Beiträge von ConiKost

    Die Freude ist groß. Absolut überraschend ist bereits vor zwei Stunden die SMS eingetroffen und dazu die E-Mail, dass man selbst den Anschluss freischalten kann. Und ich bin sehr positiv überrascht, wie gut das geklappt hat.

    Effektiv läuft es so ab, dass man den Freischaltungslink öffnet, die "Glasfaser ID" von der UAE-Dose (Ja, das heißt bei G.fast so!) eingibt und dann innerhalb von 2 Minuten vollautomatisch der Anschluss umgeschaltet wird. Man konnte Live sehen, wie der Sync schlagartig weg war bei VDSL und dann nach 1-2 Minuten auf der UAE-Dose verfügbar war.

    Ich muss wirklich sagen, das ist Top. So würde ich mir das überall wünschen, dass es reibungslos läuft. Was sofort auffällt: G.fast Sync dauert nur ca. 5 Sekunden, während (S)VDSL dagegen gut 2 Minuten brauchte.

    Wie sieht es nun in der Realität aus? Der gebuchte 500/100er Anschluss wird definitiv überprovisioniert, wenn man das mal misst:

    Beim Vigor 166_Gen2 habe ich einfach mal auf gut Glück die Firmware mit dem "neusten" Modemcode genommen, das wäre Version 4.2.6_MDM7 mit Modemcode 129120_05, da es von Draytek für G.fast keine konkrete Empfehlung gibt.

    Sehr erfreulich ist, dass der Vigor "vollsync" schafft, also das eingestellte Profil der Telekom. Es sind sogar noch Puffer nach oben, da die Leitung mehr hergeben würde. Konkret scheint das Profil bei ca. 1.16 Gbit Download und ca. 291 Mbit Upload zu liegen. Da beim Resync genau die selben Werte rauskommen, gehe ich davon aus, dass es ein festgelegtes Profil der Telekom sein muss.

    Und ebenfalls ein Screenshot aus dem Webinterface:

    Heute war der zweite Technikertermin und es wurden alle abschließenden Arbeiten durchgeführt.

    Konkret der G.fast-FTTB-Umsetzer an eine geschlossene Stromdose bzw. Unterverteilung angeschlossen und die Erdung mit dem Hausanschluss hergestellt. Funfact: Bei der Telekom ist es "Best Practice", dass der Schuko Stecker vom G.fast-FTTB-Umsetzer einfach abgeschnitten wird und dann das an die Unterverteilung angeschlossen wird.

    Ebenfalls wurden sämtliche Wohnungen mit einer zweiten Doppelader im bestehenden Kupferkabel im HÜP installiert und mit dem G.fast-FTTB-Umsetzer verbunden. Allerdings nur in Wohnungen, welche aktiv bestellt haben. Das waren konkret 3 Wohnungen.

    Zum Schluss wurde in jeder Wohnung eine Netzwerkdose gesetzt. Was mir bis dato nicht bewusst war, wird die Netzwerkdose immer auf eine zweite Doppelader von der bestehenden TAE-Dose gepackt. Bedeutet technisch, dass effektiv über ein Kabel einmal eine TAE-Dose für (S)VDSL und eine UAE-Dose für G.fast Verfügbar sind. Das ganze hat den Hintergrund, dass so alle bestehenden Anschlüsse über die TAE-Dose laufen und wer dann auf FTTB wechselt, kann direkt sich an die UAE-Dose ranstöpseln.

    Die Telekom wird heute zurückmelden, dass der Hausanschluss fertig gestellt ist. Innerhalb der nächsten Tage soll eine E-Mail bzw. SMS kommen, dass man selbst die Aktivierung vornehmen kann. Es muss kein Teechniker mehr kommen. Die Aktivierung dauert nur wenige Sekunden und dann wird "Live" der Anschluss abgeschaltet und der G.fast-Anschluss aktiviert.

