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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Phino

  • Open Infra: Glasfaser für 16727 Velten

    • Phino
    • 3. August 2023 um 14:57
    Zitat von reanim

    Der HES-5106SFP+ ist eigentlich die bessere Wahl, da dieser 10Gb am Port 5 hat.

    Ich wiederspreche jetzt einfach mal und sage du hast dich vertippt.

    Ja möglicherweise, aber in der Übersicht stand etwas von : für Endkunden und Heimnutzer. Was nicht so zur Gebäudeversorgung passt wie das andere Teil, ich habe aber nicht die Handbücher gelesen. ;)

    Ist aber egal, das entscheidet OI und ist wahrscheinlich abhängig von der Geschwindigkeit die du bestellst.

  • Open Infra: Glasfaser für 16727 Velten

    • Phino
    • 3. August 2023 um 11:54
    Zitat von frank_m

    Ja, technisch würde es so gehen. Hab ich zwar noch nie gesehen, aber denkbar wäre es.

    Aber im Keller hätte man dann einen Punkt, wo Kunden einfach die Anschlüsse umstöpseln und am falschen Zugang aktiv werden können. Da bräuchte man dann noch eine zusätzliche Sicherung, oder Zugangsdaten pro Endkunde (=> PPPOE).

    Wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist es wohl auch eine neue Vorgehensweise. Würde jedenfalls den Ausbau in MFH beschleunigen. Ethernet verlegen könne sicher mehr Sub.

    Naja, sowas kommt zum einen in einen abgeschlossenen Kasten (ist bei Kabelnetzen auch so) und außerdem musst man noch das VLAN kennen zu dem Port. Aber letztendlich kann man alles hacken, nur würde es den anderen Kunden auffallen und dann gibt es im Haus Stress. In der Praxis also nicht wirklich relevant.

  • Open Infra: Glasfaser für 16727 Velten

    • Phino
    • 3. August 2023 um 11:49
    Zitat von reanim

    In der Tat meinte die Vermarkterin Switche und schickte mir Fotos von einem HES-5106SFP+ und dem HES-3106.

    Gerade der HES-3106 spricht für die Lösung.
    HES-3106SFP-PLUS ist ein verwalteter CPE-Switch mit 4 Kundenports.

    Zitat von reanim

    Heißt für mich: Jeder der eine Leitung haben will, sollte sich melden und bekommt eine eigene Faser und gut ist. Damit wäre dann auch die rechtliche Frage geklärt. Sieht nur doof aus, wenn dann wirklich nur bis in den Keller gelegt wird und dann dort 12 Switche montiert werden müssten, weil OI dann nur über Ethernet/CAT weiter geht.

    Das wird eher so sein, dass eine Faser für 4 Kundenanschlüsse genutzt wird und die verkaufte Bandbreite je Kunde bei 2 GB gedeckelt ist, wenn überhaupt, der Switch kann nur 1GB. siehe oben.
    Du musst es so sehen, dass in einem Glasfaser-Kabel (3-4 mm Durchmesser) mindestens 16 Glasfaser-Fasern stecken. Davon wird im Allgemeinen die Hälfte als Redundanz genutzt.

  • Open Infra: Glasfaser für 16727 Velten

    • Phino
    • 3. August 2023 um 10:33
    Zitat von frank_m

    Richtig, weil definitiv auch nur eine Wohnung pro Faser versorgt wird. Dein Konstrukt mit einer Faser und einem Switch wird nicht funktionieren und ist rechtlich wahrscheinlich auch nicht zulässig. Nicht funktionieren wird es, weil die Provider nur ein Endgerät an der Faser zulassen, in deinem Konstrukt gäbe es mehrere.


    Also: Wenn ihr alle Wohnungen versorgen wollt, dann muss auch eine Faser pro Wohnung ins Haus. Wie man dann vom HÜP in die Wohnungen kommt, muss man sehen. Eigentlich ist auch da eine optische Verkabelung vorgesehen, der Abschluss in den Wohnungen ist ein GF-TA. Und an diesem GF-TA klemmt man den ONT an, und aus dem kommt dann Ethernet/CAT Kabel.

