig ansteigen wird.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 13:26
    Zitat von Funker

    Zu deinem Reseller wechseln ist aber kein Glasfaseranschluss.

    Das ist war, aber warum sollte jemand der aktuell als Bestandskunde 30+ Euro fuer DSL zahlt bei Glasfaser eine harte 20 Euro-Grenze haben und gleichzeitig unwillig sein zu einem DSL-Anbieter mit 25 Euro zu wechseln (5 Euro unter Telekom). Entweder ist Preis super relevant, oder halt nicht.

    Zitat von Funker

    Und wenn die Telekom Glasfaser legt, dann nehmen die Kunden ja auch Glasfaser von der Telekom.

    Jain, die Telekom hat weniger homes passed, connected, activated als die Mitbewerber und auf homes passed bezogen nur die halbe TakeUp Rate der Mitbewerber (bezogen auf homes connected sind sich beide deutlich aehnlicher mit leichtem Vorteil fuer die Telekom). Was allerdings stimmt, ist dass die Telekom bei FTTH bisher kaum Reseller hat, aber das ist mMn. eine Frage der Zeit.

    Zitat von Funker

    Deswegen sind die BREKO-Mitglieder ja in Panik, weil deren Geschäftsmodell schlicht nicht funktioniert.

    Nun denn, Panik sehe ich da nicht, aber halt leider normalles Lobbyieren fuer die Interessen ihrer Mitglieder...

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 12:21
    Zitat von Funker

    Die (Markt-)Preise im Wettbewerb liegen halt anderswo. Speziell wenn es nur um Glasfaser für Haushalte geht.

    Die Telekom haelt 60% der DSL-Anschluesse als Direktkunden, die koennten quasi alle durch die Bank Geld sparen wenn sie zu einem Reseller wechseln, oder zu einem der 20 Euro Kabel Verramscher, der Umstand dass die das nicht quantitativ tun, zeigt halt auf, dass Deine Idee 20 Euro waere der Marktpreis nur dann stimmt wenn man eine ganz eigene Definition verwendet von dem was den Markt darstellt.
    Dafuer, dass wir in einer nominellen Marktwirtschaft leben, bin ich immer wieder erstaunt was fuer unterschiedliche Konzepte zu existieren scheinen wie eine solche Marktwirtschaft funktioniert...
    Schau, als Endkunde finde ich 20 Euro auch attraktiver* als die 35 Euro die ich aktuell als Bestandskunde zahle (O2, DSL100 auf Telekom/Vorleistungsbasis), aber deshalb behaupte ich nicht 20 Euro waere der Marktpreis.

    *) Nicht attraktiv genug um zu Eazy/Vodafone/Kabel zu wechseln, aber das ist meine persoenliche grenz-irrationale DOCSIS-Abneigung, von der ich nicht erwarte, dass viele sie teilen.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 10:43
    Zitat von Funker

    Und egal wie oft die Rechtfertigungstiraden kommen: Der Markt macht die Preise und diese liegen eben nicht deutlich oberhalb von 20 € pro Haushalt im Monatsdurchschnitt.

    Nun denn, wie kommt die Telekom auf einen ARPU von 36 Euro im Festrnetz? Mit Verlaub, was Du hier wiederholt berichtest ist i.d.R. nicht wirklich kongruent mit beobachtbaren Zahlen. Oder klarer, das ist meist tendenzielle Gruetze die viel ueber Deine Meinung aber eher wenig ueber die Realitaet aussagt.

    Zitat von Funker

    dann sind die Träume von mehreren tausenden Euro Rendite pro Glasfaseranschluss eben ausgeträumt und die tiefbauenden Traumtänzer gehen pleite.

    UM im Jahr auf mehrere 1000e Euro Umsatz zu kommen braeucht es monatliche Preise von 2000/12 = 166.6 Euro, und Umsatz ist nicht gleich Rendite... und ueber 10 Jahre waeren das 2000/(12*10) = 16.6 Euro... Ohne Angabe des Zeitraumes macht Deine Angabe wenig Sinn, zumindest so lange man sie als Faktenaussage interpretieren will.

    Zitat von Funker

    Da ist das theoretische Gigabit nach Feierabend offenbar doch nicht so lebensnotwendig wie Dünger fürs Essen auf dem Tisch und pünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz.

    Klar, weil der deutsche Michel auch immer ueber Duemger nachdenkt und diskutiert... ich will nicht sagen Duenger waere unwichtig, aber das hat wenig mit der direkten Lebenswirklichkeit von Nicht-Landwirten zu tun.

    Zitat von Funker

    Denn bei allem HomeOffice-Gelaber: Wenn man sich die von der Telekom veröffentlichten Statistiken zur Traffic-Nutzung ansieht, dann befindet sich Glasfaser bei Privathaushalten nach wie vor strikt im Sektor "Entertainment-Industrie". Und Kneipen, Kinos und Tanzschuppen laufen halt auch schlecht, wenn die Kassen gerade leer sind.

