Beiträge von Elemir

    Direkt aus dem Zitatblock am Ende des Artikels: "Wie sollen die Rettungskräfte im Notfall erreicht werden?"

    Ein unvollständiges Zitat kann den Sinn verändern. Vollständig:

    "es ergibt sich für Mitbürger/-innen ohne Smartphone ein echtes Sicherheitsproblem. Wie sollen die Rettungskräfte im Notfall erreicht werden?"

    Und da Du es besser weißt, meine Mutter hatte ein Festnetz-Hausnotrufgerät mit Auslöser am Armband, falls ihr im Haushalt etwas passiert wäre. Erzähle mal, wie sie dann hätte Hilfe holen sollen?

    Leider ist die Originalquelle ( https://ben-kurier.de/2025/03/28/net…rechnung-nicht/ ) ziemlich wirr

    Ja.

    und hat auch nicht beim Stromanbieter nachgefragt

    Aber bei DG, und was sollte da der Stromanbieter auch anderes sagen außer sich auf Datenschutz zu berufen. Falls das nicht sogar mit genau dieser Antwort geschehen ist. Jede andere Antwort könnte DG als Rufschädigung auslegen.

    Dass der Bürgermeister nicht weiß, wie die Bevölkerung Rettungskräfte im Notfall erreichen kann, gibt auch kein gutes Bild ab.

    Du solltest die Originalquelle auch lesen. Der Bürgermeister sagt, dass Teile der Bevölkerung das nicht wissen könnten, nicht, dass er es selber nicht weiß. Und damit hat er recht.

    Nein, darf man nicht.

    In dem Artikel wird sicherlich nicht die ganze Wahrheit wiedergegeben. Auch für einen Stromanbieter gilt StGB §317

    So einfach ist das nicht. Der § 317 gilt nur für unerlaubte Handlungen, sonst wäre auch jede Wartungsarbeit strafbar.

    Das Abschalten des Stroms nach unbezahlten Rechnungen und Mahnungen dürfte keine unerlaubte Handlung sein.

    Sonst wäre auch jede Stromsperre für normale Stromkunden nach unbezahlten Rechnungen strafbar, denn auch damit wird für den Stromkunden das Telefon stillgelegt.

    Das war hier nicht gemeint.

    Von Dir nicht. Von mir schon. Das gehört zu dem von Dir erwähnten "Gesamtpaket" auch dazu, und da hat die Telekom bzw deren beauftragter Trupp hier nur bescheidene Leistung abgeliefert.

    Rosinenpickerei und nur das betrachten, wo die Telekom gut ist und alles schlechte ausblenden läuft nicht, wenn man vom Gesamtpaket spricht.

    Wenn der Telekom-Bautrupp da war, hängt dort eine passive Glasfaserdose, an die der Kunde ein Endgerät seiner Wahl anschließen kann. Wenn irgendwer sonst da war, hängt da irgendwas: bestenfalls irgendein schrottiger ONT mit Standard-Ethernet, schlimmstenfalls irgendeine "Fritzbox", die bei zu vielen gleichzeitigen NAT-Verbindungen abstürzt.

    An dem DGN-Anschluss kann ich am ONT alles anschließen, der Provider hat eine Anleitung, was ich dazu tun muss. Für Fritzboxen gibt es eine Anleitung, für alles andere eine Schnittstellenbeschreibung. Wer etwas anderes als eine Glasfaser-Fritzbox anschließen will, sollte damit klar kommen, für jedes erdenkliche Gerät kann es keine Anleitung vom Provider geben.

    Alle Telekom-Kunden haben Zugang zu alternativen IP-Access-Providern über DSL und Glasfaser. Das ist kein Argument gegen die Telekom-Glasfaser, nur ein Argument gegen Telekom-IP-Access.Was macht jemand bei "Glasfaser Kleinposemuckel", wenn der Ping 10fach überhöht ist, weil der Zwangsrouter nicht vernünftig funktioniert?

    Das ist eher ein Argument, die Infrastruktur vollständig vom Betreiber zu trennen, als für Glasfaser bei der Telekom.

    Aber es sei Dir unbenommen, auf Glasfaser von der Telekom zu warten, statt Alternativen zu nutzen.

    So wenig, wie mein Wunsch nach einem neutralen Netz erfüllt wird, so wenig wird Dein Wunsch nach einem Telekom-Ausbau überall erfüllt.

    Es ist übrigens die Telekom, die sich weigert, auf fremde Netze zu gehen. Daher solltest Du dich bei der Telekom darüber beschweren, statt darüber jammern, dass Glasfaser Kleinposemuckel ausbaut. O2 und 1&1 gibt es in allen Netzen, auch bei der Telekom, nur die Telekom gibt es ausschließlich im Telekom-Netz und bei deren Beteiligungen.