    Warum soll es nicht funktionieren?

    OI macht AON und nach meinem Wissen DHCP. Als Erstes sollte man Begrifflichkeiten von Vertriebler nicht auf die Goldwaage legen (was ist für die ein Switch).
    Wenn sie jetzt auf eine Faser 5 VLAN legen, können die bequem in dem L3-Switch an jedem Port ein VLAN übergeben. Sie müssen dann die Möglichkeiten von DHCP voll ausnutzen, aber dies sollte klappen, sodass jeder einzelne in der Wohnung einen Router hinter klemmen kann. Das Ganze noch mit einem IPv6 versehen, schon hat jeder öffentliche IP-Adressen.

    Jedenfalls wird OI festgestellt haben, dass sie mehr Kapazitäten von Mitarbeiter haben, um das handwerklich simple Ethernet zu verlegen als Glasfaser. Somit schaffen sie mehr Anschlüsse in kürzerer Zeit, gerade in Mehrfamilienhäuser.

    OI bietet ja pro AON-Anschluss standardgemäß 8 GB synchron. Sie werden dann einfach nur 2 GB pro Anschluss in solch einem Haus vermarkten. Sollte ein Gewerbetreibender mehr benötigen, bekommt er eine eigene Faser.

    An dieser Stelle ist OI mit AON-Technik wahrscheinlich im Vorteil ggü. GPON, weil leichter umzusetzen.

    Zum Rechtlichen glaube ich auch, dass OI sich nicht auf einen Gemeinschaftsanschluss einlassen wird. Sie werden ganz normal mit jeden Besteller (egal ob Mieter/Eigentümer) eine Vertrag schließen.

    Dies würde sich ja sonst so verhalten wie damals bei Kabelnetze, die über die Verwaltung aus Wohngeld umgelegt wurde. Dies ist ja nicht mehr zulässig, Altverträge laufen automatisch aus.

  • Modem mit Router kabellos verbinden... Access Point?

    • Phino
    • 2. August 2023 um 23:11
    Zitat von e16

    Tipp: Ich habe zwischen Keller und DG ein 12-adriges Telefonkabel zu liegen, Länge ca. 15m. Fahre auf 8 Adern davon 1G Ethernet ohne Probleme.

    An solche Lösung habe ich gedacht, leider sind die meisten Leitungen nur 4-adrig, dann werden es nur 100 MBit/sec. Aber auch dafür gebe es eine Lösung. ;) VDSL@home

  • Modem mit Router kabellos verbinden... Access Point?

    • Phino
    • 2. August 2023 um 22:35

    Zwei Fragen:

    Was für Kupferleitungen hast du vom ONT-Standort zum Fritz!Box-Standort?(Strom, TV, Telefon)

    Wie ist die Distanz und wie viel Wände gibt es dazwischen?

  • Netzbetreiber wollen freien Glasfaser-Router verbieten

    • Phino
    • 2. August 2023 um 21:37
    Zitat von Schnurz

    Das wäre auch ein Verstoß gegen EU-Recht!

    EU Verordnung 2015/2120 v. 25. November 2015:

    Artikel 3, Abs. 1

    Gewährleistung des Zugangs zum offenen Internet

    (1) Endnutzer haben das Recht, über ihren Internetzugangsdienst, unabhängig vom Standort des Endnutzers oder des Anbieters und unabhängig von Standort, Ursprung oder Bestimmungsort der Informationen, Inhalte, Anwendungen oder Dienste, Informationen und Inhalte abzurufen und zu verbreiten, Anwendungen und Dienste zu nutzen und bereitzustellen und Endgeräte ihrer Wahl zu nutzen.

    Hierzu gibt es schon in der Einleitung der EU Verordnung Punkt 5 einen Verweis, was unter Endgeräten zu verstehen ist.

    Die Endnutzer sollten beim Zugang zum Internet frei unter den verschiedenen Arten von Endgeräten im Sinne der Richtlinie 2008/63/EG der Kommission ( 1 ) wählen können.