    Der Telekom-Argus hat im Sync ca. 1.2 Gbit Down und 350 Mbit Up geschafft bei der Leitung. Die anderen beiden Wohnung im 3. OG schaffen wegen der längeren Leitung bereits nur noch ca. 780 Mbit Down und 240 Mbit Up laut Argus.

    Bei G.Fast bietet die Telekom den Giga-Tarif nicht an, also ist 500er der Schnellste. Daher die Vermutung, dass 600/300 die neue Obergrenze für G.Fast bei der Telekom sein wird. Das wäre im Download auch kein großer Sprung, da der derzeit schon großzügig auf 560 Mbit/s oder so überprovisioniert ist.

    Der Techniker behauptet, es wäre möglich. Aber ich kann das aktuell nicht bestätigen.

    Andere Frage: werden jetzt alle Wohnungen an G.fast angeschlossen, oder nur Du als derjenige, der das bestellt hat?

    Nur, wer bestellt hat. Der wird dann eben an den G.Fast-Umsetzer angeschlossen. Der Rest bleibt so, wie es jetzt ist und hängt an einem DSLAM irgendwo draußen an der Straße. Wie das jetzt langfristig ist, keine Ahnung.

    G.fast habe ich ja so verstanden, dass das nur funktioniert wenn alle angeschlossen sind, aber dann bräuchten ja auch alle nur wegen Dir neue G.fast Router oder Modems?

    Ne. Das Problem umgeht die Telekom damit, dass bei G.fast der Bereich bis 35 MHz einfach maskiert wird. Dadurch ist garantiert, dass kein Übersprechen zwischen G.fast und (Super) Vectoring passieren kann. Wer also aktuell auf (S)VDSL hängt, bleibt dort. Im Rahmen der Inbetriebname bzw. Technikertermines wird dann der Anschluss entsprechend umgeklemmt.

    Oder stellt sich das Thema bei Euch nicht, weil nur Du auf G.fast kommst. Funktioniert das? Oder ist G.fast mit VDSL kompatibel wenn < 250 MBit/s?

    Mir ist nicht klar, wie das von der Telekom gehandhabt wird. Aber der 250er, 100er und 50er Tarif gibt es auch für Glasfaser. Könnte mir vorstellen, dass jeder, der neu bucht, automatisch G.fast erhält und nur bestehende Anschlüsse nicht migriert werden.

    [EDIT]

    Laut Verfügbarkeit kann man sowohl VDSL (mit weniger Upload) bestellen als auch Glasfaser (mit mehr Upload) in den 250er, 100er und 50er Tarifen, wenn ich die Verfügbarkeit über das Kundencenter für einen neuen Anschluss durchgehe.

    Die meisten werden zufrieden sein.

    Sicher. Aber auf der anderen Sicht hätte die Telekom alles für 0 Euro (!) gemacht, wenn man Glasfaser bis in die Wohnung genommen hätte. Man müsste ja nicht einmal einen Vertrag für Internet bei Telekom abschließen.. Aber im Nachinhein wird es jetzt teuer, wenn man jemals das machen sollte.

    Und ganz ehrlich: Im Treppenhaus sind schon seit Jahren mehrere Kabelkanäle. Dann irgendwas davon erzählen, dass es das Treppenhaus verschandeln würde, genau mein Humor. Das ist eine faule Ausrede.

    Wer einmal sehen möchte, wie ein FTTB-Ausbau aussieht, hier ein paar Bilder vom gestrigen Termin. Der kleine graue Kasten ganz links ist die bestehende Stelle, wo alle Kupfer-Telefonanschlüsse liegen. In der Mitte ist der HÜP (?), wo das Glasfaserkabel von der Straße reinkommt und endet. Und rechts der Schwarze Kasten ist der G.fast FTTB-Umsetzer.


    Hier ist der geöffnet Glasfaser-HÜP. Von da geht genau eine Verbindung direkt zum FTTB-Umsetzer. Normalerweise würde man sonst hier alle Wohnungen direkt mit Glasfaser anschließen. Was mich wundert, dass der Kasten nicht verschlossen wird.


