Beiträge von GF-Fan

    Hallo mbo77,

    nein, das sind Überspannungsschutzmodule für RJ45 Ethernet von der Firma Dehn für alle von außerhalb des Hauses reinkommenden Cat7-Verbindungen. Nach einem Blitzeinschlag in der Nähe habe ich mich dazu entschlossen, alle galvanischen Kommunikatios-Verbindungen, die von außen in das Haus rein kommen, zusätzlich mit einem Überspannungsschutz zu versehen.

    Hallo K@trin,

    auch meine Empfehlung wäre bei einer Grundsanierung Leerrohre von einem zentralen IT-Schrank im Keller sternförmig aus zu allen Zimmern und Orten im Haus zu legen, in denen ein oder mehrere Netzwerkanschlüsse später vorgesehen sein sollen. In die Leerrrohre kann man zunächst Cat7 Kabel einziehen. Das sollte für die nächsten sagen wir 20 Jahre erstmal völlig reichen. Planung am Anfang ist übrigens sehr wichtig, bevor man irgendwelche Angebote sich einholt oder Arbeiten beauftragt. Wo wie viele Netzwerkanschlüsse benötigt werden, dazu sollte man gut nachdenken und auch zukünftige Erweiterungen im Blick haben. Smarthome, Türsprechanlage, evtl. Videoüberwachung, erforderliche Netzwerkanschlüsse für Nebengebäude etc. lassen die Anzahl der Ports schnell anwachsen.

    Ich selbst wohne in einem nun 90 Jahre alten Haus, welches ich vor 13 Jahren grundsaniert habe. Auch dort war es möglich, Leerrrohre von allen Dosen in den Zimmern bis runter zum Keller zu ziehen. Mittlerweile kamen etliche Anschlüsse von außen für Wallbox, Kamera's und PV-Anlage dazu und das 24 Port umfassende Patchpanel ist fast voll. Ein zentraler PoE-fähiger Switch dazu und fertig ist ein kleines Netzwerk für den Heimgebrauch, das im Moment alle meine Bedürfnisse abdeckt. Wenn Du handwerklich geschickt bist, dann kann man auch vieles selbst machen z.B. Leitungen einziehen und selbst für das Auflegen der Cat7-Leitungen/Kabel brauchte ich keinen externen Elektriker. Sorgfalt dabei natürlich an den Tag legen und ein Prüfgerät verwenden, dass zum Abschluss der Montage die einwandfreie Zuordnung und Verbindung der Adern und des Schirmes zeigt. Das ist dann schon alles. Glasfaser dagegen zu konfektionieren, erfordert wohl auf jeden Fall Profiequipment und eine auf GF spezialisierte Fachfirma, sollte man keine vorkonfektionierten Fasern einziehen können. Und den Bedarf für höhere Geschwindigkeiten, als es Cat 7 schon jetzt ermöglicht, sehe ich im Normalhaushalt im Moment nicht. Die meisten Clients bei mir kommen ohnehin mit einem 100 MB/s Anschluss am Switch aus.

    Möchte Dir Mut machen und wenn Du konsequent auf eine sternförmige Leerrohrverkabelung von Anfang an bei der Grundsanierung setzt, machst Du das besser, als es in manch Neubau umgesetzt wird.

    Ein Beispiel, wie der zentrale IT-Schrank im Keller aussieht, im Anhang.

    Viel Erfolg bei der Planung und Umsetzung Deiner Grundsanierung.

