Beiträge von sentry0815

    Dabei darf man allerdings nicht vergessen, das Deutschland ein Mieterland ist! Eigentümer sind in der Minderheit. Nach aktuellen Daten sind knapp 58% der Haushalte Mieterhaushalte.

    D.h. ein Miteigentümer kann dir den Strom abschalten?

    Bei uns wäre das sogar von den Mietern möglich, jeder Haushalt hat Zutritt zu dem Technikraum. Muss auch so sein, da dort die Stromzähler angebracht sind.

    Um nicht falsch verstanden zu werden: Das sind alles höchst individuelle Situationen und Entscheidungen die getroffen werden müssen und so gut wie alle werden durch das aktuelle TKG abgedeckt. Das manchmal einem selbst das nicht so ganz passt ist durchaus verständlich. Es ist jedoch das Gesamtpaket, das zählt.

    Den Strom könnte jeder von uns natürlich abschalten, ganz unabhängig vom Thema Glasfaser.

    Wir brauchen ja keinen Hauswart für drei Eigentümer, die sogar noch miteinander verwandt sind. ^^

    Du hast hier einen nicht unwichtigen Punkt genannt:

    Ich würde mir für diese individuellen Situationen tatsächlich mehr Spielraum in diesem TKG wünschen, egal ob für Mieter oder reine Eigentümergemeinschaften... .

    Manchmal schützt diese neue Umsetzung nicht nur vor Missbrauch oder Unannehmlichkeiten, sondern behindert den Ausbau tatsächlich!

    In dem Fall macht das ggf sogar Sinn. - Wie ich geschrieben habe, kostet ein ONT ca 4 Watt an Leistung. - Sarauf kan man sicherlich auch Stromkosten berechnen, die dann ein (Teileigentümer) an die WEG zu zahlen hat.

    Der hier eingesetzte Genexis (zwei G2110B und ein G2110C) wird sogar mit unter 3 Watt veranschlagt und die Zähler bestätigen das auch.

    Wie gesagt, ob ich ne Fiberbox oder ein ONT + eine Fritz!Box mit abgeschaltetem DSL-Modem nutze (oder gar eine FB4060) macht übers Jahr verteilt keinen signifikanten Unterschied.

    Gibts da echt jemanden, der den ONT in Den Keller längt? - Warum keine Glasfaser vom Keller in Die Wohnung legen, und dann dort mit einem ONT, oder einem Fiber-Router (z.b. Fritzbox 5530 Fiber / 5590 Fiber die Glasfaser erst in der Wohnung enden lassen.

    Das Glasfaserkabel ist (bis auf den Stecker) ja deutlich dünner als jedes Netzwerkkabel (Cat 5 aufwärts), das ich kenne, und eine gute Abschirmung besitzt. - Und am Geld kann es ja beim LC/APC Glasfaserkabel ja nicht liegen, da kostet der Meter ja auch keinen Euro.

    Weil die Cat7 -Verkabelung in zwei von drei Wohnungen bereits Jahre zuvor vorhanden war und nur zufällig durch einen Wasserschaden die dritte Wohnung mit Cat 7 ad hoc versorgt werden konnte... sonst hätte diese dritte Wohnung heute noch keinen Glasfaseranschluss. ;)


    Letztendlich ist es doch völlig egal, ob man im Technikraum den ONT am Strom hat oder in der eigenen Wohnung noch eine Mehrfachsteckdose nutzen muss.

    An bestehende Stromzähler oder kommen extra dafür drei hin?

    Die sind nicht an bestehende Stromzähler angeschlossen. Es sind einfach Steckdosen mit digitalem Stromverbrauch im gemeinschaftlichen Technikraum. Alles weitere (ob sie geeicht sind oder nicht) interessiert uns als Eigentümergemeinschaft einvernehmlich nicht besonders.

    Hauptsache GF kam mit wenig Aufwand in unsere Wohnungen - und so sollte es auch für die Allgemeinheit in MFH gelten, sonst wird das nichts mit dem "schnellen" Tempo für den Glasfaserausbau.

    Dafür gibt es anhand der gehäuften Beiträge zu diesem Thema in den letzten Monaten, hier und in anderen Foren, zahlreiche Belege.

    Das schließt jedoch Kompromittierung nicht aus!

    sentry0815 Nur ein Fallbeispiel:

    1. GF-TA im Mieterkeller (der Allgemeinheit nicht zugänglich)
    2. ONT im Mieterkeller (ausreichende Stromversorgung vorausgesetzt)
    3. Mindestens Cat 6 Verkabelung in die Mieterwohnung
    4. Du bist Mieter und kein Eigentümer

    Du meldest bei Provider P eine Störung. Der Provider P schickt Techniker T. T stellt am passiven Netzabschluss und Zwangs-ONT keine Störung fest. -> entsprechende Rechnung über Einsatz von T wird an den Kunden K durch Provider P gestellt.

