Beiträge von Elemir

    Es geht nicht darum, ob das Signal auf dem Coax Kabel ist, es geht darum, ob es auf der Glasfaser ist. Da kann es auch sein, wenn es in eurem Haus nicht benutzt wird. Die Faser geht in viele Haushalte, und solche Signale werden dann in einem ganzen Anschlussbereich verteilt, weil sie für alle Haushalte gleich sind.

    Sagen wir mal so: Es gibt einen Grund, warum der ONT einen Coax Anschluss hat, auch wenn er bei euch im Haus nicht verwendet wird. Der Provider wird sich schon was dabei denken, wenn er in eurer Gegend die Version mit Coax in die Häuser einbaut.

    Das ist ja auch nicht schlimm, wenn da ein Signal ist. Du musst es nur wissen, denn ein neuer ONT oder ein SFP Modul oder was auch immer muss damit umgehen können.

    Frequenzen (Farben) die der ONT nicht kennt, sollte er aber ignorieren. Sonst würde ein GPON-ONT auch im Parallelbetrieb GPON und XGS-PON Probleme haben.

    Wie dem auch sei, da XGS-PON grundsätzlich eine Bitrate von 10 Gbps symmetrisch anliefert, benötigt man hierfür zwingend ein SFP+ (mit Plus) Modul und dementsprechend auch einen SFP+ (mit Plus) Port.

    Es ging doch darum, dass er sein OPNsense mit SFP- oder SFP+-Port an den Ethernet-Port des ONT anschließen wollte, bei einem 1 oder 2 GBit/s-Tarif. Da spielt das keine Rolle, was auf der Glasfaser anliegt.

    Dass bei einer Neuanschaffung ein SFP+-Port zu bevorzugen ist, hatte ich weiter oben schon geschrieben gehabt, aber ein bereits existierendes Gerät mit SFP ohne Plus würde ich deshalb nicht gleich ersetzen.

    Rein praktisch kenne ich keinen SFP, der auch nur 2,5G unterstützt.

    Ist immer schwer, ob ein SFP wirklich ein SFP ist und dann auch noch kompatibel zum Gerät ist, aber was ist zum Beispiel mit dem hier:

    SFP Transceiver Modul - Generisch kompatibel 2.5GBASE-T SFP Kupfer RJ-45 100m - FS.com Deutschland
    SFP Transceiver Modul - Generisch kompatibel 2.5GBASE-T SFP Kupfer RJ-45 100m, Product Specification:Teilenummer - SFP-2.5G-T , Hersteller - FS , Formfaktor…
    www.fs.com

    Problem ist halt, dass 2,5 GBit/s im Profi-Umfeld wenig verbreitet ist und SFP/SFP+ im Endanwenderumfeld bislang kaum verbreitet ist.

    Möglich sind folgende Bandbreiten: 10000Mbit/s, 5000Mbit/s, 2500Mbit/s, 1000Mbit/s, 100Mbit/s. Daraus bedingt sich, das deine OPNSense Hardware über einen SFP+ (mit Plus) Port verfügen muss und darin ein SFP+ (mit Plus) Ethernet Modul stecken muss! Alternativ dazu funktioniert natürlich ein fest verbauter Multigigabit LAN-Port ebenfalls.

    SFP (ohne Plus) ist auch bis 5 GBit/s spezifiziert. Aber wenn man die Wahl hat, ist natürlich SFP+ (mit Plus) zu bevorzugen.

    Ich hab auch eine Netatmo Wetterstation und diesbezüglich überhaupt keine Probleme. Weder mit dem einspeichern,

    Interessant, denn das bekommt Du eigentlich nicht mit. Das macht die silberne Box ohne Rückmeldung. Ich kann der einen Tag das WLAN ausknipsen, die speichert lokal und wenn das WLAN wieder an ist, speichert sie das nachträglich. Ohne dass es irgendwo eine Meldung gibt, in den Daten ist der Ausfall dann nicht mehr sichtbar.

    noch mit dem Auslesen fürs lokale Smart Home System.