    Diese Richtlinie sagt dazu:

    Artikel 1

    Im Sinne dieser Richtlinie sind

    1. „Endeinrichtungen“:

    a) direkt oder indirekt an die Schnittstelle eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes angeschlossene Einrichtungen zum Aussenden, Verarbeiten oder Empfangen von Nachrichten; sowohl bei direkten als auch bei indirekten Anschlüssen kann die Verbindung über Draht, optische Faser oder elektromagnetisch hergestellt werden; bei einem indirekten Anschluss ist zwischen der Endeinrichtung und

    der Schnittstelle des öffentlichen Netzes ein Gerät geschaltet;

  • Netzbetreiber wollen freien Glasfaser-Router verbieten

    • Phino
    • 2. August 2023 um 18:04
    Zitat von southy1234

    Hallo Phino,

    ich hoffe ich lenke jetzt nicht zu weit vom Thema ab...

    Du hast da dann die MAC von einem anderen Gerät reingeklont oder hast Du Dir das provisionieren lassen?

    Wenn geklonte MAC, dann ist das doch frei austauschbar mit dem Original-Modem? Man könnte also beliebig tauschen falls mal ein Troubleshooting anfällt?
    Wir das Ding übermässig heiss?

    Danke für Deine Einschätzung!

    Ich habe die SN des ONT in dem Modul geklont. Somit kann ich einfach zwischen dem ONT/FB und meinem SFP-Modul in der UDM SE wechseln ohne Rücksprache.

    Es ist auch eine Frage, in welcher Schreibweise die ISP-Seite die Modem-SN erwartet oder im ONT steht.

    Es kann 12-stellig sein. ersten 4 Stellen als ASCI (z.B. XPON) und die 8 Stellen als 4x HEX

    oder

    16-stellig ist alles in HEX geschrieben. XPON = 78 70 6f 6e

    und danach z.B. 12 23 45 67

    Die Daten übergibst du an die Weboberfläche des SPF-Modul Device Serial Number

    Allerdings ist dies auch etwas Anbieterabhängig. DNS:NET reicht zum Priorisieren nur die SN des Modem/SFP-Stick. Andere ISP wollen auch noch das PLOAM Passwort, dann muss diese auch noch angepasst werden.

  • Netzbetreiber wollen freien Glasfaser-Router verbieten

    • Phino
    • 2. August 2023 um 10:19
    Zitat von frank_m

    Wie gesagt, meines Wissens gibt es im Moment keinen Provider, der vorbehaltlos alle Geräte in sein Netz lässt. Es funktioniert eigentlich ziemlich oft, sogar mit SFP Modulen mit spezieller Firmware, die andere ONTs klonen können. Nicht umsonst steht in dem Artikel, dass praktische Fehlerfälle kaum bekannt sind. Allerdings kaufen in Deutschland wahrcheinlich 90% den Provider ONT, und von den verbliebenen 10% kaufen 90% eine Fritzbox. Und die funktionieren halt üblicherweise. Aber ob es am Ende für jeden »5,95 EUR Alibaba Medienwandler« funktioniert, da bin ich skeptisch.

    Da gebe ich dir absolut recht.
    Ich bin hier in der Straße als »Fachberater Glasfaser« unterwegs.

    Von 26 DNS:NET-Anschlüsse haben 23 den ONT, 2 haben eine 55xx und ich habe ein SFP-Modul* in einer Unifi UDM SE.

    Es gab hier 2 Nutzer (mit Hintergrundwissen) die sagen WLAN ist ihnen wichtig und haben deshalb eine 7590 AX genommen an Stelle der 5590.

    Aufgrund der Bemerkung unten sieht man, dass es sehr wohl funktioniert, dass andere »Modem/ONT« in einem GPON-Netz funktionieren und eingebracht werden können. Jedenfalls hat sich die Technik-Hotline bei DNS:NET nie quer gestellt.

