Beiträge von Leseratte10

    frank_m: Ja, das Endgerät kann eine RS rausschicken, aber anscheinend tut es das nicht. Und dass Smartphones im Tiefschlaf manchmal Multicasts verschlucken ist nichts neues, siehe hier (gleiches Problem mit einem Xiaomi-Endgerät) und hier (Probleme mit Multicast auf mobilen Geräten mit Energiesparmodus generell) und hier (explizit in Situationen mit recht kurzen RA-Timern unter Android).

    Ja, vermutlich ist die Ursache der Energiesparmodus im Handy, wenn es mit eingeschaltetem Bildschirm keine Probleme gibt. Am Handy kann ich aber nix verändern um das zu lösen, und an anderen Internetanschlüssen hatte ich noch nie Probleme mit diesem Handy, nur an meinem DG-Anschluss.

    Allerdings wird in der Regel "received Valid Lifetime" (3600 bzw. Restlaufzeit der WAN-seitigen DHCPv6-Lease, diese ist i.d.R. per DHCPv6 Renew nie kleiner als 1800s) greater than "RemainingLifetime" sein. Also wird im Normalfall die "valid lifetime of the
    corresponding address" aus dem RA (advertised Valid Lifetime = 3600 bzw. Restlaufzeit der WAN-seitigen DHCPv6-Lease) übernommen.

    Ja, natürlich wird diese Restlaufzeit aus dem WAN-Lease übernommen, aber meiner Meinung nach ist das immer noch zu kurz. Im schlimmsten Fall hat das Smartphone gerade noch ein RA mit 1801 Sekunden mitbekommen bevor der Lease verlängert wurde, dann schickt die Fritzbox alle ~10 Minuten oder so ein RA raus, d.h. es wird schon kritisch wenn 2-3 hintereinander "verschluckt" werden.

    Was ja dann auch beweist, dass die RAs an sich nicht das Problem sind.

    Das kommt drauf an wie man "Problem" definiert :) - die RAs an sich mögen vielleicht Standardkonform sein und ja, vermutlich ist das Handy bzw. dessen Firmware blöd implementiert - aber die RAs werden vermutlich die einzige Stelle sein, an welcher ich schrauben kann um das Problem zu verhindern.

    Entscheidend ist, dass die Refresh-Mechanismen hinreichend oft funktionieren. Das tun sie aber, weil die Refresh-Raten mit den absoluten Leasedauer-Werten bzw. VL/PL-Werten skalieren

    Genau das ist aber ja die Frage - ist es hinreichend oft? Die Fritzbox sendet nur alle 10 Minuten ein RA, wie in den oben geposteten Links erkennbar verschlucken Android-Geräte im Standby gerne mal RAs (ob standardkonform oder nicht), und damit gibt es dann Probleme.

    Den von dir genannten Test habe ich auch schon durchgeführt, nur mit einem Linux-Gerät und mit "ip -6 a". Da sehe ich genau diese ablaufende Zeit die immer von 3600 runterzählt und genau die Werte hat, die auch mit radvdump oder in Wireshark sichtbar sind. Der Desktop-PC hat aber halt auch keinen Energiesparmodus, der mal eben Pakete verwirft ...

    Wie andere ISPs es machen, gute Frage. Habe gerade keinen Zugriff auf Anschlüsse mit Fritzbox und anderem ISP, aber ich habe mal die Google-Bildersuche bemüht und nach Screenshots der Fritzbox-Oberfläche gesucht. Die paar wenigen Screenshots die ich mit Google gefunden habe, haben alle deutlich längere Zeiten (24h/4h bei Netcologne, mindestens 22h/9h bei O2, Telekom auch mindestens 4h ...), und die ändern auch ab und zu mal das IPv6-Präfix. Nur bei der DG findet man so kurze Werte von 0.5h.

