Wenn es das Förderprojekt schon gibt, dann ist der Zug abgefahren. Daran wird niemand mehr was ändern. In dem Moment fallt ihr nicht unter die Förderbedingungen, und entsprechend ist das ein eigenwirtschaftlicher Ausbau. Es ist tatsächlich eine äußerst positiv hervorzuhebende Leistung von DOKOM21, dass sie geschafft haben, euch trotz des Förderprojektes mit erschließen zu dürfen. Diese Misch-Projekte sind häufig nicht möglich. So habt ihr immerhin die Chance auf Glasfaser. Wir haben vergleichbare Fälle im Forum, die warten seit Jahren, dass überhaupt mal ein Ausbau direkt neben dem Förderausbau geplant wird. Die Nachbarn haben seit Jahren Glasfaser, und man selbst schaut in die Röhre.
Die "strategischen" Adressen sind natürlich die, die für die Infrastruktur wichtig sind.
Hinweis: Die Telekom hat uns inzwischen bestätigt, dass sie einen DSL-Ausbau in unserer Gegend nicht geplant haben.
Das muss ja auch nicht die Telekom gewesen sein. Wenn zum Zeitpunkt des Antrags ein Anbieter den Ausbauwillen für das Anschlussgebiet dokumentiert hat, dann reicht das. Hansenet (später Alice, noch später O2), Netcologne, EWE, M-Net, Vodafone ... es gibt zahlreiche Anbieter in Deutschland - vor allem in Ballungsgebieten - die eine eigene VDSL Infrastruktur aufgezogen haben.