    Kunde K meldet nun Störung an Vermieter V. Dieser ist in Urlaub oder nicht technikaffin und gibt das im Idealfall sofort an Elektriker E weiter, der in Urlaub ist. Entstörung nach TKG §58 kannst Du nicht geltend machen, sondern musst versuchen (wenn es hart auf hart kommt) zivilrechtlich gegen Vermieter V vorzugehen. Viel Spaß dabei...

    Ist nun nachvollziehbar, warum der passive Netzabschluss in die Wohnung gehört?

    Da wir alle Eigentümer sind, greift der letzte Fall Vermieter- Mieter sowieso nicht:

    Keinen stört hier ein separater ONT/Medienkonverter, so lange wir die eigenen bevorzugten Router verwenden können.

    Umsetzung:

    • abschließbarer Technikraum
    • jede Wohneinheit separat ein abschließbares Gehäuse mit ONT
    • einzelne Steckdosen mit jeweiligen Stromzähler für die drei Einheiten.

    Keine der drei Parteien würde hier akzeptieren, dass die bestehende Hausverkabelung nochmals verändert werden muss.

    Das haben wir bereits besprochen. Falls ein "Überbauer" hier auftauchen sollte und dies vorgeben sollte als einzige Möglichkeit der Umsetzung nach dem aktuellen TKG, würde niemand von den drei Eigentümern einen Vertrag für einen weiteren Ausbau unterzeichnen.

    Im MFH > drei oder vier Wohneinheiten sehe ich die Sache doch recht ähnlich zur hier vorherrschenden Meinung. Da sind die ONTs im Keller deutlich weniger praktikabel.


    Was die Störungssuche angeht. Da hätten wir eben Pech mit unseren Cat-Kabeln.

    Allerdings wäre dies auch der Fall, wenn die Inhaus-Verkabelung sowieso auf die Eigentümer abgewälzt wurde beim Ausbau und dann eine Störung in der nicht vom ISP verlegten Glasfaserleitung vermutet wird. Da kann man dann ebenfalls selber wieder ran...

    Das ist nicht unsinnig. Das wäre genau so, wenn die TAE grundsätzlich im Keller verbaut sind. Wie dann das DSL in die Wohnung kommt? Egal.

    Der passive Anschluß (Gf-TA) soll im Grunde genommen, jedenfalls bei MFH, in den jeweiligen Wohnräumen des Endkunden installiert sein. Wie z.B. in einem Multimedia-Verteiler in den Wohnungen wie er auch hier beschrieben ist.

    Bei Neubauten alles schön und gut. Bei älteren Bestandsbauten, die nicht komplett umgekrempelt werden sollen (kernsaniert, o.ä.) ist das tatsächlich für meinen Geschmack sinnbefreit, eine Verkabelungs- und Installationsart im Gebäude zwingend mit GF vorzuschreiben.

    Wenige im Alltag dürfte es interessieren:

    - wo ein ONT untergebracht wird

    - ob das über Cat Kabel, G.Fast oder direkt über Glasfaserkabel geschieht, so lange die gebuchte Leistung in der Wohnung ankommt. ;)

    Dazu eine Anekdote: Bei der ersten Hausbegehung 2022, als es noch so aussah, als würde ich den einzelnen Anschluss bekommen, wollte ich Glas bis in die Wohnung haben. Aber der Hausbegeher hat mich dazu überredet, den ONT in meinem Keller vorzusehen und mit Cat.7 in die Wohnung zu gehen, weil das viel einfacher zu verlegen sei ("Sonst brauchen Sie ja Leerrohre! Und der Biegeradius!"). Darum finde ich es so irritierend, dass dieselbe Firma jetzt Glas bis in die Wohnungen verkabeln will. Ebenfalls darum liegt in meinem Keller seitdem ein Cat.7, das ich durch einen vorhandenen Durchbruch (Wasserrohre) schieben konnte, so dass für meine Wohnung (und nur darum geht es ja ;)) das Problem schon gelöst ist.

    Ich kann deinen Frust nachvollziehen und hoffe, dass es noch eine praktikable und vor allem kostengünstige Lösung für dein GF-Problem gibt.