    Und was Satz 1 angeht - die DG-Leasetime läuft von 3600 Sekunden runter bis auf 1800 und wird dann verlängert und springt wieder auf 3600. D.h. ja, vermutlich würde das Smartphone die Zeit wieder auf 3600 (bzw. den empfangenen Wert zwischen 1800 und 3600) setzen, wenn ein neues RA empfangen wird, während der Wert auf dem Smartphone schon unterhalb von 1800 liegt. Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Internetverbindung überhaupt (meistens) funktioniert und es nur zu diesen Aussetzern kommt.

    Das Problem ist dann vermutlich, wenn die Zeit auf 1800 (30 Minuten) runter läuft, die Fritzbox eh schon nur recht selten die RAs verschickt (teilweise alle 10 Minuten oder so?) und dann durch die ganzen WLAN-Energiesparmechanismen in modernen Handys die nächsten zwei RAs verschluckt werden / nicht empfangen werden / sonstwas. Anscheinend verschlucken Smartphones gerne mal eingehenden Multicast, wenn sie sich im Tiefschlaf befinden. Und wenn die Verbindung dann einmal "weg" ist wird sie auch nicht mit Empfang des nächsten RA wiederhergestellt, sondern erst wenn das Handy wieder eingeschaltet wird und *dann* das nächste RA ankommt (oder ich halt genervt die WLAN-Verbindung trenne und neu aufbaue).

    Habe ich das Handy dauerhaft am Strom angeschlossen und den Bildschirm eingeschaltet, taucht das Problem auch nicht auf. Das macht leider auch das Debugging und die Fehlersuche verdammt schwierig, wenn sich das Problem bei angeschlossenem Kabel (für ADB) nicht reproduzieren lässt.

    Ich versuche mal zum Testen Zugriff zu bekommen auf ein Netzwerk wo ich die RA-Timer komplett selbst einstellen kann (Opnsense oder so) und stelle sie dann explizit mal an einem nicht-DG-Anschluss auf 1800/3600 und schaue mal ob ich das Problem damit reproduziert bekomme ...

    Seit Monaten kämpfe ich mit Verbindungsproblemen auf meinem Xiaomi Redmi 14 - spontan in ca. ~30% der Fälle ist, wenn ich das Smartphone entsperre, ein schönes Ausrufezeichen im WLAN-Symbol zu sehen und die WLAN-Verbindung funktioniert erst wieder, wenn ich das Handy neu verbinde.

    Ich habe alles mögliche ausprobiert und/oder im Verdacht gehabt - Handy zurückgesetzt, sämtliche Einstellungen der WLAN-APs hin- und her-verstellt, sämtliche Einstellungen im Handy hin- und her-verstellt, und so weiter.

    Mittlerweile habe ich den Verdacht, dass es an der Konfiguration der DG liegt.

    Die DG verhält sich ja, was IPv6 angeht schon immer etwas komisch (z. B. dass in den ersten ~10 Minuten nach Herstellen der Internetverbindung kein IPv6-Traffic funktioniert) und ich vermute dass die IPv6-Konfiguration der DG auch meine Probleme erklärt. Schalte ich testweise IPv6 in meinem Netzwerk komplett ab und verwende nur noch IPv4 durch das CGNAT, habe ich diese Verbindungsprobleme mit dem Smartphone nicht mehr.

    Ich habe mir in der Einstellungs-Datei der Fritzbox die Einstellungen zu den IPv6-Router-Advertisements angeschaut und dann mit denen verglichen, die ein "radvdump" anzeigt (also die Werte, die die Fritzbox tatsächlich ins Netzwerk schickt).

    Dabei ist es so, dass alle Einstellungen zur AdvValidLifetime o.ä. die man in der Konfig vornehmen kann (im Abschnitt "radv"), sich ausschließlich auf die ULA beziehen. Die Einstellungen zur Lebenszeit der öffentlichen IPv6-Adressen und Präfixe werden dabei vom ISP übernommen. D.h. die Gültigkeitsdauer, die in der Fritzbox unter "Internet, IPv6" zu sehen ist, entspricht auch der, die die Fritzbox dann in den RAs für das entsprechende Präfix an die Endgeräte kommuniziert.

    Klingt ja erstmal sinnvoll, und mit den meisten Geräten scheint das auch zu funktionieren.

