Beiträge von frank_m

    Ich stimme HubeBube zu, mache einen Paketmitschnitt vom funktionierenden Zugang mit der Fritzbox. Wie ich oben schon schrieb, Anleitungen dazu gibt es haufenweise. Daraus kannst du dann ableiten, wie du deinen UDR7 einrichten musst.

    Aber ich bleibe dabei: Die Arbeit mit dem UDR fängt erst an, wenn der Zugang funktioniert. Was genau hast du mit dem Router vor, was eine Fritzbox nicht kann, dass es unbedingt ein UDR sein muss?

    Offensichtlich soll das SFP AON Modul von AVM kein richtiger von UDR7 benötigter Singel Mode Medienwandler für AON sein, sondern nur eine abgespeckte Version, wie mir der Support heute mitteilte. Keine Ahnung ob es wirklich so ist.

    Das ist nicht so. Das gilt nur für das AVM GPON SFP Modul.

    Dazu macht es mich stutzig, obwohl alle Werte passen, dass der Bügel keine grüne Ummantelung hat, sondern eine blaue und wie ich oft was gelesen habe, soll die grüne für AON sein.

    Das liegt daran, dass dieses eine LC/UPC Buchse hat. Steht auch groß in der Produktbeschreibung.

    Auch wenn ich mich jetzt im ganzen Forum wieder unbeliebt mache: Bist du sicher, dass du deiner selbst gestellten Aufgabe gewachsen bist? Die Unify Router sind definitiv für fortgeschrittene Nutzer, während du hier überwiegend nach absoluten Grundlagen fragst. Beim Unify Router ist es auch nicht damit getan, die Internetverbindung irgendwie ans Laufen zu bekommen, denn dann beginnt die Arbeit bei diesem Gerät erst. Vor allem in Bezug auf die Firewall und die Sicherheitseinstellungen warten da echte Herausforderungen auch für versierte Nutzer. Beachtet man das nicht, riskiert man Sicherheitslücken oder auch schlicht vermeidbare Probleme im Heimnetz. Wir haben hier im Forum oft das Problem, dass Nutzer von der Wahl ihres eigenen Routers überfordert sind. Dies scheint mir so ein Fall zu sein.

    Achja, wie meintest du das mit dem Paketmitschnitt?

    Damit kannst du dir ansehen, was tatsächlich auf der WAN Schnittstelle passiert und ob VLAN IDs zum Einsatz kommen. Fritzboxen können nämlich auch VLAN IDs anwenden, wenn sie nicht in der Oberfläche stehen. In der ar7.cfg stehen einige Standard-IDs drin, die die Box ausprobiert, und besonders, wenn es ein Provider-Profil gibt, können VLAN IDs benutzt werden, die man in der Oberfläche nicht sieht. Deshalb empfehle ich immer, einen Paketmitschnitt zu machen, um sich anzusehen, was wirklich passiert. Wie das geht, findest du tausendfach im Internet, als Video oder Textanleitung, was dir lieber ist. Die Auswertung mit Wireshark sollte für einen UDR Nutzer ja kein Problem sein.

    Fritzboxen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr kompatibel mit den deutschen Providern sind, besonders auch, wenn es ein Provider-Profil gibt. Das bedeutet aber auch, dass sie einige Sonderlocken in den Zugangsprotokollen berücksichtigen, die mit Routern anderer Hersteller zuweilen Probleme machen. Sowas könnte hier auch der Fall sein. Es ist denkbar, dass der PPPOE Aufbau besondere Konfigurationen oder Parameter benötigt, die du aktuell im UDR nicht drin hast oder die vom UDR auch nicht unterstützt werden. Da kann der Paketmitschnitt ggf. auch Hinweise liefern, wenn da merkwürdige Dinge gemacht werden.

    Also in der Fritz!box gibts bei mir keine Eingabe für VLan-ID's, sondern nur eine Anbieterauswahl, die es beim UDR7 bei mir nicht gibt.

    Dann klapp die erweiterten Einstellungen auf. Ggf. musst du vorher auf "anderer Anbieter" umschalten.

    Welchen Routertausch beim Provider?

