Beiträge von Lars_

    Kurzes Update:

    Ich habe ein ONT mit 2,5-Gbit-Ethernet-Ausgang angeschlossen.
    (...)

    Es ist also egal, ob ich über 1 Gbit oder über 2,5 Gbit gehe, schneller wird es nicht.

    Also "nix overprovisioning"? Dachte eigentlich das wäre definitiv der Fall, nach Userberichten.

    Oh, schönes Privileg, den DNS:Net 10gbit-Tarif buchen zu können! Was passiert denn, wenn man den Tarif zwei Jahre hat und danach die Bandbreite reduziert? Drehen die einem XGS-PON wieder ab? Gerade wenn der Kunde einen ONT bekommen hat, der mit XGS-PON läuft... wäre doch Geldverschwendung den ONT wieder zurück zu tauschen und gegenüber Finanzinvestoren/Käufern sieht es besser aus, wenn man mit einer hohen XGS-PON-Quote punkten kann :)

    Was die Hardware angeht, ist der (kostenlos bereitgestellte?) ONT ja nicht wirklich so schlimm. Scheint kühler zu sein als ein SFP+ und das separate Netzteil lässt sich vermutlich mit PoE-Splittern wie diesem [Anzeige] wegrationalisieren.

    Dann nimm doch ein ONT mit 2,5G Interface.

    Danke, werde ich auch :) Ich wollte mich an der Stelle übrigens bevor ich es vergesse gerne bei allen im Forum bedanken für Eure netten Posts, guten Erklärungen, Ratschläge und den freundlichen Umgang miteinander.

    Muss man sich das eigentlich so vorstellen, dass Vodafone im MKK Ankermieter ist und mnet hinter Vodafone hängt, und somit (teilweise) von deren Technik abhängig? Passt (für mich) bloß irgendwie nicht dazu, dass mnet offenbar eigene ONT(-Technik) hat. Es ist nicht so, dass mnet hier (technisch gesehen) das ist, was 1&1 bei DSL, oder?

    man könnte ihn mal rausnehmen und schauen, ob danach noch das Glasfaserforum erreichbar ist :)

    Hatte ich gestern direkt mal testweise gemacht und das Internet ging nicht mehr. Hatte aber auch nur einige wenige Seiten probiert :)

    Bei mir hat ein Anruf beim Kundenservice genügt, um auf Dual Stack geschaltet zu werden. Da war ich positiv vom freundlichen Support überrascht 👍.

    :) Danke für die Info, dann bekomme ich volle IPv4- und IPv6-Konnektivität.

    Mir ist nicht bekannt dass die Vodafone bei Glasfaseranschlüssen DualStack schaltet, bei Kabelanschlüssen unter bestimmten Voraussetzungen ja, aber bei Glasfaser meine ich nicht.

    OMG, ohne öffentliche IPv4 kann ich den Anschluss quasi in die Tonne treten, ich muss für IPsec-VPN von außen erreichbar sein (ein paar Gegenstellen haben nur IPv4). Werde berichten.

    Verwendet Vodafone nicht auf dem eigenen Netz diese komische 192.0.0.1 als IPv4-Adresse? Also ohne dass das Wort DS Lite im Online-Monitor auftaucht.

    Die Adresse taucht bei mir auch auf. Wobei in den IPv6-Einstellungen der Fritzbox der Haken bei DS-Lite gesetzt ist.

    Der ISP liefert dir auf der Glasfaser die 1 GBit/s, Dass es hinterher Wandlerverluste gibt (...)

    Das ist aber alles egal, fast alle anderen ISPs machen es nicht, die Glasfaser höher zu befeuern

    Ich verstehe ja Dein Argument, aber die Ironie, die da mitschwingt, ist ja, dass sich gleichzeitig gerade Vodafone ja auf den Standpunkt stellt, dass der Endpunkt zum Kunden am bzw. hinter dem von ihnen breitgestellten ONT liegt. In diesem Fall greift Deine Argumentation nicht, weil die Geschwindigkeitsangabe sich nicht bloß auf "Teilstrecken" bezieht.

    Ich weiß auch leider nicht so genau welche Geschwindigkeit im MKK provisioniert wird. Der Upload kommt so auf 530 mbit, also durchaus etwas mehr als vertraglich zugesichert. Ich vermute das ist auch im Download so.

    Phino Es wird in Ethernet gewandelt, aber ich möchte nicht, dass der Provider absichtlich in einen Ethernet-Standard wandelt, dessen Netto-Datenrate geringer ist als die gebuchte Geschwindigkeit. Wenn im OLT oder im Backbone irgendwas gewandelt wird, dann geht das ja auch nicht zu meinen Lasten. Warum also im ONT? Beispiel Telekom: Wenn der Kunde ein Glasfaser Modem 2 an eine neuere Fritzbox klemmt mit schnelleren WAN/LAN-Ports bzw. WLAN, dann kommt das durchaus auch an?