    Gruß GF-Fan

    Hallo DerOlli223,

    in der Sache selbst kann ich Dir wenig helfen, weil ich den Anbieter Deutsche Glasfaser nicht kenne, aber vielleicht noch einen Tipp aus meiner eigenen Erfahrung bei meiner Umstellung von DSL auf Glasfaser: Wie Du selbst schon bemerkt hast, ist dieser dauernde Wechsel von DSL auf Glasfaser (WAN-Eingang) und zurück auf ein und derselben Box keine gute Lösung. Zumal herauszulesen war aus Deinen Schilderungen, dass Deine Eltern den Internet- und Telefonanschluss möglichst ungestört weiter nutzen wollen. Wann ist denn der künftige Umschalt- bzw. Kündigungstermin des alten DSL-Anschlusses? In ein paar Tagen, Wochen, Monaten? Mein Ratschläg wäre, wenn die Finanzen nicht gerade sehr knapp sind, doch zu einer zweiten Fritzbox zu greifen und beide Anschlüsse zunächst eine Weile parallel zu betreiben. Ein Vorschlag dazu in der angehängten Grafik. Und noch ein Tipp: Richte auf der funktionierenden Box am DSL Anschluss MyFritz ein und Dir einen Wartungszugang zur Box und generell mit WireGuard ein Fernzugang in das Netz Deiner Eltern. Dann kannst Du auch die zweite neue Box, die sich im gleichen Netzwerk befinden muss, für den noch nicht funktionierenden Glasfaseranschluss fernkonfigurieren und solange daran arbeiten und diagnostizieren, bis auch hier die Glasfaserverbindung stabil steht. Auch die Telefonerreichbarkeit ließe sich dann nahtloser gestalten. Läuft dann alles, könntest Du die nicht mehr benötigte Box wieder z.B. verkaufen. Vielleicht hat aber auch in Deinem Bekanntenkreis einer ein passende Box leihweise zur Verfügung. Soweit mein Ratschlag.

    Gruß GF-Fan

    Hallo @Isch3

    grundsätzlich kann ich Deine Idee nachvollziehen.

    Ob Einstellungen in der Fritzbox durch Änderung der Zugangsart verloren gehen, da bin ich im Moment auch überfragt. Du könntest dazu den Support von AVM befragen. Oder Du nutzt die Sicherungsfunktion der Konfiguration der Fritzbox. Mache erst ein Backup der Einstellungen und dann teste es. Gehen die Einstellungen zum Glasfaserzugang verloren, kannst Du zur Herstellung des Ausgangszustandes die Sicherung wieder einspielen. Eventuell ist eine weitere Idee, sich zwei unterschiedliche Sicherungsdateien zu Recht zu legen für beide (vor konfigurierte) Zugangsarten.

    Soweit für Erste. Mal sehen, ob noch jemand bessere Ideen hat.

    Gruß

    GF-Fan

    Hallo Josse,

    die Gigabridge-Lösung wird Dir helfen, den Internetanschluss in die Wohnung zu bekommen, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass sowohl der Internetserviceprovider (Stadtwerke Schwedt?) und der Eigentümer/die Hausverwaltung Dich ziemlich allein im Regen stehen lassen. Der ISP möchte vermutlich das volle Geld für den von Dir gewählten Internettarif, lässt den GF-Anschluss aber einfach im Keller/Hausanschlussraum enden und nicht in der Wohnung. Wenn ich mir den Flyer von den Stadtwerken so anschaue, scheinen sie gar keine Lösung für MFH (in Deinem Fall scheint es sich um ein 4-Parteien-Haus zu handeln, wenn ich die 4 Telefonkabelabgänge am Hausanschluss richtig deute) zu haben. Auch gibt es wohl keinen Medienwandler/ONT von seitens der Stadtwerke, sondern sie setzen gleich eine Glasfaserfritzbox voraus. Die Fritzbox gehört aber, wie schon geschrieben, in die Wohnung und nicht in den Keller/Hausanschlussraum. Wie wäre es, wenn der ISP und/oder Eigentümer/Hausverwaltung hier mal mehr Unterstützung Dir anbieten würden, statt evtl. zu verstehen zu geben, dass sie keinen Support oder sonstiges Entgegenkommen (z.B. beim Preis oder Kostenübernahme) leisten. Und die Frage des Austausches der Telefonleitung, wie eben mbo77 ebenfalls schrieb, scheint auch noch nicht ausreichend erörtet zu sein. Wenn das nicht machbar ist, so könnten die Stadtwerke vielleicht einen Medienwandler/ONT stellen, der Eigentümer wenigstens die Kosten für die Gigabridge übernehmen und bei der Installation im Keller/Hausanschlussraum behilflich sein. Es gibt trotz Einsatz der Gigabridge noch genug zu lösende Probleme im Keller/Hausanschlussraum. Die genau zu Deiner Wohnung führende Telefonleitung ist exakt zu identifizieren ohne das die DSL-Verbindung der Nachbarn unterbrochen wird, ein Anschluss auf eine RJ45 Buchse zu realisieren, Medienwandler/ONT und der erste Giga Bridge-Adapter mit AC 230 V zu versorgen und das ganze ordentlich zu installieren bzw. zu verlegen. Da sollte schon der Hauseigentümer ein ordentliches Interesse daran haben, denn das liegt in seiner Verantwortung und er spart sich schließlich das Geld für eine Fachfirma, die sonst die GF bis in die Wohnungen verlegen oder ersatzweise die Telefonleitungen gegen Netzwerkkabel austauschen müsste. Neben Dir scheint es dem Foto nach zu urteilen noch einen weiteren Interessenten für den GF-Anschluss zu geben. Sollte der Hauseigentümer nicht auch gleich die GF-Internetanbindung für alle 4 Wohneinheiten entsprechend im Keller/Hausanschlussraum vorbereiten?

