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Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

  • Silverio
  • 7. August 2026 um 08:16
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    pufferueberlauf
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    • 15. September 2026 um 21:48
    • #601
    Zitat von BlackMage2

    ok, was soll ein OI sein?

    Tja, Edding hat vergessen seine Quelle zu referenzieren...

    OI: steht wohl fuer Opérateur d'Immeuble (Gebäude-Netzbetreiber)

  • BlackMage2
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    • 15. September 2026 um 21:51
    • #602
    Zitat von pufferueberlauf

    Tja, Edding hat vergessen seine Quelle zu referenzieren...

    OI: steht wohl fuer Opérateur d'Immeuble (Gebäude-Netzbetreiber)

    ahh, und woher hast du das gewusst?

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    pufferueberlauf
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    • 15. September 2026 um 21:54
    • #603

    Och, ich kann Googeln... aber Seine Quelle konnte ich nicht durch Googeln finden, das ist vermutlich entweder eine AI Zusammenfassung/Antwort oder eine Computer/AI-Ueberseztzung eines anderssprachigen Dokuments.

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    • 15. September 2026 um 22:03
    • #604
    Zitat von Edding

    Unterdessen begannen koaxialbasierte Dienste³⁴ mit Geschwindigkeiten über 100 Mbit/s, nachdem sie 2020 mit 1,3 Millionen Anschlüssen ihren Höchststand erreicht hatten,

    1.3 Millionen Kabelanschluesse von ca. 31 Millionen Haushalten... und mit 10mal weniger OutDoor DSLAMs, 2019 war VDSL2 war maximal bei 20% der Anschluesse verfuegbar (hier), und Vectoring ueberhaupt nicht... ergo, vor FTTH/FTTB gab es in Frankreich in der Masse kaum schnelle Netze die echte Alternativen zu FTTH waeren. Wenig verwunderlich wenn FTTH in Frankreich populaerer ist, wenn fuer die Masse die Alternative Mobilfunk oder ADSL ist.

  • Funker
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    • 15. September 2026 um 22:40
    • #605
    Zitat von Edding

    Regulierungsvorschriften stellen zudem sicher, dass die Gestaltung und Dimensionierung der Großhandelsnetzabschnitte die
    wirtschaftliche Tragfähigkeit für kommerzielle Betreiber unterstützen. Folglich ist Kunden und Unternehmen garantiert, dass sie
    niemals an einen einzigen Anbieter gebunden sind, unabhängig davon, wer die Glasfaser tatsächlich verlegt hat.

    Ist ja auch klar, dort geht es ja schließlich darum, was man für einen funktionierenden Glasfaser-Internetzugang tun muss. In Deutschland geht es nur um "Geld verdienen", ob da funktionierendes Internet bei herauskommt, ist völlig egal.

    Ist schlicht die Frage, welche Ziele man sich gesetzt hat. So sieht dann auch das Ergebnis aus.

  • BlackMage2
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    • 15. September 2026 um 22:44
    • #606
    Zitat von pufferueberlauf

    Sehe ich anders, der Tausch der aktiven Technik ist, wenn es denn wirtschaftlich sinnvoll ist vergleichsweise einfach und guenstig (im Vergleich zum initialen Netzbau). Mir ist es recht egal ob wenn ich dereinst FTTH bekomme, ob das gpon sein wird oder etwas anderes, mein Selbstwertgefuehl ist davon im wesentlichen entkoppelt.

    das hat nicht viel mit dem persönlichen Selbstwertgefuehl zu tun, sondert spiegelt viel mehr die Aktualität des Ausbaus ab, wenn GPON-only noch irgendwo gebaut wird kann ich das aus marketingtechnischen Gründen gut verstehen, braucht kaum einer mehr. ist auch schwierig größer als 1G mit gutem Gewissen zu vermarkten

    aber ich finde es ist trotzdem nicht sinnvoll jetzt noch mit GPON-only auszubauen wie es immer noch gemacht wird, nur weil der Standort punktuell in der Umgebung kein großes Interesse an schnellerem Glasfaser bis 10G zeigt

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    pufferueberlauf
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    • 15. September 2026 um 22:50
    • #607
    Zitat von BlackMage2

    das hat nicht viel mit dem persönlichen Selbstwertgefuehl zu tun,

    Das erscheint mir im Lichte der Dauerdiskussion Hohe Raten fuer wenig Euro unwahrscheinlich, dass das hier alle so sehen, aber wenn wir uns schon mal einig sind...

