Beiträge von Phino

    Thesen darfst Du gerne aufstellen. Darf ich dann in diesem Disput die Frage stellen, warum dann F2115 bzw. F2110 notwendig sind, wenn die Baseplate schon ausreichend sein soll?

    Ja. Weil der Stecker im Gehäuse nicht kompatibel zur Fritz!Box und Co. Ist. Auch mein beiliegendes Kabel der LuLeey passt nur in den passieren Deckel. Nicht in den im Gehäuse. Der passive Deckel ist ein Adapter.

    Und auf den Bildern ist eindeutig die beiden FiberTwist incl. DNS:NET-Logo zu sehen. Kein CTS.

    PS: In dem Unterteil können auch 2 Fasern aufgelegt werden. Mit passendem Oberteil kommt dann CATV aus der zweiten. Bietet DNS:NET inneinigen Bereichen. Es gibt bestimmt so 15 verschiedene Oberteile für GPON und AON.

    Wie man im Bild unten sehen kann, benötigen meine ONT-Dosen einen Stromanschluss. Was meint ihr denn aber zu der linken Dose, die nicht funktioniert, ist da etwas defekt, falsch angeschlossen oder nur gesperrt, weil kein 2. Anschluss beantragt wurde? Der Signalpegel (wie ich jetzt gelernt habe) schien ja zu funktionieren.

    Da wird das Signal wohl auf einer anderen Gegenstelle liegen oder noch gar keine. Gibt es dafür schon einen Vertrag? Ob eine Leitung/Faser in Ordnung ist kann man auch ohne Gegenstelle messen.

    Mir ist durchaus bekannt, wie der HES ONT von OI montiert wird.

    Dennoch ist die Durchführung nach der katastrophal übersetzen Anleitung/Beschreibung streng genommen illegal: Es wird vom Teilnehmer ein Eingriff in das öffentliche TK-Netz vorgenommen.

    Auch wenn es sich nach Haarspalterei und Kleingeistigkeit anhört. OI muss eine frei zugängliche Buchse (und das ist sie gerade nicht!) vorsehen. Meine Hausinstallation hat auch keine explizite Gf-TA/Glasfaser-Dose, jedoch am HÜP frei zugängliche LC/APC Buchsen. Da ist der passive Netzabschlusspunkt eben am HÜP. Ich muss allerdings nicht, wie bei der von OI gelieferten Hardware, an einer bestimmten Stelle Teile des Kunstoffgehäuses ausbrechen, um an die Faser zu gelangen.

    Kurz zwischen gegrätscht. Der TE ist bei DNS:NET.

    Die dort montierte Dose ist der passive Abschluss. Es gibt bei DNS:NET wahlweise zwei Deckel für den FiberTwist. Einen mit ONT/ Strom und einen ohne in die die GF von AVM direkt passt. Wenn man seinen eigenen Modem betreibt muss man einmalig anrufen bei der Hotline und nur die Modem-ID ansagen.

    Mag so schneller gehen, aber schön ist anders. Ich würde so was nicht jeden Tag sehen wollen.

    Sieht ja nicht überall so aus in Spain, Italien oder Griechenland. Aber es geht auch so bis das mächstemal die Straße aufgerissen wir, sei es in 5 oder 10 Jahren.

    Aber es spart immense Kosten und man kommt vorran. Da steht sich die Industrie und Behörden selbst im Weg, da wundert es nicht das bei uns GF am teuersten ist.

    Also ich kann mich in unserem Apartment nicht beklagen, obwohl schon etwas älter vor 3 aufgerüstet auf GF mit 1 GB und mit 10 AP von Unifi für 16 Appartement und Pool. Das ist so schnell.wie zu Hause. Aber auch hier ist die Outdoor Verlegung der Kabel freischwebend, funktioniert aber seit 3 Jahren.

    So wurde es bei mir eingebaut. Die ONT muss nun weichen, denn der Fritz 5590 soll direkt

    angeschlossen werden am HÜP.

    Leider lässt mich TNG nun hängen....weder Telefon noch Mail....

