Beiträge von hetti72

    Ich habe mir nun die Frage gestellt, was sonst getan werden muss, auf dass die Geschwindigkeit auch in deren Höhlen ankommt, so dass keine Unruhe unter dem Volk entsteht.

    Da sich alle Vorposter nur auf die reine Verkabelung gestürzt haben, frage ich mal nach dem WLAN. Wie ist denn aktuell die Versorgung der Zimmer oder Stockwerke mit WLAN gelöst?
    Gibt es da Repeater und wenn ja, wie sind die mit der Fritzbox verbunden?

    Es ist zwar durchaus sinnvoll dieses Homeway Split System zu modernisieren, aber die Kids betreiben ihre Forschungsarbeit ja üblicherweise auf Mobilen Endgeräten und da nutzt die Gigabit Netzwerkdose im Zimmer erstmal nix.

    hat Kunden die das Problem anscheinend ignorieren...

    Ich schätze mal das 99% der Telekom Kunden überhaupt kein Problem haben das sie ignorieren könnten vor allem weil sie keine Ahnung von Peering haben und ihnen damit der sogenannte Peering Skandal ziemlich am Popo vorbeigeht.

    wird Vodafone Deutschland zum Jahresende sämtliches Public Peering einstellen

    Dann hat der ein oder andere Schreiber hier im Forum eine neue Windmühle mit der er sich abmühen kann

    Der meinte das ginge so nicht, weil von der Hausnummer 60 (diese Telefonnummern möchte ich ja mitnehmen) auf 60a gewechselt wird.

    Ich stelle mal eine andere Theorie auf. Evtl. bezieht sich der Mitarbeiter auf mögliche Probleme bei der Portierung der Rufnummern. Wenn ein Provider eine Rufnummer zu sich portieren möchte muss er einen Auftrag beim abgebenden Provider stellen. In diesem Auftrag muss immer alles 100% mit den vorhandenen Anschlussdaten übereinstimmen. Und da sich bei dir ja dann die Hausnummer ändert, ist die Wahrscheinlichkeit gross das es da dann zu Problemen kommt.

    "Glasfaser-DSL": Gericht verbietet Werbung von 1&1

    Nach einer Klage der Verbraucherzentrale muss der Internetanbieter 1&1 die Werbung für seine Glasfaser-Anschlüsse ändern.
    Das Landgericht Koblenz gibt der Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale-Bundesverbands gegen 1&1 wegen Irreführung statt. Der Internetanbieter hat im Verfügbarkeitstest auf seiner Webseite die Verfügbarkeit von Glasfaser positiv dargestellt, selbst wenn tatsächlich nur DSL-Anschlüsse über Kupferleitungen verfügbar waren.

    Das Angebot des Internetanbieters suggerierte, dass bei einem positiven Check-Ergebnis ein vollwertiger Glasfaseranschluss an der Adresse vorhanden sei, so die Verbraucherzentrale. Zugleich werde "der Eindruck erweckt, dass bei den angebotenen Tarifen die Glasfaserkabel direkt bis zum Gebäude oder in die Wohnung reichen würden". "Tatsächlich bezögen sich die Verfügbarkeitsprüfung und das Tarifangebot auf einen 'Vectoring-Anschluss' (FTTC – Fiber to the Curb), bei dem Glasfaserkabel lediglich bis zum Verteilerkasten verlegt sind und der letzte Abschnitt bis ins Gebäude über Kupferkabel erfolgt".

    "Glasfaser-DSL": Gericht verbietet Werbung von 1&1
    Nach einer Klage der Verbraucherzentrale muss der Internetanbieter 1&1 die Werbung für seine Glasfaser-Anschlüsse ändern.
    www.heise.de

    ParanoidX Das Fehlerbild ist leider immer noch sehr diffus. Wie auch andere hier im Thread geschrieben haben sieht das irgendwie nach einem Problem mit der Leitung aus und das kann nur durch einen Techniker von DG geprüft werden.

    Um 100% sicher zu gehen das es kein Problem in deiner Hausverkabelung ist könntest du noch einen Laptop direkt per Netzwerkkabel an den ONT Anschließen (vorher 60 Minuten warten) und von dort die ganzen Tests starten. Wenn das dort dann auch nicht funktioniert kannst du ein Problem in deiner Hausverkabelung ausschließen.

    Dann Störung bei DG melden und auf einem Techniker Einsatz vor Ort bestehen

    Kann keine Webseiten aufrufen, landen im Time Out.

    Heisst das also im klartext das du z.b. http://www.heise.de anpingen kannst aber nicht im Browser aufrufen?

    DNS egal ob dot, normal oder DG DNS

    Was meinst du denn damit? Trägst du andere DNS server ein?
    Wo denn? In der Fritzbox oder in Windows?

    Wenn ich mir deine Screenshots so anschaue sehe ich da kein DNS Problem, aber das haben ja auch andere Forenteilnehmer dir schon gesagt.

    Hast du mal einen anderen Browser versucht, z.b. Microsoft Edge?

    Vor zwei Wochen habe ich beobachtet, wie ein solcher Schacht mit Betonplatten und einer Muffe drin noch gebaut wurde

    Natürlich werden solche Schächte auch noch neu gebaut, das ist immer noch der beste Weg um Abzweigmuffen einfach zugänglich zu machen. Ich bezog mich mit meiner Aussage eher darauf ob die Telekom die vorhandenen Kabelschacht Anlagen auch für den FTTH Ausbau nutzt. Aber wenn da noch was frei ist, werden sie das sehr wahrscheinlich auch tun.