    Dann werden Dir entweder Fehler nicht gemeldet, oder nicht alles, was ich als Fehler sehe, ist für Dein System ein Fehler, oder Du fragst andere Daten ab. Wenn ich bei einer Abfrage zum Beispiel nur einen leeren Datensatz bekomme, dann sehe ich das als Fehler, Dein System vielleicht nicht.

    Oder Du fragst anderes ab; bei mir trifft es meist nur Zeitreihen, außer es treten mal wieder OAuth2-Probleme auf. Wenn das OAuth2 in der API wieder einen Tag hängt, die App aber trotzdem funktioniert und aktuelle Werte zeigt, dann sieht man, was denen wichtig ist und was nicht.

    Schau mal die absolute Anzahl der Meldungen an: Das sind gerade mal 30 oder 35. Daraus lässt sich wenig bis nichts ablesen. Bei denen weißt du nie, ob die einfach nur den Stecker aus der Wand gezogen haben, oder ob da wirklich was ist. Einige hundert Meldungen braucht man schon, bis es belastbar wird.

    Aus meiner Erfahrung mit einer Wetterstation von denen, deren Daten ich per Skript alle 5 Minuten aus deren Cloud holen muss (weil man da lokal nicht herankommt - würde ich nie wieder kaufen): die haben sehr regelmäßig Ausfälle. Ich melde das aber nicht. Ist mir zu blöd. Wird irgendwann durch etwas anderes ersetzt werden, was ohne Cloud funktioniert.

    Wenn wir schon beim Thema sind, gibt es eigentlich eine Anleitung, wie man die Modem-ID in der FB 5690 Pro jetzt noch ändern kann? Bei mir wird demnächst ausgebaut und die Telekom (hier baut GlasfaserPlus aus) hat massive Probleme die Box ins Netz zu bringen.

    Offiziell geht das (zumindest an Telekom-Anschlüssen - also wenn man als Voreinstellung Telekom auswählt) nicht, da die Telekom das verbietet.

    Da das aber nur für die Telekom gilt, besteht die Chance, dass es bei einer anderen Länder- und/oder Providereinstellung immer noch änderbar ist. Da sich das aber mit jeder neuen Firmwareversion ändern kann, bei einem neuen Gerät auch komplett fehlen könnte und diese Einstellung inzwischen an anderer Stelle sein soll als zu der Zeit als das noch regulär ging, kommt es da auf ein Ausprobieren an. Zumindest habe ich irgendwo einen Bericht gelesen, dass einer das noch mit einer neueren Firmware über diesen Weg geschafft hat.

    Und dann soll es noch die Möglichkeit geben, das in einen Backup irgendwie zu ändern und das Backup dann wieder einzuspielen. Mir ist es allerdings noch nicht gelungen, das in einem Backup überhaupt zu finden - ist nochmal verschlüsselt, selbst wenn das Backup entschlüsselt ist.

    Zwei Freunde von mir wurden bereits ausgebaut und beide unabhängig voneinander hatten mit der 5690 Pro keine Chance, Telekom ONT funktioniert innerhalb von 3 Minuten. (Alles mit FritzOS 7.62 getestet)

    Dazu muss man beim Telekom-Support anrufen und die ID der neuen Box und seine Anschluss-ID durchgeben. Online geht das (leider) nicht. Zumindest an originären Telekom-Anschlüssen gibt es dazu Erfolgsberichte, Kooperationsanschlüsse könnten ein Problem sein.

    Gibt es dort jetzt Glasfaser, oder ist das eine Falschinformation?

    Nicht, dass es doch Glasfaser gibt und das über einen völlig anderen Anschluss kommt/kam, und der Vorbesitzer sich deswegen an das Kabelteil nicht mehr erinnern kann.

    Oder hat er dich vera....?


    Edit: ich sehe jetzt den Edit von oben - das Problem bei nachträglichen Edits. Damit hat sich das erledigt.

    Allerdings: es ist nicht das Gerät von der Anleitung, völlig andere Anschlüsse. Der Sinn von dem Kabelanschluss erschließt sich mir weiter nicht, denn ein TV-Signal in das Kabel einzuspeisen tut der wohl nicht.

    Ich würde mal sagen, dass das Ding mit Glasfaser nicht viel zu tun hat. Das sieht für mich eher wie ein Kabelmodem aus, zumindest geht unten ein Breitbandkabel hinein.