    Es gibt Provider, da musst du eine Wartezeit einhalten, bevor du einen alten Router durch einen neuen ersetzen kannst, z. B. 1 Stunde. Wie lang ist diese Wartezeit bei deinem Provider?

    Oh, nutzt EON PPPOE? Dann kannst du mit der 6690 nichts anfangen, die Kabel-Boxen von Fritz können kein PPPOE. Deshalb ist Vorsicht geboten mit Kabel-Boxen an Glasfaseranschlüssen, das funktioniert nicht immer. Prüfe das vorsichtshalber.

    Du könntest testweise versuchen, eine andere DUID zu erzwingen, damit der DHCPv6 Server ein "anderes Gerät" erkennt und so vielleicht die Blockade für deine Box umgeht.

    • Sichere die Konfiguration der 7690 (inkl. Telefonbüchern!)
    • Setze sie auf Werkseinstellungen zurück und richte nur das Nötigste für den Zugang ein
    • Wenn es hilft: Richte den Rest von Hand ein. Hilft es nicht, kannst du die Sicherung zurückspielen

    frank_m ich habe in diesem Thread gar nicht diagnostizierend eingegriffen, und weder Hypothesen aufgestellt noch Experimente verlangt, daher frage ich mich warum ich mir von Dir Hausaufgaben geben lassen sollte?

    Du hast sehr wohl eine Hypothese aufgestellt, nämlich welche Probleme ursächlich sind und wer in diesem Thread richtig oder falsch liegt. Mich würde jetzt halt interessieren, wie du ob aller gezeigten Daten - die für dich nach eigener Aussage ja maßgeblich sind - und ohne Diagnose - die du nach eigener Aussage ja nicht durchgeführt hast - zu diesem Urteil gekommen bist, und habe dafür die Fragen formuliert, die für mich mit diesem Urteil im offenen Widerspruch stehen.

    Daher antworte ich nur mit einer Gegenfrage, welche Aktion des OP nach Anleitung hier aus dem Forum hat Deiner Meinung nach den Knoten geloest?

    Ob es eine konkrete Anleitung war, sei dahingestellt. Hinweise, wo man suchen kann, gab es ja viele. Vielleicht war es die VPN Software oder deren Konfiguration? Vielleicht eine Proxy-Einstellung im Browser? Jedenfalls genug Erklärungen, die mit einem Klick angewendet worden sein können. Es war ja sehr auffällig, dass die Kommandos auf der Konsole funktionierten, während Zugriffe auf Webseiten aus dem Browser heraus nicht funktionierten. Darüber hinaus, dass Geräte im Heimnetz, auf denen keine VPN Software lief, das Internet problemlos nutzen konnten und dabei auch signifikante Datenmengen erzeugten.

    Dass die DG momentan ihre IPv6-Provisionierung aendert ist kein Geheimnis und auch nicht, dass das nicht so geschmeidig und unauffaellig ablaeuft wie man sich das wuenschen wuerde. Daher ist es fuer mich nicht unwahrscheinlich, dass der OP von so einer Aktion betroffen war.

    Dem stimme ich sogar zu, das kann durchaus sein. NUR: Die Mail spricht von einer Störung, nicht von Wartungsarbeiten. Und selbst wenn: wie passt das zu den beschriebenen Symptomen und den gezeigten Daten? Die Symptome, die dazu in den anderen Threads beschrieben werden, hätten hier andere Ergebnisse erzeugen müssen. Die Fritzbox hatte eine gültige IPv6 Adresse und ein Prefix, das zeigten inzwischen gelöschte Screenshots. Die in anderen Threads beschriebenen fehlenden Adressen waren es also nicht. Die Latenzerhöhungen können es vielleicht sein, hätten hier aber nicht zum kompletten Ausfall der Verbindung geführt. Andere Routing-Probleme, wie wir sie bei der DG öfter sehen (die aber im Zuge dieser Umstellung noch nicht berichtet wurden), können durchaus aufgetreten sein, hätten dann aber dazu geführt, dass zumindest die ersten paar Hops des IPv6 Traces funktioniert hätten.