    Zitat von BlackMage2

    sondert spiegelt viel mehr die Aktualität des Ausbaus ab, wenn GPON-only noch irgendwo gebaut wird kann ich das aus marketingtechnischen Gründen gut verstehen, braucht kaum einer mehr. ist auch schwierig größer als 1G mit gutem Gewissen zu vermarkten

    Ist das eine Gewissensfrage? Mein Verdacht ist, dass da aktuell Aufpreis fuer "breitere" Technik und damit erzielbarer zusaetzlicher Umsatz nicht zusammen passen.

    Zitat von BlackMage2

    aber ich finde es ist trotzdem nicht sinnvoll jetzt noch mit GPON-only auszubauen wie es immer noch gemacht wird

    Dein gutes Recht das so zu bewerten. Wird GFNW und andere ISP eher kalt lassen, was Du und ich davon halten moegen.

  • BlackMage2
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    • 15. September 2026 um 22:52
    • #608
    Zitat von pufferueberlauf

    Ist das eine Gewissensfrage? Mein Verdacht ist, dass da aktuell Aufpreis fuer "breitere" Technik und damit erzielbarer zusaetzlicher Umsatz nicht zusammen passen.

    XGS verfügbar zu machen beansprucht keine riesen Mehrkosten

    aber ich glaube ja es wurde absichtlich nicht mit XGS ausgebaut um später wieder gut abkassieren zu können, um nochmal viel Geld für das XGS Upgrade zu kassieren

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    • 15. September 2026 um 23:10
    • #609
    Zitat von BlackMage2

    XGS verfügbar zu machen beansprucht keine riesen Mehrkosten

    kingpin42 hatte ja mal Zahlen geliefert und ich habe das einfach mal durchgerechnet:

    Fuer ca 4096 Anschluesse (als Obergrenze fuer PoP),

    Annahme die kleine 480 Gbps Controller-Karte reicht fuer GPON aus: ((4096/32) * 2.5) + ((4096/32) * 1.25) = 480 Gbps

    Annahme die kleine 480 Gbps Controller-Karte reicht fuer XGPON nicht aus: ((4096/64) * 10) + ((4096/64) * 2.5) = 800 Gbps

    die grosse 1280 Gbps hingegen schon

    Annahme die grosse 1280 Gbps Controller-Karte reicht fuer XGSPON gerade aus: ((4096/64) * 10) + ((4096/64) * 10) = 1280 Gbps

    TECHNOLOGIE (Splitting-Ratio): chassis (gerade gross genug) + controller karte (2x redundant) + Linecard PON + GPON Optik + ONT Lizenz (pro ONT)

    GPON (1:32): 640 + 2 * 1270 + 375 + ceil(4096/(16*32)) * 5090 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 98 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 32 * 2.2 = 65830.2

    GPON (1:64): 500 + 2 * 1270 + 375 + ceil(4096/(16*64)) * 5090 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 98 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 64 * 2.2 = 39058.2


    (XGPON (1:32): 640 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*32)) * 6970 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 330 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 32 * 2.2 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 85 = 128846.2)

    XGPON (1:64): 500 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*64)) * 6970 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 330 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 64 * 2.2 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 85 = 74266.2

    (XGSPON (1:32): 640 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*32)) * 6970 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 330 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 32 * 2.2 + ceil(4096/(16*32)) * 16 * 163 = 138830.2)

    XGSPON (1:64): 500 + 2 * 4970 + 375 + ceil(4096/(16*64)) * 6970 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 330 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 64 * 2.2 + ceil(4096/(16*64)) * 16 * 163 = 79258.2


    Die aktive Technik fuer XGS kostet ca. doppelt so viel wie fuer GPON, und ich sag ja immer 40000 Euro haben oder nicht haben sind ja keine riesen Mehrkosten... sage ich natuerlich nicht, aber im ernst fuer 40000 Euro lohnt es sich zu ueberlegen ob man die zusaetzlich verdienen kann.

