Ich bin mir nicht sicher, ob die Anforderungen an die Spitzenbandbreiten so deutlich steigen werden. Der Anstieg der Datenmengen ist meines Erachtens eher auf die Benutzung von Streaming und Cloud-Diensten zurückzuführen: Die Übertragungen benötigen nicht unbedingt hohe Spitzenbandbreiten, die Haushalte lasten die Leitung täglich nur länger aus. Und auch eine 100 MBit/s Leitung reicht für 4 parallele Streams.
Tatsächlich halte ich die Bandbreite für das schwächste Argument für Glasfaser. Die anderen QoS Parameter sind deutlicher vor den Kupfer-Konkurrenten, und natürlich die Zukunftssicherheit. Man muss sich darüber klar sein, dass Glasfaser über kurz oder lang das einzige Netz ist, dass bestehen bleibt.
Komisch, wenn ich meinen Traffic eines HD-Streams aus der ÖR-Mediathek scanne, habe ich ziemlich Spitzen drin. Und die sollten dann bei 4 Steams an meinem 100BMit/s Anschluss nicht gleichzeitig kommen.