Das ist eine interessante Diskussion, die jedoch besser in einem anderen und separaten Thread aufgehoben ist.
Ich sehe im Mobilfunk, der massiv für Internetdienste genutzt wird, die gleichen Probleme wie WLAN in großen Wohnblöcken: zu wenig verfügbare Bandbreite und Instabilitäten in den Zellen.
Deswegen schrieb er ja dass MoFu eher nicht für den prosumer / Familie mit vier Teenies ist, sondern für den Single-Haushalt und weniger anspruchsvolle.
Insbesondere der Trend weg vom PC hin zu mobile devices als primär-Internet-Gerät verstärkt das massiv: wenn ich eh kaum noch einen PC habe oder benutze, wozu dann überhaupt noch Festnetz?
Meine Güte, es gibt ganze Länder, wenn nicht fast _Kontinente _ in denen es nie eine ernsthafte Kabel-Infrastruktur gab und es völlig normal für fast ALLE ist, über MoFu zu gehen, und das funktioniert ganz prima. Und hat die Entwicklung von einer Menge Technologie getrieben bei der wir immer noch hinterher hinken.
Und wenn die Zelle öfter mal überlastet ist, wandern langfristig eben die oberen x% zur Glasfaser ab, bis die Zelle wieder gesund atmet. Das regelt sich ganz von selbst.
Nebenbei bemerkt ist gerade das Fachkräfte-Argument (das ich in der Art wie du es bringst eh nicht teile) ein Argument FÜR MoFu, weil weniger bzw sowieso nötige Infrastruktur.