    Problem ist dann nur RFC4862 Abschnitt 5.5.3e, welches beschreibt, wie genau ein Endgerät diese RAs zu verarbeiten hat. Dort steht nämlich drin: "If RemainingLifetime is less than or equal to 2 hours, ignore the Prefix Information option with regards to the valid lifetime, ...".

    Das bedeutet, der DHCP6-Server der DG nutzt merkwürdig kurze Lease-Zeiten sowohl für die WAN-IPv6 als auch für das Präfix, die Fritzbox übernimmt diese Lease-Zeiten dann für das Router Advertisement, und die (meiner Meinung nach standardkonformen) Endgeräte verwerfen diese dann, weil die verbleibende Laufzeit zu kurz ist; und verlieren dementsprechend dann irgendwann ihre IPv6-Verbindung. Dann ist die Verbindung irgendwann "weg", und mit Empfang der nächsten RA irgendwann später wird sie dann wiederhergestellt.

    Hat mit einem ähnlichen Problem schonmal jemand Erfahrungen gesammelt? Interpretiere ich diesen Abschnitt aus dem RFC korrekt und das könnte tatsächlich der Grund für die Probleme mit IPv6 in meinem Setup sein? Hat zufällig noch jemand ein Redmi Note 14 an einem DG-Anschluss in Betrieb?

    Und ist das wirklich Standardkonform was die DG da tut? Die verbleibende Zeit tickt dann herunter bis auf 1800, dann fragt die Fritzbox das Präfix erneut an, die Zeit verlängert sich auf 3600 Sekunden (1 Stunde) und die Fritzbox schickt ein neues RA mit Laufzeit von 3600 Sekunden ins Netzwerk und das Spiel geht von vorne los.

    Wenn ich die RFCs richtig lese dann sind eher so 7 Tage (Preferred Lifetime) bzw. 30 Tage (Valid Lifetime) empfohlen (RFC4861). In RFC8978 gibt es die Angabe, dass man unter bestimmten Umständen das auf bis zu 5400 Sekunden reduzieren kann, dass es dabei aber zu Problemen bei mobilen Geräten mit Batteriesparmodi kommen kann.

    Die DG unterschreitet mit ihren 1800 Sekunden diese Mindest-Untergrenze nochmal deutlich, und ich vermute dass das dann diese Probleme verursacht.

    Gibt es technische Gründe für diesen Quatsch? Ich habe noch nie erlebt, dass sich mein IPv6-Präfix ändert, wenn nicht die Fritzbox eine neue Verbindung aufbaut.

    Und gibt es irgendeine Möglichkeit für mich, falls das tatsächlich die Ursache meiner Verbindungsprobleme sein sollte, das abzuschaffen? Die DG wird wohl kaum für mich mal eben eine längere Leasetime in ihren DHCP6-Servern einstellen; und in den Fritzbox-Einstellungen habe ich nichts gefunden, wie man diese Laufzeit überschreiben kann, weder in der Weboberfläche noch direkt in der Konfigdatei.

    Unter /home/produkte/tarife steht bei mir aktuell:

    DG classic 400 49.99€
    Komfortanschluss 0.00 €
    AVM FRITZ!Box 5.00 €
    Downgrademöglichkeit 0.00 €

    Aktuelle monatliche Kosten 54.99 €

    Und unten dann Hardware -> Mein aktueller Router -> AVM FRITZ!Box und wenn ich das anklicke sehe ich Seriennummer und MAC von der gemieteten Fritzbox.

    Der API-Link antwortet nur mit:

    Code
    {"detail":"Must provide a valid token","code":"no_token"}

    Aber ich habe trotzdem unter "Mein Auftragsstatus" die Option "Anschluss aktivieren" zum Anschluss einer 5530 oder 5590.

    Und wann / wie genau passiert dann diese Umstellung? Wenn ich den Aktivierungscode anfordere?

    Im Kundenportal unter "Mein Auftragsstatus" habe ich die Option "Anschluss aktivieren". Wenn ich da drauf komme komme ich auf eine Seite mit sieben Schritten, mit Schritt 1 "Fritzbox 5530 oder 5590 anschließen".

