Beiträge von frank_m
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Das ist eine Eigenschaft von GPON. Da die Leitung zwischen mehreren Endkunden geteilt wird, muss man eine Möglichkeit finden, die einzelnen Datenströme zu extrahieren und vor Fremdzugriff zu schützen. Für die erforderliche Verschlüsselung muss der ONT beim Provider registriert werden. Dennoch macht er am Ende nichts anderes, als deinen Datenstrom transparent von Glas auf Kupfer zu wandeln.
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Eigentlich müsste ich im Router doch keine EInstellungen benötigen, denn das übernimmt doch der ONT, oder?
Aber ganz im Gegenteil. Der ONT macht schlicht gar nichts - der wandelt nur von Glas auf Kupfer, und ist ansonsten komplett transparent. Alle relevanten Einstellungen muss man im Router machen, und zwar unabhängig davon, ob man ihn an einem externen ONT betreibt oder ob er einen integrierten ONT hat.
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Das stimmt, aber letztendlich will ich die ganze Sache schon ohne ONT betreiben. Denn ich will alle Vorzüge, haben.
Um alle Vorzüge zu haben, brauchst du den ONT nicht zu ersetzen. Du wirst am Ende praktisch keinen Unterschied verspüren, ob du mit Provider-ONT oder mit deiner Glasfaser-Fritzbox arbeitest.
Sind eigentlich Einstellungen abseits vom Telefon (SIP) im Router bei Glasfaser notwendig?
Oh ja. Es können PPPOE Zugangsdaten nötig werden, aber vor allem sind Traffic-Shaper und die IPv6 Einstellungen wichtig. Die beiden letzten Punkte entscheiden darüber, ob du "alle Vorzüge" deines Anschlusses nutzen kannst, aber nicht der ONT.
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Unabhängig davon solltest du den Anschluss unbedingt mit dem Hersteller-ONT in Betrieb nehmen. Ansonsten haben sie eine Ausrede, wenn etwas nicht funktioniert: Es wird immer daran liegen, dass du dran rumgespielt hast.
Erst wenn alles wie reibungslos läuft, dann kannst du deinen eigenen ONT in Betrieb nehmen.
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Telefonie ist auch mit öffentlicher IP im "Internet VLAN" erreichbar, da dort auch die Route zu den SIP-Proxys enthalten ist (10.199.27.0/24).
Das hab ich mir gedacht, da dort ja auch jemand beschreibt, dass ein VoIP Client auf einem Handy auch funktioniert - aber nur im WLAN, nicht im Mobilfunk. Das passt genau zu deiner Beschreibung.
Das Infoblox DHCP Cluster bei uns verhält sich jedenfalls strikt RFC Konform, ich hab leider keine USG oder andere Router von Ubiquiti zur Hand und könnte es direkt testen, jedoch habe ich mit "üblichen Verdächtigen" wie openWRT,*sense und Mikrotik keine Probleme mit kurzen Verbindungsabbrüchen durch Reconnects, wie dort beschrieben.
Eigentlich ist es ja auch kein Problem, wenn ein Renew mal ein bisschen zu früh oder zu spät kommt - solange es vor dem Ablauf des Leases kommt. Aber wenn jede ausbleibende Antwort auf ein minütliches Renew zu einem Log Eintrag führt, dann führt das zu Verwirrung ...
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Da muss man AVM aber auch zugutehalten, dass sie sehr intensiv mit den Anbietern auf dem deutschen Markt testen. Denn um ehrlich zu sein, sind die deutschen Provider da keine leuchtenden Vorbilder. Da ist zuweilen schon die ein oder andere Sonderlocke drin. Zum Beispiel hält die Deutsche Glasfaser sich in ihren DHCP Antworten auch nicht an die vom Standard empfohlenen Zeiten (Renew mach 5/8 der Preferred Lifetime).
Ich hab allerdings auch schon Router gesehen, die machen wirklich kompletten Unfug. Ich hab kürzlich einen gesehen, da betrug die Lease Time 3600 Sekunden (d.h., preferred Lifetime eine halbe Stunde), und der Router sendete minütlich (!) ein DHCP Renew. Da kann man als Provider Infrastruktur schon fast von einer DoS Attacke ausgehen ...
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Ja, offenbar. Sie halten sich nicht an empfohlene Timings fürs Renew zum Beispiel, und schon gar nicht an die Timings, die in der Server Antwort vorgegeben sind. Da war aber auch noch mehr, ich müsste es noch mal nachlesen.
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Zumal die DHCP Probleme gerade der UDM ja auch seit langem bekannt sind. Mit der DG und auch mit IPv6 bei mehreren Providern haben wir auch so einige Threads hier im Forum, wo immer relativ krude Klimmzüge nötig waren, es am Ende zum Laufen zu bringen. Aber üblicherweise klappt es, das ist die gute Nachricht.
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Es gibt offenbar DHCP Probleme im Eon-Netz, wenn man keine FRITZ!Box nutzt.
Oh Mann. Da waren aber Experten am Werk. Keine Ahnung von IP Routing, aber Router kaufen, mit deren Konfiguration sie völlig überfordert sind ...
Erklärungen, warum die FB mit der Telefonie ohne VLAN zurecht kommt, hätte ich direkt mehrere. Und warum in dem Thread noch niemand auf die Idee gekommen ist, mal die DHCP Kommunikation der Fritzbox mitzuschneiden und mit der der UDM zu vergleichen, kann auch niemand sinnvoll erklären. Dann wüsste man sofort, was eigentlich schief geht. Ich hab Zweifel, dass es am Provider liegt. Also, wenn du da auch aktiv bist: Durch einige gezielte Hinweise könnte man in dem Thread vermutlich mächtig Wirbel veranstalten.