    Für die Widersprüche hab ich bislang einfach keine befriedigende Erklärung gefunden. Deshalb tue ich mich schwer, einfach mal so ein Provider-Problem verantwortlich zu machen. Und außer anzüglichen Bemerkungen oder Ausflüchten hab ich von euch bislang auch nichts gelesen, außer dass einige Nutzer meinen, Öl ins Feuer gießen zu müssen, die sonst gar nichts beizutragen haben. Wenn es so offensichtlich ein Provider Problem ist, dann schreibt doch einfach "Deshalb ist es so", anstatt in zig Beiträgen um den heißen Brei herumzueiern und mir zu erklären, warum ihr auf meine Fragen nicht antworten wollt oder warum in diesem Thread ausgerechnet ich derjenige bin, der einer vorgefertigten Meinung folgt.

    In der Tat, wenn man datenbasiert vorgeht ist es einfacher als wenn man versucht vorgefasste Ueberzeugungen umzusetzen.

    Wo bist du denn datenbasiert vorgegangen? Das, was von der Löschaktion übrig geblieben ist, reicht ja, um es dir anzusehen. Beantworte mir folgende Fragen:

    • Warum waren die Traces erfolgreich?
    • Warum funktionierte die Namensauflösung?
    • Warum funktionierte der VPN Tunnel?
    • Warum funktionierten die curl Aufrufe?
    • Warum konnten andere Geräte im Netz etliche Gigabyte an Daten übertragen?

    Und das alles, während eine Providerstörung vorlag?

    Du reklamierst für dich, den Fragestellungen rein datenbasiert, sachlich nüchtern und unvoreingenommen gegenüberzustehen. Und da ist das Zitat einer Mail, die - basierend auf den Posts dieses Forums - nachweislich häufig versendet wurde, ohne das ein Anschluss von einer Störung betroffen war, relevanter, als die Ergebnisse all dieser Messungen und Versuche?

    Klar, mit der Einstellung macht man es sich einfach. Im Sinne der Community ist es nicht. Andere Nutzer mit vergleichbaren Problemen sollen über die Suche ja auch Hinweise bekommen, was Lösungen sein können und wo sie suchen können. Der Anspruch wird durch eine solche Einstellung natürlich hintertrieben. Außerdem entsteht ein falscher Eindruck, wer letztlich für die Probleme verantwortlich ist.

    Aber anderen Leuten Unhöflichkeit vorwerfen. Hmm.

    Jedenfalls werde ich der Sache auch zukünftig auf den Grund gehen, wenn ich solche Widersprüche sehe.

    Für mich stellt sich es so da, dass zwar eine IPv4/IPv6 bezogen wurde, aber Serverseitig die Gegenseite nicht antwortete.

    Wie gesagt, in den Tests, die du hier gezeigt hast, hat die Gegenseite geantwortet. Wir können uns hier halt nur auf das beziehen, dass sich aus den Ergebnissen der Tests belastbar ablesen lässt. Und da ist deutlich zu sehen, dass die Namensauflösung funktioniert hat, die Traces haben das Ziel erreicht und die HTTP Verbindungen wurden erfolgreich aufgebaut. Damit ist alles vorhanden, was man auch fürs Surfen braucht.

    Was darüber hinaus auffiel, dass IPv6 vom Endgerät nicht mal die Box erreicht hat. Wenn es ein IPv6 Problem beim Provider gibt, dann funktioniert zumindest der erste Hop zum Router, meistens auch noch ein oder zwei Hops danach. Irgendwo in den Routern des Providers ist dann Schluss. Du hattest ein gültiges Prefix vom Provider, das zeigten deine Screenshots, die du inzwischen gelöscht hast. Da du ein Prefix hattest, hatte dein Endgerät auch eine gültige Adresse, zumindest, wenn Box und Endgerät korrekt eingestellt waren. Der Trace hätte mindestens die Box erreichen müssen.

    Was IPv6 natürlich gründlich stören kann, ist VPN Software. Die hast du ja definitiv im Einsatz, und wenn die die IPv6 Routen abräumt, dann erreicht ein IPv6 Paket auch den Router nicht mehr. Das machen die üblicherweise, um zu verhindern, dass die Pakete per IPv6 am VPN vorbeifließen.