    Ist das nicht der Prozess den ich für den Wechsel durchlaufen muss? Ich hätte jetzt gedacht wenn ich diesen Prozess mit einem eigenen Router durchlaufe wird der Anschluss auf "Eigener Router" umgestellt, und wenn ich danach den gleichen Prozess nochmal mit dem original-NT und der Fritzbox von DG durchlaufe dann wird der Anschluss wieder zurück auf "Provider-Router" gestellt. Ist dem nicht so? Muss ich zusätzlich noch die Hotline anrufen um den Anschluss auf "Eigener Router" umstellen zu lassen, bevor diese "Anschluss aktivieren"-Option funktioniert?

    Wie Schnurz schon sagte, solange man den "Mietvertrag" bedient, darf man die FritzBox behalten. Wenn man vorzeitig umstellt, muss man als "Ablöse" den offenen Mietpreis so oder so bezahlen und muss den Router dann aber so oder so am Ende der Laufzeit zurückschicken. Das war das, was mir so vom Service erzählt wurde.

    Hm, jetzt bin ich noch verwirrter.

    Meine Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren ist schon abgelaufen, dann sollte ich doch eigentlich auch jederzeit, je nachdem wie ich es möchte, entweder auf einen eigenen Router umstellen und die Fritzbox behalten und weiter 5€/Monat dafür bezahlen, oder dann die Fritzbox zurückschicken und die 5€ nicht mehr zahlen - oder?

    Ich hätte jetzt gehofft ich kann mit dem Aktivierungscode auf einen eigenen Router umstellen und die Fritzbox aber entweder noch 1-2 Monate oder auch länger noch in Reserve behalten (und bezahlen) falls ich doch zurückwechseln möchte. Ist das nicht der Fall?

    Den NT dürfte man behalten können. Die FritzBox muss sicher zurück.

    Hm, das wäre blöd, gerade am Anfang wenn man noch nicht sicher ist ob das mit dem eigenen Router alles so läuft ... auf der Seite der DG (https://www.deutsche-glasfaser.de/versand-und-retoure) habe ich gerade folgendes Zitat gefunden:

    Beim Wechsel auf einen eigenen Router bleiben die Mietgebühren für den gebuchten Router sowie die Vertragslaufzeit erhalten. Für einen Wechsel von einem Mietrouter auf einen eigenen Router, setzen Sie sich bitte vorab mit unserem Service in Verbindung.

    Passt dann aber nicht so ganz zusammen, oder? Erstens die Frage ob man sich immer noch mit dem Service in Verbindung setzen muss (das ist ja mit dem Aktivierungsportal vermutlich unnötig), und zweitens, wenn die Mietgebühren für den gebuchten Router (Fritzbox) erhalten bleiben dann würde ich doch davon ausgehen dass ich den Router auch behalten kann? Vielleicht muss ich doch nochmal vorher bei der Hotline anrufen und das klären.

    Woher hast du denn die SIP Daten? Ich dachte immer bei einer FritzBox zur Miete bekommt man die Daten gar nicht.

    100%ig weiß ich das nicht mehr, wenn die DG die standardmäßig nicht zur Verfügung stellt dann habe ich wohl mal die Einstellungen der DG-Fritzbox exportiert und mir die Zugangsdaten da rausgefischt.

    Hallo zusammen,

    ich plane auch, meinen DG-Anschluss auf einen eigenen Router direkt an der Glasfaser umzustellen (aktuell noch das NT und die Fritzbox vom Anbieter) - ich hoffe, einer der Nutzer der diese Umstellung schon hinter sich hat kann mir evtl. folgende Fragen beantworten; so viel wie sich da in letzter Zeit geändert hat vertraue ich da ungerne auf die Aussagen der Hotline. Das oben erwähnte SFP-Modul GPON-ONU-34-20BI habe ich schon bestellt.

