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Beiträge von Sowieso

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 7. Januar 2024 um 21:17
    Zitat von HubeBube

    Bisher wird der Gf-Ausbau in Mietwohnungen/Miethäusern sehr zögernd umgesetzt. Das wird die Herausforderung in den nächsten Jahren,

    Das stimmt, wobei sich Anbieter wie Telekom und OXG/Vodafone ja ziemlich um die Wohnungswirtschaft bemühen. Z.B. mit Angeboten für den kostenlosen Vollausbau unabhängig von Tarifbuchungen der einzelnen Mieter.

    Die Telekom hat im Dezember in der Pressemitteilung zum Netzetag verkündet, dass sie mittlerweile Verträge zum Ausbau von 4 Millionen Mietwohnungen hat, wovon allein 1,2 Millionen im letzten Jahr abgeschlossen wurden.

    Ich denke das kommt schon langsam in Schwung, insbesondere wenn in den nächsten Jahren FTTH immer selbstverständlicher wird. Problematischer als Wohnungsgesellschaften sehe ich da eher Eigentümergemeinschaften, wo viele Privatpersonen (oft auch ältere) Mitreden wollen.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 7. Januar 2024 um 18:37
    Zitat von e16

    Deinen Optimismus möchte ich haben. Die derzeitige Performance im Markt (von allen Anbietern) hochgerechnet, sind wir auf keinen Fall bei 100% in 2030.

    Die aktuelle Performance ist eine Steigerung von etwa 10%-Punkten Homes Passed pro Jahr, bei etwa 40% Abdeckung Ende 2023. Würde man die Hochrechnen käme man auf 110% Ende 2030.

    Das Pareto Prinzip geht es um die Annahme dass für die letzten 20% eines Ergebnisses 80% des Aufwandes anfallen. Übertragen auf den FTTH-Ausbau bedeutet das, dass nach Ausbau von 80% der Haushalte für die restlichen 20% nochmal 80% des Aufwandes anfallen würde.

    Ein wesentlicher Grund warum das hier so nicht anwendbar ist ist der geförderte Ausbau. Millionen Haushalte in besonders ländlichen Gebieten waren und sind in Förderprogrammen, haben also in den letzten Jahren einen geförderten FTTH-Ausbau bekommen, oder werden gerade ausgebaut, oder werden in den nächsten Jahren ausgebaut. Das wird auch noch ein paar Jahre dauern, aber der Punkt ist: der aufwendigste Teil des FTTH-Ausbaus wird nicht auf den Schluss aufgeschoben, sondern ist bereits "in Arbeit", parallel zum eigenwirtschaftlichen Ausbau. Die sind als Beimengung quasi in den derzeit +10%-Punkten pro Jahr enthalten.

    Wie es die nächsten Jahre weitergehen wird muss man sehen, und an die einfache Hochrechnung im ersten Absatz, nachdem rechnerisch Ende 2029 der Ausbau zu 100,00000% abgeschlossen wäre glaube ich auch nicht. Aber so wie es aktuell läuft bin ich schon recht optimistisch dass bis Ende 2030 der Ausbau bis auf wenige Prozentpunkte abgeschlossen sein könnte. Größtes Risiko sehe ich hier in gesellschaftlichen/geopolitischen Risiken. Wenn die aktuellen Kriege/Konflikte sich weiter ausweiten, wenn China in Taiwan einmarschiert, wenn die Weltwirtschaft in eine schwere Krise schlittert... dann sind alle Projektionen natürlich Makulatur.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 7. Januar 2024 um 12:00
    Zitat von Phino

    Ich glaube nicht, dass sie es 2016 auch nur annähernd Kunden für GF in Brandenburg gefunden hätten, dafür war der Endkundenmarkt noch nicht reif.

    Wenn ich Dich richtig verstehe, dann sprechen wir über einen Ort in dem bis 2016 nur ADSL verfügbar war. Da war Nachfrage nach Glasfaser damals schon durchaus da. Das war vermutlich damals einfacher Haushalten mit "nur ADSL"-Versorgung FTTH zu verkaufen als heute Haushalten mit FTTC und/oder Kabel. Das war ja insbesondere das Geschäftsmodell der Deutsche Glasfaser seit 2011, bis die eigenwirtschaftlich gut ausbaubaren Gebiete mit "nur ADSL" dann irgendwann kaum noch existierten. Oder glaubst Du dass das Interesse an Internet bei dem Einwohnern des Speckgürtels von Berlin ganz besonders gering ist?

