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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Kein Glasfaser erkannt - FritzBox 5590 Fiber

    • pufferueberlauf
    • 22. Oktober 2024 um 21:59
    Zitat von frank_m

    Gibt es dafür eine Quelle? Weil das würde ja auch bedeuten, dass die DG ihre Geschäftskundenstrategie ändern müsste, die bislang bei Bedarf ja AON mit 10 GBit/s bekommen können.

    Jein:

    Deutsche Glasfaser: Netzbetreiber stellt den Ausbau auf neue Technik um - Golem.de
    Die neue Glasfaser-Technik soll platzsparender sein, weniger Energie benötigen und höhere Bandbreiten erreichen.
    www.golem.de

    Das ganze ist ziemlich Marketing-sprachig formuliert, aber :

    "Während wir bisher in jedem Polygon aktive PoPs mit den Layern Backbone und Access eingesetzt haben, führen wir mit dem neuen Konzept einen Multilayer-Ansatz ein. Zwischen dem aktiven PoP – in Zukunft ein Street Cabinet als Central Office – und den benachbarten Polygonen, mit den dort installierten passiven PoPs, setzen wir einen Transportlayer ein."

    Klingt fuer mich stark nach Splitter im Feld...

    Ob sich die Aenderung auch auf Geschsaeftkundensanschluesse durchschlaegt kann ich nicht sagen...

  • Kein Glasfaser erkannt - FritzBox 5590 Fiber

    • pufferueberlauf
    • 22. Oktober 2024 um 21:05

    Das Video zeigt IMHO noch die alte Netztopologie der DG. Damals wurden pro Teilnehmer 2 Fasern bis zum PoP gezogen und dann im PoP zum logischen PON-Baum gemacht. Angekuendigt ist, dass die DG aehnlich wie die Telekom, die PON-Splitter/Koppler im Feld aufbauen will statt immer Point-to-Point bis zum PoP zu gehen. Aus Kundensicht ist das alte System besser, weil letztlich flexibler, aber fuer die DG ist das neue System guenstiger, auch weil weniger Plartz im PoP und damit insgesamt weniger PoPs benoetigt werden...

  • Lösungsansatz DG DSLITE/CGNAT

    • pufferueberlauf
    • 22. Oktober 2024 um 20:47

    Warum ueberprovisioniert ewird, wissen letztlich nur die ISPs, aber sowohl breitbandmessung.de (in individuellen Tests und auch in den Jahresberichten) als auch der Connect Test berichten die "vertragliche Erfuellungsrate" auch jenseits von 100%... und nach der Interpretation der BNetzA muss ein Kunde hin und wieder mindestens 90% der vertraglichen Maximal Rate netto messen koennen, und das geht zuverlaessiger wenn dem Kunden mehr Kapazitaet zugewiesen wird, bzw, wenn die vertagliche Rate unter der tatsaechlich geschalteten Rate liegt.

    Tl; dr: vermutlich aus Marketing- und Werbegruenden.

  • Langer Weg zwischen ONT und Fritzbox 7590

    • pufferueberlauf
    • 22. Oktober 2024 um 11:21

    Ich wuerde tatsaechlich die Flach-Kabel-Variante noch mal durchdenken. Beim grossen on-line Kaufhaus gibt es z.B. 50m mit Steckern auf beiden Seiten schon fuer 23 EUR oder 30m fuer 17EUR, z.B. in weiss... klar, das nuetzt erst was wenn er Anschluss aktiviert ist, sollte aber deutlich robuster sein als ein Mesh mit einer "antiken" 7390....

  • Problem mit Dowstream bei Nutzung eigener Hardware DGN

    • pufferueberlauf
    • 21. Oktober 2024 um 11:37

    Bist Du sicher, dass Du nicht irgendwann das Ingress-Shaping im FritzOS aktiviert hast (nutze selber keine Fritzbox, weiss daher nicht wo und wie man das kontrollieren kann und ob deine 5530 das ueberhaupt anbietet).

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 21. Oktober 2024 um 08:11
    Zitat von HubeBube

    Nun ja und meine Erinnerungen an "Eliza" werden immer wacher, heute sagt man, glaube ich, KI generierte Texte dazu.

    Mmmh, sieht fuer mich eher nach automatischer Uebersetzung oder Ueberarbeitung aus durch einen Nutzer dessen/deren Muttersprache nicht unbedingt Deutsch ist.

