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Beiträge von Sowieso

  • Deutsche Telekom - Übersicht PoP Glasfaser

    • Sowieso
    • 25. Januar 2025 um 14:44
    Zitat von NCC

    Ja, genau.

    Reines Interesse, da der Ausbau stockt, weil es bei der Aufstellung wohl Probleme gibt.

    Ist das wirklich ein Ausbau durch die Telekom oder ein Ausbau z.B. durch GlasfaserPlus? Bei der Telekom war bisher meine Annahme dass diese ihre bestehenden Hauptverteiler-Standorte verwendet. Von diesen etwa 7500 Standorten gibt es Listen. Zumindest bei GlasfaserPlus werden aber wohl tatsächlich (auch) eigene PoPs verwendet, z.B. laut dieser Pressemitteilung.

  • Geförderte Gebiete und deren Probleme

    • Sowieso
    • 5. Januar 2025 um 00:21
    Zitat von Phino

    Der Stallweg ist laut Telekom-Verfügbarkeit bestellbar, aber noch nicht verfügbar.
    Bahnstr. 15 liegt in Brieselang-Nord hinter den Bahngleisen, da wurde nichts gebaut und die Bahnhofstr. 15 ist im Ortsteil Bredow, das sind mehr als 2 km weg.

    Stimmt, ich meinte die Bahnstr. 15. Da ist eben der Hauptverteiler der Telekom in Brieselang, und man erkennt schön den mit FTTC ausgbauten Nahbereich rund um diese Adresse.

    Zitat von Phino

    Das erklärt dann aber gute die von außen betrachtet wahllosen Bauarbeiten der Telekom in Brieselang, Dallgow und Falkensee.

    Klar, die auszubauenden Adressen sind ein ziemlicher Flickenteppich. Das ist bei landkreisweiten Ausschreibungen oft so. Sind eben ein paar Adressen hier, ein paar Adressen da... je nachdem was noch förderfähig war.

  • Geförderte Gebiete und deren Probleme

    • Sowieso
    • 4. Januar 2025 um 22:43
    Zitat von Phino

    Also Südosten die Pferdekoppel im Stallweg 1.

    Hier haben sie die ganze Wustermarker Allee runter gebaut in diese Richtung. Ecke Vorholz haben sie dann sie erst liegen gelassen und später in den KVz gelegt.

    Der geförderte Ausbau betrifft hier nur den Stallweg, das sollte allerdings auch nach Verfügbarkeitskarte FTTH sein. Der KVz müsste zum Nahbereich der Vermittlungsstelle gehören (Bahnhofstr. 15), das sind alle KVz mit weniger als 500 Meter Leitungslänge von der Vermittlungsstelle. Das ist unabhängig vom geförderten Ausbau.

    Zitat von Phino

    Ich glaube nicht, dass DNS:NET sich die Mühe gemacht haben, die Subventionen von ein paar Häusern einzufahren bei den 3500 Hausanschlüssen.

    Speziell für die paar Häuser konnte man auch keine Subventionen bekommen. Der Landkreis hat gut 3100 förderfähige Haushalte ausgeschrieben, verteilt im ganzen Landkreis auf vier Ausbaulose. Die Telekom hat offensichtlich die Ausschreibung für Lose mit gut 1400 Adressen im Ostteil bekommen. e.discom hat die Lose mit 1700 Haushalten im Westen des Landkreises gewonnen. Um die Fördergelder zu bekommen müssen die jeweiligen Anbieter die vereinbarten Adressen ausbauen.

  • Geförderte Gebiete und deren Probleme

    • Sowieso
    • 4. Januar 2025 um 21:11
    Zitat von Phino

    Anfang 2024 kam dann die Telekom um die Ecke und betriebt subventionierten Ausbau. Die haben angefangen, sind aber schön abgeprallt. ;) Sie haben jetzt nur ihre alte Kupferleitung aufgerüstet, z.B. den Straßenverteiler von DNS:NET wieder übernommen.

