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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Phino

  • Rückruf bei Besetzt beim IP/Glasfaseranschluß?

    • Phino
    • 13. Januar 2024 um 15:18

    Willkommen in der schönen smarten Welt.
    Als Beispiel: Fußballübertragung.

    1. Rundfunk UKW
    2. Rundfunk DAB

    3. TV SAT / Kabel schon 5-20 Sek Versatz

    4. TV über Internet 15 - 60 Sec. Versatz.

    Das ist bei der Telefonie nicht anders mit den Latenzzeiten.

    Analog war schnell, aber schlecht.
    ISDN war immer noch schnell, aber gute Qualli
    SIP ist langsam, aber extrem flexibel mit guter Qualli.

    Was die Erweiterungen betrifft, ist Provider zuständig. Bei einem Anruf bei der T-Mobil Business gibt es z.B. dass der Anrufer per SMS benachrichtigt wird.

    Bei ISDN gib es den D-Kanal, dieser übernahm alle Steuer- und Regelfunktionen und die wurden von allen ausgelesen/genutzt.

    SIP ist da flexibel, aber nicht so standardisiert, was die Mindestfunktion angeht. Und vieles hängt vom Provider ab, bei dem man anruft.

  • Glasfaser für Brieselang - FUXX!NET oder DNS:NET

    • Phino
    • 10. Januar 2024 um 18:56

    Könnte ihr mal schauen, wie eure Up-/Downlod-Raten sind.
    Bei mir sind sie wieder grottig seit 18:00 Uhr und ein Nachbar, hängt nicht an unseren Bau hat denselben Effekt.

    Selbst zum DNS:NET internen Server sehr schlecht.

    Wenn es über Frankfurt geht wird es richtig schlecht

    Danke

  • Deutsche GigaNetz: hat jemand schon versucht zu kündigen?

    • Phino
    • 9. Januar 2024 um 14:00
    Zitat von frank_m

    Das kann Glasfaser auch. Die Grundversorgung der BNetzA ist erfüllt, wenn ein Anbieter verfügbar ist.

    Dies hat so gar nichts mit der BNetzA zu tun, es geht hier um das verbriefte Recht aus Artikel 5 Abs. 1 Grundgesetz. Informationsfreiheit i.V.m. § 535 BGB.

    Sprich der Vermieter muss dem Mieter den ungehinderten Zugang zu allgemein verfügbaren Medien ermöglichen und sofern diese im Mietobjekt vorhanden sind erhalten. Der Mieter muss nicht hinnehmen, dass durch eine Änderung ihm zusätzliche Kosten entstehen.

    Zitat von frank_m

    Weil es teuer ist, Infrastruktur zu betreiben, die niemand nutzt. Die Teile kann man besser als Ersatzteile in anderen Bereichen nutzen, und genau das tun die Betreiber.


    Mach nicht den Fehler, zu denken, dass sie das Netz komplett deaktivieren. Die reduzieren schrittweise die Kapazität und passen sie an die neue Kundenzahl an. Bei 40% Take-Rate von Glasfaseranschlüssen lohnt sich das schnell, in Bezug auf Platzbedarf, Energieverbrauch und Ersatzteilversorgung.

    Ich habe 3 Eigentumswohnungen an unterschiedlichen Standorten. Aufgrund des Wegfalls die Nebenkostenabrechnung für Kabelanschlüsse als Sammelanschluss für das gesamte Haus müssen sich die Mieter sich selber kümmer, in welchen Umfang sie dies benötigen.

    ABER die WEG muss dem Kabelnetz-Betreiber eine Erlaubnis erteilen, dass sie es nutzen dürfen.

    Bei allen Objekten haben die Kabelnetz-Betreiber (2x Vodafone, 1x Edis) mit uns Nutzungsverträge auf 10 Jahre abgeschlossen. In einem Objekt werden sie auf eigene Kosten die bestehende Gemeinschaft-SAT-Anlage umrüsten.

    Da kann ich deiner Darstellung so gar keinen Glauben schenken, dass es sich für die Kabelnetz-Betreiber nicht mehr lohnt, die Infrastruktur zu betreiben, wenn sie solche Verträge anbieten und sogar investieren! Und die Hausverwaltungen (z.B. Deutsche Wohnen, ca. 150.000 Wohnungen) berichten alle davon, dass dies so passiert. Das ist man kein Kleckerkram.

    Zitat von frank_m

    Ich fand die Aussagen der Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur da sehr deutlich. Da blieben keine Fragen offen: Die reduzieren Kapazitäten und bauen zurück, sobald Alternativen vor Ort verfügbar sind. Egal von wem. Die entsprechenden Artikel sind ja im Forum verfügbar.