    Wir haben auch im MFH (3 Parteien) eine bestehen Cat7-Verkabelung genutzt und die fehlende Verkabelung für eine Wohnung bei der Sanierung eines Wasserstrangs im Haus "kostengünstig nachgeholt (ergänzendes Cat7 Kabel durchschieben lassen).

    Ein Glück haben wir das vor etwa 2 Jahren umgesetzt, als unser ISP noch die ONTs im Keller bei kleinen MFH verbaute. Heute steht in der Leistungsbeschreibung dieselbe Umsetzung wie bei euch (der UGG), dass zwingend GF bis in jede Wohneinheit muss....

    Ich hoffe, dass es da nochmals eine Revision des TKG gibt, um solche unsinnigen Hürden wie in deinem Fall zu vermeiden.

    Man sollte einfach unterschreiben dürfen, dass man ausdrücklich keine normkonforme Umsetzung wünscht und eine bestehende individuell Verkabelung/Versorgung der Wohnung wünscht.

    captfrag

    Ich habe mich hier mehrfach auch schon über dieses Vorgehen geärgert, was das TKG seit 2021 angeht.

    Wenn eine intakte und aktuelle Cat6a/Cat7 -Verkabelung in kleineren MFH von 2 bis 4 Wohneinheiten besteht und die Mieter/Eigentümer keinerlei Einwände haben, dann sollte es doch wirklich möglich sein, die ONTs für jede Einheit im bestehenden abschließbaren Keller und Serverschrank zu installieren, der nicht öffentlich zugänglich ist.

    So haben wir das auch und würden von diesem Modell nicht abkommen wollen, selbst wenn irgend ein Unternehmen in Jahren nochmals überbaut und uns als Auflage eine durchgängige GF-Verlegung für jede Wohneinheit als Bedingung vorschreiben sollte. Dann würden wir den (weiteren) Anschluss dankend ablehnen. ^^

    Das macht doch nur in wirklich großen Wohnblöcken Sinn.

    Zumindest mit einer rechtlichen Vereinbarung wäre es schön, wenn GF-Versorger solche örtlichen Begebenheiten in kleinen MFH berücksichtigt.

    Alltägliche Vorteile bringt es tatsächlich 0,0 auf sehr lange Zeit noch zusätzlich Glasfaser zu Ethernet in einzelne Wohnungen zu verlegen.

    Ab Cat6a reicht es bis 10 Gbit Geschwindigkeit auf ca. 100 m Länge. Einen solchen Bedarf erreichen wir für Privathaushalte sicherlich nicht für die nächsten zwei Jahrzehnte. Die übliche Wohneinheit reizt selbst heutzutage keine 100 Mbit aus....


    Die Stromkosten für eine Kombination aus ONT + Router werden sowieso maßlos überschätzt. :roll:

    HubeBube

    Bei kleineren MFH , die sogar noch Mehrgenerationenhäuser (Familien) sind finde ich den Zwang nach wie vor völlig daneben. Wenn wir das hier (wie im voran erwähnten Beispiel) für die drei Wohneinheiten so hätten machen müssen, anstatt eine größtenteils bestehende LAN-Verkabelung nutzen zu können, hätten wir weiter DSL genutzt und damals nur den Anschlusspunkt für GF verlegen lassen.


    GF verlegen ist trotz allem u.U aufwändiger, die lokalen Elektriker hier z.B. verlangen deutlich höhere Preise als für eine simple Ethernetverkabelung. Die zuletzt genannte ist robust und das kann man als Laie wirklich selber ohne größere Kenntnisse machen.


    Bezüglich der Steckdosen: mit separatem Zwischenstecker/ Stromzählerfunktion (ggf. geeicht) nutzen und wenn jeder damit einverstanden sein sollte, dürfte dies das geringste Problem sein.

    Rxyzr

    Wenn die Sache mit den Fasern geklärt ist, kommt ja noch der nächste wichtige Punk.

    Zu beachten ist im Anschluss die "neue" Richtline zur Innenverkabelung.

    Das betrifft zwar im Regelfall keine Bestandskunden bei den ISP, aber durch das neue TK-Gesetz muss ja (leider) zwingend der passive Abschlusspunkt (mit angehängtem ONT) im Wohnraum der jeweiligen Partei bei MFH gesetzt werden, ob die Parteien das wollen oder nicht.

    Ich hoffe für dich, dass:

    a. dein GF-Unternehmen dann wenigstens kostenlos die "zwingende" Inhaus-GF-Verkabelung vornimmt

    b. wie bei manchen Anbietern noch üblich, der ONT weiterhin im Keller bei 2-3 Familienhäusern gesetzt werden kann und man mit weniger Aufwand eine eigene Ethernetverkabelung im Haus für geringere Kosten umsetzen kann, bzw. euer Objekt sowieso als "Bestandsgebäude" ohne Anwendung der neuen Richtlinie behandelt wird.