  • Problem gesucht, kein Licht am ONT

    • pufferueberlauf
    • 20. Oktober 2024 um 21:51
    Zitat von HubeBube

    Aber Achtung, das ist bei refbox teurer, als wenn man es direkt bei AVM inkl. Versand bestellt!

    Guter Punkt, das sollte keine Empfehlung sein, sondern nur eine Quelle fuerein Bild wie der AVM AON Stick aussieht.

  • Problem gesucht, kein Licht am ONT

    • pufferueberlauf
    • 20. Oktober 2024 um 18:40
    Zitat von evtimokn

    Heisst dann doch diese Fritzbox 5530 (5590)? Router habe ich, eigentlich. Welcher Medienwandler wäre geeignet für die AON?

    Wenn ich das richtig sehe sollte da "Fritz!SFP AON Modul" auf dem Label stehen, siehe z.B. hier:

    Fritz!SFP AON Modul
    Es handelt sich um ein originales AVM SFP Modul. SFP-Modul passt zu: FritzBox 5530, FritzBox 5590 Herstellernummer: 2000 2948 Hersteller: AVM
    refbox.de
  • Problem gesucht, kein Licht am ONT

    • pufferueberlauf
    • 20. Oktober 2024 um 12:29

    Vermute mal AON:

    https://www.swlb.de/Downloads/Dokumente-Internet/20220913%20Leistungsbeschreibung%20Privatkunden%20BP0013_02.pdf

    Zitat

    Bei dem Glasfaseranschluss bis in die Wohneinheit des Kunden (FTTH) stellt die SWLB dem Kunden einen optischen Anschluss an das aktive optische Netz (AON – Active Optical Network – Point to Point) der SWLB und auf Wunsch des Kunden ebenfalls ein passendes CPE für die Dauer des Vertragsverhältnisses zur Verfügung.

    Und hier:

    https://www.swlb.de/de/Downloadordner/Hausanschluss/2018-01-01-Anlage-1-AGB-Netzanschlussvertrag-Grundstuecksnutzungsvertrag.pdf

    Zitat

    Der Kunde ist berechtigt, eigene technische Vorrichtungen und Endgeräte nach seiner Wahl zu verwenden. Eigene technische Vorrichtungen und Endgeräte des Kunden müssen für den direkten Anschluss an ein Glasfasernetz (Schnittstelle 1000Base BX-U) geeignet sein, herkömmliche DSL-Router sind nicht geeignet. Im Übrigen übernimmt die SWLB keinerlei Beratung oder Entstörung bezüglich solcher Endgeräte, es sei denn, im Auftragsformular werden abweichende Vereinbarungen getroffen.

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 20. Oktober 2024 um 12:03
    Zitat von frank_m

    Finde ich jetzt nicht so belastbar. Es steht nicht mal, um welche Anwendung es ging, geschweige denn, was die Vorteile waren.

    Das ist genau der Punkt aus dem ich glaube, dass Du das entweder selber probierst oder wir beenden die Diskussion aus Mangel an Poduktivitaet. Wenn Du einerseits sagst wir werden sehen wie das bei anderen lsaeuft aber dann eben solchen anderen nicht "glaubst", ist es IMHO das ganze abzuhaken.

    Zitat von frank_m

    Richtig. Das ist genau das Ergebnis von zahlreichen Forenbeiträgen, die das versucht haben. Meistens wird der Lag woanders erzeugt, und Buffer-Bloat spielte keine relevante Rolle.

    Dann unterscheiden sich unsere Erfahrungen halt, kann ich gut mit leben*. Ich nehme mir heraus meine praktische Erfahrung (ueber 10 Jahre mit bufferbloat/SQM) fuer mich etwas hoeher zu gewichten als Deine (bzw. den Mangel an praktischer Erfahrung), aber mir faellt kein Zacken aus der Krone nur weil Du die fuer Dich sicher richtige Entscheidung getroffen hast die Finger davon zu lassen.

    Aber damit will ich es auch gut sein lassen, ist ja etwas off-topic hier im Thread.

    *) Ich stimme Dir gerne zu, dass die Probleme nicht immer vom Zugangslink kommen, daher ist es wichtig immer est mal zu verstehen was die Ursachen der beobachteten Probleme sind.

