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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von belegdol

  • Vielleicht kommen die Bagger doch wieder

    • belegdol
    • 1. März 2024 um 18:14
    Zitat von HubeBube

    Die Netzebene 4 (NE 4) wurde unter dem ehemaligen Postminister Schwarz-Schilling eingeführt. Die Idee war eine gute: es sollte die Monopolisierung der Netze bis in der Immobilie selbst für das Koaxkabel verhindern. Als NE 4 Betreiber konnte auch der kleine Radio- und Fernsehbetrieb vor Ort die Koaxkabel verbauen und mit der Bundespost/Telekom Dienste (= Kabelfernsehen) verrechnen. So weit so gut.

    Spätestens mit der Rückkanalfähigkeit war der Meisterbetrieb jedoch überfordert, abgesehen von mir bekannten Betrugsfällen (viele Wohnungen betrieben und abgerechnet, jedoch nur wenige dem Contentanbieter [damals Unitymedia] gemeldet). Durch die zunehmende Internetnutzung über Koaxkabel wurde die Netzebene 4 faktisch von den wenigen großen Kabelnetzbetreibern übernommen.

    Dies nur ein kurze Einlassung über die Historie der NE 4.

    Das mag sein. Mit wegfall von Nebenkostenprivileg muss man diesen Meisterbetrieben (Grüße an Medicom Dreieich) ein Durchleitungsgebühr für einige Dutzend Meter Kabel kaufen. Bei Vodafone ist TV Connect mindestens nur dann fällig, wenn man Fernsehpaket bucht.

  • Vielleicht kommen die Bagger doch wieder

    • belegdol
    • 1. März 2024 um 15:17
    Zitat von HubeBube

    Ja, das Thema kenne ich gut. Grundsätzlich hat sich da ja etwas durch die letzte TKG Novelle geändert: Ein Eigentümer kann den Anschluss der Immobilie und Wohnung verlangen, eine Ablehnung durch die Miteigentümer ist nicht statthaft.

    Wie immer ist es förderlich, den kooperativen Weg zu bestreiten und die Miteigentümer ins Boot zu nehmen. Im Rhein-Main Gebiet baut z.B. die Telekom auch den In-House Bereich auf eigene Kosten mit Glasfaser in MFH aus. Eine konfrontative Möglichkeit gibt es auch, dies bedeutet jedoch die Kostenübernahme des In-House Ausbaus durch den Eigentümer, der die Faser haben möchte.

    Leider muss man viele Verwalter erst proaktiv kontaktieren, von selbst kommen die nicht darauf. Förderlich ist es auch sich als "Glasfaserbeauftragter der Miteigentümergemeinschaft" anzubieten, das klappt dann so gut wie immer.

    Allerdings gilt obiges nur für Eigentümer, Mieter haben aktuell immer noch das Nachsehen. Ich hoffe auf eine weitere Novellierung, die auch Mietern die Möglichkeit zum Glasfaseranschluss eröffnet.

    Ein weiteres Hemmnis sind die, meiner Meinung nach, überzogenen Brandschutzvorschriften für die Verlegung von Glasfaserkabel im Treppenhaus (= Fluchtweg), wenn keine andere Verlegemöglichkeit vorhanden ist. Hier muss eine Einsicht stattfinden, das ein dünnes, nicht stromführendes und unbrennbares Kabel anders zu beurteilen ist, als ein 25 mm dickes 380V Stromabel. Aktuell werden Glasfaserkabel explizit als Stromkabel betrachtet.

    Beispiel aus MFH wo mein Schwiegervater wohnt: um den Treppenhaus nicht zu verschänden kam eine Idee das Glasfaser durch Aufzugschacht zu verlegen. Das ging nicht aus angeblichen Zuständigkeitsgründen. Am Ende haben sich die Eigentümer gegen Ausbau entschieden.