    Kann mich dem vorherigen Beitrag anschließen. Man braucht nicht alles neu für normale Anwendungsfälle.

    Ich nutze die FB7590, verbunden mit etwa 32 m Cat7 - Kabel auch seit einiger Zeit am ONT (Genexis G2110C) des ISP. Alles läuft wunderbar, keine Einbußen, keine Ausfälle beim symmetrischen 300Mbit Tarif.

    Solange für mich am Hausanschluss nicht XGPON 1GBit+ für weniger als 60 Euro + Festnetz verfügbar sein sollte in ferner Zukunft , würde ich nicht einmal ansatzweise an eine Änderung meines Setups denken.

    Das bestreitet niemand. Ist aber dann eine Einschränkung für den Kunden und widerspricht den Regelungen des Abs. 1 de §73 TKG bzg. des passiven Abschlußes.

    Die alten Varianten (MFH: ONTs im Keller) haben sozusagen Bestandsschutz, es scheint ja bislang keine Bewohner mit der Lösung gestört zu haben, sonst gäbe es zunhmend Klagen..

    Das TKG für MFH (GF/ONT tatsächlich verpflichtend in der Wohnung) wird nur rigoros für neue Installationen umgesetzt, ob die Leute das auch so wollen oder nicht. Selbst die strikt gesetzestreue Telekom lässt den Altbestand in Ruhe, wenn man sich die Telekom -Foren durchliest.

    Mir ist er persönlich völlig egal, ob ich im abschließbaren (!) Gehäuse, im Keller mein ONT mit Stromzähler habe oder das Ding an der Steckdose unserer Wohnung. Die nächste FB nach der aktuellen 7590 wird eh eine FB4060 oder der Nachfolger gänzlich ohne Modem.

    Bei einem EFH im Regelfall im Keller oder Hausanschlußraum und dort in der Nähe auch der Genexis GF-TA der DG. Nur bei MFH wird dann, nach Vorbereitung des Leitungswegs durch den Kunden, die GF-TA in den Räumlichkeiten des Vertragspartner installiert.

    Das ist auch erst seit Neuestem so, seit der Umsetzung des TKG. Selbst in den kleinen MFH hier im Wohngebiet ( 2-3 Whg, oft Mehrgenerationenhäuser) sind vor einigen Jahren meinem Wissen nach alle ONTs im Keller in einem Technikraum installiert worden, dann Cat-Kabel bis in die Wohnungen.

    Diese Lösung haben wir hier auch.

    @Newbie28

    Da GF Nordwest nur die Infrastruktur verlegt, endet laut Beschreibung deren Verantwortung damit, den Übergabepunkt im (Einfamilien-) Haus zu installieren.

    Du müsstest eben schauen, welchen der zahlreichen Anbieter du wählst und ob diese dann ein ONT/ Glasfasermodem+ Mietrouter zur Verfügung stellen oder aber nur das ONT/Modem und du schlussendlich die eigene FB damit verbinden kannst.

    ONTs werden jedenfalls vom Provider eigentlich immer zur Verfügung gestellt.

    Im Prinzip kommen keine weiteren Investitionen (abgesehen von höheren Kosten für den GF-Tarif ) hinzu, wenn die FB 7530 weiter genutzt werden soll. Direkt am GF- Anschluss wird sie definitiv nicht funktionieren!

    Alles hängt auch von den Installationsvorgaben des Providers ab.

    Möglichkeit 1: Falls die Glasfaserinstallation im Keller installiert wird, muss man ein Netzwerkkabel (Cat7 Standard) in den Wohnraum zur FB installiert haben.Das funktioniert eben allerdings nur, wenn der GF-Anbieter einen Medienkonverter/ ein ONT, also das Glasfasermodem am Glasfaseranschluss zur Verfügung stellt und die eigene FB 7530 per Gigabit LAN dahinter verbunden wird.

    Möglichkeit 2: Wenn der Glasfaseranschluss bis in den Wohnraum installiert werden soll, kommen unter Umständen Kosten für die Glasfaserverlegung vom Anschlusspunkt im Keller hinzu und evtl. Kosten für einen neuen eigenen Glasfaserrouter mit integriertem Modem, anstelle der FB 7530.

    Manche Glasfaseranbieter installieren wenigstens, kostenlos bis zu einer gewissen Kabellänge, die GF-Leitung vom Keller/ der Hauseinführung in den Wohnraum.