    Aber dann die Schuld darin zu suchen, dass nicht die Telekom ausbaut ist seltsam.

    Das ist auch ein Punkt, der oft übersehen wird: Während befürchtet wird, die Telekom könne ein gammeliges Kupfernetz "taktisch" oder "strategisch" gegen Glasfaseranbieter mit unverkäuflichen Produkten einsetzen, kann das Unternehmen sein modernes 5G-Netz exakt genauso einsetzen.

    Nein, weil 4G/5G gar nicht die Kapazität dazu haben, alle kabelgebundenen Netze zu ersetzen.

    Außerdem macht das Vodafone genauso: dort wo es Glasfaser gibt, kan man bei Vodafone niedrigere Preise erhalten.

    Kein Regulierer kann die Produkte des Marktführers in der Qualität verschlechtern, er kann nur die Preise höher festlegen. Aber genau das stört die qualitätsbewusste Kundschaft regelmäßig nicht. Bei Apple zahlt die Zielgruppe gerne Aufpreis für das Bewusstsein, Nutzer einer Premiummarke zu sein.

    Wenn doch die Premiummarke nur endlich so qualitätsbewusst wäre und ein ordentliches Peering wie alle nicht-Premiumanbieter anbieten würde. Ist schon peinlich, wenn man als Kunde vom Premiumanbieter noch ein VPN dazubuchen muss, um alle Seiten im Internet vernünftig zu erreichen und die Telekom sich damit herausredet, der Server sei schlecht angebunden.

    Wenn ich VPN über die DGN mache, dann habe ich plötzlich 20-fache Geschwindigkeit gegenüber der Telekom bzw. bekomme überhaupt eine Verbindung, was bei der Telekom schonmal scheitern kann.

    Nach ökonomischen Kriterien ist das Produkt besser, das sich erfolgreich verkauft und gegen Mitbewerber durchsetzt.

    "Besser für den Anbieter" ist seltenst deckungsgleich mit "Besser für den Kunden".

    Aus Anbietersicht hast Du recht, wir sind hier aber alle Endkunden und nicht Anbieter.

    Sieht man schon daran, wie die Telekom-Bautrupps arbeiten und das dann mit dem Chaos vergleicht, was man hier im Forum von anderen anderen Netzbetreibern lesen kann.

    Das streichst Du besser mal wieder. Der Telekom-Bautrupp hat bei mir mehr Mist gebaut als der DGN-Bautrupp bei meinem Schwiegervater. Bei meinem Schwiegervater alles gebaut wie vereinbart, zwei kleine Löcher, dazwischen Erdrakete. Bei mir die Telekom 15 cm tiefen Graben durch den Vorgarten (wie war das mit Mindesttiefe?), Hauseinführung knapp 75 cm höher als bei der Begehung festgelegt.

    PS: er arbeitet bei der DB!!!!!

    Nun gut, ich kenne Glasfaser-Verweigerer, die Techniker bei der Telekom sind. Das heiß also nichts.

    Die Deutschen sind so etwas von Innovationsabwehrend.

    Schon vor 10 Jahren konnte ich in einem kleinen Dorf in der Toskana in eine Tante-Emma-Laden mit VISA zahlen. Wenn es nicht gerade am Bahnhof ist, geht dies bei vielen Bäckereien heute immer noch nicht.

    Könnte aber auch daran liegen, dass es in Deutschland mit der Giro-/EC-Karte ein funktionierendes und verbreitetes Zahlungssystem mit niedrigeren Gebühren gab, in Italien nicht.

    In dem in diesem Punkt vermeintlich fortschrittlichen Schweden funktioniert das auch nur, weil es da ein nationales System gibt. Als ausländischer Besucher bekommt man dieses aber nicht, VISA/Master wird wegen der Gebühren auch oft nicht genommen. Erst diesen Sommer wieder erlebt. Ober man bezahlt mit VISA/Master dann extrem hohe Preise, damit die Gebühren gedeckt sind. Einmal Toilette mit Visa/Master = 2,50 €.

    Naja, das sind aber schon gültige Marktmechanismen.

    Ob jede Entscheidung eines Kunden durch Weitsicht geprägt ist, möchte ich anzweifeln.

    Hier spielt Werbung eine große Rolle. Wenn die Telekom mit "das beste Netz" wirbt und sehr viel Geld in diese Werbung steckt, dann bleibt das beim Verbraucher hängen. Und wenn die Telekom dann nur DSL anbietet, dann kann ja Telekom-DSL nicht schlechter sein als XYZ-Glasfaser.