    Wenn ihr wirklich Glasfaser habt, dann hat vermutlich jemand das Netzteil entfernt um das Ding bei der Umstellung auf Glasfaser außer Betrieb zu nehmen.

    Der Glasfaseranschluss müsste dann außerhalb des Fotos liegen.


    Edit: Beiträge überschnitten ;)

    Du bist bei der EWE oder Glasfaser Nordwest? Du verwendest welches SFP+ Modul?

    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass die USG 4 Pro lediglich einen SFP (ohne Plus) Slot besitzt, die AVM 55x0 jedoch einen SFP+ (mit Plus) Slot besitzt. Von der physischen Bauform sind die Module kompatibel, jedoch ist die elektrische Schnittstelle eine andere. Die Verwendung des AVM Modules kann funktionieren, muss jedoch nicht.

    Ist es nicht sogar so, dass zumindest das GPON-Modul von AVM nicht die volle Funktionalität hat, sondern einiges was sonst das Modul machen sollte, von der Fritzbox gemacht wird? Daher ist die Chance groß, dass das AVM-Modul in anderen Slots (egal, ob + oder nicht-+) nicht funktioniert.

    Gemäß deiner Berichte hier im Forum ja nicht. Du bist reingekommen, konntest eine Zeitlang arbeiten mit diversen Verbindungsabbrüchen im Idle (=> fehlender Keep-Alive), und irgendwann wars dann wieder vorbei (=> Rate Limit). Dann ging es erst wieder, wenn das Rate-Limit wieder abgelaufen war, oder über einen Hotspot.

    Das kann ich mir nicht ganz vorstellen. Das mit dem Verbindungsabbrüchen und Rate-Limit hätte dann auch mit IPv4 und dem Hotspot zuschlagen müssen.

    Rate-Limit gibt es üblicherweise auch nur bei Fehlversuchen, aber nicht bei erfolgreichen Verbindungen - zumindest nicht in einer Zahl, die bei 20 Sek Idle-Time irgendwie relevant wäre.

    Die Supportanfragen bei sowas tut sich doch kein Provider am.

    Auf Applikationsebene kommt die Konfiguration ins Spiel. Die hast du in deiner Aufzählung vergessen.

    Sollte zwischen v4 und v6 keinen Unterschied geben.

    IPv6 deaktivieren ist jedenfalls keine Lösung. Damit bekämpft man Symptome, aber keine Ursachen.

    Wie ich schon in

    Versuche mal testweise, in der Fritzbox IPv6 ganz abzuschalten, was dann passiert. Wenn das hilft, weiß ich allerdings nicht, was die Ursache sein könnte. Denn abgeschaltet bleiben sollte es eigentlich nicht.

    klargestellt habe.

    Schalte ich in der Fritzbox IPv6 ab, geht die Strato-Verbindung bei FileZilla mit der normalen Adresse (ssh.strato.de).

    Dann wird IPv6 eindeutig die Ursache sein. An welcher Stelle auch immer.

    nslookup sagt, dass Fritzbox mein Standardserver ist und zeigt eine IPv4-Adresse an, die aber anders ist, als die Adressen, die in der Fritzbox oder bei wieistmeineip.de angezeigt werden.

    Das ist normal. Nslookup muss die IP von ssh.strato.de anzeigen, die Fritzbox oder wieistmeineip zeigt Deine an, also vereinfacht Empfänger und Absender. Die müssen natürlich unterschiedlich sein.

    Warten wir ab, ob es bei IPv4 nach einem vergleichbaren Zeitraum nicht auch zu Problemen kommt.

    Tut es ja nicht. IPv4 geht über Stunden gut, bei IPv6 kommt es nach kurzer Zeit zu Problemen.

    Wenn dem so ist, ist es ein Problem im Heimnetz, aus den beschriebenen Gründen. Hab ich ja weiter oben schon ausgeführt. Aber wenn der Rechner über IPv6 verfügt, wird es bevorzugt, bei allen gängigen Betriebssystemen. Das heißt, alle Dienste laufen über IPv6: Web, Streaming, E-Mail. Da es diesbezüglich aber offenbar keine Probleme gibt, können wir das praktisch ausschließen.

