Achso, nur das Upgrade..
Beiträge von mbo77
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Es steht und fällt mit dem Aufwand. Wenn du vielleicht noch ein Leerrohr hast, ist die zusätzliche Verkabelung einfach zu machen.
Wenn das aber bedeutet, dass du nochmal was aufreißen musst, würde ich mir folgende Fragen stellen:
Ein Router im Keller/HWR ist völlig in Ordnung. Es ist in der Regel eher das Problem, dass der auch WLAN macht und das im Keller nicht so viel hilft. Aber vielleicht nutzt du mit Hilfe deiner strukturierten Verkabelung ohnehin weitere oder andere APs. Dann kannst du jede Kombination aus Modem/Router im Keller belassen und installierst im Haus das, was du dort brauchst und eine weitere Verkabelung bringt dir nicht viel.
Wenn ein passendes Leerrohr vorhanden ist, dann bist du natürlich maximal flexibel. Ansonsten genau prüfen, was du genau erreichen willst.
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Das spielt weder für Glas noch für Kupfer eine Rolle.
Cat.7 ist für 10 Gbps und 100m sicher spezifiziert. Bei Glas spielt es noch weniger eine Rolle.
Da du aber jetzt bereits Ethernet via Kupfer in Betrieb hast, stellt sich die Frage, ob du daran etwas ändern möchtest. Dazu müsstest du eine neue Leitung herstellen.
Ansonsten spricht nichts gegen ein Modem/ONT in der Nähe des HÜP und von dort geht es mit Cat.7 bis zum Router.
Von der reine Leistung wird es in beiden Lösungen keinen Unterschied geben.
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Und es ist auch gut so, dass Kunden eine Wahl haben.
Wir sehen ja, wie Quasimonopolisten mäßige Leistung zu hohen Kosten anbieten.
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Ich glaube nicht, dass die Marktsituation so bleibt.
In 10 Jahren wird es den Großteil der kleinen Provider nicht mehr geben.
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Bei Vodafone gibt's ja auch Coax-Glasfaser..
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Übernehme ich vielleicht heute Abend in einem Rutsch.
Die bieten auf den ersten Blick aber keine symmetrischen Tarife an.
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Vielleicht verstopfen die Bauern die Internetzauffahrten?
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Sicherlich mangelt es ab und zu auch an Kapazitäten, um die technische Komponente in Betrieb zu nehmen.
Aber stimmt schon. Da werden Umsätze verbummelt.
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Kabelnetzbetreiber haben immer schon investieren müssen. Über DOCSIS 2.0/3.0/3.1 und der fortlaufenden Segmentierung ihres Netzes.
Ist doch klar, dass sie das so lange wie wirtschaftlich sinnvoll ausreizen.
Bleibt die Frage, wie lange sich das noch trägt.
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Genau meine Sicht.
Ich erwarte keinen Live-Feed mit 16 verschiedenen Kameraperspektiven.
Aber spätestens einmal im Monat ein bisschen was zu erzählen kann echt kein großes Ding sein.
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- Vodafone ist in D nicht das marktmächtige Unternehmen!
- Hält die Bundesrepublik keine Aktienanteile im zweistelligen %-Bereich von Vodafone.
Über 8 Mio Haushalte mit Kabelinternet sind für mich schon eine gewaltige Hausnummer.
Welche Rolle spielt Punkt 2? Wir profitieren doch in Form von Dividende.
Wenn wir mehr Mitsprache wollen, hätten wir unsere Anteile nicht verkaufen dürfen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und Gejammere darüber ungebührlich.
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Nein, denn das Rosienen picken können sich die kleinen Anbieter nicht leisten. An diesen subventionierten Ausbau, der basieren auf veralteten Daten möglich ist, sind sehr hohe administrative Hürden gebunden. Dafür haben die Kleinen kein Personal.
Also, wenn ein Unternehmen anbietet, Glasfaser auszubauen, aber nur bei einer Vermarktung von 40%, ist das für mich schon ein bisschen Rosinenpickerei.
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Das Thema ist ja durchaus nicht neu, siehe hier: https://www.teltarif.de/paralleler-aus…news/58593.html
In meinen Augen ist es besonders im Falle der DTAG ungehörig und ja, hier hat der Staat als Lenker versagt.
Das ist nicht ungehöriger als jedes andere Unternehmen. Ich maule ja auch nicht herum, dass Vodafone sein Kabelnetz mit DOCSIS aufrüstet und so den Glasfaserausbau ausbremst.
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Der Skandal ist, das sich ein Unternehmen, das zu einem großen Teil in Staatsbesitz ist, aus einer Stadt nur die rentabelsten Örtlichkeiten herauspickt und die anderen in Folge aus durch Steuergeldern gedeckten Erschließungen ins Netz bringt.