    Hauptgrund für DNS:NET dürfte gewesenen sein, dass man erstmal mit den gegebenen Ressourcen (finanziell etc.) möglichst viele Haushalte erreichen wollte. Für diesen Zweck ist FTTC erstmal besser. Deswegen hat es ja auch die Telekom so gemacht.

    Zitat

    Guter Richtwert ist da die FB 5490/91 die im Herbst 2019 erschiene sind. Vorher war einfach nichts Kostengünstiges verfügbar für den Massen-Markt und ONT waren damals auch kein Schnäppchen.

    Das Angebot an Glasfasermodems für Privatkunden war in Deutschland damals praktisch nicht vorhanden, weil der Markt nicht vorhanden war. Zum einen aufgrund weniger Anschlüsse, vor allem aber haben bis vor ein paar Jahren praktisch alle Anbieter bei Privatkundenanschlüssen aktive Netzabschlüsse mit eingebauten Modem verbaut. Der Preis für ONT war damals nicht das Problem der Kunden, da sie sowieso vom Anbieter gestellt wurden.

    Und für die Anbieter wie Telekom und DG waren natürlich Lösungen auf dem Weltmarktverfügbar. Die kaufen schliesslich nicht bei Amazon. Deutschland ist ja nicht direkt der Pionier bei Privatkunden-FTTH für den die Massenmarktlösungen generell erstmal neu entwickelt werden mussten.

    Aber wir schweifen immer mehr ab... Ob DNS:NET ohne Zugriff auf die letzte Telekom Meile wie die DG damals FTTH ausgebaut hätte oder generell auf Netzausbau verzichtet hätte werden wir letztlich nicht mehr rausfinden. Da bräuchten wir Einblick in ein Paralleluniversum ohne Regulierung. :)

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 6. Januar 2024 um 18:52
    Zitat von Phino


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies hier mit der Telekom genau so passiert wäre. Das Negativ-Beispiel ist ja der Bereich um den Sendemast nach 2010.

    Möglich wäre es, aber wahrscheinlich nicht. Die Telekom hat ein zu großes FTTC-Versorgungsgebiet um das innerhalb weniger Jahre auf FTTH hochzuziehen. Insgesamt wird das sicher noch bis 2030 dauern. Und nicht überall wird die Telekom der FTTH-Anbieter werden der zuerst ausbaut - einfach weil es auch hier einfach nicht möglich ist überall der Erste zu sein.

    Es ist ja auch nichts schlechtes dass DNS:NET bei Dir ausgebaut hat. Der Markt ist seit über 25 Jahren liberalisiert, und Alternativanbieter können seitdem ihre Netze ausbauen. Vielleicht hätte DNS:NET sogar schon 2016 bei Dir direkt FTTH ausgebaut wenn sie nicht dank Regulierung Zugriff auf die letzte Meile der Telekom gehabt hätten.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 6. Januar 2024 um 17:59
    Zitat von Phino

    Das stimmt, insofern hat hier die Telekom komplett versagt. Bei uns kamen nur 6 MBit/s an, und dies fast im ganzen Ort Brieselang (12.000 Einwohner, 80 % EFH). Dann gab es den Bau eines Mobilfunkmasts und die Versorgung der Neubau-EFH-Siedlung mit GF um 2010 drumherum, der Rest blieb lahm. Dann kam 2016 DNS:NET und hat alle Kisten mit FTTC versorgt und VDSL angeboten.

    Tja, so war das regulatorische gewollt: Jeder Anbieter konnte sich Kabelverzweiger reservieren und hatte dann 12 Monate das Recht dort FTTC+Vectoring auszubauen, und dann (aus technischen Gründen) das exklusive Recht VDSL Vectoring zu betreiben. Das ging nach dem "wer zuerst kommt mahlt zuerst"-Prinzip. Die Telekom hat sich so gut 80% der Haushalte gesichert, die anderen Anbieter etwa 10%, weitere etwa 10% haben keinen FTTC-Ausbau bekommen. Ob 88% des FTTC-Ausbau (80% von 90% versorgten Haushalten) "komplettes Versagen" ist, da kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein.

