Beiträge von fnord

    Ja eben, glaube nicht dass der 1200er mit der neuen ID funktioniert.

    Warum nicht? Es sind AON-Anschlüsse, die EWE müsste aktiv das spezifische Endgerät sperren.

    Der ID würde ich nicht zu viel Bedeutung zusprechen. Ich sehe hier keine technische Notwendigkeit.

    Dagegen harmonisiert sich der Kundenservice der EWE, der nun anhand der ID sowohl Kunden auf dem GPON-Netz der GFNW als auch auf dem eigenen Glasfasernetz identifizieren kann.

    Der Upload bei Neuverträgen war/ist bei der EWE leider schon sehr lange beschnitten.

    Korrekt. Es ist vielmehr so, dass die EWE auf die neuen Telekom-Tarife preislich/technisch reagieren und ihren Upload wieder dem Verhältnis von 2:1 anpassen sollte.

    Wie schon in einem anderen Beitrag geschrieben, ist es spannend, ob das zeitnah passieren wird oder die EWE zunächst bei ihren aktuellen, noch gar nicht so alten, Tarifen bleibt.

    Mit der EWE hat die VSE NET nichts zu tun, ganz sicher. Weder ist sie ein Tochterunternehmen, noch hat sie irgendwas mit deren Zugangsnetz zu tun.

    Allerdings! Ich glaube, da verwechselst du etwas, kammann .

    Das Routing der EWE lief auch nie über Saarbrücken - vermutlich meinst du hier Breitbandzugänge von Westconnect, die über die E.ON vertrieben werden.

    Hallo zusammen,

    vor Kurzem hat die EWE zusammen mit dem DE-CIX die erste Phase des Internetknotens Nordwest-IX gestartet: https://business.ewe.de/telekommunikat…net/nordwest-IX

    Der Knoten scheint ja im Rechenzentrum der EWE in Oldenburg untergebracht zu sein.

    Ist dies eine attraktive Option für Firmenkunden? Oder haben sich diese ihre Anforderungen nicht eh schon anderswo umsetzen lassen?

    Hat schon ein EWE/swb/osnatel-Kunde Veränderungen im Routing bemerkt?

    Wie weit ist die Telekom denn bei dir konkret, funnycat ? Ist schon ein Termin zur Hausanschlussherrstellung durch einen Tiefbauer vereinbart? Das zieht sich gern - vor allem, wenn es um einzelne Gebäude und keine gesamten Straßenzüge geht.

    Und aus welchem Grund erschließt die Telekom dein Dorf, wenn EWE dort schon durch ist? Oder gibt es bislang nur vereinzelt Glasfaser? Wie groß ist denn das Dorf?

    Die EWE war ja leider, insbesondere bei hohen Bandbreiten, schon immer teuer beim Glas. Ich stimme zu, dass sie auf die aktuellen Telekom-Tarife reagieren müssen, inkl. Anpassung der Uploadraten. Mal sehen, wie lange die EWE sich Zeit lässt. :|

    Ja, in Ordnung. Du scheinst sehr auf deiner Sicht zu bestehen, obwohl du sicherlich auch die diversen anderen Aspekte nachvollziehen kannst, die hier genannt wurden.


    Was bleibt nun? Kritik am Status Quo kann natürlich weiter geäußert werden. Wenn ich mir aber angucke, dass durch Open Access Alternativen bezogen auf monetäre und technische (Layer 3) Aspekte beispielsweise im Telekom- oder EON-Glasfasernetz bestehen, geht es hoffentlich in diese Richtung weiter. Die Investitionen müssen sich rentieren, und eine bessere Netzauslastung mittels Open Access kann dabei unterstützen.

    Bitte mal genauer erläutern.
    Regulatorischen Vorschriften sind notwendig um zu verhindern das Monopolisten, Kartelle, Kapitalisten ihren feuchten Traum auf Kosten der Bürger wahr werden lassen.

    Das Anbieter einfach nur Wiederverkäufer von Netzbetreiber Produkten sind und sich der Name auf der Rechnung ändert nennst du Freiheit ?
    Meinst du wenn du im DSL Sektor z.b. zu 1und1 gehst dann bist du nicht mehr bei der Telekom?
    Tut mir leider dir das sagen zu müssen aber das bist du weiterhin.

    Naja, dass siehst du vielleicht so, und ich bin der gleichen Meinung. Andere Länder sehen eine Regulierung deutlich kritischer: warum sollte ein Unternehmen sein Eigentum anderen Unternehmen günstig vermieten, damit es selbst auch noch weniger Gewinn macht? Da ticken die USA ganz anders, selbst auf Kosten des Wettbewerbs.