    Da fragt sich welche Netzbetreiber. Dies kann sich dabei eigentlich nur um 2-Draht-Kupfer handeln.

    Die Millionen Anschlüsse der Kabelnetz-Betreiber ganz bestimmt nicht, dies stellt je nach Betreiber zw. 60 - 100 % ihrer Anschlüsse dar und ist Grundlage ihres Geschäftes.

    Und gerade in Ballungsräume in Städten sind sie sehr stark vertreten, genau dort tun sich die GF-Anbieter extrem schwer bei Ausbau von MFH.

    Bei meinem Sohn (ein Aufgang = 28 Wohnungen, 18 Aufgänge) wollte die Telekom bauen. Auf einem Mietertreffen kam raus, dass nicht mal 3% bestellt haben. Sie haben dort Vodafone TV Koaxial mit 1 GBit., dies reicht den Leuten.

  • Deutsche GigaNetz: hat jemand schon versucht zu kündigen?

    • Phino
    • 9. Januar 2024 um 10:57
    Zitat von frank_m

    Ja, noch. Du kennst die Kupfer-Rückbau-Pläne, sobald in einem Anschlussgebiet Glasfaser aktiv ist?

    Die ist ein immer wiederkehrenden Aussage, die jeglicher Grundlage entbehrt. Warum soll Vodafone sein Kabelnetz zurückbauen, wenn jemand anderes GF gelegt hat! Sie versorgen darüber Hunderte von Haushalte mit dem gesetzlich verbrieften Recht auf Fernsehen versorgt werden. Keine Verwaltung eines MFH wird sich wieder eine oder 100er-Satellitenschüssel ans Haus nageln lassen.

  • Meine Erfahrungen mit der Deutsche Glasfaser

    • Phino
    • 9. Januar 2024 um 10:32

    Ich will mich mal kurz bei bayerflyer anhängen.
    Auch wir erleben seit einem Jahr die desaströse Logistik in ihren offensichtlich verschiedene Systemen bei der Telekom.

    Vor 2 Jahren subventionierter Ausbau in der Straße und Hauswurfsendungen.
    In unseren Hausaufgang haben 5 von 12 Bewohner GF bestellt. Es ist eine WEG.
    Es gab eine Hausbegehung mit Protokoll, glücklicherweise 3 Wochen später bei WEG-Versammlung, es wird abgenickt und HV schickt die Freigabe an die Telekom. Dies war 12/2022.
    im Februar zog ein Mieter aus und kündigte seinen Vertrag. Daraufhin wurde dieser Treppenaufgang komplett gecancelt, weil angeblich der Eigentümer widersprochen hat. Es wurde alle 4 anderen bestehenden Verträge aufgekündigt.
    Nur 14 Tage später wurde überraschend der Hausanschluss hergestellt, zusammen mit den zum selben Objekt gehörenden drei weiteren Aufgänge (in den Kellern miteinander verbunden, verantwortlich dieselbe HV).

    Intensive Telefonate erbrachten nur, dass alle neu beantragen müssen inklusive neuer Hausbegehung und abnicken durch HV.

    Ohh, im Juni ist eine Bewohnerin verstorben und die Erben haben den Vertrag gekündigt.

    Was soll ich sagen! Alles wurde wieder auf NULL gesetzt. Das ganze Spiel begann von vorne.

    Mittlerweile haben wir die 3. Hausbegehung mit Protokoll.

    Aktuell sind wir wieder an dem Punkt, warten auf den Bautrupp, der im Treppenhaus bauen soll.

    Aber an dieser Stelle waren wir schon vor genau einem Jahr.

    Mittlerweile habe ich einen persönlichen Ansprechpartner im Bautrupp direkt bei der Telekom, ich hoffe dies wird diesmal etwas.

    PS: die Bewohner der danebenliegenden Hausaufgänge unseres Objektes haben seit April 2023 ihren funktionierenden Anschluss.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 7. Januar 2024 um 23:07
    Zitat von Sowieso

    Dass da auch ein paar Einzeladressen in Brieselang dabei sind die mittlerweile von einem anderen Anbieter versorgt werden ist für die Telekom jetzt auch nicht von Vorteil: sie hat den Aufwand den sie vertragsgemäß durchführen muss und möglicherweise Null Ertrag. Von daher ist der Begriff "Rosinenpicken" hier etwas seltsam: wenn Adressen die im Rahmen einer Förderung vergeben wurden zwischenzeitlich von anderen ausgebaut werden ist das für den Auftragnehmer immer ein Nachteil: er muss den Ausbau durchführen, hat aber - vermutlich - weniger Ertrag als kalkuliert.