    "Umbauaufwand", "teurer" ist nicht das bessere Produkt. Was das ist, legt allein der Kunde durch Nachfrage fest.

    Das ist nicht korrekt in Bezug auf den Begriff "besser". Nehmen wir einen Autovergleich: jeder wird sagen, dass Porsche, BMW oder Mercedes die besseren Produkte sind, trotzdem haben andere Marken eine größere Nachfrage.

    Ebenso bei Glasfaser: die, die den Umbauaufwand scheuen oder nicht mehr bezahlen wollen, werden trotzdem die Glasfaser als "besser", aber eben nicht als für sie "notwendig" bezeichnen.

    Genau das ist der Punkt: Solche Überlegungen stellen nur Marktversager an, die den DSL-Betreibern in der Produktgüte massiv unterlegen sind. Deshalb war ja anfangs davon nie die Rede, da war man noch überzeugt davon, dass man denen massiv überlegen ist, immerhin hat man ein Glasfaserprodukt.

    Nein, sondern das Problem ist die Unwissenheit und Trägheit der (potentiellen) Kunden. Das Produkt kann hundertmal besser sein, die Kunden nehmen es trotzdem nicht, entweder weil sie nichts darüber wissen, weil es teurer ist oder weil sie den Umbauaufwand scheuen. Wobei das mit "teurer" relativ ist, da wir hier von Telekom-DSL sprechen.

    Ich habe es doch an meinem Schwiegervater gesehen: motzte immer darüber wie schlecht das Kabel sei, wollte aber keine Glasfaser. "Nur teuer und nachher genauso schlecht". Nach langer Überredungsdauer durch mich und der Einsicht, dass das Kabel keinen dauerhaften Bestand haben wird, hat er dann abgeschlossen.

    Jetzt ist er zufrieden.

    Und das, obwohl er Nachrichtentechnik-Ingenieur ist. Aber Kabel "reicht halt".

    Und bevor kommt, dass Kabel kein DSL sei: stimmt. DSL war noch schlechter, trotz Telekom.

    Oh, OXG... darf ich Dich bitten alle Informationen dazu die Dein Sohn bekommt hier zu posten? Der OXG Ausbau sieht momentan danach aus als zeigte er wie sich Vodafone die Zukunft seines Kabelnetzes vorstellt. Vodafone ist gross darin Dinge anzukuendigen, und weniger gross darin sie umzusetzen, daher ist es IMHO super interessant zu erfahren was die in der Praxis machen... Dank im Voraus...

    So sieht es auch hier aus. Außer Ankündigung im Internet und bei Adresseingabe den Hinweis, dass das Einverständnis bereits vorliegt, gibt es keine Info. Es gab nichteinmal Werbung, weder per Aushang noch im Briefkasten o.ä., ich habe es nur durch Zufall von einem Kollegen erfahren, der in der Nähe wohnt.

    Ich habe testweise ein paar andere Adressen aus dessen Nähe eingegeben, es gibt im Ausbaugebiet auch durch Vodafone bereits per Koax versorgte Adressen, zu denen der Hinweis kommt, dass noch kein Einverständnis für Glasfaser vorliegt und ein Link zur Einverständniserklärung. Da scheint es also tatsächlich unterschiedliche Status zu geben.

    Ich weiß aber nicht, ob unsere Hausverwaltung da wirklich zugestimmt hat, oder ob der Vertrag für Kabel-TV schon entsprechende Klauseln enthält.

    Bestellt werden kann nichts, es gibt nur den Link zu o.g. Formular für den Eigentümer bzw. Hausverwaltung.

    Mehr wissen wir noch nicht.

    Ich schätze, die überbauen schlicht ihr Kabelnetz und schalten dann das Kabelnetz ab. Da muss man vorab keine Verträge sammeln, die hat man ja durch das Kabel ;) Aber das ist Spekulatius von mir.

    Da verstehe ich AVM nicht.

    Die 5690 Pro hat super schnelles WLAN bis 11 GBit/s (okay, bei 5-6 GHz erwarte ich keine große Reichweite). Das bekommt man zumindest über die AON/GPON Internetverbindung nicht voll ausgeschöpft.

    Die 5690 XGS hat nur 5,7 GBit/s, dafür könnte sie bis 10 GBit/s über Glasfaser leisten.

    Und der DSL-Kunde, der in Erwartung eines mehr oder weniger bald anstehenden Glasfaserausbaus zur 5690 Pro mit dem DSL-Modem greift, steht doof da, wenn der Anbieter dann XGS-PON einsetzt.