    Wobei der geförderte Ausbau eigentlich nur ein paar Einzeladressen in Brieselang betraf und laut Breitbandatlas und Angaben des Landkreises Havellandes einen FTTB/H-Ausbau forderte. Für diese Adresspunkte gibt die Telekom auf ihrer Karte auch FTTH-Verfügbarkeit an. FTTC/VDSL gibt es im Hauptort nur ganz im Osten im Nahbereich rund um die Vermittlungsstelle. Wobei der Nahbereichsausbau auch grundsätzlich nicht gefördert wurde.

    In welchen Strassen hat die Telekom denn deiner Meinung nach gefördert FTTC ausgebaut?


    Förderadressen:

  • Geförderte Gebiete und deren Probleme

    • Sowieso
    • 3. Januar 2025 um 15:20
    Zitat von pufferueberlauf

    Was bei PONs prinzipbedingt schlecht moeglich ist, das mit der entbuendelten Glasfaserleitung....

    Das kommt darauf an wie die Netztopologie aussieht. Man kann vom PoP bis in die Haushalte PtP-Netze bauen und diese mit PON nutzen. So hat es bisher meines Wissens die DG meist gemacht. Da wäre eine entbündelte Glasfaser-TAL schon möglich.

    Für den geförderten Ausbau des Bundes ist ein PtP-Ausbau in einem gewissen Rahmen auch verpflichtend, siehe das Materialkonzept:

    "Es sind vier Fasern pro Wohneinheit/Teilnehmer und zwei Fasern pro Gebäude im Minimum als Point-to-Point-Verbindung bis zum Kollokationspunkt vorzuhalten."

    Wobei es mir vor allem darum ging: es ist sicher nicht so dass Bitstrom als alleinige Vorleistungen vorgegeben ist, wie man den Beitrag auf den ich geantwortet habe verstehen könnte. Inwieweit man es als ausbauender Anbieter es anderen Anbietern im Rahmen der Vorgaben wiederum schwer machen kann tatsächlich unbeschaltete Glasfasern anzumieten ist natürlich eine andere Sache.

  • Geförderte Gebiete und deren Probleme

    • Sowieso
    • 3. Januar 2025 um 14:48
    Zitat von 8KBluRay

    Das "reinsetzen", wie du es nennst, heißt sieben Jahre Exklusivrecht und BitStrom Basis gibt das Ministerium vor, da kann DG nichts dafür!

    Der Link bezieht sich auf Vorleistungen bei FTTC-Ausbau, konkret eine Entscheidung zum (eigenwirtschaftlichen) Ausbau der Nahbereiche mit FTTC für VDSL Vectoring vor 8 Jahren. Das hat weder etwas mit FTTH noch gefördertem Ausbau zu tun. Bei FTTC mit VDSL Vectoring ist technisch bedingt nur Bitstrom möglich.

    Für Vorleistungen in geförderten FTTH-Netzen heißt es z.B. Rahmenregeln des Förderprogramms des Bundes (siehe Paragraph 8, auch für mehr Details):

    "Der ausgewählte Bieter muss im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens verpflichtet werden, im geförderten Netz einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den errichteten Infrastrukturen zu gewährleisten, insbesondere Zugang zur unbeschalteten Glasfaser und zu Infrastruktur wie Straßenverteilerkästen, Pfählen, Masten, Türmen und Leerrohren bereitstellen sowie Bitstromzugang und vollständig physisch entbündelten Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung ermöglichen."

    Bitstrom muss also zwar angeboten werden, aber auch Zugang zu den entbündelten Glasfaserleitungen, also die passive Infrastruktur.

  • Telekom fordet: Kabelnetz bei Kupfermigration mit abschalten

    • Sowieso
    • 28. November 2024 um 09:08
    Zitat von Schnurz

    Immer dann, wenn ihr eigenes Netz von der Abschaltung bedroht wäre und sie nicht das "Ersatznetz" stellen. Wenn die Telekom das GF-Netz hat, dann am liebsten sofort das CuDA abschalten ... Merkste was? Wer möchte Monopole ... ?

    Ich würde sagen dass jedes Unternehmen natürlich gerne weniger Konkurrenzdruck hat.