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    • 16. September 2026 um 07:27
    • #610
    Zitat von BlackMage2

    aber ich glaube ja es wurde absichtlich nicht mit XGS ausgebaut um später wieder gut abkassieren zu können, um nochmal viel Geld für das XGS Upgrade zu kassieren

    Natuerlich ist das absicht/planvolles Handeln, zufaellig passiert kein Ausbau... Und ja, hoehere Investitionen in andere aktive Technik machen Unternehmen wenn sie sich etwas dadurch versprechen, z.B. hoeheren Umsatz oder Verteidigung des Kundenanteilscgegen Mitbewerber... mMn. wird mittelfristig ein Upgrade stattfinden aber halt gaaaanz langsam weil es aktuell kaum Mehrumstz verspricht.

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    • 16. September 2026 um 07:33
    • #611

    So hier haette ich gerne meinen Post editiert um zu ergaenzen, dass es bei der DG mit aktuell 985000 FTTH Kunden bei 4000er OLT-PoPs in der Summe um 10 Millionen Euro geht... und dass bei der DG Geld knapp zu sein scheint.

  • Funker
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    • 16. September 2026 um 07:36
    • #612
    Zitat von BlackMage2

    XGS verfügbar zu machen beansprucht keine riesen Mehrkosten

    aber ich glaube ja es wurde absichtlich nicht mit XGS ausgebaut um später wieder gut abkassieren zu können, um nochmal viel Geld für das XGS Upgrade zu kassieren

    Man braucht sich ja nur ansehen, was der einzige lahme XGS-Tarif derzeit bei der Telekom kosten soll.

    Währenddessen steigt der erwünschte "Wettbewerb" ganz aus dem Festnetz-Geschäft aus:

    Maingau Energie gibt Festnetzgeschäft auf
    MAINGAU Energie zieht sich komplett aus dem Festnetzgeschäft zurück und vermarktet ab sofort keine DSL- und Glasfasertarife mehr.
    www.tariffuxx.de

    Fazit: Das Thema Glasfaser hat der Deutsche mit Schmackes an die Wand gefahren.

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    • 16. September 2026 um 07:43
    • #613
    Zitat von Funker

    Man braucht sich ja nur ansehen, was der einzige lahme XGS-Tarif derzeit bei der Telekom kosten soll.

    Dafuer, dass ihr erwachsene Menschen seid, die Dekaden in unserem Wirtschaftsystem gelebt haben, habt ihr eigenartige Vorstellung von selbigem Wirtschaftssystem. Der hohe Preis des 2000ers ist wenig erstaunlich wennman sich ansieht, wie klein bisher die Gebiete sind in denen das angeboten wird... dass es den Tarif ueberhaupt gibt duerften den aktuellen Foerderauflagen geschuldet sein.

    Zitat von Funker

    Fazit: Das Thema Glasfaser hat der Deutsche mit Schmackes an die Wand gefahren.

    Zumindest sieht es fuer den typischen deutschen Schwarzmaler so aus... ich sehe da mehr eine gescheiterte TK-Privatisierung, aber das ist subjektive Bewertung.

  • BlackMage2
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    • 16. September 2026 um 08:55
    • #614
    Zitat von pufferueberlauf

    Zumindest sieht es fuer den typischen deutschen Schwarzmaler so aus... ich sehe da mehr eine gescheiterte TK-Privatisierung, aber das ist subjektive Bewertung.

    das kann halt nicht bei Glasfaser funktionieren


    Zitat von pufferueberlauf

    Dafuer, dass ihr erwachsene Menschen seid, die Dekaden in unserem Wirtschaftsystem gelebt haben, habt ihr eigenartige Vorstellung von selbigem Wirtschaftssystem. Der hohe Preis des 2000ers ist wenig erstaunlich wennman sich ansieht, wie klein bisher die Gebiete sind in denen das angeboten wird... dass es den Tarif ueberhaupt gibt duerften den aktuellen Foerderauflagen geschuldet sein.

    es ist einfach eine Qual. zeigt wieder das das Wirtschaftssystem mehr schlecht als recht funktioniert. das Problem sind nicht die Auflagen. man darf auch nicht vergessen der Betreiber hat auch Kosten für die HW und die Lizenzen für den Betrieb dieser HW, sowie auch noch für zusätzliche Software. Außerdem muss das Gesamtsystem für einen höheren UL als bei GPON abgestimmt sein

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    • 16. September 2026 um 09:05
    • #615
    Zitat von BlackMage2

    das Problem sind nicht die Auflagen.