    Das System war darauf angelegt, dass die Telekom nicht überall die ersten sind. Und die Erwartung dass die Telekom immer und überall ausbaut ist eben auch etwas aus der Zeit gefallen.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 6. Januar 2024 um 17:13
    Zitat von Phino

    Ja, ABER sie bauen hier in der Gegend nur die gerade neu entstehenden EFH-Siedlungen aus, die Alten fassen sie nicht an.

    Das mag in Deiner Gegend so sein. Die Telekom kann nicht überall gleichzeitig ausbauen, und wird auch nicht 100% selbst ausbauen.

    Mein Punkt war: generell ist die Telekom auch in vielen EFH-Siedlungen unterwegs, um FTTH auszubauen. Auch dort wo sie mit FTTC bisher der einzige Anbieter ist. Auf FTTC "ausruhen" macht langfristig keinen Sinn, schliesslich will die Telekom perspektivisch die Kupfernetze abschalten (auch wenn das natürlich noch eine ganze Weile dauern wird). Abgesehen davon steigt natürlich mit der Zeit das Risiko, dass ihr andere Anbieter zuvor kommen. In den nächsten Jahren wird der Pool an Gebieten ohne bisherigen FTTH-Ausbau rapide abnehmen, der für einen Erstausbau zu verteilende Kuchen wird als immer kleiner.

    In Deinem Fall geht es aber wohl noch nicht mal um Gebiete mit einem Telekom-FTTC-Ausbau. Da war DNS:NET mit einem FTTC-Ausbau zuvor gekommen, und auch die haben natürlich eine Motivation ihre FTTC-Gebiete auf FTTH auszubauen.

    e16 : Ich verstehe den Frust darüber, dass Dinge länger dauern als geplant. Auch in meiner Stadt hatte die Telekom vor 3 Jahren ein Ausbaugebiet angekündigt und ewig daran rumgewerkelt. Jetzt scheint das endlich weitgehend abgeschlossen und es gibt Ankündigungen für zwei neue. Auch von anderen Anbietern habe ich gelesen dass sich manche Ausbauvorhaben um manchmal deutlich verzögern, teils um Jahre. Mag gut sein dass auch in Magdeburg aus irgendwelchen Gründen die bisherigen Gebiete länger gedauert haben als geplant. Ich würde aber trotzdem davon ausgehen dass es weitere Ausbaugebiete geben wird, sobald man da etwas aufgeholt hat, zumindest solange es noch unversorgte Stadtteile gibt. Auch wenn es manchmal länger dauert ändert sich ja nichts daran dass die Telekom ihr Kupfernetz nicht ewig Weiterbetreiben will.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 6. Januar 2024 um 16:18
    Zitat von e16

    Einzige Chance hier in den EFH-Gebieten ist der Ausbau durch einen anderen Anbieter. Wie Du richtig schreibst, die Telekom ruht sich auf ihrem VDSL-Bestandsnetz aus und wird nichts(!) tun. Weder in 5, noch in 10 Jahren. Warum auch? Hier liegen keine Kabelnetze, also kann niemand wechseln.

    Wie gesagt: würde die Telekom so agieren wie Du es annimmst, würde ein guter Teil des aktuellen FTTH-Ausbaus der Telekom nicht stattfinden. Die Telekom baut bundesweit zahlreiche EFH-Gebiete aus, auch solche in denen es kein Kabelnetz gibt. Da müsste man jetzt annehmen dass Magdeburg ein Sonderfall ist bei dem andere Regeln gelten. Das halte ich aber auch für unwahrscheinlich, solange nicht die Stadtverwaltung der Telekom das Leben besonders schwer macht.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Sowieso
    • 6. Januar 2024 um 15:42
    Zitat von e16

    In reinen EFH-Siedlungen wird sich die Telekom hier nicht mehr blicken lassen.

    Unwahrscheinlich, dass das so kommt, zumindest solange niemand sonst der Telekom zuvor kommt.

    Die Telekom baut ja in zahlreichen Städten und Kommunen aus, und hat bisher rein rechnerisch eine TakeUp-Rate von insgesamt <15% (aktive Anschlüsse vs "Homes Passed"). Nach Deiner Argumentation müsste die Telekom da also bundesweit die Ausbauaktivitäten einstellen. Danach sieht es allerdings überhaupt nicht aus.

