Man muss sich nicht wundern, dass das Ausbau so schleppend vorangeht. Überall diese Einzelfallgerechtigkeit und Bedenken für Fälle, die mit 0,000001% Wahrscheinlichkeit auftreten. So bisschen wie mit der Bahn: während die Schweizer zwei bzw. drei Tunnels durch die Alpen gebohrt haben, ist die Strecke in Deutschland Jahre im Verzug.
Fakt ist, dass Cat.7 gewisse Vorteile Bietet: ist robust, kann von einem Laien feldkonfektioniert sein und bietet mehr Kapazität, als es in kommenden Dekaden benötigt wird. Und nicht überall lassen sich Leerrohren verlegen - es gibt nämlich auch eine DIN Norme für eine maximale Schlitztiefe. Wenn die Wände zu dünn sind, kann man nicht eine 20 mm Leerrohr Unterputz verlegen, außer man möchte das ganze Haus neu bauen. Und wenn ordentliche Cat Verkabelung vorliegt, auf Glasfaser bis in die Wohnung um jeden Preis zu bestehen finde ich zumindest fragwürdig. Da muss man sich nicht wundern, wenn alle diese Glasfaser-Bumsbuden irgendwann aufgrund zu geringeren Uptake reihenweise Pleite gehen. Mir werden die zumindest nicht Leid tun. Geschichte aus dem MFH meines Schwiegervaters habe ich bereits hier im Forum beschrieben.