    Was sind eigentlich diese Bodenplatten in Bürgersteigen mit Telekom-Logo drauf?

    Das sind meist AzK (Abzweigkästen) oder Kabelschächte als Bestandteile vorhandener Leerrohr Anlagen aus früheren Zeiten.
    Vor allem in Städten hat damals noch die Bundepost sehr aufwändige Leerrohrsysteme gebaut. Dort wurden dann die Kupferkabel eingezogen (CuDa und Coax). In jedem dieser Schächte liegen in der Regel eine oder mehrere Kabelmuffen.

    Ob diese heute auch noch im Rahmen des FTTH Ausbaus genutzt werden ist mir nicht bekannt (ich bin schon ne weile aus dem Business raus)

    Anstatt in Netzverteilern optisch zu splitten, lieber "herkömmlich" bis zur Vermittlungsstelle führen und damit für PtP vorbereitet sein.

    Ok, dann hab ich das wirklich falsch verstanden. Aber ich finds immer noch verwunderlich das Leute glauben das es bei FTTH wieder zurück zu PtP / AON gehen könnte. PON is the way

    Die Telekom hat sehr viele günstig gelegene Gebäude, und was mit Kupfer funktionierte solle auch mit Glas kein Problem sein.

    Die Kupferleitungen sind auf dem Land teilweise sehr lang, bis zu 7km. Ich denke mal das wäre durchaus ein Kostenfaktor wenn ich neue Kabel über mehrere Kilometer einziehen muss. Und die Kabel müssen dann auch mal gespleißt werden, es ist auch ein deutlicher Unterschied ob ich 24 Fasern spleißen muss oder 768.

    Gerade im Falle der Telekom ist das ein Witz mit ihren großen Vermittlungsstellen und Netzverteilern. Wenn man so eine mal besucht hat, dann kann man auch schön sehen wie viel ehemaliges Kupferareal dort leersteht.

    Was genau soll die Telekom denn deiner Meinung nach mit ihren über 7000 VSt´n machen? Hast du mal drüber nachgedacht wie viel Aufwand es ist so eine komplette VSt mit aller noch benötigten Technik umzuziehen?

    Ganz klar gibt es da viel Leerstand, aber Wirtschaftlich gesehen wäre es aktuell totaler Wahnsinn da eine Konsolidierung anzustreben. Wenn irgendwann mal das Kupfernetz komplett (wirklich komplett, bis auf die letzte CuDA) abgeschaltet ist, wird man über sowas nachdenken. Aber aktuell wäre der Aufwand viel zu hoch

    Fuer die Telekom mit ihren existierenden Vermittlungsstellen fuer Kupfer und analoge Waehltechnik sollte der Platz da sein, andere ISP ohne existierende grosszuegige Vermittlungsstellen haben da groessere Probleme.

    Bei der Telekom zählt seit vielen Jahren nur so Effizient und Kostensparend zu bauen wie irgend möglich und ein reines PtP Netz wäre nunmal beides nicht.
    Ausserdem muss man bedenken das in Ländlichen Gebieten die Vermittlungsstellen viele Kilometer auseinander sind. Das würde die Kosten nochmal vervielfachen.

    m707

    Vielen Dank für die ausführlichen Tests. Da du ja selbst mit einem Notebook direkt am ONT nur 50Mbit im Downstream erreichst muss man hier doch sehr wahrscheinlich von einem Problem mit dem Anschluss bzw. mit der Leitung ausgehen das nur von der DG behoben werden kann.

    Dein Freund muss also bei der DG eine Störung eröffnen und dann vor allem Hartnäckig bleiben. Da der Anschluss ja praktisch nicht nutzbar ist, sollte in diesem Fall ein Schadensersatzanspruch nach TKG möglich sein. Dazu gibt es hier im Forum viele Tipps.

    Ich kenne diese Geräte nicht. Mein Freund hatte die beschafft. Von der FB im Keller liegt in jede Etage ein Ethernet Kabel. ich habe dann in den Etagen die Dinger in die Steckdose gesteckt und mit deren Ethernet Anschluss mit dem in den Etagen liegenden verbunden

    Aah, Kontext :) Und ich glaube ich kann jetzt auch die Netzwerk Probleme erklären.

    Ich vermute das die Repeater aktuell alle Wireless mit der Fritzbox verbunden sind. In diesem Modus ist die LAN Buchse am Repeater zum Anschluss eines Endgerätes per LAN Kabel gedacht. Durch die aktuelle Installation wird dieses Signal wieder zurück an die Fritzbox geleitet, das ist ein klassischer Network-Loop und bringt jedes Netzwerk aus dem tritt.
    Das Netzwerk sollte sich IMHO schon stabilisieren wenn dein Kumpel einfach mal die Netzwerkkabel von den Repeatern abzieht.

    IMHO muss man jeden Repeater manuell auf die Anbindung per Netzwerkkabel umstellen, ich glaube in der UI heisst das "LAN-Brücke". Erst dann wird sich der Repeater über das Ethernet Kabel mit der Fritzbox verbinden.

    Wenn die AVM Repeater per Ethernet Kabel mit der Fritzbox verbunden sind, sieht das mit der Stabiliät und der Bandbreite schon anders aus. Dadurch liegt an jedem Repeater die volle Bandbreite die von der Fritzbox kommt an und die Nachteile die man durch Wireless Mesh hat gibt es nicht.