Na ja, ist halt sein Ceterum censeo... aber in der Sache hat er nicht unrecht, es ist erklaerte Firmenpolitik der Telekom Inhalteanbieter fuer das Privileg zuverlaessig Zugang zu den Telekomkunden zu bekommen, bitte "Transit" oder "Peering" bei der Telekom einkaufen (und das zu einem Preis deutlich ueber dem was die grossen Transitanbieter nehmen). Und damit das funktioniert laesst die Telekom die Peerings mit den anderen T1-ISPs heisser als ueblich laufen*, so dass mann in der Primetime erhoehten Paketverlust, Latenz und Jitter beobachten kann wenn mann ueber diese ueberhitzen Peerings gehen muss. Das ist eigentlich unstrittig und hat wenig mit DLMttH s Phantasie zu tun. Allerdings hat die Telekom seit der Drosselaeffaere PR-technisch dazu gelernt und legt ihre Peeringpolitik nicht klar da, sondern greift zu wolkigen Umschreibungen (z.B. FairShare).
Bin immer wieder verwundert, dass es immer noch das Argument zu geben scheint, das ganze waere eine Erfindung von Telekomhatern.
*) Diese Ueberlast selber ist kompetent gemanaged und die Peerings werden bei Bedarf auch erweitert, aber halt nicht so wie es ueblich ist, sondern so, dass das Problem immer auf kleiner Flamme weiterkoechelt...