    Welche Technik nutzt TNG? Bei AON einfach anschließen. Bei GPON die FB neu priosieren lassen. Das war es.

    Bei vielen ISP erfolgt dies über eine Webseite.

    Ich habe da einen anderen Lösungsansatz. Ich nutze einen Yeastar TG 100.

    Der hängt als SIP-Server an der Fritz!Box. Dort kann ich per Regel alle ausgehende Gespräche zum Mobilfunk umleiten. Als SIM-Card habe ich eine von Vodafone, die nur all-Net-Flat für Telefonie hat für 3,98 €.

    Die meisten splitten in GPON aber bis maximal 16 oder 32 Teilnehmern.

    Da ist die Ratio bei Kabelanschlüssen aber erheblich schlechter (oft sind es mehrere hundert Haushalte oder gar ganze Orte, die an einem Strang hängen) und die maximale Bandbreite zudem geringer.

    XGS-PON ist in der restlichen Welt längst Standard und auch bei uns gibt es schon mehrere solcher Angebote. Da sind es dann schon 8 Gbps auf der Leitung.

    Das mit Kabelinternet gleichzusetzen ist schon stark realitätsverzerrend.

    Bei uns ist eigentlich immer ein Kabelanschluss-Eingang pro Aufgang üblich. Sohn hat 7 Etage per 4 Wohnungen. Er ist mit seinem Kabelanschluss(Giga/Vodafone) zum Zocken sehr zufrieden. Haus und Innenverteilung stammt aus dem Baujahr 1957. Man sieht da geht so einiges.

    Naja und das mit den XGS-PON sehe ich so gar nicht. Nicht wegen der Technik, sondern der Preispolitik der deutschen ISP und der Knausrigkeit der Nutzer.
    Da hatten doch schon letztens hier welche mimimi gemacht, weil es bei GF keine 50/10 MBit Anschlüsse gibt und das andere soooo teuer ist. ;)

    Vielen Dank Phino für die gute Erklärung! Das meine sogar ich verstanden zu haben. Nur eine Sache ist mir unklar. Bleiben damit Mehrfamilienhäuser außen vor oder wie wird es gelöst, dass jeder dort seine eigene Leitung hat?

    Eine Glasfaserleitung, die durch die Pipe (Verlegerohr) einblasen wird, hat viele Glasfasern. Selbst die für ein EFH hat min 4, häufig 8 Fasern. In MFH haben sie meist 16 oder 32 Fasern, dabei wird die Leitung selber eigentlich nicht dicker.

    Bei der GPON-Technik werden ja alle Daten aller Teilnehmer auf einer Leitung gesendet/empfangen. Hier könnte man bei großen Häusern (Corbusierhaus /Berlin 530 Wohnungen) am Übergabepunkt einfach ein paar optischen Splitter einsetzen für jeweils bis zu 64 Teilnehmer.

    Aber dabei wäre es wohl nicht besser als jetzt der Kabelanschluss. ;)

    Das sind anscheinend die technischen Vorteile bei OpenInfra. Kannst du mir erklären, was genau diese Vorteile bewirken? Eigentlich wollte ich (wie geschildert) ja auch lieber zu denen, aber die haben hier wohl kapituliert - zumindest im Ortsteil Siedlung.

    OpenInfra nutzt die Technologie AON. Dies bedeutet, dass jeder Nutzer seinen eigenen Anschluss hat und auf seiner Leitung nur seine Daten anliegen. Üblicherweise wird die Verbindung einfach per DHCP hergestellt, eine extra Authentifizierung ist da nicht notwendig. Also kein Shared-Medium wie bei Kabelanschluss. Somit wird kein ONT benötigt, der beim ISP registriert sein muss. Es reicht ein einfacher Medienwandler von Glas auf Ethernet. Damit teilt man sich auch nicht die übliche Bandbreite von 2,5 GB down und 1,25 GB Up für bis zu 64 Teilnehmer.

    OpenInfra bietet technisch bis zu 8 Gbit/sec in beide Richtung.

