Der Digitalpakt

  • Derzeit in aller Munde:


    Der Digitalpakt


    Der Bund möchte den digitalen Ausbau der Schulen verbessern und möchte dafür 5 Mrd € investieren. Hierzu sei aber eine Änderung des Grundgesetzes notwendig. Einige Länderchefs wehren sich vehemend gegen dieses Vorhaben mit der Begründung, es käme dadurch zur allgemeinen Einmischung in die Schulbildung, welche Ländersache sei. Manche halten ein Änderung des GG gar für unnötig, die Investitionen könnten auch anders geregelt werden.
    Hier ein Spiegel-Artikel dazu:
    http://www.spiegel.de/lebenund…verfassung-a-1241543.html


    Müssen die Länder tatsächlich um die Bildungshoheit fürchten? (oder geht es hier nur um "Eitelkeiten"?)
    Ist es wirklich anders zu regeln, damit der Bund investieren kann?


    Klar bleibt indes, dass diese Investitionen Gold für die Zukunft Deutschlands wäre. Egal wie, eine schnelle Einigung wäre sehr zu begrüßen.

  • Wichtiger als der Digitalpakt wäre es alle Schulen mit Gigabit-Geschwindigkeit zur einem erschwinglichen Preis anzuschliessen. Dies wäre eine notwendige Grundlage für alles weitere.
    Eine übermäßigen Digitalisierung an Schulen sehe ich wie der Hirnforscher Manfred Spitzer kritisch:
    "Wenn Sie gute Computeringenieure haben wollen, dann dürfen Sie in der Schule keine Laptops einsetzen."
    -> Es ist falsch in der Schule überwiegend fertige Endprodukte einzusetzen. Es fehlen dann dem Schüler Anreize sich anzustrengen.
    -> Nachhaltiger wäre es Werkunterricht am Gymnasium einzuführen, damit die Schüler lernen die Dinge herbeizuführen.
    -> Inzwischen fällt es Schülern zunehmend schwerer eine Schere zu bedienen und mit einem Füller zu schreiben. Kugelschreiber und Tintenroller produzieren eine kaum lesbare Krautwurst.