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 20. Oktober 2024 um 11:07

    Das wird, bei allem Respekt, wenig bringen. goppi hat ja bereits berichtet, dass SQM bei Ihm selbst bei 1 Gbps zu spuerbarer Verbesserung der QoE fuehrte, und totzdem bezweifelst Du das.

    IMHO solltest Du das einfach mal selber ausprobieren, gut moeglich, dass so ein Selbstversuch Deine Position "ueberschaetzt, bringt nicht/nicht viel" fuer Dein Nutzungsprofil bestaetigt. Und das ist okay, nicht alle Nutzungen profitieren davon, z.B. Bulk-Datentransfers quasi gar nicht (parallele interaktive Nutzung ist eine andere Baustelle).

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 20. Oktober 2024 um 00:07
    Zitat von mbo77

    Ja, aber nur noch zu 25% der Zeit. Und damit steigen die Chancen, dass dies völlig losgelöst voneinander passiert.

    Jein, bei einem 100 GB Spiele Download ist auch ein 400 Mbps Link:

    (100 * 8 * 1000)/400 = 33.3 Minuten

    saturiert, da kommt es bei gleichzeitiger latenz-sensitiver Nutzung zu Prioblemen. Klar, bei 100 Mbps dauert das gut zwei Stunden, aber auf die 33 Minuten fuehren bereits zu klar spuerbaren Effekten.

    Ich will Dir nicht vorschreiben, wie Du Dein Heimnetz betreibst, aber ich betreibe mein Netz so, dass es auch unter Volllast fuer latenz-sensitive Anwendungen (mache viel Remote Desktop und Videokonferenzen) passabel nutzbar bleibt.

    Die Idee ich sollte so viel Kapazitaet buchen, dass ich sie gar nicht richtig nutze nur um Queueing zu verhindern ist mir zu unsicher. EIn Netzdesign in dem so etwas simples wie ein On-line Kapzitaetstest eines meiner Kinder (oder aber ein Spieledownload) meine Arbeits-Videkonferenz spuerbar stoeren kann halte ich fuer vermeidbar.


    Zitat von mbo77

    Es ist gut, dass es technische Möglichkeiten gibt, das Problem auszugleichen. Aber mit Kapazitäten, die jetzt erst so richtig mit Gf kommen, wird das Problem immer irrelevanter.

    Ja, nur habe ich dasselbe Argument auch schon gehoert als 100 Mbps der Gipfel dessen war was man als Heimnutzer bekommen konnte, damals hiess es, nur relevant fuer die 16 Mbps Klasse. Dabei ist es wirklich einfach, kommt es zu ausreichend langen Episoden der Link-Saettigung macht es Sinn dafuer yzu sorgen, dass das Linkverhalten bei Saettigung akzeptabel bleibt. Wenn Dein ISP von Haus aus fuer DIch akzeptable Leistung abliefert, hervorragend, meiner tut das leider nicht (und auch meine bisherigen haben das nicht getan).


    Aber hey, ich will Dir nichts aufdraengen, aber ich weiss was fuer mein Netzwerk am besten passt... (und ja, ich mache auch hin und wieder Referenzmessungen ohne SQM kann also sagen, dass ich den Unterschied klar fuehlen und Messen kann).


    Aber das ist jetzt ein bisschen OT, vielleicht mach ich dafuer einen neuen Thread auf, hat ja mit den Pingschwankungen bei der DG eher weniger zu tun.

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 22:36
    Zitat von frank_m

    Es sind insofern praktische Erfahrungen, als das ich es nie benötigt habe

    Nee, das ist theoretisch in meinen Augen... weil eben nicht praktisch ausprobiert. Dein Argument ist, ich kenne nur X, aber X tut mir nicht weh, also kann Y an meiner Situation nichts verbessern.

    Zitat von frank_m

    trotz mehrerer gleichzeitig laufender Videostreams von Disney+, Amazon oder RTL+. 2 oder 3 parallele HD oder 4k Streams dieser Quellen reichen nicht, um Bufferbloat auf einer 400 MBit/s Leitung zu erzeugen, der Onlinegames irgendwie stören würde. Nicht subjektiv, und nicht messbar.

    Naja, wenn es keine Probleme gibt, kann natuerlich SQM auch keine beheben. Theoretisch ist es so, wenn Du Deinen Link niemals in die Saettigung treibst, es also nicht zu einer Fuellung der Queues kommt, dann kann aktive queue management (AQM) tatsaechlich nichts fuer Dich tun, aber das ist halt weniger eine Frage der Zugangskapazitaet aks eine der Nutzung.

