Fritz.Box hat Verbindung, aber Login klappt nicht.
Was genau heißt das? Das GPON Onboarding war erfolgreich, aber die PPPOE Verbindung scheitert?
Steht in der Doku des Moduls nicht dabei, ob es APC oder UPC ist?
Fritz.Box hat Verbindung, aber Login klappt nicht.
Was genau heißt das? Das GPON Onboarding war erfolgreich, aber die PPPOE Verbindung scheitert?
Steht in der Doku des Moduls nicht dabei, ob es APC oder UPC ist?
Ich würde die Inbetriebnahme eines GPON Anschlusses immer mit den ONT des Anbieters machen. Andernfalls haben sie eine Ausrede. Wenn alles funktioniert, dann kann man auf sein eigenes Equipment wechseln.
Eine AB habe ich, habe damals nicht bei der kolonne abgeschlossen, sondern ein paar Tage später online.
Da werden ja AGBs und Leistungsbeschreibungen referenziert sein, vermutlich sogar schon in der Bestellbestätigung. Wann immer ich online eine Bestellung ausgelöst habe, war das Bestandteil der Mails, die mich in der Folge erreicht haben. Wenn es nicht direkt als PDF dranhing, waren Links in den Mails.
Ich habe nicht mal richtige Vertragsunterlagen
Das kann ich mir kaum vorstellen, wenn das Kabel schon im HWR liegt. Eine AB etc. musst du bekommen haben. Und du hast doch mit Sicherheit eine Kopie der Unterlagen erhalten, die du damals unterschrieben hast. Wenn es eine Drücker-Kolonne war, dann gibt es ja meistens noch Papier, oder zumindest einen USB Stick oder eine CD.
Damals hieß es von der Drückerkolonne, dass die Telekom den Anschluß auch bis ins Arbeitszimmer legt.
Naja, das kann sein, je nach Vertragsumfang. Und wenn du die Leitungswege vorbereitest, dann ist es sogar wahrscheinlich, dass sie das tun. Das gehört häufig zum Umfang einer Glasfaserinstallation.
Der Weg vom Hausanschluß bis zum Routerstandort sind ca. 20 Meter
Ja, ca. 20 Meter sind auch häufig das Limit der Standard-Installationen der Anbieter. Darüber hinaus muss man Installationspakete beauftragen oder es selber machen.
Dann bleibt halt DSL
Vorsicht! Wenn die Faser schon im HWR liegt, dann wurden schon Leistungen erbracht. Für einen Widerruf ist es dann zu spät. Dann zahlst du im Zweifel doppelt, und das wäre dann schon der Gute Fall. Im schlechten Fall portieren sie deine Rufnummer von DSL zu Glasfaser und du stehst mit einem Anschluss im HWR, den du nicht benutzen kannst.
Deshalb zum wiederholten Male: Prüfe deine Unterlagen, was Vertragsbestandteil ist. Wenn du vorher noch einen Handwerker brauchst, läuft die Zeit.
Die Telekom wird dir da vermutlich nicht weiterhelfen. Die beteiligen sich zwar an Glasfaser Nordwest, trotzdem ist das ein eigenständiges Unternehmen. Deshalb kommt da vielleicht ein Techniker, aber von der Telekom ist der voraussichtlich nicht. Oder hast du das explizit bei der Telekom beauftragt?
Üblicherweise ist es so, dass ein HÜP, ein GF-TA und ein ONT gesetzt werden. Die werden häufig direkt nebeneinander montiert, das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Zwischen HÜP und GF-TA kann auch eine längere Strecke liegen. Vom HÜP zum GF-TA und zum ONT sind es noch Glasfaserkabel, ab da ist es Ethernet zum Router.
Wenn keine Leerrohre vorhanden sind, werden die Kabel aufputz verlegt, vorzugsweise in Kabelkanälen. Ggf. musst du diesen Weg vorbereiten, da solltest du noch mal in deine Vertragsunterlagen schauen (also Löcher bohren, Kanäle legen, etc.). Die Installationsleistung, die zum Standardpaket gehört, ist üblicherweise nicht sonderlich umfangreich, und Glasfaserkabel kann man nicht einfach mit Schellen auf die Wand nageln. Deshalb dringender Hinweis: Schau in deinen Vertrag, was du bekommst, und was du selber tun musst. Wenn aufgrund deiner Versäumnisse der Anschluss nicht nach deinen Wünschen realisiert werden kann, dann packen sie die drei Komponenten in den HWR und du kannst sehen, wie du damit zurecht kommst.