    Im Zweifel musst Du Dir selbst helfen, dass ist mir schon klar, wenn Du die schnelle Internetverbindung in Deiner Wohnung haben möchtest, aber ein bißchen Entgegenkommen der anderen Beteiligten wäre schon wünschenswert. Ich hoffe, Du kannst wenigstens finanziell noch etwas an den Dir zur Verfügung stehenden Wegen und Mitteln erreichen. Ein gutes Gelingen wünscht

    GF-Fan

    Hallo Josse,

    freut mich, das es nun voran geht und ich wünsche Dir, dass Du hoffentlich bald Deinen neuen Anschluss genießen kannst.

    Ich darf aber die vorhandene Telefonleitung nutzen.

    Frage: Wurde denn wenigstens zwischen den Eigentümer(n) und der Hausverwaltung besprochen, ob ein Austausch der Telefonleitung gegen ein Netzwerkkabel möglich wäre, wenn sie schon kategorisch einen Glasfaseranschluss bis in die Wohnung ablehnen? Die Gigabridge wäre ja nur ein Notbehelf. Und wer trägt die Anschaffungs- und die Betriebskosten der Gigabridge? Zur technischen Seite der Gigabridge kann ich leider nichts beisteuern. Kenne das Produkt nicht. Auf der Webseite hatte ich nur gelesen, das eine zweiadrige Telefonleitung ausreichend sein soll (Forengemeinde bitte korrigieren, wenn die Aussage falsch sein sollte).

    Soweit auf die Schnelle.

    Gruß GF-Fan

    Hallo Eichenmann,

    schön, wenn ein Forum helfen kann, bei einem konkreten Problem einen erfolgversprechenden Lösungsweg aufzuzeigen.

    Frage: Hattest Du denn vorher überhaupt keinen Router im Einsatz? Das ist doch eine Grundvoraussetzung, die eigenen Geräte per LAN und/oderWLAN sicher in das Internet zu bringen.

    Vielleicht hängt es damit zusammen, das der CTS- HES3106 gern mit einem Router verwechselt wird, dem lediglich die WLAN Funktionalität fehlt. Das Vorhandensein von 5 LAN-Buchsen, die man vermeintlich nutzen kann, tut ein Übriges. Dabei ist der CTS HES 3106 lediglich quasi ein Medienwandler und hat keinerlei Routerfunktionen, integrierte Firewall etc.. Es muss immer ein Router nach den persönlichen Bedürfnissen nachgeschaltet werden.

