Hallo tepe,
willkommen im Forum.
Deutsche Glasfaser stellt ihren Privatkunden eine öffentliche IPv6-Adresse, ein separates IPv6-Prefix (für das interne Netzwerk) und eine IPv4-Adresse aus dem Carrier Grade NAT Bereich (100.64.0.0 /10) zur Verfügung. Die Bezeichnung eines solchen Anschlusses als "DS-Lite" ist nicht korrekt. Der Zusatz "Lite" bedeutet, dass IPv4 durch ein ausschließlich auf IPv6 basierendes Netzwerk getunnelt wird. Die richtige Bezeichnung für einen Deutsche Glasfaser Privatkunden-Anschluss ist DualStack mit CGNATv4.
Mir ist nicht bekannt, das Deutsche Glasfaser (auch auf Nachfrage) Privatkunden öffentliche IPv4-Adressen zur Verfügung stellt. Eventuell ist dies aber (eine versteckte) Option für den Deutsche Glasfaser Professional-Tarif.
In mehreren Themen wurde bereits über die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert, wie ein Fernzugriff auf das Heimnetzwerk an einem Deutsche Glasfaser Anschluss möglich ist. Warum schließt du die Lösungen von feste-ip.net und edv-kossmann.de aus? Was sind deine genauen Anforderungen? Vielleicht finden wir einen Lösungsweg für dein Problem.
*PS: Aus mehrfacher eigener Erfahrung: Nach dem erfolgreichen Ende der Nachfragebündelung benötigt man weiterhin viel Geduld. Es dauert ein bis zwei Jahre bis alle Anschlüsse im Ort gebaut und aktiviert sind.
Zunächst plant Deutsche Glasfaser das neue Netz. Unter anderem werden dafür die einzelnen Häuser besichtigt. Anschließend müssen die Baugenehmigungen eingeholt werden. Dann wird die Glasfaser in den Ort geführt und der POP errichtet. Als nächstes folgen die Bauarbeiten in den Straßen. Erst wenn alles fertig ist, erfolgt Anschluss für Anschluss die Inbetriebnahme (d. h. Einführung der Glasfaser in die Häuser, Installation des HÜP / ONT und Aktivierung des Anschlusses).