    Unklar welche Zahlen Du meinst. Mein Verdavcht ist allerdings, unabhaengig von der Guete der Zahlen, duerftest DU das ganze weniger objektiv betrachten, sondern per motivated reasoning nach Untermauerung Deiner vorgefassten Meinung suchen (was OK ist, aber halt nicht sonderlich nachvollziehbar oder ueberzeugend).

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 09:13

    Ich habe gerade noch mal kingpin42 Zahlen verwendet um zu sehen was denn ein (neuer) OLT fuer 4096 Anschluesse in etwa kosten wuede fuer 3 Technologien (GPON, XGPON obwohl das bisher hierzulande niemand einzusetzen scheint, hoffen wir das bleibt so, und XGSPON) und 2 moegliche Splitting Varianten (1:32 und 1:64):
    fuer ca 4096 Anschluesse (als Obergrenze fuer PoP),

    Code
    Annahme die kleine 480 Gbps Controller-Karte reicht fuer GPON aus: ((4096/32) * 2.5) + ((4096/32) * 1.25) = 480 Gbps
    Annahme die kleine 480 Gbps Controller-Karte reicht fuer XGPON nicht aus: ((4096/64) * 10) + ((4096/64) * 2.5) = 800 Gbps
    	die grosse 1280 Gbps hingegen schon
    Annahme die grosse 1280 Gbps Controller-Karte reicht fuer XGSPON gerade aus: ((4096/64) * 10) + ((4096/64) * 10) = 1280 Gbps
    
    TECHNOLOGIE (Splitting-Ratio): chassis (gerade gross genug) + controller karte (2x redundant) + Linecard PON + GPON Optik + ONT Lizenz (pro ONT) 
    GPON (1:32): 640 + 2 * 1270 + 375 + ceil(4096/(16*32)) * 5090 + ceil(4096/(16*32))  * 16 * 98 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 32 *  2.2 = 65830.2
    GPON (1:64): 500 + 2 * 1270 + 375 + ceil(4096/(16*64)) * 5090 + ceil(4096/(16*64))  * 16 * 98 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 64 *  2.2  = 39058.2
    (XGPON (1:32): 640 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*32)) * 6970 + ceil(4096/(16*32))  * 16 * 330 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 32 *  2.2  + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 85 = 128846.2)
    XGPON (1:64): 500 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*64)) * 6970 + ceil(4096/(16*64))  * 16 * 330 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 64 *  2.2   + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 85 = 74266.2
     (XGSPON (1:32): 640 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*32)) * 6970 + ceil(4096/(16*32))  * 16 * 330 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 32 *  2.2  + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 163 = 138830.2)
    XGSPON (1:64): 500 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*64)) * 6970 + ceil(4096/(16*64))  * 16 * 330 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 64 *  2.2   + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 163 = 79258.2
    Alles anzeigen

    XGSPON ist etwa doppelt so teuer wie GPON... beim Ausbau existierender OLTs kann es sein, dass man einzelne Teile behalten kann. Bei im Mittel angesetzten ca. 4K Anschluessen pro PoP kommt man bundesweit auf etwa 10000 PoPs, das sollte zumindest die richtige Groessenordnung sein (die Telekom hat wohl ca. 8000 Hauptverteiler).

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 08:16
    Zitat von BlackMage2

    man muss nur mal Deutschland mit Top-EU-Ländern wie z. B. Frankreich, Spanien oder Rumänien vergleichen, da liegen Welten zwischen

    Top Laender in welcher Hinsicht?

    Zitat von BlackMage2

    der Glasfaser-Ausbau nimmt zwar Fahrt auf aber liegt trotzdem Lichtjahre hinter den Vergleichsländern zurück

    Na ja wer spaeter anfaengt, mehr Einheiten anzuschliessen hat und nicht schneller arbeitet (z.B. wegen gewuenschtem Tiefbau) wird hat spaeter fertig... Ist das jetzt wirklich so erstaunlich?


    P.S.: Lichtjahr ist eine Entfernung, keine Dauer...

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 10. September 2026 um 08:13
    Zitat von BlackMage2

    Es könnte Preis-Erhöhungen geben

    Die duefte es so oder so geben einfach weil:

    a) die Inflation weiter an der Kaufkraft nagt
    b) viele der kleineren Ausbauer bereits so unrentabel sind, dass sie zusaetzliches Geld auftreiben muessen.
    Die Idee ein ISP baue in so einem finanziellen Umfeld auf Pump vorzeitig (also bevor das zumindest eine Umsatzsteigerung verspricht) XGSPON aus ist eher abwegig (und die Idee solch eine Investition wuerde dazu genutzt werden generell die Preise zu senken is aehnlich realistisch).

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 9. September 2026 um 18:45
    Zitat von BlackMage2

    Die Combo Module wurden übrigens genau für diesen Zweck geschaffen, wenn diese bloß nicht genutzt werden, kann ja nicht gesagt werden das es keine Möglichkeit gibt.