    Genau das hält meinen Sohn davon ab, seine 7530AX gegen etwas besseres auszutauschen. Derzeit DSL, aber nicht übermäßig gute WLAN-Abdeckung von dem Teil. OXG-GF-Ausbau ist angekündigt, Grundstückseigentümererklärung von der Hausverwaltung ist schon abgegeben. Aber wir wissen nicht, was da künftig für eine Box erforderlich sein könnte. Also kommt erstmal keine her.

    Elemir
    28. März 2025 um 09:35

    Lern du über mir erstmal richtiges Deutsch zu schreiben,

    Danke. Wenn Du nur an der Form zu kritisieren hast, nicht aber am Inhalt, dann interpretiere ich das als Zustimmung zum Inhalt.

    Zum richtigen Deutsch empfehle ich übrigens ein an die eigene Nase fassen.

    und jammer nicht rum weil du ohne O2 nicht weiterkamst, du lächerliche Figur.

    Nur zur Klarstellung: ich kam mit O2 nicht weiter. Ich kannte den Fehler, den wollte mir O2 nur nicht glauben.

    Das Niveau hier wie im Kindergarten.

    Dann solltest Du hier verschwinden. Das würde das Niveau deutlich heben.


    @Alle anderen: sorry für die Worte, aber wer austeilt muss auch einstecken können.

    Wobei auch die Telekom keine feste Zusage macht, dass mann DualStack bekommt... und weder AGB noch Leistungsbeschreibung aeussern sich dazu...(ist bei O2 nicht anders, da haben allerdings die Moderatoren im Forum bestaetigt, dass aktuell bei DSL und FTTH echter DualStack geschaltet wird, aber wie lange "aktuell" anhalten wird, wissen nur die Goetter)...

    Zu O2 gehe ich nicht mehr. Schlechte Erfahrung.

    Die haben mich mal 3 Wochen ohne Internet stehen lassen, jeder Anruf im Support erstmal 1h Wartezeit und nach "meine Fritzbox zeigt aber folgendes Problem" als Antwort "Sie nutzen nicht unsere xxx-Box - dann leisten wir keinen Support" und legt auf. Sagt an das nicht, dann "dann ist unsere Box kaputt, wir schicken eine neue".

    Bei einem eindeutigen Fehler auf deren Seite.

    Da habe ich andere Erfahrungen. Wenn ich mir die Ausbauprojekte der Deutschen Glasfaser anschaue, dann sind die Nachfragebündelungen nicht nur dort erfolgreich, wo es praktisch keine funktionierende Internetversorgung gibt, sondern auch in Gebieten, die aktuell ausreichend erschlossen sind, die Einwohner sich aber gerne auf die Zukunft vorbereiten.

    Bei uns im Ort gibt es praktisch überall DSL mit, je nach Entfernungen, 100-250 MBit/s plus teilweise Kabel. Trotzdem haben sich ca. 40% der Haushalte für den Glasfaseranschluss entschieden.

    Meinem Gefühl nach hängt es eher davon ab, wie die Eigentumsstruktur in einem Gebiet ist. Je mehr Eigentümer, desto eher Glasfaser. Deswegen hat eine DG in einem EFH-Gebiet auch höhere Raten als eine Telekom in einem Mietshausgebiet.

    Was wohl daran liegt, dass die Telekom auch besser ist als fast alle Mitbewerber.

    ...

    Die Telekom hat derzeit das beste Kupfernetz und wird am Ende wohl auch das beste Glasfasernetz haben, und damit auch wieder mit den meisten Kunden enden.

    Dafür das bescheidenste Peering. Gruß von einem Betroffenen.

    Ich bin trotzdem bei der Telekom, weil es auch bei den anderen möglichen Anbietern persönliche Gründe für mich gibt, dort nicht hinzuwechseln.

    Unter welchen Umständen sollte der Verkauf von Glasfasernetzen erzwungen werden und an wen? Der einzige vom Markt durchgeführte Verkauf war der von UnityMedia an Vodafone und der führte für die betroffenen Kunde nicht zu einer Verbesserung.

    KFS an KabelBW, KabelBW an UnityMedia, UnityMedia an Vodafone.

    Alleine die Betreiberwechsel in meiner Straße. KFS war nicht gewillt uns anzuschließen, als wir gebaut haben, die drei Nachfolger waren auch nicht zu einer Nacherschließung gewillt, obwohl wir ein passendes Kabel vom Haus zu Straße gelegt hatten.

    Natürlich führten die nicht zu einer Verbesserung. Erst die Glasfaser tat das.