  • Vielleicht kommen die Bagger doch wieder

    • belegdol
    • 1. März 2024 um 15:14
    Zitat von HubeBube

    Das schöne am Wegfall des Nebenkostenprivileges ist, dass der Mieter nicht unendlich lange den schon längst abbezahlten NE 4 Ausbau umgelegt bekommt. Dieser wird nämlich beim Bau, so wie die Telefon CuDA, mitverlegt. Deutsche Wohnen und alle anderen großen Immobiliengesellschaften haben jahrelang nichts in die TK Infrastruktur investiert und durch die TKG Novelle wurde "Modernisierungsdruck" aufgebaut.

    Das stimmt leider nur dann, wenn es kein separates NE4 Anbieter gibt:

    TV-Kabel-Zwangsgebühr: Das müssen Verbraucher zahlen
    teltarif.de hat aufgedeckt, dass aufgrund der Struktur der TV-Kabelnetze für viele Bewohner auch nach Juli eine TV-Zwangsgebühr droht. Wir fassen zusammen,…
    www.teltarif.de
  • Fritzbox 5530 Anschlüsse

    • belegdol
    • 25. Februar 2024 um 23:03

    DSL Fritzbox (7530) habe ich schon inklusive im Vertrag. 5530 war eine eventuelle Option das ganze zu vereinfachen. 3 Anschlüsse würden aber bedeuten, dass alles vom Anfang an belegt ist und keine Reserve vorliegt. Im 7530 eigentlich auch, da eine Buchse für ONT verloren geht, es muss aber kein Euro extra bezahlt werden.

    Ich warte dann wohl ab bis Produkte anderen Hersteller auf Markt kommen. Die lokale Vorliebe für die AVM Produkte habe ich sowieso nie wirklich verstanden 🤷

  • Fritzbox 5530 Anschlüsse

    • belegdol
    • 25. Februar 2024 um 20:22

    Mit Zusatzverkauf meinte ich die Lenkung Richtung 5590. Ich finde es irgendwie traurig wegen einer bzw. zwei LAN Anschlüssen zu top Produkt greifen zu müssen. 7530 und 7590 haben beide vier Anschlüsse, gehen tut es also. Ich werde dann wohl doch bei dem 7530 vom Provider bleiben müssen, solche Produktpolitik kann ich mit meinem eigenen Geld nicht unterstützen.

  • Fritzbox 5530 Anschlüsse

    • belegdol
    • 25. Februar 2024 um 19:48

    Ich habe mir die Spezifikation von Fritzbox 5530 angeschaut. Nur drei lan Anschlüsse sind ein schlechter Witz.... Da will man ein Gerät anstatt zwei Betreiben, muss sich aber fast direkt ein Switch holen. Oder 100+ Euro mehr für 5590 ausgeben. Da hat mein uraltes Netgear R6300 vier bzw. fünf Anschlüsse, noch ältere Linksys WRT54GL ebenso wenn meine Erinnerung noch stimmt. Steckt hier mehr als ein billiges Versuch Zusatzverkauf zu machen dahinter?

  • FRITZ!Box von einem Kleinkind schützen

    • belegdol
    • 25. Februar 2024 um 14:50

    Schrank alleine ist zu niedrig, ich versuche was drunterzulegen. Und Erziehung erfolgt parallel :thumbup:

  • FRITZ!Box von einem Kleinkind schützen

    • belegdol
    • 25. Februar 2024 um 13:00

    Hallo zusammen,

    ich habe folgendes Problem: meine kleine (bisschen über 1 Jahr alt) Tochter findet unsere neue Fritzbox sehr interessant ^^. Es wird daran gezogen, Knöpfe werden gedrückt, usw. Momentan ist die Box noch nicht im Einsatz, hoffentlich ändert sich es aber bald. Hat jemand Ideen, wie ich die Box von dem Kind schützen kann? Momentan steht die auf dem Fernsehbank, da in der Bank ONT versteckt ist. Ich konnte die Box auch in den Schrank verstecken, das tut aber dem WLAN nicht gut.