    *ich habe nicht nur eins getestet :lol: Unifi-Modul, Telekom Glasfasermodem, FS.com und das LuLeey 2.5G XPON ONU LL-XS2510, aber auch den ONT. Bis auf das Unifi Modul funktionieren allen gegenüber dem Netzbetreiber DNS:NET, allerdings haben das Telekom- und das FS.com-Module Probleme mit den Geräten von Ubiquiti. Die beiden Module funktionieren wohl gut in Sophos oder MikroTek Geräte.

    Das Modul LuLeey 2.5G XPON ONU LL-XS2510 war in allen Test bisher das Beste mit dem Realtek-Chipsatz DFP-34X-2C2, damit gibt es weitere Modelle. Kostenpunkt ca 50 € wie das Telekom-SFP-Modem.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 1. August 2023 um 17:52
    Zitat von Rainbow45

    ONT wird im Keller sein, dicht am Switch.

    Vorsicht, es darf kein Switch direkt an den ONT, das geht in die Hose, immer erst ein Router., dann Switch.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 1. August 2023 um 17:02
    Zitat von Rainbow45

    Hallo Leute,

    hab schon den ganzen Tag gelesen...ich soll zum Ende des Jahres Glasfaser bekommen. OI/IN

    Hier meine erste Frage:

    Da ich regelmässig von aussen in mein Home-Netz will, brauche ich eine öffentlich IP, die ich auf Nachfrage von InternetNord bekommen kann.

    Ist es besser, eine 55er Fritz!box zu besorgen oder tut es nicht eine 4060 genauso, wenn man das Gerät von OI dran lässt? 2xStromverbrauch ist klar, aber sonst? Sollte in beiden Fällen keine großen Unterschiede geben, oder? Was ist der fundamentale Vorteil, eine Box mit LWL direkt anzuschließen?

    ES gibt sogar Vorteile mit dem ONT der ISP.
    Im Störungsfall kannst du auf sie zeigen.
    Und du kannst den Standort des Routers besser/freier wählen. Vom ONT hast du ja per Ethernet-LAN-Kabel bis zu 135 m Platz. Dies ist mehr als genug bei den meisten Leuten und LAN-Kabel ist leichter händelbar. Damit der Router an den optimalen Standort wandert (ELAN).

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 27. Juli 2023 um 18:46
    Zitat von alfalfa

    Ja, ich seh schon, das ist zu schwierig. Dann muss es wohl so laufen, wie es gelaufen ist.

    Ein weiteres Problem war, dass keine der beiden Firmen im Mai 22 sagen wollte, ob sie bauen.
    Vorvermarktung und Kooperationsverträge mit der Gemeinde war im Okt/Nov. 21.

    Und nicht nur wir haben gefragt, sondern auch der Bauunternehmer der Straße.
    Wobei zugegebener Maßen hat der Bauunternehmer der Straße und der meisten Häuser auch schon 2018 und 2019 versucht, mit DNS:NET zu reden, da bekannt war, dass in der angrenzenden Straße schon GF als Backbone lag.

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 27. Juli 2023 um 16:20

    Wenn wir hier letztes Jahr im Mai irgendwo in der Umgebung eine GeoDuct Baustelle gehabt hätten! ;(

    DNS:NET/GeoDuct hatte in Brieselang Spatenstich 10.08.2022, da war unsere Straße nach 3 Monate Bauzeit schon fertig.

    Ich glaube, ich hätte den ja auch die 400 m abgeschwatzt. :D

    Aber weil nicht, wäre da noch die Kosten für die Microrohr-Bündel mit ca. 1700 € gewesen.

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 27. Juli 2023 um 15:37
    Zitat von alfalfa

    Ich hätte mir das Materialkonzept von Atene KOM besorgt und danach eingekauft und mitverlegen lassen. Was für geförderten Ausbau gut genug ist, wird wohl jeder Netzbetreiber verwenden können. Wir reden hier über Plastikrohre. Das ist keine Raketenwissenschaft.