    Das VPN hat aber grundsätzlich funktioniert, wie man an deinem ersten Trace sehen konnte. Da sind die Daten über den VPN Anbieter geflossen. Bis zum Ziel, also hat auch da alles funktioniert.

    Dazu kommen die Screenshots aus deiner Fritzbox. Du hattest gültige IPv4 und IPv6 Adressen vom Provider. In der Zeit, wo dein Internet angeblich nicht funktioniert hat, sind gigabyteweise Daten übertragen worden. Das lässt sich auch nicht mit Surfen oder den Traces erklären, das waren Streams oder Datenübertragungen, von deiner Kamera, wie du schreibst, was bei der Verteilung von Sende- und Empfangsdatenmenge plausibel klingt. Aber wie ist die ins Internet gekommen? Wie? Gibt es dafür eine einigermaßen sinnvolle Erklärung? Eins ist sicher: die Kamera hat kein VPN genutzt.

    Sorry, aber nach allem, was du hier im Thread präsentiert hast, spricht nichts, aber auch wirklich gar nichts für eine Störung des Providers. Dafür taucht plötzlich diese Mail auf, und du fängst an, Beiträge zu löschen. Und da kann pufferueberlauf noch so oft schreiben, dass für ihn die Situation klar ist. Warum das so ist, hat er nicht geschrieben,und das dürfte selbst für ihn schwierig werden, das auf Basis der bekannten Daten technisch zu begründen.

    Solange man mich dann auch freundlich behandelt, gerne. Aber damit war es nicht weit her, auch in diesem Thread gab es wieder vollkommen grundlose Attacken. Und dazu gehören auch unterschwellige Andeutungen. Wie es in den Wald hineinschallt, schallt es heraus.

    Merkt es euch doch endlich mal: persönliche Attacken akzeptiere ich nicht, und dann gibt es ein entsprechendes Echo. Und jetzt tut nicht so, als sei euch das nicht bekannt. In die Falle seid ihr schon öfter gelaufen. Aber einige können es halt nicht lassen.

    ich bin Neuling im Thema Glasfaser, bin gerade erst umgestellt worden. Und habe direkt Probleme.

    Das heißt, auch euer Ortsbereich ist gerade erst ausgebaut worden? In der Anfangszeit kurz nach dem Ausbau kommt es häufig zu Geschwindigkeitsschwankungen. Schau dich um, das Forum ist voll davon, und die Berichte gibt es seit Jahren (ist also auch kein neues Phänomen). Üblicherweise pendelt sich das nach ein paar Wochen ein.

    Deshalb würde ich das Thema im Moment einfach mal im Auge behalten.

    Mist, ich hatte schon dedacht, ich brauche für LAN-Kabel-1 Ersatz, aber nun tut es das auch mit an die 416 Mbits/s.

    Grundsätzlich kann es da natürlich einen Rückfall auf 100 MBit/s gegeben haben. Aber das wird dir dann in nächster Zeit auffallen, wenn es an dem Anschluss öfter zu Problemen kommt, während die anderen funktionieren.

    An einem AON Anschluss sollte das kein Problem sein - da hab ich auch schon verschiedene ONTs genutzt. Der Regelbetrieb wird mit einer Fritzbox 5530 realisiert, aber der alte Fibertwist ONT funktioniert auch noch (kürzlich noch getestet), und vor nem Jahr oder so war testweise mal für ein paar Stunden ein TP-Link Router mit SPF Modul dran. Es gibt ja kein Onboarding bei AON, man braucht keinerlei Zugangsdaten oder Freischaltungen.

    Das einzige, was man beachten muss, sind die 60 Minuten Wartezeit beim Routerwechsel, die man aber durch kontrolliertes Herunterfahren des alten Routers umgehen kann: Wenn das Lease vom alten Router korrekt freigegeben wird, bekommt der neue sofort eins. Das merkt die Infrastruktur bei der DG offenbar.

    Und man muss natürlich die VLAN IDs beachten, wenn man auf den ONT verzichtet. Am kundeneigenen Anschluss ist es die ID 362, in Ausnahmefällen die 360 (davon hatten wir bislang 2 Fälle hier im Forum, wo am kundeneigenen Anschluss die 360 erforderlich wurde, was eigentlich die ID für die DG Router ist).