    Komischerweise ist die am Boden stehende Vodafone Station, die momentan aktiv ist, deutlich uninteressanter. Vielleicht auch, weil die Knöpfe sich nicht so einfach drücken lassen, da man dafür die Station mit zweiter Hand halten müsste.

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • belegdol
    • 22. Februar 2024 um 16:43

    Das bestreitet auch niemand. Sind die Ersparnisse aber bereits groß genug, um die Emissionen durch Tiefbau auszugleichen? So ähnlich wie mit einem alten Kühlschrank, Austausch aufgrund des Energieverbrauchs lohnt sich nur, wenn das neue Gerät genug effizienter ist.

    Sobald die Leitung so oder so weg muss, soll bitte Glasfaser rein, kein frisches Kupfer.

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • belegdol
    • 22. Februar 2024 um 15:41

    Naja, am ende wird es so wie mit den AKWs: aus ideologischen Gründen gerne abschalten, dass aber ein sinnvolles Ersatz fehlt, ignorieren wir fröhlich.

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • belegdol
    • 22. Februar 2024 um 15:32

    Was stören einem diese Kupfernetze? Ist es etwa so mit Abwrackprämie: verschrotte dein fast neues Auto und kauf ein Elektrofahrzeug weil der im Betrieb grüner ist? Bzw. wäre gewesen, wenn man nicht halbe Strom aus Kohle erzeugt hätte? Und die Emissionen, die bei der Herstellung entstehen, ignorieren wir einfach?

    Glasfaser ist besser, keine Frage. Aber dann werden die Provider ihre Kupfernetze dadurch irgendwann sowieso ersetzen. Die wollen alle ihre Kunden behalten.

  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • belegdol
    • 20. Februar 2024 um 20:24
    Zitat von e16

    Gewagter Vergleich.

    Da der Ausbau i.r.R. für die Nutzer kostenneutral erfolgt (jetzt bitte keine 5€ p.M. Diskussion), ist es eher so, dass den 15-20% Glasfasernachfragern bei Nichtausbau die unbestrittene Zukunftstechnologie verwehrt wird. Das hat nix mit Hobby zu tun!

    OK, dann machen wir VW und Tesla ;)

    Kostenneutral ist es nur was die monatliche Rechnung angeht oder wenn einem ein Router im Keller reicht und bereits eine passende Steckdose im Keller vorliegt. Sonst muss man zumindest Zeit und Eigenleistung investieren. In Mehrfamilienhäuser wird Innenausbau auch nicht umsonst gemacht so weit ich weiß.

    Dazu kommt die mangelhafte Professionalität vielen Anbietern was im Endeffekt eine Menge Zeit kostet.

    Lange Rede kurzer Sinn kann ich total nachvollziehen wenn jemand, der mit aktuellen Stand zufrieden ist, keine Lust auf den Theater hat.

  • Vorvertrag mit Deutsche Giganetz 1. Teil

    • belegdol
    • 20. Februar 2024 um 15:23

    Ob zwei, drei oder fünf Jahre, soll es klar in den AGBs stehen. Für mich wären zwei bis drei in Ordnung. In der ursprünglichen Version waren es 24 Monate, jetzt steht nichts mehr drin dazu.

  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • belegdol
    • 20. Februar 2024 um 14:03
    Zitat von Sowieso

    Wobei Gebiete in denen man nur ADSL bekommt in Deutschland mittlerweile recht selten sind. Das betrifft weniger als 5% der Haushalte, und diese sind zum großen Teil eher ländlich und relativ teuer auszubauen. Das ist ja der Grund warum sie noch "übrig" geblieben sind. Da wird auch viel ausgebaut, aber dann eben meist gefördert.

    Die große Masse des Ausbaus ist eigenwirtschaftlich und muss notgedrungen Gebiete ins Visier nehmen in denen es schon zumindest FTTC oder auch TV-Kabel gibt.

    Aber dann soll sich keine beschweren, wenn den Kunden es egal ist. Wenn ich bereits ein VW habe brauche ich ein Audi weniger als jemand, der nur zu Fuß unterwegs ist. Es ist nicht die Aufgabe der Anwohner den wenigen Power Usern ihre Hobby zu bezahlen.