    Und nochmal anders darauf geschaut: In der Werbung wird zumindest der Eindruck erweckt, dass es sich um tätsächlich nutzbare Datenraten handelt und außerdem, und das ist für mich der eigentliche Kern der Sache: 70 € im Monat nur für's Festnetz ist für mich viel Geld - das leistet man sich eben häufig gerade deshalb, weil man Spaß an der Sache hat und "ein bisschen Nerd" ist. Ich kaufe mir schließlich auch keinen Porsche und ziehe dann Reifen auf, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit (Geschwindigkeitsindex) niedriger liegt als was das Auto fahren kann. Ich glaube der Vergleich ist ganz passend :)

    Ich dachte aber dass das wenigsten 2,5Gbit/s LAN hat, dass das jetzt 1 Gbit/s LAN hat ist ja komplett beknackt...

    Da sagste was :(

    Lars_ Ich würde ganz stumpf mal Vodafone kontaktieren und denen sagen du gerne ein anderes "Modem" anmelden möchtest und dann auch auf die Leistungsbeschreibung verweisen, aktuell steht ja drin, dass es möglich ist.

    Zumindest aber steht es nicht "explizit" drin?

    Ich muss sie außerdem erst noch überreden, mir Dualstack zu schalten... Nicht, dass ich es mir vorher schon mir ihnen verderbe ^^

    In meinen Augen ist eine gute Vorgehensweise Vodafone mit freundlichen, jedoch bestimmten, Worten auf dein Anliegen hinzuweisen und dabei diese Abmahnung von der VZ RLP zu erwähnen. Sollte da ein ablehnende Reaktion von Seiten VF kommen, dann setze dich mit der VZ in Verbindung.

    Die Konfrontation scheue ich nicht, aber...

    du kannst den ONT ohne großen Aufwand klonen. Du benötigst nur die SN von deinem ONT sonnst nichts.

    Vielleicht hat man, wenn man klont, bessere Karten im Störungsfall? Weil man

    • mal eben testweise die eigene Hardware gegen deren ONT tauschen kann
    • sich nicht am Telefon anhören muss, dass man an allen Problemen selbst schuld ist, weil man eigene Hardware verwendet

    Zum Klonen brauche ich wohl eines der verlinkten SFP-Module - ein (anderer) ONT geht nicht, meines Wissens. Zudem müsste wohl noch ein weiterer Router her, z.B. Mikrotik, der mit GPON am SFT-Schacht umgehen kann (ich kann zwischen HÜP und meinem eigentlichen Routerstandort kein Glasfaserkabel legen) und die SFT ONT-Module werden wohl generell sehr heiß.

    Also in meinem Fall dann doch besser das Sercomm FG1000B in der Variante als Telekom Glasfaser Modem 2 oder hier bei Ebay in der VF-Edition (schon witzig, dass man ihnen dann quasi ihre eigene Hardware hinterherträgt - das die sich da nicht doof vorkommen :D).

    EDIT: Wobei vielleicht kann man damit auch klonen? Laut Google hat es eine Weboberfläche (192.168.100.1) und die technischen Daten sehen ja auch grundsätzlich sehr gut aus.

    Heute wurde mein Anschluss in Linsengericht in Betrieb genommen. Ich bin etwas enttäuscht, weil der ONT nur GbE hat. Tatsächlich dachte ich eigentlich es wäre verboten (weil wettbewerbswidrig), Anschlüsse mit 1 Gbit/s zu vermarkten, wenn technische Vorkehrungen getroffen werden (ONT), so dass ausgeschlossen ist, dass der Wert tatsächlich erreicht werden kann.

    Wenn Vodafone den ONT-Zwang abschafft, wechsele ich auf einen anderen ONT mit 2,5GbE (aufgrund der Platzierung des HÜP steht mein Router woanders und dazwischen kann ich kein Glasfaserkabel verlegen - andernfalls ginge vermutlich auch dieses oder dieses SFP-Modul). Oder es kommt XGS-PON um die Ecke und der ONT wird getauscht.

    Ah klasse, danke Euch beiden - gleich zwei Missverständnisse ausgeräumt 😄 Ich weiß auch nicht mehr woher ich die Info bezüglich AON hatte. Und auch dass man den ONT immer bekommt - kannte Glasfaseranschlüsse bis jetzt nur von der Telekom und einem kleinen Anbieter im Landkreis Rostock, wo bei kundeneigener Hardware einfach nur eine Gf-TA beteitgestellt wird, also gar nichts „Elektrisches“).


