Beiträge von Phino

    Da steht nur etwas von Hausanschluss, nichts über eine Aktivierungsgebühr.

    Im ganzen Satz steht für nach der Vorvermarktung :
    Alle anderen Haushalte können ebenfalls einen kostenlosen Hausanschluss erhalten, allerdings nur noch bei Abschluss eines Produktvertrags mit einem der beteiligten Anbieter [E.ON].

    Eine Bereitstellungsgebühr kostet es immer und bei allen Anbietern. Bei E.ON 79 €, bei 1&1 49,95 €. Alles direkt bezogen auf dein Gebäude in Rodgau. Die hat aber mit den internen Verwaltungskosten zu tun. Eine Aktivierungsgebühr wurde in Rodgau (Weiskirchen) bisher von keinem Teilnehmer hier im nachbarlichen Umfeld erhoben.

    Das ist das wirkliche Hemmniss. Gleicher Preis wie DSL würde die Bereitschaft umzusteigen, imho, schon erhöhen.

    Das Problem ist und bleibt: Es ist eine neue Technik mit vollkommen neuen Leitungswegen. Und dies kostet immens viel Geld.
    Bei keinem anderen Land in der EU sind die Anforderungen ans Verlegen und die Genehmigungshürde so hoch. Man muss nur mal durch Spanien oder Italien fahren, um dies zu verstehen.
    Ja, die alten Kupfernetze verrotten langsam (Feuchtigkeitsschäden, ausfallende Hardware etc.). Aber andere Länder haben halt viel früher angefangen mit GF.
    Somit müssen wir jetzt die hohen Kosten tragen, entweder mit Gebühren oder per Steuer.

    Sehe ich ehrlich gesagt etwas anders. Soweit ich das bisher verstanden habe, scheint sich diese Aktivierungsgebühr eher auf direkte E.ON-/Westconnect-Produkte zu beziehen. Bei Partnern wie 1&1 gelten da offenbar andere Konditionen.

    Der Netzbetreiber verlangt die Aktivierungsgebühr. Da E.ON der Mutterkonzern ist, fließt diese Gebühr über den Tarif zurück und diese entfällt.
    Westconnect nimmt die Aktivierungsgebühr dann, wenn man einen anderen ISP bucht, es sei denn, Westconnect hat mit diesen ein anderes Abkommen geschlossen. Das machen aber alle Netzbetreiber so. Entweder sind die Leitungsgebühren für den ISP höher oder es gibt andere Kompensationen, alles nur, um dem Kunden gegenüber so zu tun, als müsste er keine Aktivierungsgebühr bei ihm bezahlen. ;)

    Nichts ist Perfekt! ;) Aber dies ist nicht dein Problem. Die BNetzA stellt es zur Verfügung, und wenn das entsprechende Ergebnisse liefert, wendest du dich an deinen ISP. Reagiert er nicht, macht es die BNetzA, incl. Bußgelder.
    Wenn der ISP der Meinung ist, das Tool liefert falsche Ergebnisse, kann er sich mit der BNetzA streiten.

    Anschlussgebühr ist das Eine. Die zahlt man oder nicht, je nach Zeitpunkt. Die fällt bei mir z.B. weg. Das Thema des Threads ist aber die zusätzliche Aktivierungsgebühr und dahin geht auch meine Frage. Ist das nur ein Westconnect/EON Ding oder machen das andere auch?

    Das ist dasselbe hoch 2. Sie nehmen nichts, wenn das MFH angeschlossen wird. Sie nehmen aber von jeder Partei/Wohnung die Aktivierungsgebühr. Westconnect nimmt sie nur nicht, wenn du beim Mutterkonzern E. ON deinen Internetzugang buchst.
    Das war früher auch schon so, als es mit DSL losging. Obwohl man schon die Kupferleitung in der Wohnung hatte, musste man einmalig für DSL eine Anschluss-/Aktivierungsgebühr zahlen. Das waren so 99 D-Mark. Damit wird einfach die neue Technologie bei der ersten Nutzung bezahlt. Bei E.ON ist es im Tarif enthalten. Wenn du 1&1 nimmst, ist dies monatl. Billiger, aber dann die Aktivierungsgebühr an WestConnect. Manchmal übernehmen die anderen Provider die für dich.

    Wie das? Ich bin bei O2 fuer weniger Geld, was macht die Telekom so viel besser, dass ich wechseln sollte?

    Das ist immer presoenliche Bewertung, wenn Du das so siehst dann ist das fuer Dich so, Punkt.