    So gesehen zutreffen.
    Allerdings haben sie dadurch kostenneutral GF nach Zeestow und Brie-Süd bekommen und können jetzt FTTC/VDSL denen anbieten, die bisher nur ADSL hatten. GF hätten sie ja auch kostenfrei bekommen können bei DNS:NET, so werden diese möglicherweise auf VDSL "aufrüsten" und gehen vermutlich der GF-Quote 100% bis 2030 verloren. :/

    PS: unsere Privatstraße(gewidmet) mit 26 Grundstücke wurde erst 2019 erschlossen. Vorher war es eine andere Anschrift mit ca. 1,5 Hektar Fläche, die Firma dort hatte nur 6 MBit/sec. Wir hatten echt Angst, dass die Telekom bei uns noch nachträglich bauen wollen.

    Als die Straße 2022 fertiggestellt wurde, hatten wir für DNS:NET Pipes hereinlegen lassen.
    Die Straße ist mit einem besonderen Aufbau für hohe versickerungsfähigen Unterbau und Pflaster versehen. Und es funktioniert selbst bei Starkregen, dies wollte wir uns nicht versauen lassen. ;)

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 7. Januar 2024 um 20:09
    Zitat von Sowieso

    Ein wesentlicher Grund warum das hier so nicht anwendbar ist ist der geförderte Ausbau. Millionen Haushalte in besonders ländlichen Gebieten waren und sind in Förderprogrammen, haben also in den letzten Jahren einen geförderten FTTH-Ausbau bekommen, oder werden gerade ausgebaut, oder werden in den nächsten Jahren ausgebaut.

    Und gerade hier liegt der größte Blödsinn der Förderung.
    Die Daten, welche Objekte/Liegenschaften gefördert werden "dürfen" stammt aus der Zeit von vor 2020. Nun hat die Telekom, die über die notwendige Verwaltung verfügt, sich diese Rosinen herausgepickt.

    Das bedeute bei uns, es gibt in einem Gebiet von ca. 6 km² (Brieselang-Süd und Zeestow) 3 Grundstücke, denen der geförderter Ausbau zustand/zusteht. Diese Objekte liegen in dem Gebiet, was vollflächig von DNS:NET ausgebaut wurde, mindestens eines der Grundstücke bezieht schon GF von DNS:NET. Trotzdem hat die Telekom über 2 Kilometer Pipes im Nov. 2023 bis vor die Häuser verlegt. Die Bewohner/Eigentümer haben erst davon erfahren, nachdem DNS:NET schon im Mai letzten Jahres fertig war.

    Dies zu dem Desaster des subventionierten Ausbaus. Auch in Falkensee und Dallgow-Döberitz ist es ähnlich passiert. Verschleudern von Steuergeldern und unnötigen Überbau. Und die Gemeinden können sich nicht dagegen wären, dass Straßen 2-mal aufgerissen werden.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 7. Januar 2024 um 00:28
    Zitat von Sowieso

    Es ist ja auch nichts schlechtes dass DNS:NET bei Dir ausgebaut hat. Der Markt ist seit über 25 Jahren liberalisiert, und Alternativanbieter können seitdem ihre Netze ausbauen. Vielleicht hätte DNS:NET sogar schon 2016 bei Dir direkt FTTH ausgebaut wenn sie nicht dank Regulierung Zugriff auf die letzte Meile der Telekom gehabt hätten.

    Ich glaube nicht, dass sie es 2016 auch nur annähernd Kunden für GF in Brandenburg gefunden hätten, dafür war der Endkundenmarkt noch nicht reif. Aber mit VDSL auf dem Land hatten sie reichlich Kunden gewonnen wo die Telekom über Jahre nichts machte.

    Guter Richtwert ist da die FB 5490/91 die im Herbst 2019 erschiene sind. Vorher war einfach nichts Kostengünstiges verfügbar für den Massen-Markt und ONT waren damals auch kein Schnäppchen.

  • EWE FTTH Medienkonverter, welcher Transceiver

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 23:49
    Zitat von HubeBube

    Gibt es denn noch neue ISDN Telefonanlagen (Baujahr nach 2020) für den Privathaushalt?

    Nö, aber eine mit VoIP.

    Eine Auerwald COMpact 4000 ab 250€ bei Jacob.de

  • EWE FTTH Medienkonverter, welcher Transceiver

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 23:42
    Zitat von Schnurz

    Und was empfiehlst Du dann als Inhouse-Telefonanlage mit den Features, wie sie z.B. Agfeo oder Auerswald in ihren ISDN-Anlagen haben/hatten?