    Aber ich sehe schon einen qualitativen Unterschied darin, ob ein Netzbetreiber sein Netz abschalten darf wenn er möchte, z.B. weil er auch ein zweites Netz betreibt. Oder ob man fordert dass ein anderer Anbieter sein Netz abschalten muss, z.B. weil man selbst ein Netz im Ort betreibt und es einfach schöner wäre wenn es kein anderes mehr gibt.

    Dort wo die Telekom selbst FTTH ausgebaut hat sehe ich auch einen qualitativen Unterschied in einem eventuellen Monopol. Denn auch bei FTTH wird die Telekom reguliert. Die Telekom musste sich von der Bundesnetzagentur ein Standardangebot genehmigen lassen zu dem jeder Anbieter Vorleistungen im FTTH-Netz der Telekom beziehen kann. Und die großen Konkurrenten haben sowieso seit Jahren langfristige Vorleistungsverträge über die sie das Telekom-Netz nutzen. Für die ist nur die Frage ob sie die Vorleistungen über zwei oder eine technische Plattform beziehen können.

  • Telekom fordet: Kabelnetz bei Kupfermigration mit abschalten

    • Sowieso
    • 27. November 2024 um 23:02
    Zitat von belegdol

    Dass man über HFC im Gegensatz zu DSL den angepeilten Gigabit erreichen kann haben die schon gehört, oder?

    Das Argument für die Forderung dass die Telekom ihr Kupfernetz abschalten soll war ja, dass auf diese Weise der Glasfaserausbau gefördert wird weil er dadurch wirtschaftlicher wird. Dass HFC eine noch größere Konkurrenz zu Glasfaser ist als DSL spricht dann nicht für den Erhalt von HFC...

    Aber die Überschrift bei Golem scheint mir eher reißerisch. Dem Video der Veranstaltung nach zu urteilen argumentiert die Telekom eher gegen Zwangsabschaltungen ("Zwangsmigration"), und nennt es eine "überflüssige Debatte". Die HFC-Abschaltung wird also nicht ernsthaft gefordert, sondern es wird gesagt, wenn man schon über eine zwangsweise Netzabschaltung für eine Kupfer-Glas-Migration spricht, dann müsste man auch über HFC sprechen.

  • DSL Abschaltung lief durchwachsen

    • Sowieso
    • 21. November 2024 um 20:51
    Zitat von DLMttH

    Kennt denn jemand die genauen Pilotgebiete? So lange auf dem Telekom-Standard-VDSL noch Nicht-FTTH-Provider flächendeckend in Gebieten buchbar sind, wo man VDSL abschalten möchte, muss man sich auch nicht wundern, dass es mit der VDSL-Anschaltung nicht klappt.

    In den Pilotgebieten ist wohl kein VDSL mehr buchbar, auch nicht bei anderen Anbietern. Außer (in den beiden Gebieten in Wiesbaden) als Übergangslösung in Verbindung mit der Buchung eines Glasfasertarifs.

    So interpretiere ich zumindest die Aussage im Abschlussbericht. Demnach hat die Telekom "mit jedem Vorleistungsnachfrager, der in den Pilotgebieten tätig ist, Ende 2023 eine Pilotvereinbarung abgeschlossen" (Seite 13). Und diese Vereinbarung beinhaltete "das Commitment, ab dem Startzeitpunkt keine kupferbasierten Produkte mehr zu vermarkten und als Vorleistungsnachfrager zu bestellen (mit wenigen begründeten Ausnahmen) umgesetzt als „Stop Sell“ für Kupfervorleistungsprodukte."

    Die drei Gebiete (davon zwei in Wiesbaden) umfassten jeweils einen "MSAN-Bereich" (ich nehme an jeweils ein MFG), und damit wenige hundert Haushalte. In der Beschreibung der Gebiete auf Seite 9/10 sind die Nummern der MSAN-Gebiete angegeben, aber eine genaue Karte o.ä. gibt es da leider nicht.

  • Fritz!Box 6690 hinter Glasfaser Modem 2

    • Sowieso
    • 19. Oktober 2024 um 10:51
    Zitat von Klaus20

    Finde leider nirgendwo eine Einstellung wo ich die Zugangsdaten (Zugangsnummer, Persönlichen Kennwort, Anschlußkennung und Mitbenutzer Nummer) eingeben kann ?