    Die Telekom ist als Bestandsanbieter nicht so sehr darauf angewiesen dass möglichst viele Einwohner sofort auf das neue Netz wechseln (auch wenn ihr ein höherer TakeUp sicher recht wäre). Sie verdient ja an den Kunden, unabhängig ob sie noch VDSL oder schon FTTH verwenden. Hauptsache sie nutzen eines der Telekom-Netze. Die Telekom kann es sich also leisten da etwas langfristiger zu agieren - und langfristig wird die Migration auf FTTH stattfinden.

    Man kann also ziemlich sicher davon ausgehen dass auch der Telekom-Ausbau in Magdeburg in den nächsten Jahren weitergehen wird, so wie in diversen anderen Städten auch. Insbesondere solange es noch nicht per FTTH erschlossenen Stadtteile gibt.

  • Telekom Haustürgeschäft seriös?

    • Sowieso
    • 8. Dezember 2023 um 16:56
    Zitat von Erzknolle

    Das ist wohl mittlerweile kaum noch so. Gab es meine ich mal eine offizielle Abkündigung der Telekom für: "Wir wollen die Tiefbaukapazität für Tarifbuchungen priorisieren".

    Bei mir im GlasfaserPlus-Gebiet war das Produkt "Hausanschluss ohne Tarif" auch nie buchbar.

    Richtig, es muss sich um einen Glasfaserausbau der Telekom (direkt) handeln. Bei Joint Venture Partnern wie GlasfaserPlus und Glasfaser Nordwest gab es das Angebot noch nie.

    Und soweit ich sehe gibt es das Angebot durchaus noch in Gebieten die sich aktuell in der Vorvermarktung befinden. Die Aussage der Telekom kürzlich war ja (wie Du es auch zitierst), dass sie Anschlüsse mit Tarifbuchung priorisieren will. D.h. wer einen Anschluss ohne Tarif bucht (nur auf "Vorrat", weil man den gerade kostenlos bekommt) der wartet eventuell länger.

  • Magenta Zuhause Giga 2000

    • Sowieso
    • 4. Dezember 2023 um 22:44
    Zitat von Erzknolle

    Seid Ihr sicher das die Telekom mit XGS-PON im Privatkundenbereich plant? In allen Artikeln stand jetzt XG-PON und eine Ratio von 2:1 macht bei XGS-PON irgendwie auch nur Sinn wenn die Telekom große Kosten im Transit für ihren Upload hätte (was bei ihr als großer ISP defacto nicht so ist afaik)

    Die Telekom spricht schon seit längerem konsequent von XGS-PON als nächstem Schritt, z.B. hier oder hier. Auch die Schnittstellenbeschreibung (hier mit Stand 06/2023 unter "xDSL und GPON" runterzuladen) spricht von XGS-PON. D.h. in allen Artikeln die von XG-PON sprechen fehlt ein 'S'.

    Technisch ist der geringere Upload schon bei GPON nicht notwendig. Zwar wäre GPON bei symmetrischen Tarifen bis 1 Gbit/s doppelt so stark überbucht wie der Download. Da Privatkunden aber im Allgemeinen wesentlich mehr Daten runter- als hochladen wäre das in der Praxis vermutlich kaum relevant. Asymmetrische Tarife <= 1Gbit/s haben also auch bei GPON schon andere Gründe als die verwendete Technik.

  • Telekom Haustürgeschäft seriös?

    • Sowieso
    • 3. Dezember 2023 um 12:48
    Zitat von Merlin_GF

    Grundsätzlich ist schon zu empfehlen den Anschluss zu nehmen wenn es kostenlos angeboten wird. Dann sollte es sich dabei um geförderten Ausbau handeln...

    Nein, ein kostenloser Anschluss deutet nicht auf eine Förderung hin. Ein kostenloser Anschluss in Verbindung mit einer Tarifbuchung ist bei praktisch allen Anbietern in einer Vermarktungsphase das Standardangebot, auch bei eigenwirtschaftlichem Ausbau. Die Telekom bietet Eigentümern in der Vermarktungsphase den Anschluss auch ohne Tarifbuchung kostenlos an (ohne Förderung). Das machen mittlerweile auch ein paar andere, z.B. OXG.

  • SFP-Modul mit Telekom/Vodafone

    • Sowieso
    • 2. Dezember 2023 um 20:30
    Zitat von HubeBube

    Hm, im QR Code steht auch lediglich 05M350K. Allerdings entspricht das der 7-stelligen Telekom Glasfaser-ID.

