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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. frank_m

Beiträge von frank_m

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 30. Juli 2023 um 12:38
    Zitat von alfalfa

    Ich kann endlos Probleme durch CGNAT auflisten und was man tun muss, um die zu umgehen.

    Welche sind denn das? Welche sind wirklich kritisch? Und ja: Man kann sie umgehen. DSL Verbindungsabbrüche häufig nicht.

    Zitat von alfalfa

    Was ist so schwer daran zu verstehen, dass ein DSL-Anschluss für viele "gut genug" und ohne CGNAT besser als FTTH ist?

    Hier wird durch die Blume suggeriert, dass andere Anschlusstechnologien häufig über öffentliche IPv4 Adressen verfügen. Dabei ist das gerade bei den hier aufgeführten günstigen Anbietern, die aus Preisgründen gegen Glasfaser ins Feld geführt werden, häufig nicht der Fall. Bei den Anbietern, die sicher eine öffentliche IPv4 bieten, ist der Preisvorteil wieder weg.

    Zitat von alfalfa

    Sie müssen nicht rückständig sein, um die Nachteile von CGNAT zu erfahren, denn sie haben die IPv6-Verfügbarkeit am anderen Ende der Verbindung nicht in der Hand.

    Sie haben auch die IPv4 Verfügbarkeit am eigenen Anschluss nicht in der Hand, völlig unabhängig von der Technologie. Druck aufbauen können sie auch auf den Inhalteanbieter, genau wie auf den Provider. Das Argument zählt in alle Richtungen.

    Mir passt die Verhältnismäßigkeit nicht, mit der die Probleme hier gegeneinander aufgewogen werden. Sowohl von der Anzahl als auch von der Schwere her nicht. Meines Erachtens wird die öffentliche IPv4 massiv überbewertet.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 30. Juli 2023 um 11:24
    Zitat von alfalfa

    Die Leute wählen einfach die für sie passenden Angebote, und für Internetanschlüsse ist die IP-Adressensituation unvergleichlich wichtiger als für Urlaubsreisen.

    Genau, die Kunden wählen das passende Angebot aus. Das gilt auch für die Applikationsseite, nicht nur für den Provider.

    Zitat von alfalfa

    Ich bin nicht bereit, dein Gaslighting zu akzeptieren, schon gar nicht hier, wo es in diesem Thema ein praktisches Beispiel gibt, dass das ein auswahlentscheidendes Kriterium ist.

    Auch hier braucht es keine öffentliche IPv4 am Anschluss, um die Anforderung zu erfüllen. Das ist eine weitere Verzerrung der Tatsachen: Die öffentliche IP wird nahezu ausschließlich für den Zugang von außen angeführt, und genau diesen Anwendungsfall kann ich auf anderen Wegen recht leicht erfüllen, selbst wenn IPv4 benötigt wird. Ansonsten gibt es kaum ein Argument für eine öffentliche IPv4, außer schlecht programmierte Online Games. Wo sind denn die wirklichen Killer-Argumente für eine eigene öffentliche IPv4 am lokalen Anschluss, für die es tatsächlich keine Alternative gibt? In diesem Forum sehe ich keine.

    Natürlich können wir uns hier in Europa noch eine Zeitlang mit IPv4 über Wasser halten. Wir kaufen die frei werdenden Netze aus Ozeanien und dem Fernen Osten, wo sie längst auf IPv6 umgestiegen sind. Die Probleme mit Geo-IPs und Streaming-Diensten vernachlässigen wir großzügig, und davon haben wir hier im Forum genau so viele, wie von den Zugriffen aufs Heimnetzwerk. Und in einigen Jahren reiben wir uns wieder verwundert die Augen, warum uns der Rest der Welt technisch abgehängt hat und fragen uns, wie es so weit kommen konnte. Wie man sowas sehenden Auges noch fördern kann und Kunden sogar ermutigt, dem Vorschub zu leisten, wird sich mir nicht erschließen. Für das Verhalten finde ich keine Worte, die nicht beleidigend sind. Das ist noch weniger clever, als neue Kohlekraftwerke bauen. Dabei sind die ersten IPv6-Only Angebote von Congstar und Hetzner doch wahrhaftig mehr als nur ein Wink mit dem Zaunpfahl.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 30. Juli 2023 um 10:54

    Stimme ich in vielen Punkten zu, nur in einem nicht: Warum man den Druck auf die Provider aufbauen sollte, auf eine Steinzeit- und Sackgassen-Technologie zu setzen, statt den Druck in Richtung derer aufzubauen, die kein IPv6 anbieten. Da ist für mich die gedankliche Fehlleistung.