    Gruß GF-Fan

    Nachtrag: Lese in Deiner Eingangspost gerade, dass Du neben WLAN auch Powerline einsetzt. Wenn Du gerade auf dieser Strecke Probleme hast, würde mich das nicht wundern. Powerline ist immer so ziemlich die letzte Lösung und nicht immer zuverlässig. Kannst Du nicht besser echtes Netzwerkkabel verlegen oder die Strecke mit WLAN-Repeatern überbrücken?

    Hallo Delta,

    ich schließe mich meinen Vorrednern an. Die Technik von AVM für den Consumerbereich ist nicht schlecht, einfach einzurichten und es gibt viel Support. Um Deine WLAN-Probleme einzugrenzen, installiere Dir doch die Fritz! WLAN App auf dem Smartphone und analysiere damit die WLAN Qualität in Deinem Wohnbereich. Eventuell ist nur ein Funkkanalwechsel angesagt oder ein anderer Standort für Dein Router/ die Repeater. Manchmal hilft auch eine andere Antennenausrichtung. AVM bietet auf seiner Homepage gute Hilfestellungen (Ratgeber, Wissendatenbank). Also erstmal würde ich ohne Geldeinsatz das vorhandene Equipment optimieren.

    Gruß GF-Fan

    Noch eine Idee: Wenn die Glasfaseranschlussseite nicht in Ordnung sein sollte, müsste man das doch sehen in der Fritzbox unter FRITZ!Box 5590 Internet Glasfaser-Informationen Glasfaser und dann Sende- bzw. Empfangsleistung. Und die neuste Laborversion 7.70 des Fritz!OS kann wohl den zeitlichen Verlauf bestimmter Parameter (Verbindungsqualität) sogar aufzeichnen. Wäre nicht das etwas für die genauere Fehleranalyse?

    Hallo Eichenmann,

    auch ich werde aus Deiner Gesamtkonfiguration nicht schlau. Am Besten eine Skizze, welche Geräte wie bzw. wo angeschlossen bzw. verbunden sind. Sonst redet man schnell aneinander vorbei. Als Grundsatz gilt aber: An die LAN 1 Buchse vom CTS HES3106 gehört nur der WAN-Eingang eines Routers, jedoch kein AccessPoint, Switch oder ähnliches. Die übrigen LAN-Buchsen am CTS HES3106 bleiben frei. Hast Du das beachtet?

    Gruß GF-Fan

    Hallo swi262,

    Danke für Deine ausführliche Schilderung.

    Das blaue Netzwerkkabel ist auf jeden Fall das geeignetere für Dein Vorhaben als das Telefonkabel. EIA/TIA-568 beschreibt nur die beiden unterschiedlichen Varianten der Farbcodierung der verdrillten Adernpaare. Du benötigst für die Aussage der max. spezifierten Übertragungsgeschwindigkeit eine Angabe zum Aufbau dieses Netzwerkkabels. Steht da was dazu z.B. auf dem Kabelmantel?

    Schaue dann Mal unter https://de.m.wikipedia.org/wiki/Twisted-Pair-Kabel in die Tabelle. Dann weißt Du mehr.

    Wie in Deinem ersten Thread zu lesen war, planst Du einen Tarif mit 150 bis 300 MB/s. Welcher GF-Anbieter wird es werden?

    Gruß GF-Fan

    Hallo gaibonbiffe

    ein Glasfaseranschluss von OpenInfra mit AON-Technologie ist so ziemlich das beste, was Du in Deutschland derzeit bekommen kannst. Mein Rat: Sofort zuschlagen. Auch InternetNord als ISP hat gute Angebote und Telefonie über Easybell sind problemlos. Persönlich habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Nur die von Dir genannten 1000 EUR wundern mich. Der reine GF-Anschluss ohne jede weitere Dienstleistungen hätte damals 1990 EUR gekostet, aber mit Internetvertrag für 12 Monate nur noch ca. 500 EUR, was ein absolut fairer Preis war.