    Innendurchmesser ist schon interessant, weil es entweder nicht passt oder das Einblasen wegen Nebenluft nicht klappt. Das nächste ist der Außendurchmesser in den Einführungen der Straßen- und Hausverteiler. Ich habe mittlerweile schon sehr unterschiedliche Leerrohre/Pipe gesehen.

    Wir hatten letztens hier erst das Thema und da gab es Unterschiede von 22 über 12 bis 9 mm.

    Außerdem hätte ja jemand in Vorleistung (ca. 1700 €) gehen müssen und sich es dann versuchen von DNS:NET zurückzuholen. Das wäre wohl auch eine sehr interessante Aktion geworden. :lol: :lol: :lol:

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 27. Juli 2023 um 14:34
    Zitat von sPnzz

    Es ist letztendlich die Kommunikation zwischen TKU und Sub ob das ordentlich funktioniert oder nicht.

    Eigentlich für mich nicht so wichtig, sie müssen nur ihre Arbeit RICHTIG machen.

    Das ist die Aussage von GeoDuct auf ihrer Webseite:
    von uns nach der ZTV Pflaster/Asphalt-StB eingebaut.

    Leider verkackt.

    Rechtsstreit läuft auch gegen GeoDuct.

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 27. Juli 2023 um 14:29
    Zitat von alfalfa

    Ich verstehe immer noch nicht, warum ihr das Material nicht selbst besorgt habt, wenn euch das so wichtig war. Beim nächsten mal, OK?

    Ganz einfach, weil da die Netzbetreiber ihr eigenes Material nehmen, mit unterschiedlicher Spezifikation. Fängt an mit wie viel sind gebündelt bis hin zu Farbgebung und Durchmesser außen und innen.

    Wir hätten ja es selber gekauft, wenn man aber weder bei DNS:NET noch bei OI auch nur eine einzige Antwort in diese Richtung erhalten hätte.

    Da kam dann so etwas wie, die Gemeinde hat den Ausbau in ihrer Straße noch nicht freigegeben. :cursing: Merken die gar nichts mehr??? Wenn man ihnen vorher mehr als 10-mal geschrieben hat, dass es eine Privatstraße ist und WIR sie gerade ausbauen lassen, nicht die Gemeinde. :cursing: :cursing: :cursing:

    Irgendwie kommt alles wieder hoch. Zum Glück läuft es jetzt alles per Anwalt. Besser für mein Herz.

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 27. Juli 2023 um 12:14
    Zitat von sPnzz

    Hier gilt die Frage, wenn da in eurer Straße nun 3 TKU's liegen, in wie weit ist eine Straße von der du nur den Mehrwert hast das du auf ihr fährst, unzumutbar beeinträchtigt.

    Das wäre ja schön, wenn es so wäre, besonders vor der Fertigstellung der Straße. Vorher war GAS, Strom, Wasser/Abwasser und Kupfer/Telekom in der Straße.

    Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Straße* hat das Unternehmen angeboten GF-Leerrohr kostenfrei mitzuverlegen, wenn sie das Material bekommen und sie haben so etwas schon öfters im Auftrag der Telekom/DG gemacht. So haben wir dies z.B. DNS:NET schon 8 Monate vorher wiederholt mitgeteilt.

    Es war/ist schwierig, mit nur einem nachträglichen Tiefbauunternehmen. Was passiert, wenn jetzt noch OI (Ich und viele in der Straße haben dort parallel bestellt) kommt und die Telekom mit subventionierten Ausbau (2017 gab es hier nur 2-6 MBit).

    Dann hätten wir 4 Tiefbauunternehmen mit teilweise ausländischen Sitz, die sich die Regressansprüche teilen. ;( ;( ;(

    *Besonderer Straßenaufbau. Das Grundstück ist vollflächig gepflastert, aber es ist gewährleistet, dass das gesamte Regenwasser auf dem Grundstück selber bis 80l/h versickern. Schon dies hat das Unternehmen GeoDuct trotz mehrfachen Erklärungen nicht richtig umgesetzt.