    Und wie gesagt: Die Vorteile einer Glasfaserleitung überwiegen die Nachteile einer fehlenden IPv4. Denn bei allen technischen Parametern wie Geschwindigkeit, Latenz, Stabilität, Zuverlässigkeit und QoS bin ich auf Gedeih und Verderb der Leitung und der Technologie ausgeliefert. Bei IPv4 hab ich eine Alternative selbst in der Hand.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 30. Juli 2023 um 10:26
    Zitat von alfalfa

    Der Unterschied ist, dass die IP-Adresse des WLANs im Hotel eine komplette Nebensächlichkeit ist, wonach niemand ein Hotel aussucht.

    Naja, wenn ich mir so die Bewertungen der typischen Bewertungsportale ansehe, dann finde ich da durchaus Kommentare, ob der Internetzugang gut funktioniert hat, u.a. auch, ob das mit dem Streaming, dem VPN und dem Heimzugriff problemlos funktioniert. So abwegig ist das nun nicht.

    Ich würde sagen, die Quote derjenigen, die das nach dem Urlaub beurteilen, ist mindestens genauso groß, wie die, die noch eine IPv4 wollen, weil sie andere technische Möglichkeiten für den Heimnetz-Zugang nicht in Betracht ziehen. Es gibt zahlreiche andere Kriterien für einen Internetzugang, wie Preis, Geschwindigkeit, QoS, die deutlich schwerer wiegen, als eine IPv4 Adresse, vor allem unter Berücksichtigung der überschaubaren Komplexität für eine Alternative. Monate- oder jahrelang Einschränkungen beim Zugang hinnehmen, weil man keine VPN Verbindung einrichten will? Nicht dein Ernst.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 30. Juli 2023 um 10:09
    Zitat von alfalfa

    Und jetzt versuch mal, eine ernste Antwort zu geben.

    Du hast meine Frage nicht beantwortet.

    Zitat von HubeBube

    ich werde sicherlich nicht das Hotel wechseln, weil ich nur eine IPv4 Adresse erhalten habe.

    Und ich kenne niemanden, der deshalb ernsthaft seinen Internetanbieter wechseln würde. Egal, um welche Technologie es geht.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 20:04

    Und wenn sich genug Kunden beschwert haben, dann werden sie IPv6 einführen, weil die Gäste sonst wegbleiben und da Urlaub machen, wo es schon IPv6 gibt. Wo ist der Unterschied zu dem Druck, der auf die Provider aufgebaut werden soll, damit sie IPv4 zur Verfügung stellen? Nur trifft es in diesem Fall die Richtigen.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 18:55

    Wir werden uns an dieser Stelle nie einigen, deshalb macht es auch keinen Sinn, das weiter zu diskutieren. Ein totes Pferd immer weiterzureiten, und dafür noch Geld zu zahlen, macht aus meiner Sicht keinen Sinn, denn genau das hat uns erst in diese vollkommen absurde Situation gebracht. Das jetzt noch auf Gedeih und Verderb künstlich verlängern zu wollen, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Für ähnliche Bestrebungen im Automobil- und Energiesektor wird die FDP im Moment aus allen Richtungen gegrillt, und hier wird es gut geheißen und die Kunden werden noch aufgefordert, so ein Verhalten zu fördern. Ich werde so viel Unverstand nie verstehen.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 15:27

    Da machst du es dir entschieden zu einfach, denn es gibt ja Gründe für die Situation. Da wird jetzt jemandem der Schwarze Peter zugeschoben und für Missverhältnisse verantwortlich gemacht, für die er nichts kann. Gerade da sind Denkweisen wie "wir bleiben mal beim alten Klüngel" eine absolute Vollkatastrophe und werden nachhaltig dazu führen, dass Deutschland in der digitalen Steinzeit bleibt. Man sollte nicht nur den Status Quo, sondern auch die Folgen seines Handelns überdenken. Damit schießt sich deine Argumentation komplett ins Abseits.