    Die Kabel-FitzBoxen lassen sich bei Telekom-Glasfaseranschlüssen nicht direkt an einem Glasfasermodem betreiben, da die Zugangsauthentifizierung nicht unterstützt wird.

    "Der Internetzugang ist nicht möglich, wenn Zugangsdaten oder eine VLAN-ID benötigt werden. Falls Zugangsdaten oder VLAN-ID erforderlich sind (z.B. Telekom, Vodafone), kann die FRITZ!Box nicht direkt am Glasfasermodem, sondern nur hinter einem anderen Router eingesetzt werden."

    Quelle: AVM

  • Telekom überbaut lieber als vorhandene Infrastruktur zu nutzen (Open Access)

    • Sowieso
    • 12. Oktober 2024 um 12:31
    Zitat von HubeBube

    Die Telekom überbaut lieber die Glasfasernetze der großen Mitbewerber wie Deutsche Glasfaser, Deutsche Giganetz, Unsere Grüne Glasfaser (UGG), GVG, usw. anstatt eine Kooperation im Rahmen von Open Access anzugehen.

    Genau genommen wurde gesagt, dass die Entscheidung für Überbau oder nicht eine gebietsspezifische Entscheidung ist, die von der Wirtschaftlichkeit abhängt. Was jetzt allerdings auch keine neue Enthüllung ist.

    Hier die direkte Quelle (Seite 34 )

    "I don't particularly plan to be a whole buyer for a bunch of private equity-funded networks. Whether we will overbuild or not will depend on the economics of the specific area. Let's face it, people like Deutsche Glasfaser, you look at a vertical view of their penetration, they're getting to 28%.

    Now that's still, in quite a lot of those areas, means there are 70% of my customers there. And in a lot of those areas, that's still viable to build. I wouldn't call that overbuild. I would call that serving my customers."

  • ANFRAGE: Tipp zu Pyur Glasfaseranschluss nachträglich

    • Sowieso
    • 25. September 2024 um 16:42
    Zitat von FG100

    Habe versucht über meine Stadt was zu erreichen, aber man macht mir hier keine Hoffnung in der Sache.
    Die Stadt hat den Ausbau zwar gefördert, aber in den Verträgen war nicht die reden von Anschluss der Leute, oder das die Leute benachrichtigt werden, ob sie denn ein Anschluss möchten. Man ist blauäugig davon ausgegangen das Pyur ja Geld verdienen möchte und das von sich aus macht, anscheinen war hier der Ausbau wichtiger als die Neu-Kunden-Bindung.

    So funktioniert geförderter Ausbau nicht. Förderung läuft Adressgenau.

    Wenn deine Stadt einen geförderten Ausbau durchgeführt hat, dann musste sie in einem ersten Schritt in einer Markterkundung feststellen (lassen) welche konkreten Adressen aufgrund von Unterversorgung ausgeschrieben werden können. Die Adressen auf die das zutrifft kann die Stadt dann ausschrieben (alle oder auch nur einen Teil davon). Die Anbieter machen dann Angebote für diese konkrete Liste an Adressen, die dann auch ausgbaut werden muss. Dort wo kein Anschluss gewünscht ist natürlich nur als "Homes Passed", aber dann muss ein Anschluss trotzdem verfügbar sein, wenn auch gegen eine Anschlussgebühr.

    Wenn deine Stadt also deine Adresse ausgeschrieben hat, dann muss es möglich sein einen Anschluss von Pyur zu bekommen.

    Da glaube ich eher dass deine Adresse durchgerutscht ist und nicht Teil der Ausschreibung war. Oder es sonstwie zu einem Problem in der Adressdatenbank gab.

    Falls der Ausbau über das Förderprogramm des Bundes realisiert wurde kannst du ja mal hier nach deiner Adresse suchen. Links oben bei "Datenauswahl" "öffentliche Förderung" auswählen. Und dann im Suchfeld deine Adresse eingeben.

