Dann müsste ich überall die Unterputz TAE Dosen gegen Unterputz Ethernet Dosen tauschen, richtig? Wenn ja, welche und wie anklemmen? Es sind ja m.W. immer nur zwei Adern die in der Kupfer-Leitung genutzt werden. Die führen als Stern vom Keller zu den verschiedenen Räumen. Ob die mit Alu geschirmt sind müsste ich gucken, das weiß ich so aus dem Kopf nicht.
Die typische alte Telefonleitung hat vier Leitungen(rot mit 0 - 4 Querstriche), es gibt aber auch Varianten mit 8 Leitungen, die sind dann bunt. Mit 4 Litzen sind nur 100 MBit/s möglich. Erst mit 8/4x2 Leitungen gehen 1 GB/sec.
Das mit dem Austauschen von allen Dosen ist natürlich möglich. Damit hättest du ein kleines Heimnetzwerk. Dann würde man den Router direkt in den Keller stellen. Aber dies würde ich nur machen, wenn es mindestens 8-adrige Leitungen sind. Mache doch bitte mal ein Photo von der Anschlussstation im Keller.
Das heißt, ebenfalls eine Ethernet Dose im Keller an der die Leitung zum 1.OG am Router angeschlossen wird. Dann vom Modem im Keller eine Leitung (Ethernet?) an die neue Ethernet-Dose im Keller, richtig?
Aber was geschieht dann mit den anderen (Stern)-Leitungen zu den anderen Zimmern? Die müssen doch auch angeschlossen werden? Wie erfolgt das?
Darüber erst nachdenken, wenn mehr Informationen zu der Kabel-Qualität vorliegen. Sprich Foto von den Leitungen, am besten aus dem Keller.
An die Devolo Magic2 habe ich auch schon gedacht. Muss ich hierzu den Router vom 1.OG in den Keller stellen und quasi eine TAE Dose im Keller instlallieren und dann von dort mit dem Strom-Netz arbeiten? Dann wären die TAE Dosen aber quasi abgeklemmt, richtig?
Dabei hast du gar nichts mit der alten Verkabelung zu tun. Router neben dem GF-Übergabepunkt steht im Keller und wird mit einem Ethernetkabel mit einem Devolo - Gerät verbunden, welches in einer Steckdose steckt. Dann kannst du überall im Haus ein Devolo-Gerät in eine STeckdose steken und hast dort Internet, entweder per Kabel/Ethernet oder WLAN, je nach Gerät.
Die beste Lösung hierbei ist das Devolo Magic 2in den Sicherungskasten zu bauen, dann sind alle 3 Phasen im Haus optimal versorgt. Das Teil sieht etwas wie ein Sicherungsautomat aus. Es hat den Vorteil, dass nicht irgendjemand aus Versehen das Zentralteil aus der Steckdose zieht. ![]()