    Sowieso hat ja bereits aus der Upload-Rate gemutmaßt, das es ein Telekom Anschluss sein kann. Es deutet alles darauf hin.

    Ja, auch das Layout des Aufklebers entspricht dem was hier unter "Wie sieht eine Glasfaser-Dose aus?" gezeigt wird.

  • SFP-Modul mit Telekom/Vodafone

    • Sowieso
    • 2. Dezember 2023 um 14:37
    Zitat von DP_

    Mir werden bei allen vier Anbietern Glasfasertarife angeboten. Von den Leistungen her sind die ähnlich (max. 1000 down/max. 200 up).

    Diese Konstellation an Verfügbarkeit und die 200 Mbit/s Upload sprechen stark dafür dass die Telekom der Netzbetreiber ist.

  • SFP-Modul mit Telekom/Vodafone

    • Sowieso
    • 2. Dezember 2023 um 12:19
    Zitat von DP_

    Es gibt einen Rahmenvertrag mit der Vodafone für Kabelfernsehen (5€/Monat). Vielleicht ist das schon ein erstes Indiz...

    Das gibt es so ähnlich (noch) in Millionen Haushalten. Würde ich nicht unbedingt als Indiz sehen.

    Was sagen den die Verfügbarkeitsprüfungen von Telekom, 1&1, o2 und Vodafone an Deiner Adresse? Bei welchem der Anbieter werden Dir Glasfasertarife angeboten?

  • Telekom Haustürgeschäft seriös?

    • Sowieso
    • 2. Dezember 2023 um 11:22
    Zitat von bradford4f

    Und was ist dran an seiner Aussage – die Telekom (ist hier Netzeigentümer) schaltet das Kupferkabel ab und ich stehe dann ohne Internet da muss aber meinen DSL Vertrag weiterhin bezahlen – ist das so? Was muss ich tun? Was ist wenn ich gar nichts tue?

    Erstmal musst Du sicher gar nichts tun. Auch im Falle eines Glasfaserausbaus kommt eine Kupferabschaltung so schnell nicht. Das kann die Telekom auch nicht so einfach machen, da das Netz ja reguliert wird.

    Grundsätzlich wird es sicher irgendwann eine Abschaltung des Kupfernetzes geben. Laut Bundesnetzagentur laufen da auch bereits Planungen für erste Pilotprojekte. Die Aussage der Haustürvertreter bei Dir hat damit allerdings sicher nichts zu tun. Das war nur Druck, um Vertragsabschlüsse zu erzwingen, für die die Provision bekommen.

    Der wahre Kern wird vermutlich sein, dass in Deiner Strasse ein Glasfaserausbau geplant ist. Da lohnt es sich durchaus, die Verfügbarkeitsprüfung von Telekom, 1&1, o2 und Vodafone zu bemühen und die Angebote zu checken. Wenn es sich um einen Ausbau direkt durch die Telekom handelt dürften zumindest auch 1&1 und o2 Tarife anbieten. Vodafone macht das grundsätzlich auch, aber anscheinende noch nicht so weitreichend wie die anderen.

    Bei Interesse kannst Du ja einen entsprechenden Tarif bestellen. Vielleicht ist ja Dein Drittanbieter einer der oben genannten, dann sollte das besonders einfach gehen.

    Der/die Eigentümer muss natürlich zustimmen. Aber mit denen setzt sich dann die Telekom auseinander. Schlimmstenfalls bekommst Du dann eben irgendwann die Nachricht das der Anschluss mangels Zustimmung der Eigentümer nicht gebaut werden kann und Deine Buchung damit hinfällig ist.

  • Magenta Zuhause Giga 2000

    • Sowieso
    • 1. Dezember 2023 um 21:59

    Neben dem im obigen Bericht genannten Gunzenhausen starten die 2 Gbit/s-Tarife (zumindest) wohl auch in einigen neuen Ausbaugebieten in Berlin:

    "Demnach wird MagentaZuhause 2000 nach teltarif.de vorlie­genden Infor­mationen nicht nur im mittel­frän­kischen Gunzen­hausen ange­boten, sondern auch in Teil­berei­chen von Berlin. Konkret werden Wilmers­dorf-Nord, Char­lot­ten­burg-Wilmers­dorf West und Zehlen­dorf Krumme Lanke genannt."

  • m-net: ONT Box/ Router im Sicherungskasten, wie kann ich LAN in mein Zimmer bekommen?