    - Das Aktivieren geschieht ja dadurch, dass man sich im Kundenportal den Aktivierungscode generieren lässt und den dann aus dem Aktivierungsnetz heraus eingibt. Ist das auch die Vorgehensweise, wenn man später (warum auch immer) wieder auf das DG-Endgerät zurückwechseln möchte, und ich kann die DG-Geräte als Ersatz in den Schrank legen und bei Bedarf einfach den gleichen Prozess nochmal durchlaufen? Oder fordert die DG den NT und die gemietete Fritzbox zurück, wenn man auf ein eigenes Endgerät umstellt?

    - Gehe ich richtig in der Annahme, dass mein neuer Router mit den entsprechenden SFP-Modul in der Lage sein sollte, das Aktivierungsnetz zu erreichen, ohne dass ich den Aktivierungscode anfordere? Dann könnte ich erstmal in Ruhe den Router aufbauen / testen und schauen ob ich ins Aktivierungsnetz komme, und erst danach die eigentliche Umstellung beantragen.

    - Ändert sich durch die Umstellung irgendwas an der Telefonie? Aktuell nutze ich die DG-Telefonie nicht in der DG-Fritzbox sondern in einem eigenen Endgerät (Asterisk). Bleiben die SIP-Zugangsdaten beim Wechsel von DG-Fritzbox auf eigenes Endgerät gleich, oder muss ich die neu anfordern?

    - Wenn ich danach von einem eigenen Endgerät A auf ein anderes Endgerät B umstelle, aber das schon registrierte SFP-Modul "mitnehme" muss ich nichts wieder neu anmelden sondern nur die übliche 1h-Frist bis zum Auslaufen des DHCP-Leases beachten (oder die MAC-Adresse des alten Geräts klonen), richtig?

    Bei mir auch. Zuerst ist nur IPv4 ausgefallen, IPv6 ging noch. Dann nach Fritzbox-Neustart gar nix mehr.

    Bei allestörungen sind seit 9 Uhr schon 30.000 Meldungen, die Webseite von Deutsche Glasfaser ist auch aus dem Handynetz nicht mehr zu erreichen (ist also entweder auch kaputt oder völlig überlastet) und an der Hotline kommt auch nur noch Besetzt und keine Warteschleife.

    Scheinen da also komplett irgendwas zerlegt zu haben.

    EDIT:

    Andere Anbieter habe ja auch hier und da mal Störungen, kann vorkommen, aber dass es dann ne kaputte Hotline (anstatt einer Bandansage) gibt und selbst die eigene Webseite kaputt ist habe ich bei anderen Anbietern bisher nie gesehen ...

    EDIT 2: Seit 10:09 läuft Internet wieder, sowohl IPv4 als auch IPv6.

    Das sind die einzelnen Leerrohre für jedes Haus.

    Das Glasfaserkabel wird von der "Verteilstation" bis in die Häuser einfach durch das Leerrohr geschossen. Das geht natürlich nur dann, wenn die Leerrohre von den Häusern nicht einfach nur in einem großen Leerrohr zusammen laufen, sondern nur wenn wirklich jedes einzelne Haus sein komplett eigenes Leerrohr vom Hauptverteiler bis zum Haus hat.

    Was du da auf dem Bild siehst ist also so ein XXL-Leerrohr mit jede Menge einzelnen Leerrohren. An jedes dieser einzelnen Mini-Leerrohre kommt dann vermutlich noch eins dran von der Straße / Bürgersteig bis zum Haus.

    Naja prinzipiell "legen" die überhaupt keine Glasfaser. Die legen ein Leerrohr. Die Glasfaser kommt da erst später rein wenn die ganze Straße wieder zu ist.

    D.h. die machen irgendwo den Bürgersteig an ein paar Stellen auf, und schießen dann das Leerrohr immer von Öffnung zu Öffnung, und machen dann wieder zu. Und vor jeder Einfahrt kommt dann das dünne Leerrohr was dann zum Haus geht (wenn man einen Anschluss gebucht hat).

    Ich packe das Thema mal wieder aus, ich hoffe das geht in Ordnung; da ich an der DG-Hotline widersprüchliche Aussagen bekommen habe.

    Bei mir im Online-Portal steht leider nicht, (bis) wann die Wechselgarantie gilt.

