Beiträge von frank_m

    Jain, Du bestimmt nicht, fuer mich sind die Indizien erdrueckend... das Problem ist wenn ich es richtig interpretiere aus heiterem Himmel gekommen, d.h. die Konfiguration des Endkunden hatte offensichtlich funktioniert und es war keine akute Konfigurationsaenderung auf Kundenseite die das Problem ausgeloest hat. Und ist vom ISP als Stoerung kommuniziert und anscheinend behoben worden. Wo da Zweifel herkommen sollen ist fuer mich maximal unklar.

    Bei maximaler Ignoranz der geposteten Testergebnisse kann man zu dem Schluss kommen. Aber auch nur dann.

    Wenn hier jeder Thread mit einem "Aber ich habe nichts geändert" ignoriert würde, könnten wir das Forum zumachen. Praktisch jeder fängt so an.

    War denn das Resultat der Analyse, dass eine ISP-Stoerung diagnostiziert wurde, und hat diese Analyse das Problem des OP behoben? So wie es aussieht ist das Problem ohne Zutun des OPs gekommen und wieder gegangen.

    Das Resultat der Analyse war, dass die Namensauflösung funktionierte, traces und https Aufrufe über IPv4 problemlos funktionierten und IPv6 Traces nicht mal vom Endgerät bis zum Router kamen. Wo ist da der Provider im Spiel? Auf die weiteren Nachfragen bezgl. IPv6 ist der TO ja leider nicht eingegangen.

    Ich vermute eher, die IPv6 Konfiguration im Heimnetz im Zusammenhang mit der VPN Nutzung auf den Endgeräten war komplett verdaddelt. Deshalb auch der gescheiterte IPv6 Trace vom Endgerät zum Router. Nach Deaktivierung der IPv6 Funktionalität im Router hatte das Endgerät immer noch eine IPv6 Adresse, die weiterhin für die beobachteten Fehler sorgte. Nachdem die Adresse ungültig wurde, hat das System sie entfernt, und mit der reinen IPv4 Konfiguration hat es am nächsten Morgen dann wieder funktioniert. Ob und wie die Störung des Providers eine Rolle gespielt hat, werden wir vermutlich nie erfahren.

    Gut dass wir Dich haben, irgendjemand muss auch mal die Endkunden zusammenstauchen, sonst fangen die an auf dem Tisch zu tanzen ;)

    Es geht nicht darum, die Kunden zusammenzustauchen, sondern euch. Vor allem, wenn völlig unnötige Kommentare abgesondert werden zu einer Zeit, wo eigentlich alles gesagt war. Da ihr ja offensichtlich Interesse daran habt: bitte. Damit kann ich euch versorgen.

    Ich habe nicht bezweifelt, dass es diese Mail gab. Aber nicht nur ich, sondern auch zahlreiche weitere Nutzer hier im Forum haben schon bestätigt, dass sie solche Mails bekommen haben, ohne von einer Störung betroffen gewesen zu sein.

    Wie gesagt, erklärt es mir, dann dürft ihr ironisch sein. Ansonsten gibt es für diese Art von Kommentaren nur einen Begriff: Troll. Als die Analysen liefen, hat sich niemand gemeldet. Das waren handfeste Analysen mit eindeutigen Ergebnissen in Screenshots. Jetzt steht irgendeine Mail im Raum, deren Hintergrund und Relevanz nicht im Geringsten klar ist, und da kommen sie alle gesprungen und wissen es natürlich besser.

    Ich merke, ich muss wieder deutlich besser auf die Abläufe in den Threads in diesem Forum aufpassen. Man kann euch echt nicht allein auf die Kunden loslassen. Und ihr wisst, solche Versprechen mache ich wahr.

    Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“
    In der Diskussion um den Übergang von DSL zu Glasfaser fordern Netzbetreiber den Abschied von Kontingentmodellen der Telekom und eine realistische Regulierung.
    www.heise.de

    Quintessenz:

    • Die Kupferabschaltung soll als Druckmittel verwendet werden, um die Kunden dazu zu bewegen, Glasfaseranschlüsse zu buchen
    • 80% Homes connected ist den Netzbetreibern zu hoch: das wird zu teuer. Stattdessen soll wieder nach Homes passed beurteilt werden, welche Regionen abgeschaltet werden.
    • Investoren achten verstärkt auf den RoI, auch bei der Telekom wird das Einsparpotential durch die Kupferabschaltung eingefordert

    Was vorsichtshalber niemand sagt: wie kommen die fehlenden 20+x% ans Netz, wenn Kupfer abgeschaltet wird? Und da der Ausbau von 80% Homes connected schon als zu teuer bezeichnet wird: wer zahlt dann die Anschlüsse, wenn es soweit ist?