    Eine Auerwald COMpact 4000

    Dazu für DECT eine COMfortel® WS-500S

  • EWE FTTH Medienkonverter, welcher Transceiver

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 18:41
    Zitat von PA0EWS

    Ich habe in diesem Forum gelesen, dass der Anschluss mit einem Ubiquiti Fiber PoE G2 möglich sein soll, der über ein LWL Patchkabel mit dem HÜP verbunden ist.

    Mit dem Gerät wäre ich vorsichtig, die Ubiquiti Geräte tun sich nicht wirklich mit Kompatibilität zu EU-ISP hervor. Die GPON-Model von Ubiquiti funktionieren gar nicht.

    Im https://ubiquiti-networks-forum.de konnte ich nichts dazu lesen.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 18:20
    Zitat von Sowieso

    Tja, so war das regulatorische gewollt: Jeder Anbieter konnte sich Kabelverzweiger reservieren und hatte dann 12 Monate das Recht dort FTTC+Vectoring auszubauen, und dann (aus technischen Gründen) das exklusive Recht VDSL Vectoring zu betreiben. Das ging nach dem "wer zuerst kommt mahlt zuerst"-Prinzip. Die Telekom hat sich so gut 80% der Haushalte gesichert, die anderen Anbieter etwa 10%, weitere etwa 10% haben keinen FTTC-Ausbau bekommen. Ob 88% des FTTC-Ausbau (80% von 90% versorgten Haushalten) "komplettes Versagen" ist, da kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein.

    Das System war darauf angelegt, dass die Telekom nicht überall die ersten sind. Und die Erwartung dass die Telekom immer und überall ausbaut ist eben auch etwas aus der Zeit gefallen.

    Aber im Gegensatz zur Telekom hat DNS:NET ca. 5 Jahre später begonnen FTTC zu FTTH auszubauen. Bei uns in der Straße haben sie von 26 EFH 22 zu GF bewegen können.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies hier mit der Telekom genau so passiert wäre. Das Negativ-Beispiel ist ja der Bereich um den Sendemast nach 2010.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 18:14
    Zitat von mbo77

    Ihr müsst mal von dem Begriff "Rosinenpicken" in dem Zusammenhang wegkommen. Das machen alle Unternehmen, da es das Ziel einer kapitalistischen Unternehmung ist. Und die Deutsche Telekom AG ist wohl ein solches Unternehmen, oder?

    Nein, denn das Rosienen picken können sich die kleinen Anbieter nicht leisten. An diesen subventionierten Ausbau, der basieren auf veralteten Daten möglich ist, sind sehr hohe administrative Hürden gebunden. Dafür haben die Kleinen kein Personal.

  • EWE FTTH Medienkonverter, welcher Transceiver

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 18:09
    Zitat von HubeBube

    Phino im GPON kannst Du durchaus symmetrisches 1 Gbps im Up- und Download buchen.

    Natürlich geht es, aber es macht keinen Sinn für den Anbieter, weil er muss ja alle z.B. 64 Anschlüsse innerhalb eines GPON-Baums betrachten und dann geht es nicht mehr auf 1:1 anzubieten.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 17:41
    Zitat von Sowieso

    Das mag in Deiner Gegend so sein. Die Telekom kann nicht überall gleichzeitig ausbauen, und wird auch nicht 100% selbst ausbauen.

    Die Gegend ist ziemlich großflächig Brandenburg. ;) Nur in den Städten sind sie unterwegs, Rosinen picken.

    Zitat von Sowieso

    In Deinem Fall geht es aber wohl noch nicht mal um Gebiete mit einem Telekom-FTTC-Ausbau. Da war DNS:NET mit einem FTTC-Ausbau zuvor gekommen, und auch die haben natürlich eine Motivation ihre FTTC-Gebiete auf FTTH auszubauen.

    Das stimmt, insofern hat hier die Telekom komplett versagt. Bei uns kamen nur 6 MBit/s an, und dies fast im ganzen Ort Brieselang (12.000 Einwohner, 80 % EFH). Dann gab es den Bau eines Mobilfunkmasts und die Versorgung der Neubau-EFH-Siedlung mit GF um 2010 drumherum, der Rest blieb lahm. Dann kam 2016 DNS:NET und hat alle Kisten mit FTTC versorgt und VDSL angeboten.

    Man sieht, dass sie eindeutig ein Bogen um EFH machen und dasselbe in den angrenzenden Gemeinden Wustermark (10.000 Einw.), Falkensee (25.000 Einw.) oder Schönwalde-Glien (8.000 Einw.).