    Ich würde die Beschreibungen des Anbieters zu den Installationsmöglichkeiten jedenfalls genau studieren.

    Ladenburger

    Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch, dass der GF-Anschluss nun funktioniert.

    So viel zum Thema: " zu langer Leitungsweg/Dämpfung der Ethernet-Verkabelung"... :rolleyes:

    Das scheint doch wunderbar zu funktionieren, auch was die Nettogeschwindigkeit des Anschlusses angeht.

    Abgesehen von den durchaus verkraftbaren Nachteilen (ONT im gemeinschaftlichen Technikraum des Kellers) kannst du doch zufrieden sein.

    Wenn man den Übergang ONT/Ethernet zum Wohnungsrouter nicht für Hinz und Kunz zugänglich macht, dann dürfte auch die erwähnte rechtliche Angelegenheit nicht so dramatisch sein.

    Es funktioniert ja seit Langem auch bei anderen Mehrfamilienhäusern ohne dass Beanstandungen für diese Anschlussart bisher publik wurden. ;)

    Das würde ich nun einfach so lassen und den Anschluss genießen! ^^

    Ich frage mich, wie es im Technikraum aussieht. Da ist der Hausanschluss (dein weisser Kasten, passiv) und dann wird noch für jeden Endkunden, mit dem der Netzbetreiber/ISP eine Vertrag hat, ein ONT verbaut! Hängen die für jeden Mieter in dem Technikraum?
    Warum wurden die Glasfaserleitungen denn nicht bis in die Wohnungen gelegt, dies ist eigentlich die übliche Vorgehensweise des Netzbetreibers.

    Ich wundere mich einfach, dass eine bestehende Cat7-Verkabelung von den ONTs im Keller nicht einfach verwendet wurde, wie hier schon mehrfach erwähnt.

    PS: Die "üblichen" Vorgehensweisen, bzw. Vorschläge zur Umsetzung für die Inhaus-Verkabelungen sehen eben von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich aus. Bei NetComBW ist das Schema mit Ethernet ja eine der legitimen Optionen.

    Cat7-Ethernet-Hausverkabelung ab dem ONT, bzw. den ONTs im Technikraum zu der/den Wohnung(en) sind auch heute noch Standard bei meinem GF-Netzbetreiber (Infrafibre/ BBV Toni). Das ist nun nicht repräsentativ, aber ich kenne hier z.B. keinen im Wohngebiet der GF bis zum Router im Wohnraum hat, weder bei den Ein- noch den Mehrfamilienhäusern.

    Das wird bei Längen deutlich unter 100 m für die möglichen Geschwindigkeiten ja auch keinen Unterschied für sehr lange Zeit machen. ;)

    8m Cat.7 ist genau dafür gedacht, sogar bis 100m.

    Ich weiß nicht, was der Elektriker euch da erzählt.

    Das wollte ich auch gerade sagen, nicht wirklich fachkundig.

    Wir haben genau diesen Fall:

    HÜP/APL im Technikraum des Kellers -> alle ONTs ebenfalls im Technikraum-> Cat 7 Leitungen vom Keller zu den drei Wohneinheiten (bis 2. OG) -> Anschlussdosen RJ45 -> Fritzboxen dran (Router) -> fertig. ;)


    Das Ganze funktioniert von ca. 10-35 m Kabellänge (je nach Lage der Wohnung im Haus) über Ethernet seit 1 1/2 Jahren ohne jegliche Verluste , auch bei den größeren GF-Tarifen, die eine Partei hier gebucht hat.

    Die Verkabelung wie im Originalbeitrag ist völlig unproblematisch - so lange man wenigstens Cat6a oder Cat7 verlegt hat. Dann ist man zukunftssicher bis 10 Gbit, wenn man die Maximallänge von 100 m pro Anschlusskabel nicht ausreizt. ;)

    HüP + ONT(s) im Keller/Technikraum -> weiter in die Wohnung/ bzw. Wohnungen im Mehrfamilienhaus. So empfiehlt auch unser regionaler GF-Versorger die Verkabelung, da sie oft vorhanden ist oder von Laien gut verlegbar ist, im Gegensatz zu Glasfasern als Hausverkabelung.

    Die FB 4060 wäre eine gute Wahl ohne integriertes Modem. Allerdings hat sie nur 3 LAN -Anschlüsse (+ 1 WAN) im Gegensatz zur 7590 (AX) . Das sollte man im Kopf behalten, je nachdem wie viele LAN-Verbindungen noch zusätzlich hinzugefügt werden sollen (Switch).