    • Sowieso
    • 25. November 2023 um 13:31
    Zitat von ONT_trouble

    Sonst wär ich schnurstracks zur Telekom gegangen, da ich schon auf X einen sehr guten Support von Ihnen erhalten habe auch in meiner Situation. Die Telekom könnte mir hier VDSL anbieten.

    Bist Du sicher dass Du einen VDSL-Tarif bekommen würdest? Nach dem Bild zu urteilen gibt es in der Wohnung ja auch einen FTTH-Anschluss der Telekom. Und ich meine gelesen zu haben dass die Telekom in Wohnungen in denen ein Glasfaseranschluss installiert wurde keine VDSL-Tarife mehr schaltet.

    Was im Allgemeinen kein Nachteil ist, da die FTTH-Tarife für gleiches Geld das gleiche bieten (oder sogar etwas mehr). Aber in Deinem Fall kommst Du da natürlich vom Regen in die Traufe...

  • Opal-Gebiet Glasfaser – weiß jemand genaueres?

    • Sowieso
    • 21. November 2023 um 10:43
    Zitat von mbo77

    Und die Fasern taugten nichts für modernes Netz?

    Die Frage ist vor allem: waren es genug Fasern für ein modernes Netz? Und waren es insbesondere auch genug Fasern für einen zeitweisen Parallelbetrieb von altem und neuen Netz?

    Im eingangs verlinkten Golem-Artikel wird der Glasfaserhersteller Corning mit der Aussage zitiert dass ein Mangel an Fasern bei der Umstellung ein Problem war, dass zum Austausch der Leitungen führte. Und dafür spricht meiner Meinung nach auch dass die Telekom z.B. in Dresden-Striesen (laut bereits verlinkten Artikel) nochmal kräftig gebuddelt und 400km Glasfaserkabel verlegt hat für die Einführung von GPON.

  • Opal-Gebiet Glasfaser – weiß jemand genaueres?

    • Sowieso
    • 20. November 2023 um 23:28
    Zitat von Marcel

    Ok verstehe, dann war das also einfach noch zu früh sozusagen…

    So zumindest meine Meinung. Wie gesagt, ich kenne kein Land dass in den frühen 90ern signifikant reine Glasfasernetze für Privatkunden gebaut hat, wäre aber an Beispielen interessiert wenn die jemand hat.

  • Opal-Gebiet Glasfaser – weiß jemand genaueres?

    • Sowieso
    • 20. November 2023 um 18:27
    Zitat von Marcel

    Aber mich würde trotzdem mal interessieren, woran das tatsächlich scheiterte?


    Die können in den 1990ern doch nicht ernsthaft Millionen (Milliarden?) in den Ausbau der Netzwerk-Infrastruktur gepumpt haben, um das dann nachträglich alles wieder abzureißen oder zu überbauen?

    OPAL und HYTAS waren denke ich letztlich sehr frühe Formen von "glasfaserbasierten" Zugangsnetzen für Privatkunden. Das war ja auch keine FTTH, sondern je nach Bauform FTTC und FTTB, und da gab es dann wohl auch diverse Untervarianten (je nach Baujahr und Hersteller).

    In manchen Fällen hat die Telekom die FTTB-Bauform zwischenzeitlich für VDSL genutzt, z.B. in Dresden-Striesen. Als dort relativ bald dann auf FTTH ausgebaut wurde, musste die Telekom nochmal 400km Glasfaserkabel verlegen. Grund dürfte ein Mangel an vorhandenen Fasern gewesen sein, wie es ja auch im von Dir verlinkten Artikel als Problem genannt wird.

    Die Bundespost bzw. Telekom waren Anfang der 90er mit ihren "glasfaserbasierten Netzen" für Privatkunden relativ früh dran. Deswegen war das ganze eben noch relativ unausgegoren nach heutigem Standpunkt. Ich kenne kein Land dass in den 80ern/90ern in signifikantem Umfang FTTH-Netze für Privatkunden gebaut hätte. Als eines der Pioniere gilt diesbezüglich eigentlich immer Japan. Und da ging es erst ab 2001/2002 so richtig los.

    Problem in Deutschland war natürlich: hier gab es Anfang der 90er einen großen Bedarf an praktisch komplett neuen Netzen. Also hat man eben das gebaut was damals technisch als modern galt.

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