Beiträge von frank_m

    mir fällt die hohe Differenz zwischen Leitungskapazität und aktueller Datenrate in den ausgehandelten Verbindungseigenschaften auf.

    Das ist nicht so ungewöhnlich, einige Anbieter reduzieren den DSL Sync, wenn der Kunde kleine Verträge kauft. Die Sync-Rate passt zum gewählten Tarif. EWE macht das auch so. Der Vorteil ist, dass es den SNR deutlich erhöht und die Leitung damit stabiler arbeitet, außerdem wird die Störung in den Nachbarkabeln reduziert.

    Ich glaube, das hatten wir schon mal. Bei kleinen Paketen bis maximal 10 MB Größe erreicht mein Anschluss im Download deutlich mehr, als vertraglich zugesichert. Bei größeren Datenmengen passt es. Sieht so aus, als brauche die Begrenzung bei der Deutschen Glasfaser etwas Zeit, bis sie die Geschwindigkeit ausregelt. Die physikalische Verbindung ist ja 1 GBit/s AON.

    Beim Upload ist es umgekehrt: Hier sind die kleinen Datenmengen das Problem, und erst ab 10 MB aufwärts komme ich in den Bereich meiner vertraglichen Geschwindigkeit.

    Vermutlich arbeitet der Netzbremse Test mit relativ kleinen Datenmengen. Das erklärt den Überschuss im Download und den fehlenden Upload.

    Ist die Telefondose auch beschaltet? Wenn ich das Homeway-System richtig im Hinterkopf habe, dann hat man entweder Gigabit-Ethernet auf dem Netzwerk, aber kein Telefon, oder die Telefon-Dose ist aktiv, aber dann sind es nur noch 100 MBit/s Ethernet. Grund dafür ist, dass die Anzahl der Adern im Kabel begrenzt ist, und wenn Telefon genutzt ist, bleiben nur 4 fürs Ethernet und damit maximal 100 MBit/s.

    Siehe hier:

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    Demnach hängt der 2.5 GBit/s Anschluss mit einem QCA8081 Phy direkt an einem Transceiver der CPU, während die 4x 1 GBit/s LAN Anschlüsse über einen QCA8075 versorgt werden, der einen 6.75 GBit/s Uplink zur CPU hat (Datenblatt).

    Damit sind deine Aussagen direkt in mehrfacher Hinsicht wiederlegt:

    • LAN und WAN müssen sich keinen Switch teilen, sondern die WAN Schnittstelle ist separat angebunden, genau wie das SFP Modul
    • Die Anbindung der 4 LAN Ports überschreitet die Kapazität deutlich, so dass alle Ports dauerhaft mit voller Geschwindigkeit versorgt werden können.

    Ich hoffe, damit ist nun endgültig klar, was für ein grandioser Unsinn in deinen Beiträgen steht.

    Nur dass ChatGPT keine Ahnung von Switch Backplanes hat, deren Kapazität ist deutlich höher, üblicherweise über 10 GBit/s. Ansonsten hast du gerade mit ChatGPT bewiesen, dass du Unsinn erzählt hast.

    Zitat

    Der Switch-Chip im Router hat meist eine interne Gesamtbandbreite, z. B. 2,5 Gbit/s oder 5 Gbit/s, die zwischen allen Ports dynamisch genutzt wird.

    Wenn also:

    am WAN-Port 1 Gbit/s Volllast anliegt (z. B. vom ONT bei 1000/500 Mbit/s), und gleichzeitig mehrere LAN-Geräte aktiv sind, dann wird die Backplane-Bandbreite und CPU-/SoC-Leistung zum limitierenden Faktor.

    Aber auch nur, wenn die Backplane die Gesamt-Rate der LAN Anschlüsse nicht eh übersteigt.

    Wie gesagt, schau die einfach die Berichte hier im Forum an, wenn du mir nicht glaubst. Oder messe es selber an deinem System.

    Konrad, tu dir den Gefallen, und stelle die Diskussion ein. Du blamierst dich gerade bis auf die Knochen.

    Fritz hat zwischen der WAN-Buchse und den vier LAN-Buchsen keinen weiteren Switch eingefügt.

    Das IST ein Switch, da muss keiner eingefügt werden. Und die Backplane des Switches hat nur 1 GBit/s, oder wie stellst du dir das vor? Dann müssten sich ja auch die LAN Anschlüsse untereinander die Bandbreite teilen. Um das Abtrennen des WAN Ports kümmert sich einfach ein port-based VLAN.

    Den Switch gibts es nur zwischen SFP und LAN+WAN sowie DSL und LAN+WAN.

    Nein, da gibt es keinen Switch, das sind dedizierte LAN Anschlüsse der verbauten Controller.

    Aber ich kann nochmal bei Fritz (früher AVM) nachfragen.

    Oh bitte, nein. Die Leute haben wahrhaftig Wichtigeres zu tun.

    Da steht, dass das LAN mit dem einen RJ-45 2,5G geteilt ist.