    Hier in einem 5 -Personen Haushalt mit kleineren On-line spielern und Spiele Downloadern sogt SQM dafuer, dass alle zufrieden sind und ein 11 GB Spiele Download komplett unbemerkt bleibt, weder ruckelt das DASH-Streaming, noch laggen die on-line Spiele, aber bei mir kommt der Link auch regelmaessig an die Saettigung. Ich geha aber davon aus das wir auch ienen 400er Link in die Saettigung treiben wuerden oder einen 1 Gbps Link (mehr gibt es hier momentan nicht) daher ist "erschlag das Problem durch zu viel Kapazitaet" fuer mich keine Loesung obwohl es fast doppelt so viel kosten wuerde wie mein aktueller 100/40er Link.

    Zitat von frank_m

    Ansonsten ist einfach Mathematik. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen? Und bei weniger als 25% Leitungsauslastung bleibt da nicht viel, selbst wenn das Spiel mit 60 Hz Tickrate argeitet.

    Und das ist die Art von theoretischer Diskussion die IMHO kaum etwas bringt. Aber wie gesagt, wenn Du mit Deinem Netz zufrieden bist, bin ich es auch (also mit Deinem Netz zufrieden).


    Fuer alle anderen, ich helfe gerne so weit ich das kann, SQM passend zu konfigurieren und dabei herauszufinden ob es fuer Euch nuetzlich ist oder eben nicht.

  • Langer Weg zwischen ONT und Fritzbox 7590

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 21:58

    Ja, aber ganz im Ernst, PLC stoert dann wenn Kupferdoppelader udnd Stromleitungen mit PLC SIgnal ueber laengere Strecken parallel verlaufen und das ist eigentlich nur innerhalb eines Hauses der Fall... Und ich vermute stark die anderen WEs im Haus der OP koennten auch FTTH buchen. Aber ich bin schon still, PLC ist, da stimme ich Euch zu, keine ideale Loesung daher werde ich da keine (weitere) Lanze fuer brechen...

  • Langer Weg zwischen ONT und Fritzbox 7590

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 21:44

    Ja, aber warum soll die OP aus vorauseilender Freundlichkeit die Option PLC ignorieren nur weil eventuell Nachbarn gestoert werden koennten, die wohl alle stoerungsunempfindliche Alternativen zu DSL haetten?

    Sowohl DSL als auch PLC sind nur Zweitnutzer der Frequenzbaender und solange sie die jeweiligen Abstrahlungesgrenzen einhalten ist es erstmal das private Problem von DSL gestoert zu werden. Erst wenn die PLC Adapter die Grenzwerte ueberschreiten kann der DSL Nutzer deren Stillegung erzwingen lassenm wenn ich mich recht entsinne.


    ABER ich wuerde so oder so das Cat6 Flachbandkabel versuchen, weil das die technische beste Loesung ist, besser als PLC aber auch besser als Mesh (Mesh, macht vielleicht Sinn wenn es um Abdeckung geht, aber auch dann wuerde ich immer versuchen die APs per Ethernet anzuschliessen).

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 21:38
    Zitat von Schnurz

    Im Gegensatz zum IGMP Broadcast ... Der kennt das Problem eher nicht ...

    Jein, der Punkt ist nicht ob Uni- oder Multicast sondern ob wie bei DASH mit extrem variabler Rate gesendet wird oder eher mit konstanter Bitrate, kann man beides theoretisch auch ueber Multicast machen.

    Aber ja ich stimme Deiner unausgesprochenen Bewertung? zu: ich haette nicht unqualifiziert von Video-Streaming schreiben sollen, sondern klar von Video-Streaming vom DASH/HLS Typ was IMHO das prefaerierte Modell von OTT Videoanbietern wie Netflix, Amazon, und Apple ist.

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 21:33
    Zitat von frank_m

    Ja, aber für wie lange? Das sind immer nur Bruchteile von Sekunden. Die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen, die sich wirklich spürbar auf die Übertragung zeitkritischer Daten auswirkt, ist und bleibt sehr klein.