Gggf. haben die Angebote der ISPs technisch den Vorteil, dass sie über Multicast gestreamt werden. Das schont die Netzauslastung in der Infrastruktur und reduziert Engpässe im Peering. Aber was Preis und Lieferumfang angeht, können andere Angebote natürlich deutlich attraktiver sein, je nach den eigenen Vorlieben.
Ist da was dran, dass man Probleme beim zocken bekommt?
Nein, das kann man so pauschal nicht sagen.
Also beispielsweise in Form von Verbindungsproblemen zwischen den Servern
Mit der Verbindung zwischen den Servern hat dein Internetzugang ja nichts zu tun.
oder eventuell Probleme in Form von hohen Schwankungen beim Ping
Glasfaserverbindungen haben üblicherweise einen niedrigeren Ping und Jitter, als andere Anschlussformen.
oder Probleme mit anderen Usern, welche keinen Glasfaseranschluss nutzen in eine Lobby zu joinen?
Nein, davon hätte ich noch nie gehört.
Peeringprobleme kann es grundsätzlich natürlich geben, aber ob die im Einflussbereichs des Providers liegen oder dahinter, kann man nur schwer beurteilen. Das kann prinzipiell auch alle Anbieter betreffen.
Und heute kam schon wieder keine Post von DG.
Was ja auch an der Post liegen kann. Die Citypost braucht bei uns in der Gegend 10-12 Tage für einen Brief. Denen solltest du also als erstes einen Hinweis auf TKG schicken, das ist effizienter, als es bei der DG zu versuchen.
War das ne Frage? Oder ne Feststellung? Eine Prise Grammatik hier und da erhöht die Wahrscheinlichkeit auf eine Antwort.
Für IPv4 vs IPv6: welche merklichen Nachteile entstehen mir dadurch als "normalem" Privatanwender der von Vodaphone Kabel kommt?
Das kommt drauf an, was du machen willst.
Alles was jetzt jetzt bei Vodaphone funktioniert, funktioniert dann auch weiterhin? Also z.B. Erreichbarkeit vom Homeassisstant Heimserver, google nest usw?
Das kommt drauf an, wie du es heute bei Vodafone eingerichtet hast.
Ich hab im Kundenportal unter "Mein Postfach"->"Dokumente" eine Kopie des Schreibens. Vielleicht liegt es da schon?
Dumme Frage, aber warum hast du so ein Gerät, wenn du es nicht einrichten kannst? Mit der initialen Einrichtung an sich ist es ja nicht getan, du musst es später ja auch betreuen und warten. Willst du dann jedes Mal stundenlang auf eine Forenantwort warten?
Ist das ein Business Anschluss? Dann solltest du dir professionelle Hilfe holen.
Das heißt dass realistisch die große Mehrheit kein Einfluss hat was die IT Abteilung von deren Arbeitgeber treibt.
Was die ITler aber auch nicht freispricht von ihrem Versäumnis.
Und zwei Jahre lang doppelt zahlen oder auf Home Office verzichten ist auch keine echte Alternative.
Das sind wir ja noch lange nicht. Wie gesagt, mich machen die Symptome an der ein oder anderen Stelle stutzig und möchte erst mal verstehen, was dahinter steckt. Ich halte den IP-Wechsel nicht für den allein Schuldigen. Aber dazu müsste man zumindest wissen, welche konkreten Applikationen Probleme bereiten und wie die Symptome jeweils exakt aussehen.
Und selbst wenn der IP-Wechsel sich als Problem herausstellt, gibt es Mittel und Wege, das Problem in den Griff zu kriegen. Die IT redet ja selber von VPN: Über ein VPN spielt der IP Wechsel keine Rolle mehr, und das scheinen sie ja anzubieten. Bleibt die Frage, warum sie es von sich aus nicht ins Spiel bringen. Aber im Zweifel bekommt man das auch ohne IT hin.