    Gruß GF-Fan

    Hallo @Pino,

    Entschuldigung, kontraproduktiv wollte ich hier nicht sein. Ich finde es toll, mit wieviel Sachverstand und Expertise hier im Forum versucht wird, anderen zu helfen. Mit Deinen übrigen Ausführungen stimme ich überwiegend überein. Nur geschrieben, das der Anfragende sich ein Fachbetrieb holen soll (den müsste er dann bezahlen) hatte ich nicht. Meine Empfehlung, den Eigentümer/Vermieter bzw. den Glasfaseranbieter nochmals anzusprechen und um eine vollständige Umsetzung eines vollwertigen neuen Internetanschlusses, der physikalisch bis in die Wohnung reicht, zu bitten, ist, so denke ich, nicht verkehrt. Der künftige Vertragspartner möchte ja schließlich monatlich Geld dafür, dass er einen Internetanschluss zur Verfügung stellt. Strom, Wasser und Heizung werden einem Mieter ja auch in seiner Wohnung zur Verfügung gestellt und nicht eine oder mehrere Etagen tiefer. Falls der Eigentümer/Vermieter technisch nicht so versiert ist, dann sind die hier entwickelten Lösungsmöglichkeiten eine tolle Hilfestellung. Nur umsetzen, bezahlen und realisieren sollte sie der Zuständige, das wäre hier mein persönlicher Rat. Darin hat mich HubeBube mit seinem Zitat "

    Technisch alles möglich. Die Gretchenfrage: wo endet das Telekommunikationsnetz des Providers? Richtig am passiven Übergabepunkt. Dieser ist jedoch nicht im zentralen Wirtschaftsraum, sondern die TAE-Dose in der Wohnung. Nicht nur das der Mieter in das Gemeinschaftseigentum der Eigentümergemeinschaft eingreift, er verstößt zusätzlich noch gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG). Ich würde als Mieter und auch als Eigentümer in einer Gemeinschaft von solchen Basteleien die Finger lassen." Zitat Ende bestärkt.

    Josse hat im Moment ein Problem, keinen neuen Internetanschluss in der Wohnung zu haben, richtig. Aber auch die Vertragsgegenseite hat ein Problem, wenn sie für eine vereinbarte Leistungserbringung das volle Geld haben möchte. Sie müssten auf jeden Fall nachbessern. Das Gespräch zu suchen, ist dabei oft hilfreich. Hoffe sehr, dass der Anfragende hierbei Erfolg hat. Das Ergebnis sollte man erst abwarten.

    So, genug geschrieben.

    Gruß GF-Fan

    Hallo in die Runde in diesem Beitrag,

    gebe mal zu bedenken, dass alles was jetzt hier technisch als Lösung vorgeschlagen wird, in die Richtung geht, dass der Mieter sich selbst eine Lösung schafft. Und das geht nur, wenn man in die Haustechnik eingreift. Davon rate ich dringend ab.

    Wie will man als Laie z.B. schon mal herausfinden, welches der 4 Telefonkabel denn zur eigenen Wohnung führt, ohne die anderen Verbindungen zu weiteren Wohnungen zu unterbrechen? Der Zähler-/Verteilerschrank mit dem APL des TK-Anbieters ist laut Bild links, die Glasfasern kommen an der rechten Wand an. Da würde ich nichts installieren, so mein Rat. Das muss der FTTH-Anbieter machen bzw. ein vom Eigentümer/Vermieter beauftragtes Fachunternehmen.

    Ich verstehe, dass hier im Forum gleich viele nach technischen Lösungen suchen und helfen wollen, aber die Rahmenbedingungen sind doch in einem MFH mit einem Mieter, der hier anfragt, anders als bei EFH-Besitzer.

    Das gebe ich nur mal zu bedenken.

    Hoffe für Josse aber dennoch, dass sich für ihn eine rechtlich saubere und schnelle Lösung findet.