    Und hier ist der geöffnete FTTB-Umsetzer. Es handelt sich um ein Model von Adtran SDX2221-16 für bis zu 16 Anschlüsse, da es hier 12 Parteien im MFH gibt, daher macht das Modell von der Anzahl her auch Sinn. Das SPF+-Modul ist mit 10G angebunden laut Techniker. Rechts daneben sind die einzelnen Doppeladern der Telefonanschlüsse zu sehen, daher maximal 32-Adern auf 4 Anschlüsse aufgeteilt.


    Wie in der Gesamtübersicht zu sehen, sind diese noch nicht angeschlossen. Das wird im Termin nächste Woche passieren. Dann wird der Anschluss Online geschaltet und eine Verlegung des "gelben" Kabels mit Kabelkanälen wird noch passieren.

    Die Telekom hat ebenfalls angekündigt, dass im Falle G.fast eine UAE-Dose hinter der TAE-Dose gesetzt wird. Das wäre so vorgegeben, falls man wieder Rückrüsten wöllte auf einen Analoganschluss.

    Wie vielleicht einige in der Vergangenheit schon bei meinen Posts gelesen haben, wurde bei meinen Eltern der Ort mit Glasfaser durch die Telekom ausgebaut. Nächste Woche ist es endlich soweit und der Anschluss wird freigeschaltet. Leider ist der Mehrheit der Eigentümer zu Verdanken, dass kein Glasfaser bis in die Wohnungen ausgebaut wird, weil man daran kein Interesse hat. Es fallen so tolle Begründungen wie "Glasfaser verschandelt optisch meine Wohnung", "Das Treppenhaus sieht dann wie in IT-Rechenzentrum aus", "Ich habe doch Kabelinternet mit Gigabit" oder "Kostet viel mehr als mein bestehender Internetanschluss".

    Als Konsequenz wird nun Glasfaser bis in den Keller gelegt, von da geht es via bestehende Kupfer-Telefonleitung bis die Wohnung durch einen entsprechenden G.fast-FTTB-Umsetzer.


    Zeitlicher Ablauf:

    Oktober 2022: Information durch die Telekom, dass der Stadtteil mit Glasfaser ausgebaut wird und Bestellungen in Kürze möglich sind.

    November 2022: Bestellung Glasfaser

    Februar 2023: WEG lehnt nach Begehung durch Telekom die Verlegung von Glasfaser im Treppenhaus ab. Telekom bietet als Alternativ nun FTTB (G.fast) statt FTTH an. Es ist die einzige Option, da die Telekom entweder alle Wohnungen anschließt oder keine. Einzelne Ausnahmen über alternative Leitungswege wären nicht zulässig. Das Treppenhaus wäre bei Glasfaser die einzige Option, andere Wege, die Schornsteine sind leider nicht möglich, da aktiv in Nutzung.

    Mai 2023: Der Glasfaseranschluss wird durch die Telekom im Keller gelegt.

    Juli 2023: Es hieß, bis dahin soll der Anschluss fertig werden. Leider hat es sich aufgrund diverser Umstände und Verschulden der Hausverwaltung stark verzögert.

    Februar 2024: Endlich kommt raus, woran es liegt. Die Hausverwaltung hat bis heute keine Strom-Steckdose vorbereitet, welche für den FTTB-Umsetzer notwendig ist.

    April 2024: Vom Elektriker wird im Keller die benötigte Strom-Steckdose gelegt.

    Mai 2024: Die Telekom kündigt an, dass bis Juli 2024 alles erledigt sein soll.

    Juni 2024: Der FTTB-Umsetzer wurde im Keller installiert.

    Ich dachte, das Unterteil des Genexis-ONT wäre der passive Übergabepunkt.

    Das ist nur die Baseplate. Die sagt erstmal nichts aus. Als passiver Übergabepunkt würde sich der F2110/F2115 Deckel aber dann eigenen. Aber bisher hat htp das so nicht gesehen. Daher war das meine Nachfrage.