  • Mehr erfahren über geplanten Ausbau in Berlin Reinickendorf

    • Sowieso
    • 23. September 2024 um 19:10
    Zitat von Kaj Kandler


    - Wie finde ich heraus, mit welcher Technik ausgebaut wird?

    Bisher bei FTTH praktisch immer GPON. In einigen Testgebieten (auch und gerade in Berlin) wird zusätzlich auch XGS-PON eingesetzt. Gut möglich dass das nächstes Jahr häufiger kommt. Dann ist aber in der Verfügbarkeitsprüfung auch ein 2 Gbit/s verfügbar.

    Zitat von Kaj Kandler


    - Wie lange wird typischerweise das Angebot (Erlassen des Anschlusspreises von 800 Euro) aufrecht erhalten?

    Aktuell erlässt die Telekom bei einer Tarifbuchung die 800 Euro grundsätzlich, aber da kann man sich natürlich nicht darauf verlassen dass das so bleibt. Ansonsten gab es das Angebot meiner Meinung nach auch noch meist während des Ausbaus.

  • Telekom Glasfaseranschluss via FTTB (G.fast) statt FTTH

    • Sowieso
    • 21. September 2024 um 12:02
    Zitat von Karl


    Was ich noch nicht ganz verstehe und hoffe, ihr könnt mir das beantworten ist, stehen bei der Telekom dann über FTTB nur zwei Tarife zur Verfügung? Der 600 und 1000 Tarif? Weniger Bandbreite ist über FTTB nicht buchbar?

    Soweit ich gelesen habe bietet die Telekom über FTTB die gleichen (Download)Geschwindigkeitsstufen an die sie auch bei FTTH anbietet (gemäß der neuen Tarifstruktur seit Juli). Also 150/300/600/1000.

    Der Unterschied liegt darin dass der Upload auf 200 Mbit/s gedeckelt ist. Die beiden höheren Tarife sind also 600/200 und 1000/200 statt 600/300 bzw. 1000/500.

  • Breitband MKK 63xxx

    • Sowieso
    • 16. September 2024 um 23:56
    Zitat von millen

    Jaein, falls du das exklusivrecht um die HVTs meinst dann doch "ja"

    Wobei es fraglich ist ob im MKK die Telekom das Exklusivrecht hatte. In Anschlussbereichen in denen ein anderer Anbieter (ausserhalb des Nahbereichs) mehr als 40% der Verteiler per FTTC erschlossen hatte und damit ausserdem 33% mehr Verteiler als die Telekom ausgebaut hatte, hatte dieser Anbieter das Vorrecht den Nahbereich auszubauen. Dann hätte die Telekom ihre VDSL-Kunden kündigen oder Vorleistungen einkaufen müssen. Wie ja auch in ein paar hundert Nahbereichen geschehen.

  • Erfahrungen, ob "open access" in der Praxis klappt?

    • Sowieso
    • 22. August 2024 um 10:46
    Zitat von bns23

    Kann man davon ausgehen dass, wenn OXG bei uns Glasfaser verlegt, man anschliessend die Wahlmöglichkeit hat, bei welchem Anbieter (Telekom, Vodafone, ...) man dann einen Nutzungsvertrag abschliesst?

    Nicht automatisch.

    Dass ein Anbieter bereit ist andere auf das Netz zu lassen ist natürlich schon mal gut. Aber damit man dann den Tarif eines anderen Wunschanbieters buchen kann ist es notwendig dass dieser Wunschanbieter zunächst mal überhaupt Interesse hat das Netz zu nutzen. Dann müssen sich ausbauender Anbieter und Wunschanbieter über die finanziellen und technischen Konditionen einig werden. Und dann müssen noch die technischen Voraussetzungen geschaffen werden.

    Aktuell gibt es meines Wissens über OXG nur Vodafone. Dass im Laufe der Zeit weitere Anbieter hinzukommen werden ist wahrscheinlich. Aber wann welcher Anbieter über OXG seine Tarife anbieten wird ist Spekulation.