    Und IPv4 kostet Geld, nüchtern betrachtet deutlich mehr, als es wert ist. Am Ende macht es die Anschlüsse noch teurer, und da beißt sich die Katze dann in den Schwanz.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 15:03
    Zitat von alfalfa

    Wenn die jetzt schon den Bedarf der Kunden ignorieren, wie soll das erst in Zukunft werden?

    Der Bedarf des Kunden ist, von außen mit einer zukunftssicheren Technologie auf sein Heimnetz zugreifen zu können. Und nein: Verschlafene Admins, die IPv6 nicht in den Griff kriegen, sind kein Argument dafür, dass Internetprovider heute noch in eine Steinzeit- und Sackgassentechnologie wie IPv4 investieren sollten.

    Da gilt das Argument definitiv anders herum: Der Druck durch die modernen Anschlüsse sollte auf die aufgebaut werden, die sich immer noch an die alten Systeme klammern, aber nicht auf die Unternehmen, die zukunftsweisende Technologien einsetzen. Ganz davon abgesehen, dass es immer mehr IPv6 Only Angebote gibt, so dass am IPv6 Zugang meines Erachtens auch heute schon kein Weg mehr vorbeiführt. Und wenn man es eh machen muss, warum dann nicht gleich vernünftig?

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 14:45
    Zitat von DLMttH

    Mit der Weiternutzung zu warten, bis die Tarife fair sind, ist eine nachvollziehbare Entscheidung des TE, die ich sogar begrüße.

    Genau das führt aber auch zu einer fehlenden Wirtschaftlichkeit, und damit zu weiteren Verzögerungen beim Ausbau.

    Die Unternehmen, die intensiv den Glasfaserausbau vorantreiben, arbeiten im Moment alle noch defizitär. Die Tarife sind möglicherweise ein wenig teurer, aber man bekommt auch mehr dafür. Das ist so die typische deutsche "Geiz ist Geil" Mentalität. Alles schreit nach schnellem Internet und schimpft die Politik in Grund und Boden, warum sie es nicht gebacken bekommen, den Schulen ein vernünftiges Glasfasernetz zur Verfügung zu stellen. Aber wenn dann ein Ausbau vor der eigenen Haustür vorgenommen wird, dann sind 2 EUR mehr im Monat das Todesurteil, und über die Summe reden wir hier, wenn man die Tarife von LEW mit anderen Glasfaser- und DSL Anbietern vergleicht.

    Geht in die Ecke und schämt euch. Das meine ich wörtlich.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 14:40
    Zitat von yepun

    Was noch gar nicht angesprochen wurde, an so einem Anschluss teilen sich ja viele Leute eine öffentliche IPv4 Adresse. Baut einer von denen richtig Mist, wird anscheinend diese IP vom Webserver einfach gesperrt und ist damit nicht erreichbar. Weiß nicht wie oft Paypal nicht erreichbar war.

    Das hat garantiert andere Gründe, und nicht eine IP Sperre an einem CGNAT Anschluss.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 10:13

    Wenn man meine Aussagen nicht verallgemeinern kann, so eure auch nicht, denn wir haben zahllose Beispiele hier im Forum, an denen man sieht, wie gut es laufen kann. Und sie sind eindeutig in der Überzahl, und das in einem Forum, wo sich ja üblicherweise die Leute mit Problemen treffen. Die beschriebenen negativen Beispiele sind da eher die Ausnahme. Im allgemeinen verglichen mit Kabel- und DSL Anschlüssen bietet Glasfaser die deutlich bessere QoS - auch heute schon in Deutschland.

    Richtig ist, dass die Einrichtung einer Erreichbarkeit von außen ein gewisses Know-How voraussetzt, in das man sich aber einarbeiten kann. Die pauschale Aussage, "alles" seinen nur Krücken oder Sicherheitslücken, kann man genauso wenig stehen lassen.

  • Greenfiber - Erfahrungen?

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 09:20
    Zitat von Foley

    Aber vor allem komme ich nur auf bis zu 1,2Gbit, ist jetzt die Frage, ob es an

    der Router-Konfiguration oder an Greenfiber liegt...