    Die Luft wird dünner und dünner für diejenigen, die Glasfaser ausgeschlagen haben, als sie die Möglichkeit hatten.

    Ich beginne so langsam zu glauben, dass die Testseite, die die Fritzbox für den Verbindungscheck aufruft, ein Problem hat.

    Gestern sind immerhin 3.3 GB Daten erzeugt worden, heute schon 500 MB, wobei auffällt, dass bei dir mehr Daten ins Internet gesendet werden, als empfangen werden. Das bekommst du mit ein paar Pings und Traceroutes nicht hin. Wenn es nicht dein Tablet ist, ist es ein anderes Endgerät, aber irgendwas in deinem Netz kommuniziert recht erfolgreich mit dem Internet.

    Das sind Mailserver (MX) von heise.de, kein Nameserver (NS).

    Jau, stimmt, das hab ich übersehen.

    Wir brauchen Screenshots von den Konfigurationsseiten der Fritzbox, vor allem Internetzugang (IPv4 und IPv6), aber auch DNS und VPN. Die IPs sind in Ordnung, die Punkte davor grün, die Traces und die Namensauflösung auf den Endgeräten funktionieren, aber der Online Monitor meckert. Irgendwas stimmt da nicht.

    Nach den Screenshots bin ich mir nicht mehr sicher, ob es an der Fritzbox liegt. Die Endgeräte-Konfiguration rückt in den Fokus, vor allem das VPN und eventuelle Sicherheitstools. Dazu passt auch das merkwürdige Verhalten bei IPv6, wo nichtmal der erste Hop zur Firtzbox funktioniert.

    Die IPv4 Traces funktionieren alle wie erwartet, inkl. reverse name lookup. Das heißt, die Fritzbox lässt dich ins Internet, und auch die Namensauflösung funktioniert grundsätzlich.

    Aber es wird ein mehr als dubioser Nameserver verwendet (hornetsecurity). Mir scheint, da kommen sich VPN und irgendwelche Cloud-Sicherheitspakete in die Quere, und nun ist das ganze Endgerät zerkonfiguriert. Deshalb kommt der Browser vermutlich nicht ins Internet, weil er irgendwelche Proxies oder so nicht findet, die irgendein Software-Paket eingerichtet hat, während die low-level Tools mit direktem Zugriff noch funktionieren. Die VPN Tools werden vermutlich verhindern, dass die andere Software noch funktioniert.

    Perfekt. Dein Endgerät kommt ins Internet.

    Funktioniert irgendwas nicht? Weil auf dem Screenshot funktioniert alles.

    Wenn irgendwas nicht funktioniert, liegt es wahrscheinlich an den Einstellungen der Fritzbox. Welche Screenshots wir brauchen, hab ich ja oben schon geschrieben. Und hängt direkt die aus dem Heimnetz-Bereich mit an, da wird es vermutlich haken.

    Kann die Ursache des Problems eine Einstellung in der Fritz!Box sein die dafür verantwortlich ist das keine Daten fließen trotz vorhandener IPV4/IPV6 Adresse?

    Ja. Das könnte man sehen, wenn du Screenshots und Logs der Fritzbox zur Verfügung stellst. Konkret brauchen wir alles aus dem Online-Monitor und das komplette Ereignis-Log, möglichst ohne Reboot zwischendurch mit möglichst langer Laufzeit der Fritzbox (mehr als 1 Stunde). Ggf. brauchen wir später auch die Einstellungen aus dem Heimnetz Bereich, besonders die erweiterten IPv4- und IPv6-Einstellungen.

    Aber wie schafft es die 7520via Lan am ONT den Speed des Tarifs = den Online-Speed auf der Übersichtsseite anzuzeigen (wie lange kann ich nicht sagen) ?

    Die Information bekommt die Box über PPPOE vom Provider. Die Telekom überträgt das irgendwo im Verbindungsaufbau, die Details finden sich hier im Forum.

    Es gibt einen Grund, warum ich bei größeren Umstellungen einen Reset auf Werkseinstellungen empfehle. Deine Erfahrungen überraschen mich nicht.

    Umso wichtiger, dass er seine Möglichkeiten ausschöpft. Was bei euren BNetzA Empfehlungen herauskommt, haben wir ja gerade erst gesehen: Einige Wochen verlorener Zeit und die vollständige Abschaltung eines Internetanschlusses, der vor Einschalten der BNetzA wenigstens noch lief.