Beiträge von hetti72

    Wir haben eine FB-5590 dennoch im Keller angeschlossen, ganz normal über CAT Kabel. Dahinter folgt die Verteilung auf die Etagen im Haus über mehrere AC 1200 von AVM. Der Anschluss ist (soll) ein 1GB (werden).

    Der 1GBit Tarif ist IMHO Geldverschwendung, da die 1GBit nie für die Clients nutzbar sein werden.
    Sehr viel Bandbreite wird mit der eingesetzten Hardware im Wireless Mesh der 1200er Repeater verpuffen. Das mal zu Sinnhaftigkeit des ganzen Konstrukts.

    Das von dir beschriebene Fehlerbild ist sehr diffus und kann wirklich an vielen dingen liegen. Von einer Falsch konfigurierten Fritzbox, über schwaches WLAN Signal zwischen den Repeatern, bis zu Problemen mit dem Anschluss der DG (z.b. IPv6 Probleme) ist da wirklich alles möglich.

    Gibt es denn im Eventlog der Fritzbox irgendwelche Aufälligkeiten, z.b. wiederholende Fehlermeldungen oder ähnliches?

    Ich denke solche Konsolidierungen wird man in den nächsten Jahren häufiger sehen. Wie auch von Teltarif geschrieben betreibt man ein GF Netz mal nicht so nebenbei.

    In meinem regionalen Umfeld gibt es dazu auch einen Fall : https://www.stadtwerke-bad-nauheim.de/stadtwerke/new…netz-73j6aow9e4
    Hier haben die Stadtwerke Bad Nauheim ihr (zugegeben recht kleines Netz) bereits 2024 an die Open German Fiber verkauft. Diese wiederum lässt das Netz von der Yplay Germany betreiben.

    Die Stadtwerke BN hatten bereits 2010 damit begonnen Glasfaser in der Stadt zu verlegen, zu einem Flächendeckenden Netz ist es aber nie gekommen. Es gab nur einzelne Ausbauflecken in Neubaugebieten.

    Hat jemand Kenntnis darüber, ob man Elektronikfirmen beauftragen kann, um den Fehler bei uns zu finden? Wer könnte das können?

    Da dürfte ein lokaler IT Dienstleister wohl die beste Wahl sein. Evtl. gibt es bei dir auch eine Firma die als lokaler Kooperationspartner mit der DG zusammenarbeitet und solche Supportleistungen anbietet

    Ich warne davor, den FTTH-Ausbau über Unternehmen vornehmen zu lassen, die keine Open-Access-Vereinbarung mit MEHREREN Anbietern haben.

    Gut gebrüllt, Löwe.

    Nur um dich komplett zu verstehen: Sollte man den Grundsätzlichen Ausbau eines Unternehmens (das keine Kooperationen mit anderen Providern hat) verhindern oder lediglich selbst dort keinen Anschluss bestellen?

    Ersteres ist fast unmöglich. Eine Stadt oder Kommune kann und darf keinen Infrastrukturanbieter am Ausbau hindern. Es können gewisse Auflagen für den Ausbau gemacht werden (z.b. Einhaltung von vorgegebenen Trassen) aber mehr ist nicht drin.

    Wenn man beim Ausbau durch Anbieter "A" keinen Anschluss bestellt und deshalb dein Haus nicht angeschlossen wird, dann ist das deine Persönliche Entscheidung. Dann muss du halt mit dem zurechtkommen was du hast, z.B. VDSL oder Kabel.
    Du scheinst aber in einem Bereich zu wohnen wo deine vorhandene Internet Versorgung so gut ist, das du eigentlich keinen Bedarf für FTTH hast. Würdest du aber irgendwo wohnen wo es nur DSL16 (evtl. Hybrid) oder einen total überlasteten Kabelanschluss gibt, würdest du anders denken und dir wäre jeder Anbieter recht der FTTH ausbaut.

    Wenn ich draußen auf dem Hof bin, nutze ich 2,4Ghz wegen der höheren Reichweite.

    Das ist eigentlich unnötig. Alle modernen Geräte (Smartphones, etc) Verbinden verbinden sich immer automatisch mit dem stärksten verfügbaren Signal. Sobald 5GHz zu schwach wird sollte das Endgerät automatisch auf 2,4GHz wechseln, dazu braucht es keine getrennten SSID´s.

    Getrennte SSID´s für 2,4 und 5 GHz nur notwendig wenn man "zickige" Geräte hat die man auf ein bestimmtes Frequenzband binden muss.

    Genau, nach einer gewissen Zeit erlischt das LED-Lämpchen auf dem Router für das WLAN, danach ist die SSID nicht mehr zu finden und es kann keine Verbindung mehr hergestellt werden. Habe heute Morgen nochmals ein Reset durchgeführt, kurzzeitig konnte ich mich dann verbinden, bis das Netzwerk wieder futsch war.

    Das sieht entweder nach einem Hardware defekt aus oder dein Provider schaltet dir per Fernkonfiguration das WLAN aus (ich gehe mal davon aus das der Router ein Leihgerät ist).
    Beides lässt sich aber ohne das du dich per LAN Kabel direkt mit dem Router verbindest nicht überprüfen.

    Wie gesagt gehe ich davon aus das der Router ein Leihgerät des Providers ist, da würde ich dort einfach mal anrufen und eine Störung melden.

    Ist das mit dem Verlegen des Glasfaserkabels realistisch (kenne den genauen Weg des Leerrohrs nicht, kann daher nicht beurteilen, wie ausgeprägt manche Knicke sind).