    Du hast einen 2.5 GBit/s Anschluss? Da wäre die Frage, wie du das getestet hast. Gegenstellen, die das liefern können, gibts nur wenige - vor allem bei Speedtests.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 29. Juli 2023 um 09:18
    Zitat von yepun

    Hab das jetzt 2 Jahre versucht und alles waren nur Behelfslösungen, Workarounds und Sicherheitslücken...

    Dann hast du nicht vernünftig gesucht. Das bekommt man genau so sicher hin, wie bei einer direkten öffentlichen IP.

    Zitat von yepun

    Was sind diese tollen Glasfaser Vorteile?

    Verfügbarkeit, Latenz, Bandbreite. Insgesamt ist die QoS halt deutlich besser. Auch Abseits der Blitzschläge.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • frank_m
    • 28. Juli 2023 um 18:11

    Eigentlich sollte das normal sein. Denn der DHCP Client ist ja der gleiche wie vorher. Wenn der DHCP Server nur einigermaßen korrekt funktioniert, sollte er sofort eine IP herausrücken.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 28. Juli 2023 um 18:10

    Hmm? Die Preise sind absolut im Rahmen, auf dem gleichen Niveau, wie bei anderen Anbietern, oder auch bei DSL.

  • LEW Highspeed im Landkreis Augsburg

    • frank_m
    • 28. Juli 2023 um 17:44
    Zitat von yepun

    Nachdem ich jetzt meine 2 Jahre abgesessen habe geht es für mich zurück auf Kupfer, 100Mbit müssen reichen.

    Wegen einer fehlenden IPv4 Adresse? Nicht dein Ernst, oder? Es gibt so viele einfache Möglichkeiten, auch ohne öffentliche IP Adresse den Zugang von außen möglich zu machen, und deshalb verzichtest du auf die Vorteile von Glasfaser?

  • Sophos XG IPV6 an Deutsche Glasfaser

    • frank_m
    • 28. Juli 2023 um 14:12

    Hier:


    https://www.deutsche-glasfaser.de/fileadmin/content/pdf/downloads/anleitungen/DG_anleitung_IPv6_Einstellungen_mit_kundeneigenem_Router.pdf

  • Sophos XG IPV6 an Deutsche Glasfaser

    • frank_m
    • 28. Juli 2023 um 13:45
    Zitat von Juschke

    Ich werde berichten, ob es der Fall ist, wenn der Präfix ändert. Im Grunde verstehe ich dich, mir erschließt sich aber dein Gedankengang noch nicht ganz.

    Naja, du hast ja jetzt auch eine Adresse aus dem Prefix, das der Fritzbox bereitgestellt wurde, gewählt. Sonst kämen ja auch deine Heimnetzgeräte über IPv6 nicht online, denn nur die Adressen aus diesem Prefix werden zu deinem Anschluss geroutet.

    Zitat von Juschke

    Die gesamte Konstellation funktioniert auch mit Native IPv4-Anbindung verwenden, also auch ohne die DS-Lite Konfiguration.

    Ja, und der Verbindungsaufbau geht deutlich schneller, da die Fritzbox nicht zunächst versucht, einen AFTR zu finden, den es nicht gibt. Ich empfehle, die Anleitung der DG zu befolgen, darin ist das beschrieben.

  • Sophos XG IPV6 an Deutsche Glasfaser

    • frank_m
    • 28. Juli 2023 um 12:30
    Zitat von Juschke

    IPv6 ist auf DHCP der Fritze, da steht noch die IPv6 Adresse drin, die tatsächlich zuvor statisch vergeben war und somit habe ich die ungekenntlich gemacht. Da das noch meine aktuelle Adresse ist.

    Genau. Das ist die Adresse, die die XG an ihrem WAN Port von der Fritzbox bekommt.


    Zitat von Juschke

    Auf dem LAN-Port ist beides statisch eingetragen, da ändert sich auch nichts.

    Nicht so häufig, das stimmt. Aber wenn sich das Prefix der DG ändert, muss das natürlich angepasst werden, denn das ist die Grundlage für die Adressen, die im LAN verteilt werden, und damit die LAN Geräte über IPv6 online gehen können, brauchen sie natürlich eine Adresse aus dem aktuell gültigen Prefix der DG in der Fritzbox. Das ist genau der Teil, der normalerweise durch Prefix Delegation ausgefüllt wird, aber das kann die XG ja leider nicht. Folglich musst du die Einstellung bei jedem Prefix Wechsel anpassen.

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