    Dort steht nur:

    - Start ihres Vertrags 24.8.22

    - Ende ihrer Vertragslaufzeit 23.8.24

    - Kündigungsfrist 1 Monat

    - Spätester Kündigungstermin 23.7.24

    Was ist jetzt "im 12. Monat"?

    - Nach Tagen, also zwischen 24.7.23 und 23.8.23?

    - Nach Kalendermonaten seit Aktivierung, also zwischen 1.7.23 und 31.7.23?

    - Nach Kalendermonaten seit erster Rechnung, also zwischen 1.8.23 und 31.8.23?

    Ich würde ganz naiv jetzt mal ersteres annehmen, aber ist das richtig so?

    Die Hotline meinte zwar "wir sind da nicht so kleinlich wenn sie sich erst kurz danach melden", aber bei den Berichten die ich im Internet so lese will ich mich da ungerne drauf verlassen. Ich will nicht nachher noch 1 Jahr im teuren Tarif hängen weil DG sagt "sie sind zu spät mit dem Wechsel" oder "ihren Wechsel haben wir verworfen / ignoriert weil sie sich zu früh gemeldet haben" ...

    Das sehe ich anders.

    Der letzte Punkt sagt meines Erachtens aus, dass eine IPv4 Verbindung aufgebaut wird.

    Woher stammt dieses Zitat?

    Auf der AVM-Seite finde ich:

    • Falls der Internetanbieter der FRITZ!Box keine AFTR-Adresse mitteilt und die native IPv6-Verbindung nicht hergestellt werden kann, stellt die FRITZ!Box eine native IPv4-Verbindung her.

    Das trifft aber nicht zu, denn die IPv6-Verbindung kann ja hergestellt werden.

    Den ganzen von dir erwähnten Absatz "Wenn IPv4-Anbindung über DS-Lite herstellen nicht aktiviert ist ..." finde ich nicht. Schaue ich auf der falschen Seite? Siehe Screenshot.

    Dementsprechend sollte die Einstellung Native IPv4-Anbindung verwenden ausgewählt werden. Die AVM Hilfe erklärt das warum und wieso übrigens Recht gut.

    Dieses Statement lese ich jetzt schon zum zweiten Mal, aber verstanden habe ich es auch nach Lesen der AVM-Hilfe nicht.

    Ob ich jetzt "Nativ IPv4" oder "Nativ IPv6" auswähle hat (zumindest in meinen Tests) einzig und allein Einfluss darauf, ob die Fritzbox erst IPv4 und dann IPv6 aufbaut oder umgekehrt. Die Hilfeseite scheint da falsche Informationen zu beinhalten.

    Laut der Hilfeseite würde bei der Einstellung "Native IPv6-Verbindung herstellen" OHNE einen AFTR-Server erst gar keine IPv4-Verbindung hergestellt werden. Das ist aber definitiv nicht der Fall, ich betreibe meine Fritzbox schon lange in dieser Einstellung und bekomme trotzdem eine Dual-Stack-Verbindung. (Und für den Fall "IPv6 ohne IPv4" gibt es ja die Option "Nur IPv6 verwenden"). Daher würde ich "Native IPv6-Verbindung herstellen" bevorzugen - denn IPv6 ist es, was nativ genutzt wird.

    Stellst du "Nativ IPv4" ein und das CGNAT der DG hat mal Aussetzer oder ist kaputt, bekommst du unter Umständen auch kein IPv6, weil die Fritzbox immer und immer wieder die IPv4-Verbindung versucht. Stellst du "Nativ IPv6" ein und das CGNAT ist tot, dann ist über IPv6 immer noch alles erreichbar.

    (EDIT: Vermutlich ist die Hilfeseite einfach blöd geschrieben. Ich habe AVM mal angeschrieben und nachgefragt wie genau das zu verstehen ist, weil mMn. die Hilfeseite und das tatsächliche Verhalten der Fritzbox voneinander abweichen).