Ich habe mal gelernt, das in der Bundesrepublik Deutschland die soziale Marktwirtschaft herrscht und nicht die kapitalistische Marktwirtschaft. Ganz im Sinne von Grundgesetz, Artikel 14, Abs.2
Ich stelle mal die Frage in den Raum: Würde das marktmächtige Unternehmen DTAG auch eigenwirtschaftliche Rosinenpickerei begehen, wenn in Folge die Brotkrumen durch geförderten Ausbau unter expliziter Ausklammerung des rosinenpickenden Unternehmens durchgeführt werden würde?
Eine Antwort erwarte ich an dieser Stelle nicht, das ist eher als anregende Frage gemeint.
Ihr müsst mal von dem Begriff "Rosinenpicken" in dem Zusammenhang wegkommen. Das machen alle Unternehmen, da es das Ziel einer kapitalistischen Unternehmung ist. Und die Deutsche Telekom AG ist wohl ein solches Unternehmen, oder?
Die soziale Marktwirtschaft wird durch den Staat gelenkt und begleitet. Das heißt nicht, dass dies direkten Einfluss auf die Unternehmen nimmt. Hier ist es ganz gut erklärt: https://www.bwl-lexikon.de/wiki/soziale-marktwirtschaft/
Wir sind weiterhin mit einem großen Anteil an der DTAG beteiligt, aber können mit dem Anteil von 16,6% trotzdem nur begrenzt Einfluss nehmen.
Wenn wir es hätten anders machen wollen, hätten wir die Infrastruktur nicht verkaufen dürfen. Dann hätten wir weiterhin sehr direkten Einfluss darauf.
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Leider betreibt die Telekom auch das Rosinenpicken (bei eigenwirtschaftlichem Ausbau).
Alles andere wäre ein Skandal. Alle Unternehmen unterliegen marktwirtschaftlichen Mechanismen.
Wenn wir etwas anderes wollen, hätten wir den Markt anders aufstellen müssen. Schweden fällt mir das als Vorbild ein.
Außerdem hatte das Unternehmen durch die staatliche Bevorzugung der unausgesprochenen Kupfer- vor Glasfaser- Strategie deutliche Marktvorteile und immer noch hinreichend finanzielle Reserven. Wir dürfen nicht vergessen, das die Bundesrepublik Deutschland mit Abstand das größte Aktienpaket besitzt.
Auch Vodafone nutzt ihr Kupfernetz, solange sich das lohnt. Hier wäre es ebenso ein Skandal, wenn die ihr Potenzial nicht nutzen.
Die Realität ist doch, dass mehr als 30 Mio Haushalte im Kupfernetz Geschwindigkeiten größer 100 Mbps im Download buchen können, sehr viele von diesen sogar 250 Mbps.
Jetzt müsste man mal gucken, wie viele das tatsächlich machen. Ich habe die Zahlen nicht mehr zur Hand, aber auch hier sind wir weit von einer Auslastung entfernt.
Und den finanziellen Reserven sind auch enge Grenzen gesetzt. Das Unternehmen wurde mit gewaltigen Schulden (Stichwort Aufbau Ost) in den Markt entlassen.
Diesen Nachteil haben viele der Wettbewerber nicht und können frei agieren. Aber auch die picken kräftig Rosinen und wollen sich per Quote vorab 30% oder mehr des Marktes möglichst ohne großen Aufwand sichern.
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Die Realität ist aber auch, dass die Telekom mit Abstand am stärksten ausbaut.
Und jeder Anbieter muss zusehen, wie er sein Geld (oder das der Bank) investiert.
Wenn das alles ein Selbstläufer wäre, könnte jeder Anbieter ganz einfach überall ausbauen. Die Realität ist aber auch, dass viele wieder abspringen oder ihr Engagement zurückfahren.
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Als Medienwandler kommen bei AON viele Geräte infrage. Zum Ubiquiti kann ich nichts beisteuern. Aber es gibt hier genügend Leute mit Erfahrung, die dir einen Tipp geben können.
Zum Thema ISDN/S0. Das Thema wird dich ohnehin über kurz oder lang betreffen. Ich denke, die aktuellen Router mit internem S0-Bus sind die letzten ihrer Art.
Von daher wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt, das Thema Telefonie zu überarbeiten.
Einige Anbieter setzen schon länger XGS-PON ein, andere rüsten gerade nach. Der Vorteil der symmetrischen Bandbreite auf der letzten Meile wird aber nur sehr zögerlich eingesetzt. Mehr als eine 2:1-Ratio würde ich nicht erwarten.
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