    Interessant, dass du gerade den zweiten Punkt nicht verstehst: klar steckt dahinter das gleiche Netz / der gleiche Hausanschluss, halt mit anderem Label. Aber nun sieht es sich einem preislichen Wettbewerb ausgesetzt. Du forderst doch stets Maximalbandbreiten zum günstigsten (Dumping-) Preis.

    Ist dir bewusst, was Breitbandinternet in den USA kosten kann? Und dann ist es nicht so, dass du verschiedene Netze zur Auswahl hättest. Neben schnellem Cable ist vielleicht noch eine lahme DSL-Anbindung verfügbar. Und glaube nicht, dass das Kabelnetz vernünftig ausgebaut wäre. Viel mehr darfst du zum Feierabend mit einem überlasteten Shared-Medium rechnen, und das zum kostenintensiven Monatspreis.

    Google-Fiber oder andere Fiberanbieter sind noch nicht die Regel. Und warum ist es für diese wohl so einfach Kunden zu finden? Weil sie bislang vom Kabelmonopolisten mit teuren Preisen und schlechtem Produkt abgezockt wurden. Auch deren Netze weisen oftmals eine andere Qualität auf, als wie wir es gewohnt sind. Da Knicken auch gerne mal ein paar Masten ein, und mit ihnen die aufgehängte Glasfaser.

    Ich kann mich teilweise nur wundern über die drastischen, regulatorischen Vorschriften, die du hier forderst, Edding.

    Meine praktische Erfahrung mit ausländischer Internet-Infrastruktur beschränkt sich auf die USA. Die Kunden dort können nur davon träumen, welche Anbieterfreiheit wir in Deutschland im DSL-Bereich haben. Und auch im Glasfaserbereich sind die ISP-Optionen in vielen Netzen immernoch größer als in den USA. Dort steht in der Regel nur der Netzbetreiber als ISP zur Wahl.

    Und möglicherweise zieht die Regulierung hier ja noch nach, wenn Investitionen teilweise refinanziert wurden.

    Joah,

    dann schreibe ich es als Tipp nochmal, vielleicht klappt es ja noch: einfach proaktiv bei der Glasfaserhotline anrufen und um einen XON1300 bitten, weil man selbst eine Glasfaser-FRITZ!Box anschließen möchte (oder halt einen Medienwandler).

    Ich hatte es so vor einem guten Jahr gemacht, da hatte die EWE ihre fragwürdigen Briefe allerdings noch nicht verschickt. Bis heute habe ich auch keinen solchen erhalten, dazu fehlt ja nun auch der Grund…

    Versuch ist‘s Wert…

    Ich habe Beispielsweise gerade ein Projekt laufen, da geht es um Software für den Finanzbereich, die ich programmiere, wo u.a. möglichst in Echtzeit auf Daten einer Boerse zugriffen und auf die Daten reagiert werden muss. Die Daten kommen und gehen zu Servern in FFM und haben Direktverbindungen zu de-cix u.a.

    Ich verstehe nicht, warum deine Software nicht einfach auf einem Server in FFM laufen kann.

    Was passiert eigentlich, wenn deine Software aufgrund eines Ausfalls deines privaten Internetanschlusses nicht erreichbar ist? Die rechtliche Problematik des Hostens von Serverdiensten an Privatanschlüssen wurde ja schon angesprochen.

    Gibt‘s einen fachlichen Grund oder sollen hier lediglich Serverkosten eingespart werden?

    Ramone "Die 40€ sind nicht für den neuen passiven Einschub (der ist kostenlos), sondern für den TP-Link Medienkonverter, den EWE „kostengünstig“ anbietet wenn man seine alte FRITZ!Box behalten und nicht auf eine Fiber-Fritz umstellen will."

    Ach, guck an, bietet die EWE nun einen Medienlonverter an? Welches TP-Link Modell ist es, mit welchem SFP dazu?

    Der Status Quo scheint für deine Eltern am meisten Vorteile zu bieten.

    Nur als Hinweis zu den Tarifen der EWE: Es gibt auch noch einen „Glasfaser 30“ Tarif, der nicht beworben wird. 30 down / 5 up für 29,99 € mtl - zu finden in der aktuellen „Preisliste Glasfaser DSL“ auf:

    AGB, Preise, Broschüren: Downloads zum Thema DSL und Internet von EWE
    AGB und Vertragsbedingungen, Preise und Tarife, Broschüren und Flyer: Hier finden Sie alle relevanten Downloads zum Bereich DSL von EWE.
    service.ewe.de