    Bisschen schade, dass man wohl nur eine öffentliche IPv4 bekommen kann und kein Dual Stack (öffentliche IPv4 und öffentliche IPv6, so wie im Kabel)… oder hat das schon mal jemand über die Hotline geschafft?

    Mein Anschluss (Vodafone 1 Gbit) wird Mitte Januar aktiviert. Ich denke gerade über die Hardware nach (möchte einen eigenen Router betreiben / pfSense).

    1. Hat von Euch jemand mal eine Schnittstellenbeschreibung gesehen? Ich wüsste gerne: Welchen Ethernet-Standard setzt Vodafone denn in ihrem AON-Netz ein, 1000BASE-BX, was auf 940 mbit/s netto begrenzt ist? Legt VF sowas fest oder die Breitband-MKK?

    2. In meinem Auftrag aus 2022 steht "Kundeneigene Hardware" und ich weiß nicht, ob ich anrufen und ein Vodafone Glasfaser-Modem (ONT) bestellen soll. Kommen die im MKK überhaupt zum Einsatz oder ausschließlich Fritzboxen?

    3. Falls kein ONT angeboten wird: Wenn ja die Fritz AON SFP-Module nur 1000BASE-BX können und somit kein volles Gigabit netto, und meines Wissens auch gar keine schnelleren AON SFP-Module existieren: Was können denn Vodafone Glasfaser-Modems? Die haben wohl auf der Kupferseite 2,5gbit LAN, aber was haben sie auf der GF-Seite? Stellen AON SFP-Module einen Flaschenhals dar, die Providerhardware aber nicht?

    4. Die 5690 (ohne Pro) hat ja ein eingebautes Transceiver-Modul (=keinen SFP-Port). Ist die genauso auf 940mbit beschränkt wie eine 5590 oder 5690 Pro mit AON SFP-Modul?

    "Nicht nur der Look-and-feel unserer Oberflächen für den Admin-Bereich, sondern auch unsere Endkunden-Portale sind optisch sowie technisch State oft the Art"

    Nicht nur wird der Zugang zu diesen fantastischen Admin-Portalen systematisch durch Mitarbeiter ohne Fachkenntnisse versperrt. Dem Kunden wird auch jede Einflussmöglichkeit genommen über ein Endkundenportal Einfluss zu nehmen. Wird das Endkundenportal aus Kostengründen nicht eingekauft? Bei so extremem Preisdumping (64,90 für 600mbit) ist ein Portal eben nicht drin ;(

    "So werden die Kunden-Mitarbeiter in die Lage versetzt, selbständig tiefgreifende Analysen durchzuführen, sie erhalten den 360 Grad Blick auf den Zustand des Dienstes am Endkunden-Anschluss."

    Ohne jemanden beleidigen oder zu nahe treten zu wollen, musste ich an die Redensart "Perlen vor die Säue werfen" denken. Maximal rudimentäre Branchenkenntnisse und der Kunde hat scheinbar keine Möglichkeit zu einem 2nd-Level zu gelangen.

    Deutsche GigaNetz sind die, die tatsächlich die Glasfaser legen und betreiben.

    Der Anschluss um den es hier geht liegt in Schöneck im Main-Kinzig-Kreis. Aus anderen Teilen des Main-Kinzig-Kreises weiß ich, dass die Breitband Main-Kinzig GmbH den Ausbau vornimmt und die Vodafone dort das Netz langfristig von denen gepachtet hat. Ich ging (irrtümlich) davon aus, dass die Breitband Main-Kinzig GmbH das kreisweit gemacht hat und die Deutsche GigaNetz in einigen Gemeinden als Pächter auftritt (statt VF).

    Übrigens fehlt meiner Ansicht nach im Eingangsposting oder der Überschrift (in Klammern) der Hinweis auf Purtel. Deutsche GigaNetz ist offenbar nichts weiter als ein "Aufkleber", der auf den ISP Purtel geklebt wird. Man könnte meinen für ein Konstrukt wie Deutsche GigaNetz braucht es einen Chef, der ab und zu öffentlich in Erscheinung tritt, einen Buchhalter und ansonsten einige Kundenbetreuer, die telefonieren und Mails beantworten (falls sie die Antwort wissen, ansonsten antworten sie halt nicht, meine Erfahrung). Einen Juristen kann man sich sparen, denn das macht Purtel ja alles (siehe obigen Link):

    Unser purISP bietet umfangreiche Leistungen:

    Ipv4– Ipv6/CG "Dual stack"

    (...)

    Erfüllung regulatorischer Verpflichtungen für Sie als Netzbetreiber

    Aber Routerfreiheit ist ja wahrscheinlich auch keine regulatorische Verpflichtung ;)