Klar, man kann sich aufregen und sagen dass die Firmen die VPNs auf IPv6 umstellen sollen, aber Realität ist wie die ist.
Und das heißt, dass man sie nicht ändern sollte? Mit der Einstellung würden wir heute noch in Höhlen leben.
Die Frage ist, warum die Applikationen so empfindlich darauf reagieren. Vor allem SIP sollte mit einem IP-Wechsel eigentlich zurecht kommen und selber die Verbindung automatisch neu aushandeln. Was kommt für die gemeinsamen Excel Tabellen zum Einsatz? Office365 von Microsoft? Das sollte auch per IPv6 funktionieren.
Ein kurzer Lösungsweg, um die Probleme in den Griff zu kriegen, könnte auch ein VPN sein. OpenVPN zum Beispiel sollte gar kein Problem damit haben, Wireguard sollte bei regelmäßigem bi-direktionalem Traffic (z.B. bei einem Telefonat) ebenfalls sehr gut damit zurecht kommen. Das wird auf jeden Fall deutlich preiswerter, als 24,90 im Monat.
Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr beschleicht mich das Gefühl, dass nicht nur DS-Lite für das Problem verantwortlich ist. Da spielen auch andere Faktoren rein.
DSlite darf allerdings nicht bedeuten, dass sich die öffentliche IPv4-Adresse täglich mehrfach und in dieser Häufigkeit ändert.
Die Aussage finde ich mutig. Warum darf das nicht der Fall sein? Vertraglich wird das kaum ausgeschlossen sein.
Grundsätzlich arbeitet DS-Lite ja nicht anders, als andere NAT Verfahren, von daher dürfte es technisch nahezu unmöglich sein, einen Wechsel der IP zu verhindern. Ich hab bei der DG mit CGNAT auch schon Wechsel in der Abgangs-IP erlebt. Wenn bei einer IP die Ports belegt sind, gehts halt auf die Nächste. Solche Szenarien werden wir sehr häufig sehen, in Zeiten knapper werdender IPv4 Adressen.
Dass die Helden deiner IT das Problem selber am einfachsten lösen könnten, indem sie einen IPv6 Zugang anbieten, haben sie vorsichtshalber nicht erwähnt, oder? Na klar, auf den Provider prügeln, aber selber die Hausaufgaben nicht machen. Das hat man gern. Bevor du jetzt Geld ausgibst, würde ich denen das aber sehr warm aufs Brötchen schmieren.
Das klingt deutlich optimistischer als die Einschätzung von frank_m
Das würde ich so nicht sagen, denn bei ihm war zu dem Zeitpunkt schon die Faser eingezogen. Das ist bei dir ja nicht der Fall.
Das ist von außen sehr schwer zu beurteilen. Wie du ja selber schreibst: ist der PoP schon angeschlossen ans Backbone? Es kann dauern, so einen Backbone Anschluss herzustellen. Ist das erforderliche Equipment schon da? Also für den PoP, die NVTs usw.? Dann müssen die Fasern noch eingeblasen werden, die HÜPs, GF-TAs und ONTs müssen gesetzt und in Betrieb genommen werden ... Vielleicht klappt es bis Ende des Jahres, wenn alles gut läuft und keine Verzögerungen mehr auftreten.
Ok, das erklärt es. Bei PON Anschlüsen generell (egal ob GPON oder XGSPON) würde ich Eingangspegel im negativen Bereich erwarten, denn die typischen optischen Splitter haben eine Dämpfung, die größer als die Sendeleistung ist. Aber solange man oberhalb von -28 dB bleibt (ein paar dB Reserve wären vorteilhaft), ist es gut.
Input Power 2.4 dB? An einem PON Anschluss? Laut Datenblatt hat das Modul eine Empfindlichkeit von -28dB. Da stimmt was nicht.
Das Verfahren der BNetzA sieht für diese Fälle vor, eine Messkampagne anzulegen. Da musst du Messungen zu verschiedenen Tageszeiten und Wochentagen durchführen. Danach kann man mehr sehen. Wichtig: Die Messung muss per LAN und ohne Beeinflussung durch andere Netzwerkteilnehmer erfolgen. Das bedarf also genauer Planung und Aufmerksamkeit.
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