    Habe ich auch nicht gesagt... die Foerderauflagen verlangen inzwischen symmetrisches Gigabit (bzw. Down und Upload je >= 1 Gbps), und die Telekom ist ehrlich genug so einen Tarif nicht per GPON realisieren zu wollen, und verbaut in Foerdergebieten inzwischen XGSPON OLTs (passt daberi die Segmentgroesse von 32 auf 64 an und spart damit OLT-seitige Kosten) und bietet dort ihren Glasfaser2000 Tarif an (als Halo-Tarif mit Halo-Preis, damit erfuellt sie wohl die Foerderauflagen und gleichzeitig vermeidet sie den 1 Gbps Tarif der im ganzen FTTH Gebiet buchbar ist unattraktiver zu machen*)

    Zitat von BlackMage2

    man darf auch nicht vergessen der Betreiber hat auch Kosten für die HW und die Lizenzen für den Betrieb dieser HW, sowie auch noch für zusätzliche Software.

    Ja, und halt auch massive Kosten fuer den Bau des Fasernetzes...

    Zitat von BlackMage2

    Außerdem muss das Gesamtsystem für einen höheren UL als bei GPON abgestimmt sein

    Was meinst Du damit? Die Uplinks sind quasi immer symmetrisches Ethernet und das wird fuer die maximale Last ueber Down- und Upload dimensioniert, beim inzwischen ueblichen 2:1 Split und der ueblichen Traffic Verteilung duerfte das meist Download-dominiert sein, d.h. der Upload duerfte da nicht sonderlich relevant sein.


    *) MMn. ist das eine aehnliche Strategie wie bei FTTH/DSL, anfangs als FTTH noch super selten war, war das teurer als DSL, inzwischen liegen die FTTH Preise fuer vergleichbare Tarife bei FTTH unter den DSL-Tarifen, jetzt with Glasfaser2000 eher nicht billiger als Glasfaser1000 aber der relative Unterschied duerfte abschmelzen wenn Glasfaser2000 erstmal in der Breite verfuegbar wird.

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    • 16. September 2026 um 09:20
    • #616
    Zitat von pufferueberlauf

    Was meinst Du damit? Die Uplinks sind quasi immer symmetrisches Ethernet und das wird fuer die maximale Last ueber Down- und Upload dimensioniert, beim inzwischen ueblichen 2:1 Split und der ueblichen Traffic Verteilung duerfte das meist Download-dominiert sein, d.h. der Upload duerfte da nicht sonderlich relevant sein.

    naja, es muss die Anbindung des Verteilungsknotens ins Kernnetz drastisch aufgerüstet werden, um den Faktor 10 (pro OLT) wenn man von einem GPON System aus aufrüsten will. Also d.h. entweder Combo-PON-Linecards oder Multiplexer, wenn man keine OLT-Mixmodule für GPON/XGSPON nimmt

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (16. September 2026 um 09:25)

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    • 16. September 2026 um 09:26
    • #617

    Das ist vermutlich richtig, dass mit XGS-Tsarifen auch hoehere Lastspitzen auftreten wewrden die eventuell einen breiten Uplink ratsam machen. Ich vermute die meintest mit UL auch diesen Uplink des OLT -Chassis und nicht Upload so wie ich das interpretiert hatte. Falls ja, dann sind wir uns einig, dass sich vermutlich eine XGS-Ertuechtigung nicht im Austausch von Linecards, Optiken und ONTs erschoepfen duerfte, sondern dass das weiterfuehrende Kapazitaetsanpassungen im Netz notwendig machen kann und damit weitergehende Investitionen, das macht einen vorzeitigen XGS-Ausbau dann wirtschaftlich noch fraglicher, wenn der keine Umsatzsteigerung verspricht. D.h. fuer den Wunsch nach XGS fuer 20 Euro sehe ich aktuell keine Spielraeume in der Realitaet.