    Nein, das bedeutet, dass du den Anschluss je nach Konfiguration als LAN oder als WAN benutzen kannst. Das hat NICHTS damit zu tun, dass die Bandbreite geteilt ist. Deine Aussage, dass bei hoher Auslastung fürs WAN nur wenige MBit/s fürs LAN übrig bleiben, ist und bleibt hanebüchener Unsinn. Wäre dem so, bekäme man bei einer Fritzbox, die den Anschluss als WAN Anschluss nutzt, ja immer maximal die Hälfte der Bandbreite hin, was nachweislich (auch durch Berichte in diesem Forum) nicht stimmt.

    Solche Gerüchte bekommt man nur schwer wieder aus dem Internet raus, wenn ein Idiot sie erst mal verbreitet hat. Deshalb editiere das am besten direkt wieder. Das ist wirklich und ausschließlich Unfug.

    02. Mehr Leistung, besserer Ping, weniger Jitter. Insgesamt schwierig zu messen aber es ist so. Die höhere Leistung kommt durch die direkte Umwandlung im SFP-Modul des Lichts. Es wird die weitere LAN-Verbindung vom ONT zur Fritzbox-WAN eingespart.

    Ich wage zu bezweifeln, dass sich das messbar oder spürbar niederschlägt.

    03. Die WAN-Buchse praktisch aller Fritzboxen sind geteilt (shared) mit den LAN-Buchsen. Wird das WAN voll ausgeschöpft, bspw. die 1G voll im Download, dann bleiben nur noch wenige Mbit übrig für das LAN.

    Das ist vollkommener Unfug. Wer auch immer dir das eingeredet hat: Glaube ihm nie wieder was.

    Aktuell gehe ich gesichert davon aus, dass IPv6-Probleme grundsätzlich bei der DG zu suchen sind.

    Und dafür bestrafst du die Nutzer, bei denen providerseitig alles läuft und die sich nur verkonfiguriert haben? Das lässt tief blicken ...

    jokolautus : Bitte noch die Traces, die ich oben angefragt hatte.

    Das Hier gibt es einen Thread, maßgeblich unter Beteiligung von frank_m und aus meiner Erinnerung waren die Optimierungen durch irgendwelche Optimierungssoftware der Verursacher von Störungen.

    Das hatten wir sogar mehr als einmal.

    Wenn diese Fritzbox z.B. an einem Telekom IPv6 Anschluss (Dual Stack) im internen Netz korrekt funktioniert hat, warum sollte es dann, bei identischen Einstellungen für das interne Netz, am selbigen liegen wenn der Anschluß nun von einem anderen Provider mir anderer Technik bedient wird?

    Da steht nirgendwo, dass die Box bereits einem Telekom-Anschluss betrieben wurde, und erst recht nicht, dass die Einstellungen noch die gleichen sind. Und wenn es so wäre, wäre es eine Katastrophe, weil kein Reset auf Werkseinstellungen vorgenommen wurde, aus den bekannten Gründen.

    Stattdessen steht da, dass sie keine öffentliche IPv6 bekommt, was schon mal nachweislich falsch ist. Wenn direkt im Eröffnungsbeitrag solche Widersprüche auftreten, werde ich IMMER zunächst nachhaken, bevor ich auf dem Provider herumhacke, da offensichtlich kein tieferes Verständnis über die erforderliche Konfiguration vorliegt. Das ist nicht schlimm, das kann man mit der Hilfe aus dem Forum im Zweifel leicht korrigieren. Allerdings nur, wenn auch jemand bereits ist, diese Hilfe zu leisten, denn allgemeines Ablästern über den Provider führt in dem Fall nicht zum Ziel.

    Manchmal hab ich wirklich das Gefühl, ich bin der einzige, der ein Interesse daran hat, den Nutzern wirklich zu helfen, und nicht nur Provider-Bashing zu betreiben.

    Ich bin immer wieder beeindruckt, auf welcher Basis ihr eure Urteile fällt. Wer von euch kann auf Basis der gezeigten Screenshots ein Problem im Heimnetz ausschließen? Ich bin immer noch dafür, ein Problem zu analysieren, bevor man ins Provider Bashing einstimmt.

    Die Fritzbox hat eine öffentliche IPv6-Adresse, das ist soweit ok. Was man nicht sehen kann, ob auch dein Heimnetz korrekt konfiguriert ist. Zeige mal die Heimnetz-Konfiguration der Fritzbox, vor allem den IPv6 Teil, und die Ausgaben von "ipconfig /all" und "tracert http://www.google.com".

    Das ist eine private IP aus einem internen DG Netz. Zwei Möglichkeiten:

    • du benutzt einen ONT, der nicht richtig bei der DG registriert ist, denn das könnte eine IP aus dem Onboarding-Netz sein
    • du hast nicht "kundeneigener Router" an deinem Anschluss aktiv, dann fehlt die richtige VLAN ID.

    Du könntest versuchen, den ONT richtig zu registrieren. Den dafür erforderlichen Freischaltcode und die URL samt Anleitung findest du im Kundencenter der DG unter "Anschluss aktivieren". Beachte: Die 7690 muss dafür zwangsläufig vorher auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Schau bei der Gelegenheit auch direkt nach, ob an deinem Anschluss der Modus "kundeneigener Router" aktiv ist.