    In der Theorie ja. Das Problem dabei ist aber, dass sich in der Theorie irgendwie alles ausschließen lässt, und dann keine Ursache mehr übrig bleibt.

    Ich halte im Moment ein Problem auf Applikationsebene für am wahrscheinlichsten.

    Dann aber eines, welches einen Unterschied zwischen IPv4 und IPv6 macht. Da die ihren IP-Stack aber bestimmt nicht selber programmiert haben, sondern auf Libraries zugreifen, und da ein Fehler bestimmt bekannt geworden wäre, kann ich mir das auch nicht vorstellen.

    Aber da die Ursache irgendwo sein muss, kann man gerade nichts ausschließen.


    Ich würde jetzt auch zustimmen, dass der nächste Test eine andere Anwendung für sftp sein sollte.

    Soweit ich verstehe, muss die EWE den Anschluss ja nur aufgrund gesetzlicher Vorgaben so auslegen, aber wenn kein Techniker ins Haus kommt und das umstöpselt und es technisch weiter läuft wie bisher...

    Gesetzlich müsste die EWE den Anschluss sogar nur umstellen, wenn Du das von Ihr verlangst. Dann aber ohne neuen Vertrag.

    Mit welcher Begründung sollte IPv6 ein Problem machen, dass es unter IPv4 nicht gibt? An der DG liegt es nicht, das hätte man gehört und würde alle Dienste betreffen. Und wenn Strato ein IPv6 Problem hätte, dann hätte sich das auch rumgesprochen. Dabei ist IPv6 durch die direkte Verbindung deutlich unkritischer als IPv4 mit 2x NAT auf dem Weg.

    Ich habe keine Begründung, die suchen wir doch gerade.

    Erkläre ansonsten die Beobachtung, dass es mit IPv4 geht und mit IPv6 zu Verbindungsabbrüchen kommt auf andere Weise. Wenn Du eine andere Idee für die Ursache hast, dann lerne ich gerne dazu. Aber für mich sieht es derzeit nach einem von IPv6 verursachten Problem aus.

    DNS als primäre Fehlerquelle kann ja ausgeschlossen werden, wenn sich das unterschiedliche Verhalten bei direkter Eintragung der IP-Adresse auch zeigt.

    Mehrfaches NAT ist bei ssh-Verbindungen überhaupt kein Problem; hier ja auch nicht, mit IPv4 geht es ja.

    Hat er ja oben getestet. Mit der Adresse konnte er anfänglich die Verbindung aufbauen und einige Stunden damit arbeiten, allerdings mit häufig wiederkehrenden Neu-Verbindungen, da die Verbindung nach kurzer Zeit der Inaktivität getrennt wurde. Das deutet auf ein Rate Limit beim Verbindungsaufbau hin und hat uns zur Suche nach einer Keep-Alive Funktion geführt, die es ja nun angeblich nicht mehr gibt in Filezilla. Wenn dem so ist, dann muss ein anderer SFTP Client her. Ich halte viel davon, aufs Original zu setzen, sprich, die Tools aus Linux, z.B. im WSL. Aber die Putty Tools könnten auch funktionieren, die haben jedenfalls ein Keep-Alive, das ist sicher, das nutze ich nämlich selber bei der Verbindung zu meinem VPS (allerdings nicht bei Strato, sondern bei Netcup). Da brechen SSL Tunnel nämlich auch nach einiger Zeit der Inaktivität ab, allerdings ohne Wertung woran es liegt, also am Internetprovider oder am Server. Ich kann von zu Hause aus nämlich auch SSH Server aufrufen, da brauche ich kein Keep-Alive. Da ist es aber denkbar, dass der Server das von sich aus macht, auch das kann man einstellen.

    Das habe ich gelesen. Nur gab es dann nach den Änderungen keine Rückmeldung mehr.

    Ich bezweifle übrigens, dass es an einem solchen Limit liegt. Es müsste sich unter IPv4 und IPv6 und an einem DG- oder Mobilfunkzugang gleich verhalten.

    Für mich sieht es gerade auch eher nach einem IPv6-Problem aus. Sobald man IPv4 erzwingt, geht es.