    Als es bei uns losging, war ich vom Thema begeistert. Jetzt nervt es nur und ich würde am liebsten kündigen, da ich seit mehr als 2 Jahre im Vorvertrag stecke und niemand kann etwas belastbares sagen. Ich habe aber gerade genug andere Baustellen um noch mit DGN zu streiten.

  • Vorvertrag mit Deutsche Giganetz 1. Teil

    • belegdol
    • 20. Februar 2024 um 13:26
    Zitat von frank_m

    Ja, der feuchte Traum der Verbraucherzentralen. Möglicherweise haben sie da sogar recht, aber gerichtlich feststellen lassen hat das bislang niemand. Die meisten Provider schicken die eigentliche Auftragsbestätigung auch erst kurz vorm Schalt-Termin, und erst mit dem Schalt-Termin beginnen die 24 Monate.

    Es ist die einzig gangbare Strategie, wenn du in den nächsten 10 - 15 das Internet ununterbrochen nutzen willst.

    Feuchte Traum der Glasfaserbauer wäre dann Kunden 5 Jahre lang am Vorvertrag zu halten ohne jegliche Kündigungsmöglichkeit? Oder am besten soll der Kunde noch Bereitstellungsentgelt zahlen?

  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • belegdol
    • 20. Februar 2024 um 13:23

    Ist das nicht ein Problem, der vom Markt gelöst wird? Wenn aufgrund nutzbaren alternativen keine Interesse besteht, soll der Glasfaser Zug zurecht dort fahren, wo man nur ADSL kriegt. In solchen Gebieten sind Aufnahmequoten ziemlich sicher kein Problem.

  • Glasfaser wird am Haus verlegt, nur wir dürfen nicht angeschlossen werden

    • belegdol
    • 15. Februar 2024 um 16:02

    "Als angeschlossen gelten" obwohl er nicht angeschlossen werden darf - also so was kann nur in Köpfen von Beamten existieren... Es gibt eine Glasfaserleitung in der Straße vor dem Haus und jemand, der ein Anschluss gerne hätte, darf aber nicht angeschlossen werden. Geht es noch dummer? Da kann man echt nichts mehr dazu sagen. Soll Sven seine existierende Leitung zerstören sodass sein Haus als weiße Fleck gilt?

  • Golem hat mal nachgemessen

    • belegdol
    • 14. Februar 2024 um 22:51

    Das Video und der Artikel kommen von den selben Autor:)

  • Golem hat mal nachgemessen

    • belegdol
    • 14. Februar 2024 um 19:12
    Zitat von DLMttH

    Das dürfte ein seltenes Beispiel sein.

    Darüber hinaus zahlst du recht viel für den Internettarif und hast nur sechs Monate Anfangsrabatt. So manch anderer Provider hat ein volles rabattiertes Jahr und 600 Mbit/s für 70€ mtl. sind auch nicht gerade günstig.

    Da hätte ich die 7530 lieber günstig gebraucht geschossen, wenn ich die Wahl hätte.

    Ich habe noch das alte Tarif: 29,90 für 12 Monate, danach 44,90 für 300 Down/150 Up. Geht noch. Bei Vodafone zahlen wir momentan 39,90 für 250 Down/25 Up.

  • Golem hat mal nachgemessen

    • belegdol
    • 14. Februar 2024 um 18:57

    Kriegt man nicht sowieso vom Provider ein Router umsonst? In meiner Deutsche GigaNetz Tarif ist 7530 ohne ax ohne Aufpreis dabei.

    Für Kabelrouter zahlen wir zurzeit auch nichts da unsere Tarif ihre Wurzeln noch in Unitymedia Zeiten hat.

    Ist das eine Ausnahme? Kostenfreie Router von Provider müsste schon extrem schlecht sein um aufwärts von 100 Euro in die Hand zu nehmen...

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