    Mein Vorschlag wäre, dass eine Netzwerkdose CAT6A (Aufputz) direkt unterhalb oder neben dem Leerrohr installiert wird und am Netzwerkkabel ein RJ45 Steckverbinder gecrimpt wird. So kann das Netzwerkkabel vom ONT direkt in der CAT6A-Dose aufgelegt werden. Für den Fall, dass das Netzwerkkabel zu kurz ist, kann das Leerrohr gekürzt werden ;)

    Sagen wir mal so, könnte funktionieren, aber mit Abstand die schlechteste Lösung. :roll:

    Das vorhandene LAN-Verlegekabel ist in einer Dose aufzulegen. Zwischen ONT und Dose ist ein Patch-Kabel zu stecken. Und oben wieder eine Netzwerkdose gesetzt und dort Patch-Kabel an die FB.

    Wobei ich parallel immer noch mal schauen würde, ob man nicht durchs Leerrohr ein GF bis zum Erdgeschoss bekommt. Leerrohr über eine Etage sollte ja nicht so viele Knicke haben. ;)

    Ich kann dir beide Firmen, easybell und sipgate, empfehlen, seit Jahren sehr zuverlässig. Nutzungsmöglichkeiten gehen über dem, was ein privater Heimanschluss vom Internetprovider kann, darüber hinaus. Unabhängig kannst du weiterhin Festnetztelefone betreiben, müssen nur SIP-tauglich sein (AVM, alle Fritz!Box, Gigaset, etc.).

    Schau dir die verschiedene Produkte der beiden FA. an und suche das für dich passende raus. Easybell ist eher für den Normalnutzer mit bis zu 10 Telefonnummern. Die Angebote bei sipgate gehen eher Richtung Business.

    Bis jetzt steht es noch nicht einmal fest, ob es sich um ein EFH oder MFH handelt, dementsprechend bin ich mit entsprechenden Äußerungen und Annahmen über vorhandene Infrastrukturen sehr vorsichtig!

    Ich würde da Elemir recht geben. Das Foto stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus seinem Keller. Oder welche Frau würde so eine Wandoberfläche mit diesem Design-Leerrohr in ihre Wohnung lassen. Telefonleitung kommt von außen und man hat geschickter Weise ein Ethernetkabel zum Weiterleiten des DSL-Signals genutzt. Allerdings glaube ich mindestens an Cat 6a bis 7 Kabel, bei einzeln abgeschirmte Adernpaar und die Farbe des Mantels passen nicht zu Cat 5.

    Stellt sich ja nur noch die Frage, wie weit geht das Leerrohr. Da könnte man ja vielleicht auch gleich Glasfaser einziehen. ;)

    Gemäß dem aktuellen WEG muss die Gemeinschaft dem Glasfaseranschluss zustimmen.
    § 29 (2) (2) Jeder Wohnungseigentümer kann angemessene bauliche Veränderungen verlangen, die
    4. dem Anschluss an ein Telekommunikationsnetz mit sehr hoher Kapazität...

    Allerding, bei der Umsetzung haben die Miteigentümer ein Mitspracherecht.
    Über die Durchführung ist im Rahmen ordnungsmäßiger Verwaltung zu beschließen.

    Dafür haben alle ISP auf ihren Seiten schon die passenden Vordrucke.

    Z.B wird die GF im Treppenhaus (Kabelkanal) oder auf der Hauswand verlegt. Daher ist es wichtig, schon vorher im Klaren zu sein (Absprachen mit den anderen Eigentümer) wie es sinnvoll umgesetzt werden soll und dann dies bei der Begehung durch die bauende Firma einzubringen.
    Es bringt nichts, wenn die Firma ihren leichtesten Weg zu Protokoll bringen und alle nur den Kopfschüttel. Damit vergeht viel Zeit, wir hatten die Situation.

    Ich würde mir bei dem aktuellen Bedarf des TE eigentlich nur GF legen lassen und bei DSL bleiben. Wer nur ein Bedarf kleiner als 100 Mbit hat erscheint mir nicht als Zielgruppe für GF. Somit bleiben alle Möglichkeiten von "es klappt nicht" aussen vor. 8)

    Ups Standort verraten :D