    Alles Gemeinden mit überwiegend EFH.

    Zum Glück mittlerweile fast flächendeckend von DNS:NET oder OpenInfra versorgt oder im Aufbau.

  • EWE FTTH Medienkonverter, welcher Transceiver

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 17:02
    Zitat von PA0EWS

    Noch eine Frage: warum verwendet man in Deutschland unterschiedliche Geschwindigkeiten für Up- und Download? In den Niederlanden ist die gleiche Geschwindigkeit für Up- und Download eines der starken Verkaufsargumente aller Glasfaseranbieter.

    Das hat 2 Gründe:

    1. Ich würde sagen, dass 80 % der Anschlüsse GPON sind. Bei GPON ist es tatsächlich eine physikalische Sache mit unterschiedlichen Bandbreiten bei Up-Download.

    2. Haben wir immer schon so gemacht!

    Viele Provider kommen aus DSL-Anschlüsse und haben gemischte GF-Strukturen(AON/GPON). Da machen sie keine verschiedene Verträge.

    Zitat von PA0EWS

    Nun möchte ich meinen jetzigen Router, eine Fritz!Box 7590, weiter benutzen, weil meine Telefonzentrale einen 2B+D (ISDN) Amtsleitung braucht.

    Hier hilft nur, sich ein 2. 7590 zukaufen und wegzulegen, weil es wird bald keine mehr mit S0-Anschlüssen geben. ;)

    Ich würde da eher anfangen, deine Nutzung auf SIP-Anschlüsse umzustellen. Vor allem, weil du dann unabhängig bist von dem Internetanbieter. Es gibt gar keine Aussetzer bei Providerwechsel.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 16:41
    Zitat von Sowieso

    Wie gesagt: würde die Telekom so agieren wie Du es annimmst, würde ein guter Teil des aktuellen FTTH-Ausbaus der Telekom nicht stattfinden. Die Telekom baut bundesweit zahlreiche EFH-Gebiete aus, auch solche in denen es kein Kabelnetz gibt. Da müsste man jetzt annehmen dass Magdeburg ein Sonderfall ist bei dem andere Regeln gelten. Das halte ich aber auch für unwahrscheinlich, solange nicht die Stadtverwaltung der Telekom das Leben besonders schwer macht.

    Ja, ABER sie bauen hier in der Gegend nur die gerade neu entstehenden EFH-Siedlungen aus, die Alten fassen sie nicht an.

    Zum Glück haben wir hier DNS:NET, die machen es.

    DNS:NET ist aber hier schon stark vertreten, besonders weil sie der Telekom Kupfer(ehemals nur ADSL) abgenommen haben und alles auf VDSL hochgerüstet haben. Damit hatten sie sehr viele Kunden im Boot, die sie direkt anschreiben konnten zur GF-Vermarktung.

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 13:25

    Beispiel: Große Sporthalle mit Tribüne(500 Plätze), vormittags Schulbetrieb, Nachmittags und WE Nutzung exklusiv durch eine Verein. Da sind viele Liga-Spiele.

    Also will der Verein ca. 2000 € in die Hand nehmen und Netzwerktechnik (Ubiquiti APs etc.) aufrüsten/einbauen.

    Spiele sollen gestreamt werden. Was sie benötigen ist statt der DSL-Leitung ein GF-Anschluss.

    Da die Halle dem Landkreis gehört, müssen Sie die GF beauftragen.

    Der Landkreis sperrt sich jetzt seit einem Jahr.

    Noch Fragen zur Technikfeindlichkeit in Deutschland?

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 13:01

    OpenInfra hat ein großes Problem, sie kommen aus Schweden, da ticken die Menschen anders. Sie kommen noch nicht mit der Mentalität der deutschen Verbraucher klar. Sparen, Sparen und nochmals sich totsparen. Der nasse Schnürsenkel reicht doch noch für die Mails. Iiiihhh, was neues wie Glasfaser.

    Ich sehe auch, dass das Problem viel bei den Menschen/Verbraucher

  • Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

    • Phino
    • 6. Januar 2024 um 12:55
    Zitat von mbo77

    Wenn die gegen irgendwas dagegen sein können, werden sie es sein. Irgendwie scheinen die Menschen etwas an dieser destruktiven Art zu mögen.

    Und ich finde, dass diese Personengruppe in Deutschland unverhältnismäßig groß ist, gerade in Bezug auf Technik. Ich habe Bezugspunkte zu Niederlande, Estland und England. Da sind die Menschen deutlich zukunftsorientierter bei Technik, Estland ist da der Hammer.

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