    Brauchst Du halt auch eine xgs-faehige Linecard, und im Zweifel ein Update der Controller-Karte(n)... und das, also die zusaetzlichen Investitionen um xgs zu ermoeglichen sind halt eine Huerde wenn die Kundschaft keinen Euro mehr fuer xgs-Tarife ausgeben will. Spaetestens jetzt sollte klar werden warum die Idee es braeuchte bloss xgs und schon gaebe es 8 Gbps fuer 20 Euro etwas unausgegoren ist. ;)

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 9. September 2026 um 18:05
    Zitat von BlackMage2

    Abschalten wäre auch unsinnig, Koexistenz von GPON und XGS-PON ist wohl die Lösung, gibt ja heute schon Module mit Combo GPON/XGS-PON. Man merkt du steckst überhaupt nicht in der Materie drinn.

    Aus Deinem Mund nehme ich das mal als Kompliment... aber das mit 100% XGS war doch Dein Argument ("Bis jeder deutsche Haushalt über XGS-PON verfügt").

    Zitat von BlackMage2

    Und außerdem will ich nicht beim billigsten Anbieter bleiben sondern nur ein Angebot nutzen wo ich nicht 60% mehr zahle für eine Technik die schon fast 15 Jahre alt ist.

    Nun denn, dann willst Du das vielleicht nicht, wirst es aber mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin tun... und Dein Heimnetz ist je bestimmt mit aelterer Technik ausgestattet, 10 Gbps Ethernet ist von 2002, und selbst 100GBASE-SR10 ist von 2010, also hat auch schon 16 Jahre auf dem Buckel... das mit dem schon 15 Jahre alt ist eine fixe Idee, von der Du Dich vielleicht verabschieden solltest, Moores Gesetz liegt im Sterben...

    Zitat von BlackMage2

    XGS-PON nutzt die Wellenlänge 1575/1270 nm und GPON die Wellenlänge 1490/1310 nm

    Ja? Das mit der Koexistenz war mit bewusst, aber wie gesagt ich hatte Deine Aussage als 100% xgs interpretiert und wenn X% noch GPON nutzen st das fuer mich halt nicht 100%. Aber da mag ich Dich missverstanden haben.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 9. September 2026 um 17:37
    Zitat von BlackMage2

    das ist ja an XGS gebunden und es soll XGS ja irgendwann überall geben, aber bis das der Fall ist wird es leider noch eine halbe Ewigkeit dauern..

    Ja? Es gibt, wiederhole ich mich gerne, auch keine erkennbare Nachfrage die in diesem Bereich ISPs zu vorzeitigen Investitionen veranlassen wuerde, ISPs die meist so schon Geldprobleme haben.

    Zitat von BlackMage2

    Bis jeder deutsche Haushalt über XGS-PON verfügt, wird kaum vor Mitte der 2030er-Jahre der Fall sein.

    Wenn ueberhaupt, wenig Grund GPON abzuschalten solange das reicht...

    Zitat von BlackMage2

    Also noch ~10 Jahre bis es in Deutschland überall XGS gibt und in 10 Jahren ist vllt. schon 50G oder 100G Standard.

    Technisch ist 50G heute schon ein ITU-Standard... und was die Verbreitung angeht, warum ist es Dir wichtig welche Buchstaben-Suppe da verwendet wird, wenn Du so oder so beim billigsten Anbieter bleiben wirst? ;)

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 9. September 2026 um 13:18
    Zitat von Phino

    Studien der Bertelsmann Stiftung traue ich nicht über den Weg, die sind nach meinen Erfahrungen Recht tendenziös. Nicht umsonst heißt es bei Berichterstattung immer " ...die der CDU nahestehenden Stiftung".

    Gut moeglich (gerade bei Prognosen sind ja die Annahmen sehr wichtig) aber ich wertte das weiss keiner von uns hier im Forum, weil wir die Studie nicht gelesen haben duerften, sondern nur die Zusammenfassung (wegen Zahl-Schranke).

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 9. September 2026 um 13:16
    Zitat von Phino

    Aber das durchschnittliche Einkommen ist dort auch geringer, was zur Folge hat, dass der Betrieb günstiger ist wie auch andere Nebenkosten.

    Fuer Spanien mag das in Grenzen zutreffen, aber die Unterschiede zu Frankreich sind jetzt nicht so gross. Aber die Franzosen haben halt eine Kombination aus guenstigerem Ausbau und einer besseren Organisation desselben als bei uns... aber auch da staffelt z.B. Orange die Preise nach Kapazitaet und arbeitet, das muss man such mal vorstellen, wohl mit Traffic-Shapern um diese unterschiedlichen Kapazitaetsstufen zu implementieren (1/0.7, 2/0.8, 8/8).

    Aber wir haben dies Platte hier schon oefter abgespielt, ein paar Mitforisten lassen sich von ihrem nachvollziehbaren Wunsch nach billigerem hoeher-kapazitativem Internet dazu hinreissen die Realitaet in anderen Laendern etwas zu naiv-blauaeugig und simplistisch zu beschreiben, mehr Wunsch als Wirklichkeit.

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