    Wie ich htp verstanden habe kannst Du den oberen Kasten von Genexis abbauen und direkt im HÜP einstecken!

    Wer sagt was anderes?!

    Warum ist dein HÜP offen? Normalerweise ist da ein Deckel drauf und dann kommt man eben nicht so einfach an den Auslöser ran. Ist htp der Meinung, dass der HÜP der geforderte passive Abschluss sein soll? (Mir gegenüber hat das htp bisher so nicht bestätigt). Auf dem Deckel schreibt sogar htp explizit, dass man da nicht ran gehen soll.

    Hallo ConiKost. Bitte prüf das noch mal. Ich habe dafür andere Anschlüsse ermittelt.

    Wenn du das F2115 Modul auf dem Genexis hast: SC/APC -> LC/APC (5590)

    muß aber sein:

    Wenn du das F2115 Modul auf dem Genexis hast: LC/APC -> LC/APC (5590)

    Bitte Dich um Nachricht. Danke

    Danke. Habe ich verdreht, mein Beitrag ist nun korrigiert. F2110 ist SC, F2115 ist LC.

    Da ein vorgefertigtes Profil keine Werte für den Traffic-Shaper enthält, wäre ein eigens erzeugtes Profil und das Einsetzen korrekter Werte wohl besser. Wobei ich den Anschluss vorher mit potenten Speedtest-Servern messen würde, um zu schauen, welche Datenrate ich tatsächlich zur Verfügung gestellt bekomme und nicht blind die tariflichen Werte eintragen würde.

    Nach als Anmerkung: Wählt man das mitgelieferte htp Profil aus, wird per TR-69 der Rest geholt. Die TR-69 Verbindung ist ohne PPPoE direkt möglich. Dann ist das Ding automatisch konfiguriert. Auch der Traffic Shaper ist dann korrekt konfiguriert. Nur die 5590 hat kein Profil dabei.


    Das richtige Profil ist das ohne NGN im Namen.

    Da ein vorgefertigtes Profil keine Werte für den Traffic-Shaper enthält, wäre ein eigens erzeugtes Profil und das Einsetzen korrekter Werte wohl besser. Wobei ich den Anschluss vorher mit potenten Speedtest-Servern messen würde, um zu schauen, welche Datenrate ich tatsächlich zur Verfügung gestellt bekomme und nicht blind die tariflichen Werte eintragen würde.

    Siehe meine Werte im Screenshot. Habe ich aus den htp TR-69 Daten ermittelt.

    Welche Daten hast Du in die 5590 eingetragen und wo sind sie hergekommen?

    Die üblichen Daten? Benutzername und Passwort hast du im htp Kundencenter. Das VLAN ist 22.

    IPv6 ist DS-Lite. Es sei denn, du hast per Kundencenter Dual Stack aktiviert. Wenn du nicht weißt, was das ist, brauchst du es auch nicht.


    Ich bin mal so nett und hänge Screenshots an.

    Hinweis: Das Profil "HTP" gibt es nicht in der Auslieferung, das ist ein neues Profil, was ich so benannt habe.

    Jetzt habe ich den passenden Deckel von genexis, einen F2115 Aufsatz. Also Glasfaser zwischen dem Aufsatz und der 5590.

    Aber leider habe ich hier im Forum Niemanden gefunden, bei dem htp und 5590 funktionieren. Ferris Bueller und sein "Hexenwerk" haben bei meinem letzten Versuch nicht funktioniert; weil htp die Änderungen, die Ferris vorgeschlagen hatte nicht übernimmt!

    Ferris hat mehrere Nachrichten von mir bekommen, sich aber nie gemeldet.

    Ja wenn es funktioniert sind die Leute weg aus den Foren!

    Aha. Ich bin immer noch hier. Und meine 5590 läuft mit htp und dem F2110 und F2115 einwandfrei.. Mehr Infos wären hilfreich..