    GPON macht 1/4 von XGSPON, d.h. naiv wuerde man erwarten, dass der Uplink nicht verzehnfacht werden muss.... aber die Kapazitaezsdimensionierung ist ja eine eigene dunkle Kunst, und unterschiedliche ISP verwenden unterschiedliche Inputs. Meines Wissens ist die maximale Vertragsrate einer dieser Faktoren, d.h. eine Umstellung von G auf XGS Technik alleine ohne Tarifanpassungen macht eventuell gar keine Aenderung des Uplinks noetig.

  • BlackMage2
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    • 16. September 2026 um 09:35
    • #618

    genau ich meinte den Uplink ins Kernnetz(also der Punkt wo es vom Kernnetz ins Netz des Betreibers geht und den Punkt wo es vom Kernnetz wieder abgenommen wird am "Lieferort" also wo der Kunde wohnt, mit XGS-PON ist die zu erwartende Last ja auch viel höher)

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    pufferueberlauf
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    • 16. September 2026 um 10:10
    • #619
    Zitat von BlackMage2

    mit XGS-PON ist die zu erwartende Last ja auch viel höher

    Ist sie das? Die mir bekannten ISP nutzen als Groessen fuer die Kapazitaetsdimensionierung (also entweder wie viele Kunden kann ich in einem Segment mit X Bps Kapazitaet zuverlaessig versorgen, oder wie viel Kapazitaet brauche ich in eimem Segment fuer Y Kundenanschluesse) im wesentlichen folgende Groessen:

    a) die durchschnittliche Kapazitaetsauslastung / Anschluss in der Spitzenlastzeit (lag 2025 grosszuegig gerechnet so um die 10/2 Mbps)

    b) die Anzahl der Nutzer

    c) die maximale angebotene Vertragsrate

    d) die Segmentskapazitaet

    Bei b) und d) gilt eines davon ist immer die zu bestimmende Groesse und das jeweils andere wird gesetzt, je nachdem ob die aktuelle Frage ist "fuer meine X Kunden brauche ich wieviel Kapazitaet" oder "mit meiner existorenden Kapazitaet von X bps kann ich wueviele Kunfden versorgen"

    Das gilt fuer die Segmentskapazitaet ebenso wie fuer den Uplink.

    D.h. die Hauptgroessen die den tatsaechlichen Kapaztaezsbedarf bestimmen sind Nutzerzahl im Segment und die maximale Vertragsrate. Daher sollte ein reiner Technikwechsel G auf XGS selber kaum Auswirkungen auf den notwendigen Uplink haben.

  • Funker
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    • 16. September 2026 um 15:03
    • #620
    Zitat von BlackMage2

    das kann halt nicht bei Glasfaser funktionieren

    Es kommt man immer darauf an, welches Ziel verfolgt wird.

    Renditeobjekte für Kapitalanleger gibt es in vielfältiger Form, z. B. auch als Häuser und Wohnungen. Ob diese am Ende bewohnt sind, ist dabei unter Umständen gar nicht relevant. Der Ertrag entsteht schlicht durchs reine Bauen und anschließende Spekulation auf zukünftige Wertsteigerung. Bewohnen ist da eher noch schädlich und führt eher noch zur Wertminderung.

    Ist rein objektiv natürlich Ressourcenverschwendung, weshalb die Öffentlichkeit gegen so etwas vorgeht, zum Beispiel in Spanien, nicht in Deutschland.

    Wenn man nun in Deutschland also reichlich Gehwege für Kapitalanlage-Glasfasern zerstört, dann spielt die Nutzung eher keine Rolle, während man Frankreich und Schweden offensichtlich das Ziel funktionierender schneller Internetzugänge verfolgt, die dann am Ende natürlich auch benutzt werden.

    Man bekommt halt, was man bestellt.

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