    Die unzumutbare Beeinträchtigung besteht darin, dass die Straße nicht mehr richtig entwässert und somit das Regenwasser in die Vorgärten läuft. Und dies ist dann mehr als nur eine Beeinträchtigung. Dies hat in den ersten 8 Monaten vor GF extrem gut funktioniert. Aktuell sind davon in den letzten 2 Monaten 4 Häuser betroffen.

    Und dies nur bei einmal Glasfaserverlegung.

    Es wäre so einfach gewesen. Es hätte DNS:NET viel Kosten gespart (keine 3 Tage buddeln) und hier einen anstehenden Rechtsstreit.

    Leider ist, wie man im Forum immer wieder liest, Kommunikation ein Fremdwort bei Kommunikationsunternehmen. :evil:

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 26. Juli 2023 um 20:51

    @sPnzz

    Grundsätzlich gebe ich dir Recht: Man sollte keine große Nummer daraus machen.

    Aber leider sind wir in Deutschland und irgendein Eigentümer schießt erst einmal quer.

    Bei Variante 2 handelt es sich um eine vollkommen eigenständiges Grundstück mit vielen Eigentümer und wird erstmal nicht als Straße oder Weg gesehen, da nicht gewidmet. Man muss schauen, was in Grundbuch eingetragen ist und wie es das Baurecht des entsprechenden Bundeslandes sieht (ein Hoch auf Föderalismus).

    Es kann aber sein, dass sich der Netzbetreiber mit jedem Eigentümer auseinandersetzen muss.

    Ich hatte damals den Gegnern damit überzeugt, dass ja Telefon (Kupfer) schon liegt und dies eine Folge-Investition/Dienstbarkeit sei.

    Allerdings war es hier besonders schwer, weil wir mit 2 Jahren Vorlauf eine neue Straße geplant haben und keine der zukünftigen Netzbetreiber auch nur im Geringsten reagiert haben, um wären des Neubaus der Straße ihre Leerrohre hereinzulegen. Von 32 Anlieger haben 28 GF bestellt. Der Erfolg war, dass eine 3 Monate alte Straße wieder aufgemacht wurde, bis heute liegen wir im Rechtsstreit mit der bauausführende Fa. wegen minderwertigen Arbeiten (Pfützenbildung), insbesondere weil die ursprüngliche Straßenbaufirma von der Gewährleistungspflicht zurücktreten will. Wir reden hier von einer Bausumme in Höhe von 300.000 €

    Sollte noch jemand (Telekom, weil früher hier nur 6 MBit/sek) kommen und bauen wollen wird dies nichts und 2x GF müssen wir nicht dulden auf unserem Grundstück ;), dies ist mittlerweile geklärt.

  • FTTH-Ausbau in Privatstraßen, z.T. ohne öffentliche Widmung

    • Phino
    • 26. Juli 2023 um 17:02

    Ich habe dir mal direkt geschrieben. Das Thema ist extrem komplex.
    Das von Schnurz geschriene § spielt für euch erst einmal keine Rolle.
    Da ihr eine Bruchteilsgemeinschaft nach BGB seit, gibt es da im Vorfeld anderes zu klären.
    Ansonsten müssten der Netzbetreiber mit jedem einzelnen Eigentümer an der Straße eine Vertrag schließen. Und dann passiert folgendes: »Gar nichts«, das tut sich ein Netzbetreiber nicht an.
    Die Frage ist, was im Grundbuch zu den Leitungsrechten steht.

  • Zugangsdaten für VoIP

    • Phino
    • 22. Juli 2023 um 18:39

    Nach oft gemachten Erfahrungen gibt es merkwürdige Seiteneffekte, wenn man die Fritz!Box nicht zurücksetzt auf Werkseinstellung, wenn man vom DSL-Modem-Router-Betrieb auf den reinen Router-Betrieb umswitchst.

    Da du ja über alle Daten verfügst, solltest du die FB einmal zurücksetzen und per Hand neu konfigurieren. Was man im Anschluss machen kann, sind von den gesicherten Daten Adressbuch und ähnliches zurückzuspielen.

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