    Persoenlich habe ich weder Interesse an MagentaTV (was ich auch als Nicht Telekom Kunde buchen koennte) noch an deren Mobilfunk. Bzw. ich lege Wert darauf Festnetz und Mobilfunk nicht als Koppelvertrag zu buchen (persoenlich bin ich der Meinung das sollte aus Wettbewerbsgrienden verboten werden, weil es den 4 Mobilnetzbetreibern einen strukturellen Vorteil gewaehrt).

    Sehe ich anders, das ist mMn. buchstaeblich der Kern dessen was ein Internetzugangsanbieter zu leisten hat, wer da patzt und das auch noch vorsaetzlich hat fuer mich ein deutliches Handicap.

    Spaetphasenkapitalismus: wir haben uns schon zu sehr daran gewoehnt, dass grosse Unternehmen mit dem Selbstgerechtigkeits- und Fairnessverhalten von kleinen Kindern agieren, und dass unsere Regulierer i.d.R. zum jagen getragen werden muss.

    Du sollst doch gar nicht wechseln, wenn die Angebote für dich nicht passen.
    Es ist keine persönliche Bewertung, weil ich DNS:NET-Kunde bin, meine Rufnummern bei Easybell und DUS:Net hoste und aufgrund von Side-by-Side-VPN mit meinen beiden Kids (35/37 J) das Streaming gemeinsam nutze.
    Aber im Umfeld nutzt der Großteil der Bekannten Telekom mit dem großen Paket incl. Mobilfunk, weil man nur einmal zahlen muss und alles dabei ist. Diese Personen sind in der Hauptsache zw. 35 und 50 Jahre alt und haben Familie mit Kids. Die haben den Kopf mit anderen Sachen voll (Trainer im Verein, Chorleiter etc.). Denen gehen solche Überlegungen wie Peering vollkommen am Hintern vorbei. Und dasa ist halt die große Masse.
    Wobei die Streaming-Paket um einiges günstiger sind als einzeln abgeschlossen. Naja, und Amazon-Prime hat man ohnehin. ;)

    Welche Anbieter verlangen denn neben einer Anschlussgebühr auch noch eine so hohe Aktivierungsgebühr wie im Beispiel dieses Threads?

    Vermutlich alle, wenn du dein Haus an ein bestehendes Netz anschließen lässt. Die billigen Bautrupps sind schon weitergezogen und sie müssen örtliche Firmen beauftragen.
    Wir haben hier gerade in der Umgebung drei Häuser aus den 1930ern. Die wurden abgerissen und es kommen neue Häuser darauf. Die alten Herrschaften hatten sich 2023 nicht für Gf entschieden.

    Standardmäßig ruft DNS:NET für einen Nachanschluss 990 € auf. Allerdings gibt es da immer wieder Angebote, dass man nur 50 % zahlt.
    Bei der Telekom ist es dasselbe. Da ist es derselbe Preis, als wenn man einen Telefonanschluss für das Haus/Grundstück bauen lässt. 800 Euro. Allerdings wird es deutlich weniger, wenn man die Telekom als ISP bucht.
    Ich hatte 2018 noch 620 € für den Kupferanschluss auf neuem Grundstück gezahlt. Ich bin direkt zu DNS:NET gewechselt, weil die 250 MBit/s lieferten, Telekom nur 16 MBit/s.

    Ich finde, ihr betrachtet es alles ein wenig begrenzt. Gerade die Telekom bietet für die meisten Nutzer ein optimales Gesamtpaket.

    Bei den Preisen von Internetzugang, dem Magenta TV Paketen und Familen-Mobilfunk Pakete zusammen kann so keiner mithalten. Und wenn man noch in einer ländlichen Regionen wohnt, ist Telekom und Vodafone immer noch am besten.

    Natürlich kann man Rosinen picken betreiben, aber die meisten ist das alles zu viel/anstrengend. Die, wenn überhaupt, für den Nutzer vorhandenen Einschränkungen beim Peeringen fallen da einfach nicht ins Gewicht.

    Und außerdem haben viele gar keine Einfluss, wer ihnen kostenfrei einen GF baut. Das dieser Netzbetreiber ersteinmal nur sich vermarktet und erst später, wenn überhaupt, andere auf sein Netz lässt, finde ich verständlich.

    dieter2 das ganze ist ja nicht so wie bei einem schon seit Jahrzehnten bestehenden Cu-Netz.

    Bei einen GF Netz muss sehr viel im Hintergrund erstellt werden. Das kostet neben Hardware und Verwaltungskram auch sehr viel Manpower. Und Techniker die GF Spleißen können, gibt es nicht wie Sand am Meer.