    Prinzipiell schon. Wenn da vorher ein Netzwerkkabel drin lag kann es gar nicht so stark geknickt sein das ein Glasfaserkabel nicht durchgehen würde. Das Problem ist eher welches GF Kabel du einziehen möchtest. Ein vor konfektioniertes Kabel (aka Patchkabel) hat ja auf beiden Seiten schon einen Stecker dran und der verhakt sich dann schonmal ganz gern in den Ecken. Kommt natürlich auch auf den Durchmesser des Leerrohrs an.
    Es gibt aber mittlerweile auch spezielle Kabel bei denen nur die Ferrule angeschweißt ist und man den Stecker nach dem Einziehen aufschieben kann.

    Macht es mit Blick auf die Datenübertragungsrate Sinn, das Eingangssignal aus dem Keller über Glasfaser ins DG zu leiten und von da (über Modem und Router) wieder in den Keller und von dort (über die Switch) weiter in EG und 1. OG)?

    Meinst du das im Bezug auf Signalverluste? Bei den Kabellängen in einem Wohnhaus ist das absolut zu vernachlässigen. Ein Cat7 Kabel macht bis 100 meter (und mehr) ganz locker Gigabit und ein GF Kabel kann noch viel länger sein ohne das es da probleme geben würde.

    Wenn fremde Netze eingekauft/übernommen werden, lässt man die alte Technik laufen (Never change the runnig system)

    Kenne ich anderst herum. Hier in der Region wurde das Netz der Stadtwerke Bad Nauheim durch die Yplay Germany übernommen. Dort wurden alle Anschlüsse von AON auf GPON umgestellt. Das hat ordentlich geholpert, war aber wohl unumgänglich weil die vorhandenen aktiven Komponenten schon über 10 Jahre alt waren. Bei den Kunden waren überwiegend noch uralte Fritzbox5490 im Einsatz, =Odas Netz war quasi komplett "out of support"

    Ich würde weniger mit der Unterschrift zögern wenn ich wüsste dass keine Erdrakete zum Einsatz kommt....

    An deiner Stelle würde ich den Anschluss auf alle Fälle abschließen. Falls sich dann vor dem Ausbau noch Erkenntnisse für dich ergeben die dich zweifeln lassen kannst du immer noch stornieren. Wenn du aber mal zu lange gewartet hast, fährt der Glasfaserzug erstmal an deinem Haus vorbei.

    Da er ja eine Verbindung hat, ist es doch klar, welches Netz dort gebaut wurde.

    Das ist klar, aber dem TO geht es wohl darum zu verstehen warum bei ihm AON anliegt, da die meisten Infos im Internet von GPON sprechen.

    Ich hab mir die Seite von Entega mal angeschaut, da geht man auf das Thema "eigener GF Router" überhaupt nicht ein, es wird immer noch vom Anschluss an den ONT gesprochen.
    In der FAQ wird auf so einiges eingegangen, allerdings nicht auf GPON/AON.

    Was sehr nettes aus der Rubrik "Wir erfinden mal eben eine neue Übertragungstechnik" habe ich auch gefunden:

    Was ist FDSL?

    Produkte auf Glasfasertechnologie für Privatkunden und kleine Unternehmen (SOHO) werden im Hause ENTEGA Plus unter Fiber Digital Subscriber Line (Glasteilnehmeranschluss) angeboten mit Datengeschwindigkeiten von bis zu 50/10 MBit/s (Down/Up) angeboten.

    Ich glaube die ENTEGA ist einer der Anbieter die sowohl AON als auch GPON Netze haben. Die Entega ist wohl als reseller auf Netzen der DG verfügbar, da wird es dann wahrscheinlich GPON sein.

    So wie ich das lese hat die Entega aber wohl auch eigene Netze gebaut und das könnte dann AON sein.

    Welche Netzform bei dir verwendet wird lässt sich in der Regel gut an dem ONT des Providers erkennen, da es dort verschiedene Typen für AON / GPON gibt.

    Zwingend muss sich an das TKG gehalten werden.

    Jetzt wird´s interessant. Nach deiner interpretation könnte man wirklich die Verpflichtung herauslesen, das Leerrohre in einem Neubau für TK Leitungen zu installieren sind.

    Nach meinem dafürhalten beziehen sich die in den Begriffsbestimmungen genannten Leerrohre vielmehr auf Rohre die auf öffentlichem Grund in der Erde verlegt wurden.

    Und mal ganz ernsthaft: Selbst wenn nach TKG Leerrohre in Neubauten installiert werden müssten, wer soll das den kontrollieren?
    Die BNetzA ? :D:D:D

    Und nur so aus Neugier: Bist du zufällig Anwalt?

    Ein Sammel-ONT habe ich bei Recherchen noch nicht gefunden.

    Es gibt den Genexis FiberTwist P2420, der hat 4 LAN Ports. Ich weiß das sich darüber 4 getrennte Anschlüsse realisieren lassen. Mein lokaler ISP hat so ein teil mal in einem ähnlichen Fall eingesetzt.

    Da wir allerdings über GF+/Telekom reden, werden die sowas nicht einsetzen. Die Telekom verbaut ja regulär gar keine ONT´s, den muss der Kunde sich selbst besorgen (z.b. das Glasfasermodem 2).

    HubeBube

    In dem von dir zitierten Absätzen aus dem TKG steht nichts von Leerrohren oder Kabelkanälen. Die Forderung von Leerrohren für TK-Leitungen steht IMHO nur in der DIN18015. Und die ist wie wir mittlerweile wissen kein Gesetz, es muss sich beim Bau keiner zwingend daran halten.

    Laut xrandr liegen im dem Gebäude Cat7 Kabel von den Wohnungen in den Keller, darüber lassen sich Gigabit Anschlüsse realisieren. Dem TKG dürfte somit genüge getan sein.