Ich dachte immer die Regel wäre: vom HÜP ca 3m Kabel sind im Preis inbegriffen.
Mit 3m Kabel kommt man vielleicht mit Glück gerade so durch die Wand von meinem in den Mieter-Keller, aber nicht bis in die Wohnung.
In dem Moment wo der Mieter bucht müsste man einfach nur auf eine eigene Teilnehmeranschluss-Dose bestehen. Ich denke diese würde dann mit an Deinem HÜP entwender gesteckt oder gespleißt.
Außer Dein HÜP hat zwei "Codes" bekommen, dann betrachtet der Provider es ggf. als OneBox und eine Box für beide Parteien.
Bei mir (anderer Anbieter) war es so: die 3m sind auch nur exklusive Durchbrüche/Bohrungen! Entwender musste man selber einen Leitungsweg mit Leerrohr/Bohrungen etc. vorbereiten (dann bis zu 20m kostenfrei) oder es wäre kostenpflichtig geworden (bei meinem Nachbar der das mit dem vorbereitetem Leitungsweg nicht wusste hängt die Dose jetzt im Keller und die Telekom will 600,- für nochmal verlängern).
Wenn Du Eigentümer bist, würde ich sehr stark empfehlen das Du Dir Gedanken machst wie später die Leitung mal geführt werden sollte und wenn bis dahin irgendwelche Renovierungen etc. anstehen bereitest Du ein Leerohr von min. M20 ohne allzuenge Biegeradien einfach mit vor - denn irgendwann wirst Du sicherlich mal einen Mieter haben der Glasfaser bucht/buchen will und das erhöht ja auch den Marktwert der Wohnung.
Ich glaube nicht das der Provider jemals nochmal durch den Vorgarten geht, das wäre das teuerste von allem - eher wird man wie HubeBube schon sagte eine Leitung mit mehr Fasern einblasen das macht im Durchmesser so gut wie keinen Unterschied