    Gruß GF-Fan

    Hallo Josse,

    wie ich schon schrieb, der GF-Anbieter, hier Stadtwerke Schwedt, und Dein Vermieter/der Eigentümer haben bisher nur eine halbfertige Lösung abgeliefert. Der Anschluss (Gf-TA oder notfalls die elektrische Variante - Ethernetanschlussdose) auf der WAN-Seite gehört in Deine Wohnung und hier sollte auch die Fritzbox stehen. Wie das WAN-Signal zuverlässig in die Wohnung kommt, dass müssen sich die beiden obigen Beteiligten überlegen. Das kann nicht Aufgabe des Mieters sein. Die WAN-Verbindung vom HAR bis zur Wohnung per WLAN überbrücken zu wollen, entspricht nicht dem Stand der Technik und ist absolut unüblich, so meine ich. Am besten nochmals das freundliche Gespräch mit dem Vermieter/den Stadtwerken suchen (mit wem hast Du Dein Internetvertrag gemacht?), ob hier nicht technisch nachgebessert/die Sache komplettiert werden kann, so das der WAN-Anschluss in Deiner Wohnung endet.

    Es gibt bestimmt viele Möglichkeiten, eine Glasfaser bis in die Wohnung zu ziehen oder das Telefonkabel auszutauschen. Was genau geht, hängt von den baulichen Möglichkeiten ab. Natürlich ist das mit mehr oder weniger Aufwand und Kosten verbunden. Aber hier muss der Eigentümer/der Vermieter ran, denn Du bist ja Mieter und darfst wie bereits geschrieben ja nicht an die Haustechnik ran.

    In einem EFH ist die Situation eine andere. Da würde ich die hier gemachten technischen Lösungsvorschläge dankbar annehmen und könnte sie auch umsetzen, wenn ich Eigentümer wäre.

    Gruß GF-Fan

    Hallo Josse

    eigentlich gehört die Fritzbox in Deine Wohnung und nicht in allgemein zugängliche Gemeinschaftsräume. Was ich mich bei Deiner Situation frage, irgendwer (ein Beauftragter vom Vermieter?) muss sich die jetzige Lösung (die GF-Anschlüsse enden nur im Hausanschlussraum (im EG oder Keller?) plus zusätzliche Steckdosen) ja ausgedacht haben. Und wie dachte sich Dieserjenige nun die Verbindung zur eigentlichen Wohnung? PowerLAN ist keine zuverlässige technische Lösung. Leider ist auf Deinem Foto vom Telefonverteiler nicht genau erkennbar, um was genau für ein Kabeltyp es sich handelt. Sind Prägungen und aufgedruckte Bezeichnungen erkennbar? Ideal wäre ein 8-adriges Kabel mit paarweise verdrillten Adern und einem Schirm. Das sieht allerdings nicht danach aus, eher ein gewöhnliches Telefonkabel. Hier im Forum gab es schon ausführliche Beträge, die sich mit der Eignung/Nichteignung und Nutzung von bestimmten Kabeltypen für eine Netzwerkübertragung befassten.

    Bzgl. Verlegung des bisherigen Telefonkabel in einem Leerrohr: Das kann nur der Errichter beantworten oder ein Elektriker, der sich die bauliche Verlegesituation vor Ort mal genau anschaut. Wenn es ideal läuft, ist der Leitungsweg nachvollziehbar, ein Leerrohr bis in Deine Wohnung vorhanden und der Vermieter könnte die Auswechselung der bishergen Telefonleitung veranlassen. Das wäre das Beste.

    Bzgl. Fußbodenheizung als Verhinderung einer Neuverlegung eines GF-Anschlusses bis in die Wohnung:

    Das man nicht mitten im Fußboden bohrt, ist ein Selbstverständlichkeit, doch in einer Raumecke sind wohl kaum Heizschlangen und Zuleitungen. Aber gut, Dein Vermieter, der Eigentümer sollten die baulichen Verhältnisse besser kennen und haben das Sagen.
    Ich hoffe für Dich, dass der Vermieter kooperativ ist und bei der Umsetzung einer technisch besseren Lösung die Mieter unterstützt. Die momente Situation würde ich eher als halbfertg bezeichnen und lässt den Mieter etwas hilflos stehen, wie er nun seinen neuen Internetanschluss in die Wohnung bekommt.

    Drücke die Daumen.

    Gruß GF-Fan