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Neulich habe ich erfahren, dass die Fritz!Boxen bei Verwendung eines Providers aus der Anbieterliste selbstständig die verschiedenen möglichen VLAN-Konfigurationen durchprobieren.
Wenn man die Konfiguration exportiert, kann man sich sogar ansehen, welche VLAN Konfigurationen für die jeweiligen Provider hinterlegt sind. Das kann allerdings durch die Provider Add-ons bei gebrandeten Boxen beeinflusst werden.
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Die Teilnehmer haben häufig keine Möglichkeit, den von Ihnen verwendeten Router frei
zu wählen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass einige Netzbetreiber am Breitbandan-
schluss ausschließlich den Betrieb des von ihnen vorgesehenen Routers zulassen.
Hiervon sind insbesondere Breitbandkabelanschlüsse betroffen. Dieser Praxis liegt die
Auffassung zugrunde, dass das öffentliche Telekommunikationsnetz erst hinter dem
Netzabschlussgerät endet und die Routerbox zum Netz zu zählen sei. Mit dem vollstän-
dig liberalisierten Endgerätemarkt i. S. d. Richtlinie 2008/63/EG vom 20. Juni 2008 über
den Wettbewerb auf dem Markt für Telekommunikationsendeinrichtungen ist diese
Handhabung jedoch nicht vereinbar.
Die Aussage halte ich für mutig, denn gerade die Richtlinie 2008/63/EG erlaubt den Einsatz eines Modems oder ONTs vor dem Router den Kunden, selbst wenn wir von Endgerätefreiheit reden.
ZitatIm Sinne dieser Richtlinie sind
1. „Endeinrichtungen“:
a)
direkt oder indirekt an die Schnittstelle eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes angeschlossene Einrichtungen zum Aussenden, Verarbeiten oder Empfangen von Nachrichten; sowohl bei direkten als auch bei indirekten Anschlüssen kann die Verbindung über Draht, optische Faser oder elektromagnetisch hergestellt werden; bei einem indirekten Anschluss ist zwischen der Endeinrichtung und der Schnittstelle des öffentlichen Netzes ein Gerät geschaltet;
Wenn man sich darauf beruht, ist der passive Netzabschluss in Deutschland gestorben, denn diese EU Richtlinie erlaubt explizit den Einsatz eines Gerätes (Modem bzw. ONT) vor dem Endgerät des Kunden.
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Leider gehen in vielen Stellungnahmen die Begrifflichkeiten "Routerfreiheit" und "Endgerätefreiheit" durcheinander. Konkret differenziert wird nur selten. Ich hoffe, dass sich das in der Auslegung am Ende nicht negativ auswirkt.
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Grundsätzlich ist erst mal der Netzbetreiber für das Onboarding zuständig. Er kann natürlich dem Provider ein Interface zur Verfügung stellen, damit der das auch kann. Bei der Telekom ist das für 1&1 meines Wissens der Fall.
Ob das hier auch geht und ob alle Beteiligten schon alles Notwendige dafür eingerichtet haben, kann ich nicht sagen. Westconnect sollte aber immer in der Lage sein, das Onboarding zu machen. Die Frage ist, ob sie was damit zu tun haben wollen, wenn der Kunde sein Geld woanders abgibt.
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Jedenfalls sind die Zugangsdaten falsch, so viel steht fest. Entweder hast du sie tatsächlich falsch abgetippt, oder es fehlen Pre- oder Postfix Bereiche.
Häufig ist es so, dass Provider in Briefen oder Web-Portalen nur Teile der Benutzerkennung kundtun, und der Rest wird von den Standard-Routern automatisch hinzugefügt. Bekannte Beispiele dafür sind die Telekom, Vodafone oder 1&1. Nutzt man keinen Provider-Router, muss man die Daten händisch ergänzen. Oft finden sich im Internet entsprechende Hinweise, wie man die Zugangsdaten für die Provider ergänzen muss.
//Edit: Hat sich damit erledigt. Nun kannst du die "Verlängerung" der Leitung probieren.
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Und der Medienkonverter funktioniert auch? Was spuckt ein Paketmitschnitt in der Fritzbox aus? Kommt überhaupt irgendwas an am Anschluss?
Die Stadtwerke Schwedt haben ganz klar gemacht, dass sie zu keinerlei technischem Support zur Verfügung stehen bei so einem Setup.
Natürlich. Deshalb ja auch immer unser Rat, die Anschlüsse mit dem Provider-Equipment in Betrieb zu nehmen, um genau solche Situationen zu vermeiden.
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Mehr kann ich dazu nicht sagen, und sollte EON bei Schaltung des Anschlusses etwas anderes umsetzen wollen, dann werden sie von mir freundlich an Ihre Zusagen erinnert.
Machen werden sie am Ende doch das, was sie wollen, ansonsten ist es fehlende Mitwirkung des Kunden: Du zahlst und hast trotzdem keinen Anschluss. Sei also auf beide Varianten vorbereitet.
Unabhängig davon sollte man einen Anschluss IMMER mit dem Provider-Equipment in Betrieb nehmen, damit sie keine Ausrede haben, wenn etwas nicht wie gewünscht funktioniert. Anschließend kann man sich dann darum kümmern, sein eigenes Equipment zum Laufen zu bekommen, mit welchen Methoden auch immer.
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Zuerst hatte ich denen die S/N mitgeteilt, die auf dem Modul aufgedruckt ist.
Laut dem weiter oben verlinkten Artikel reicht das allein nicht, die MAC brauchen sie auch. Allerdings reichen diese Daten, denn Zugangsdaten zum Modul hatte der Kollege auch nicht und konnte folglich nichts auslesen.