  • Telekom baut nicht mehr auf Vorrat

    • Sowieso
    • 10. August 2024 um 20:40
    Zitat von HubeBube

    Du hast es selbst zitiert

    Der Ausbau ist vorgesehen, d.h. es ist eine Möglichkeit, eine Option, jedoch keinesfalls ein muss. Selbst der Zeitpunkt des Anschlusses ist undefiniert.

    Es ist eine Vorkehrung die beim Ausbau getroffen wurde um das Gebäude anzuschließen. Wann das geschieht ist in der Tat undefiniert. Das hängt ja insbesondere davon ab wann Eigentümer/Bewohner sich dafür entscheiden zu bestellen.

  • Telekom baut nicht mehr auf Vorrat

    • Sowieso
    • 10. August 2024 um 19:47
    Zitat von HubeBube

    Ja, nur ist Homes Passed eben nicht gleich Verfügbarkeit FTTB/FTTH. Homes Passed sagt nur aus, das in dem betreffenden Straßenzug Glasfaser im Boden liegt.

    Verfügbarkeit im Sinne von es ist ein Anschluss bestellbar. Klar, gerade wer den initialen Ausbau verpasst hat muss auch mit etwas Wartezeit rechnen.

    Zitat von HubeBube

    und zumindest FTTB wird erst mit Homes Connected erfasst.

    Warum sollte das so sein?

    Wenn ein Anbieter sagt "Wir haben in der Beispielstrasse Glasfaser ausgebaut und bieten allen Adressen an sich Glasfaser ins Haus legen zu lassen für FTTB" dann wären das "Homes Passed"-Adressen. Wenn ein Anbieter speziell nur FTTB anbietet, gilt das natürlich speziell für FTTB.

    Die "offizielle Statistik" ist ja der Breitbandatlas. Der definiert "Homes Passed" so:

    34. Wie ist „Homes Passed“ definiert?
     Unter „Homes Passed“ fallen Adresspunkte und Endkunden, an deren Grundstücksgrenzen in unmittelbarer Nähe auf derselben Straßenseite ein Leerrohrverband vorhanden ist, der ein für den FTTB/FTTH-Ausbau dieses Grundstücks vorgesehenes Speedpipe-Leerrohr bzw. Glasfaserkabel enthält, oder ein HFC-Netz vorhanden ist, bei dem eine Abzweigung durch das Setzen einer Muffe möglich ist, sodass zu marktüblichen und erschwinglichen Konditionen sowie in angemessen kurzer Zeit die Einrichtung eines Hausanschlusses möglich ist.

  • Telekom baut nicht mehr auf Vorrat

    • Sowieso
    • 10. August 2024 um 18:43
    Zitat von HubeBube

    Es ist hinlänglich bekannt, das Nachanschlüsse Jahre nach der Ersterschließung benötigen, wenn sie denn überhaupt realisiert werden und damit sind Homes Passed eher Lottozahlen als eine betriebswirtschaftliche Grundlage.

    Klar, für Investoren ist eher die TakeUp-Rate "Homes Activated"/"Homes Passed" interessant. "Homes Passed" für sich genommen ist eher von Interesse für die Frage wie weit verbreitet die Verfügbarkeit von FTTB/H ist. Z.B. zum Vergleich verschiedener Städte, Regionen oder Länder. Je nachdem für was man sich interessiert sind unterschiedliche Größen interessant.

  • Telekom baut nicht mehr auf Vorrat

    • Sowieso
    • 10. August 2024 um 18:04
    Zitat von HubeBube

    Wobei diese 30% für die Deutsche Telekom schon sensationell viel sind.

    Ja, deswegen würde ich auch auf die 80% Homes Connected in diesem Einzefall nicht allzuviel geben für eine bundesweite Abschätzung. Da dürfte es je nach Region und Rahmenbedingung eine breite Streuung geben.

    Ich erinnere mich an die TelekomNetz Videos zum Glasfaserausbau auf Frauenchiemsee. Da gab es wohl eine "Homes Activated"-Quote von 100%. Waren aber auch nur um die 130 Haushalte, und das war ein geförderter Ausbau in einem Gebiet mit zuvor wenigen Mbit/s maximal... :)

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