    Also ich koennte jetzt versuchen eine theoretische Diskussion zu beginnen, aber ganz im Ernst, wenn SQM fuer Dich und Deine Nutzung keine Vorteile bringt, dann halte ich es fuer vernuenftig und nachvollziehbar es nicht zu nutzen. Aber hast Du es denn ausprobiert, weisst Du also aus eigener Erfahrung, dass es fuer Deine Nutzung nicht hilft, oder beruht Deine skeptische Haltung primaer auf theoretischen Ueberlegungen? Beides ist okay, bin nur neugierig in wie weit wir ueber Praxis und in wie weit wir ueber Theorie diskutieren.


    P.S.: Fuer Anwendungen wie On-line FPS Spiele, VoIP, (etwas weniger stark) interaktive Videokonferencen und RemoteDesktop reicht es aus wenn Warteschlange nur gelegentlich zu voll ist, alle 3 sind robuster gegen statische Latenz als gegen Jitter.

  • Tarifwechsel

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 20:51
    Zitat von frank_m

    Ja, es mag sein, dass Video Streaming die Daten stoßweise herunterlädt. Aber auf einer schnellen Leitung bedeutet das auch nur sehr kurze Peaks, oder - wenn der Server so schnell nicht liefern kann - keine voll ausgelastete Leitung: Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit zeitkritischen Daten sinkt.

    Jein, die Google Youtube Server sind mit 10G und groesser angebunden die koennen mehrere 1 Gbps Links gleichzeitig in die Saettigung treiben. Bei Netflix sieht das aehnlich aus, die Cache Boxen sind auch mit >>= 10 Gbps angebunden.


    Zitat von frank_m

    Grundsätzlich ist Buffer-Bloat nur ein Problem, wenn die Leitung voll ausgelastet ist, und damit es in zeitkritischen Anwendungen zum Problem wird, muss es zu einem sehr hohen zeitlichen Anteil der Fall sein. Ein schönes Beispiel ist der AVM Traffic Shaper: Ungefähr 10% der Bandbreite werden für zeitkritische Anwendungen aufgespart, und das ist mehr als hinreichend.

    Oder einer Streamt und die andere spielt ein on-line FPS Spiel, da reicht es auch wenn die Streamingpeaks den Jitter der Gaming-Pakete erhoehen um dem SPieler Nachteile zu schaffen.


    Zitat von frank_m

    Auch wenn man sich mal durch die Foren liest, durch die üblichen Gamer-Threads: Wie oft helfen denn Maßnahmen zur Bufferbloat Bekämpfung wirklich? Die Quote ist grausam, üblicherweise ist das Resultat Enttäuschung.

    Ja, oft wird versucht mit lokalen Massnahmen Probleme zu loesen die gar nicht im lokalen Netz enstehen, das ist meist weniger erfolgreich, aber wnn das Problem tatsaechlich am Zugangslink liegt, dann ist es in meiner Erfahrung mit SQM oft moeglich das Problem deut;ich abzumildern oder gar zu beheben. Meine Erfahrung speist sich aus dem OpenWrt Forum, da ist die Quote noch weit von 100% entfernt aber "grausam" ist anders.

    Aber hez\y, wenn das nicht Deine Tasse Tee ist, kein Problem, "Dein Netz, Deine Regeln" ;)

  • Langer Weg zwischen ONT und Fritzbox 7590

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 20:40
    Zitat von Schnurz

    Und was sagen dann die Nachbarn dazu, deren DSL-Anschluß in die Knie geht?

    Das ist erst mal das Problem der Nachbarn ;) ... i.d.R. stoert das wenn der Stoerer im selben Haus ist, und da duerfte dann auch FTTH angeboten werden... Wer freiwillig bei stoerungsanfaelligem DSL bleibt obwohl FTTH zu Verfuegung steht muss vielleicht mit etwas weniger Nachsicht rechnen, als Nutzer in reinen DSL Gegenden ohne Alternativen. Das ist jetzt etwas harsch, aber DSL wir eh abgeschaltet werden, da ist ein Wechsel letztlich kaum vermeidbar.

  • Langer Weg zwischen ONT und Fritzbox 7590

    • pufferueberlauf
    • 19. Oktober 2024 um 18:52

    Oder halt PLC/Powerline Adapter verwenden... zumindest fuer niedrige Kapazitaeten sind die sehr komfortabel. Die haben zu recht einen schlechten Ruf, weil die DSL Verbindungen empfindlich stoeren koennen, aber bei einem FTTH Anschluss wie Deinem ist das irrelevant :)

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