Beiträge von mbo77
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Man sollte bedenken, dass die Installation auf Jahrzehnte ausgelegt wird.
Ich kann mich noch erinnern, dass in meinem Elternhaus das Telefon fest mit der "Telefondose" verbunden war. Irgendwann kam jemand von der Post/Telekom und hat die Dose gegen eine TAE-Dose getauscht (damit dann etwas neueres als das alte grüne Telefon angeschlossen werden konnte). Da war das Telefon aber schon Jahrzehnte in Betrieb und die Leitung hat danach bis zum Abriss des Hauses noch seine Dienste für ISDN und später DSL geleistet.
Was ich damit sagen will: Was man heute baut, wird auf lange Sicht vermutlich so bleiben. ONTs sind heute bereits Übergangslösungen, die ihre Daseinsberechtigung haben. Schaut man sich in anderen Ländern um, dann ist dort selbstverständlich eine Gf-Dose in der Wohnung gesetzt und daran ist direkt (der sehr grottige Provider-) Router angeschlossen.
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Umso lächerlicher ist die Position der DG bzgl Endgerätefreiheit.
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Einen grundlegenden Verdacht habe ich auch, warum er auf dem WAN-Port eine 172.30.x.y erhält.
Ich glaube nicht, dass dies die geplante CGNAT-Adresse für seinen Anschluss ist, sondern dass er in einem Service-Bereich gelandet ist, ähnlich wie die 10er-Adresse aus deinem Beispiel. Ggf. geht es um so etwas wie Fernkonfiguration ("Der Dienstanbieter hat erfolgreich Einstellungen an dieses Gerät übertragen."). Erst danach würde die tatsächliche CGNAT-Adresse erhalten. Und das scheint aus meiner Sicht schief zu gehen.
Da ich den Medienwandler nicht kenne, ist es sogar denkbar, dass dieser den DHCP-Request beantwortet. Falls dies nicht nur ein reines L1/L2-Gerät ist. Aber das ist nur eine sehr theoretische Idee.
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Klar sagen die das so. Wenn die sagen würden: "Vielleicht bauen wir aus, so ganz sicher sind wir uns das selbst noch nicht.", dann wäre das wenig vertrauensfördernd.
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Mit Aussagen wie "Ausgebaut wird auf jeden Fall" sollte man vorsichtig sein.
Man liest täglich von abgebrochenen Ausbauprojekten.
Aber ich drücke euch die Daumen.
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War es früher nicht Usus, dass auch Telefonleitungen so verlegt wurden? Teilweise auch bei Reihenhäusern?
Ein Kollege hat ein (neues) Reihenendhaus in den 2010er bezogen und ich meine, dass seine Leitung vom Nachbarhaus eingeführt war. Aber das habe ich nicht selbst gesehen, nur in Erinnerung, dass er davon was erzählt hat.
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Hast du FB oder PC mindestens eine Stunde vom ONT getrennt, bevor du einen neuen Versuch gestartet hast bzw. gewechselt hast?
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Was mich irritiert: Es gab keine Änderungen am Router?
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Kann es sein, dass das Genexis-ONT die Adressen raushaut, wenn es keine Verbindung zum WAN hat?
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Ich finde es merkwürdig, dass private Adressen und nicht die üblichen CGNAT-Adressen verwendet werden.
Aber das können andere Kunden der DG hier sicherlich besser einschätzen.
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Du gewinnst Geschwindigkeit, Bandbreite im Upload, Stabilität und eine Zukunftsperspektive, die mit HFC kaum gegeben ist.
Da würde ich eher Abstriche in der Download-Bandbreite hinnehmen.
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Aber die gesamte Diskussion ist doch getrieben von dem Negativbeispiel HFC.
Dort ist die Überbuchung so stark, dass das Medium zum Problem wurde.
Die Situation bei PON ist damit überhaupt nicht vergleichbar. Dazu gab es hier bereits Statistiken, wie wenig ein Segment ausgelastet ist. Hier rückt also wieder viel mehr die gesamte Kette in Vordergrund. Und da sehe ich AON in keinem nennenswerten Vorteil, denn ab PoP spielt der Uplink und das weitere Netz die Musik.