    --

    Aber um auch noch was konstruktives zum Thema zu posten: Ich würde mal IPv4 und IPv6 beides wieder aktivieren und dann mal Seiten wie https://test-ipv6.com/ oder https://ipv6-test.com/ testen, um herauszufinden ob beide Protokolle laufen (und wie schnell), und welches der Browser standardmäßig bevorzugt.

    Nicht nur muss die Namensauflösung über IPv6 klappen, sie darf auch über IPv4 NICHT klappen.

    Also bei einer Abfrage von "A" darf nichts bzw. nur SOA rauskommen, keine IP. Und bei einer Abfrage von "AAAA" muss die IPv6-Adresse der Diskstation rauskommen. Wenn das nicht klappt ist irgendwas mit dem DynDNS-Dienst kaputt. In der Oberfläche auf dem Screenshot steht ja auch was von "Status fehlgeschlagen".

    Ja - da keine Zugriffe über IPv4 möglich sind, darf im DNS auch nur die IPv6-Adresse eingetragen werden. Wenn der Dienst der Synology dort sowohl IPv4 als auch IPv6 einträgt dann versuchen Geräte unter Umständen, per IPv4 zuzugreifen was dann scheitert.

    Ich würde mal mit einem Tool wie https://www.digwebinterface.com/ prüfen, was das DDNS der Synology da denn so einträgt. Also dort auf der Seite bei "Hostnames or IP addresses" den DNS-Namen eingeben, und bei Type "A" auswählen, dann unten "Dig" klicken. Da kommt dann hoffentlich keine IPv4 raus. Und wenn du dann den Type auf "AAAA" stellst und nochmal "Dig" anklickst dann müsstest du die IPv6 der Synology rausbekommen. Und wenn das beides der Fall ist, dann müsste auch der Zugriff über die Domain funktionieren.

    Für einen Deutsche-Glasfaser-Anschluss sollte das auf "Native IPv6-Verbindung verwenden" stehen (wie du es vorher hattest), aber den Haken bei "IPv4 über DS-Lite herstellen" halt weg.

    Wenn du jetzt wie auf dem Screenshot auch eine IPv6-Freigabe angelegt hast dann müsstest du mit dieser jetzt die DIskstation von außerhalb erreichen können. Das würde ich als erstes mal testen, ohne DDNS, um das als Fehlerquelle auszuschließen.

    Also einfach mal an einem anderen IPv6-kompatiblen Anschluss "http://[2a00:xxxx:xxxx:xxxx:yyyy:yyff:feyy:yyyy]:5001/" aufrufen (die IP natürlich ersetzen durch die die in der Freigabe angezeigt wird. Oder halt mit 80/443, je nachdem welchen Dienst du erreichen willst) und mal probieren ob die erreichbar ist.

    Auf dem zweiten Screenshot das "IPv4 über DS-Lite herstellen" ist schonmal falsch, Deutsche Glasfaser hat CGNAT und kein DS-Lite, der Haken sollte also raus. Ist allerdings "nur" unsauber; dürfte mit deinem Problem an sich nix zu tun haben.

    Auf dem ersten Screenshot ist auf jeden Fall erkennbar dass die DS218 an sich schonmal IPv6 "hat" (wenn bei der Interface ID die du zensiert hast was drin steht - oder ist die leer?). Die Größe des schwarzen Zensur-Balkens weiter unten lässt mich aber vermuten, dass du nur eine IPv4-Freigabe angelegt hast. Lösch die Freigabe mal, dann geh auf "Neue Freigabe", dann "Portfreigabe" (anstatt "MyFritz Freigabe") und stelle sicher dass unten wirklich "Internetzugriff über IPv6" angekreuzt ist, also so ungefähr:

    Danach müsstest du dann über die IPv6-Adresse der Synology darauf zugreifen können.

    Du hast bei Deutsche Glasfaser ein CGNAT, das bedeutet, Zugriffe von außen über IPv4 sind nicht möglich, nur über IPv6. Dazu musst du in der Fritzbox den Port auch für IPv6 freigeben, und dann über die IPv6-Adresse der Diskstation (oder eine DynDNS-Domain mit IPv6) zugreifen.