    Will sagen, 2-3 Jahre ist für ein Gf-Segment in einer Gemeinde/Ortsteil normal. Dafür funktionieren dann aber schlagartig 1000 oder mehr Anschlüsse.

    xrandr Genau den 134 meinte ich. Dazu muss man dann aber noch die Kommentare des Gesetzgebungsverfahrens lesen.
    Zum einen hat die Telekom, wie oben geschrieben, keine Leitungsrechte auf dem Grundstück „Privatstraße“ und zum anderen gilt dies nur, wenn nicht schon Leitungswege mit hoher Kapazität erschlossen sind.
    DNS:NET hat Gf verlegt und bietet 8,5 GBit/s symmetrisch an.
    Es ist grundsätzlich sinnvoll, dass z.B. ein Bauer sich nicht sperren kann, wenn dort auf seinem Acker eine Gf-Trasse verlegt wird, aber er muss es nicht 2, 3 oder mehrmals dulden.
    Dazu gab es schon hinreichende Diskussionen mit einigen Anteilseignern (Anwälten und Notaren) an der Straße.

    In dem Grundbuch und Teilungserklärung sind sie nicht drin, dort ist nur Wasser/Abwasser, Gas und Strom. Damals 2002, sollte nur eine Seniorenwohnanlage hin. Als dann in 2019 alles umgewidmet wurde und 28 Einzelgrundstücke entstanden, beschloss die Gemeinde, dass eine Privatstraße her muss hinsichtlich Namen und Nummerierung.

    Erst 2020 kam dann DNS:Netz und legte die Cu-Leitung in die noch Bau-Straße und 2023 dann Glasfaser.

    Ausserdem gibt es in den Ausführungen zum TKG noch die Regelung, dass man auf privaten Grund nur einen schnellen Breitbandanschluss dulden muss.

    Ich vermute, dass ich Telekom nicht bekommen würde. Sie müssen in unser Privatstraße verlegen. Und da werden die 26 Eigentümer nicht zustimmen. Es liegt ja schon Glasfaser und VDSL mit 250 an. Und die Straße ist erst 3 Jahre alt. Hier hat jeder genug Bauarbeiter Erfahrung, dass das keiner riskieren will. ;)

    PS: wir sind eine Bruchteilsgemeinschaft nach BGB, WEG zählt nicht und TKG auch nicht, weil gibt ja schon voll Bandbreite mit bis zu 8,5 Gbit symmetrisch.

    Ich war auch in der Situation 2022. Ich habe bei beiden unterschrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich beide dir einen Anschluss legen ist extrem gering. Dies haben so die letzten 5 Jahre mir meine Marktbeobachtungen gezeigt.

    Aus meiner Sicht ist das Risiko sehr gering an 2 Netzbetreiber zu hängen. Ich hätte es damals sogar gerne genommen. Wäre dann AON und PON Technik gewesen. 8)

    Das hört sich handwerklich bescheiden an. Da solltest du der Empfehlung von HubeBube folgen und ein Ticket aufmachen.

    Ansonsten kannst du zum jetzigen Zeitpunkt die pipe wieder rausziehen und es selber richtig machen. Die Materialien hatten wir schon verlinkt. Biegeradien berücksichtigen.

    Ich habe da wenig Hoffnung, dass da nochmal jemand von dem Baugruppe kommt und es besser macht.

    Die nachfolgenden Techniker sind nur noch für das einblasen und innen anschließen zuständig.

    Bei einer derartigen alten Verkabelung sollten auch die beiden Endpunkte neue Dosen erhalten. Hintergrund ist, das damals die Dosen nur für niedrige Fernsehfrequenz ausgelegt waren. Somit haben sie bei den hohen Frequenzen, die die vorgesehene Hardware nutzen wird, eine unnötige hohe Dämpfung. Schon dein alten Leitung dämpfen stärker als die heutigen Koaxialkabel.

    Ist ähnlich wie von Cat. 5 zu Cat. 7.

    Und auf eine sauberes Auflegen der Schirmung achten, da verirren sich gerne mal Adern.

    Wurde bisher nur die Pipe (Glasfaser-Leerrohr) eingeführt oder ist auch schon eine Glasfaser im Haus zu sehen/aufgelegt im Gf-TA?
    Dies wird unterschiedlich gehändelt beim Ausbau. Wenn bisher nur die Pipe liegt, könnte man es tatsächlich noch langfristig professionell machen/lassen. Der Kabelkanal sieht ja nach Kunststoff aus.