Es gibt Regionen, da geht der Echte Glasfaserausbau nicht voran und es ist dort politisch auch nicht gewollt. Es werden die Kupferkabel hochgehalten, die Behelfstechnologie FTTC und die Koxialkabel gelobt. Bemerkenswert ist, dass dort der Ausbau von FTTC erst beginnt oder geplant ist. Bestimmte Firmen, die eine Behelfstechnologie ausgebaut haben sollen vor einem FTTH-Überbau geschützt werden.
1. Kreis Lippe
2. Kreis Höxter
3. Nordhessen bis auf wenige Gebiete der Deutschen Glasfaser
Wo ist das noch so?
Regionen Kupferkabel- und Firmenlobbyismus
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- Offizieller Beitrag
Da muss man gar nicht so weit gucken. Selbst in den nächstgelegenen Städten, wo die Telekom ihr Hoheitsgebiet hat, ist oft gar kein Giga-Internet vorhanden. Von FTTH keine Spur. Ganz klar erkennt man hier auch die Grenzen des Vectorings. Beispiel Lippstadt: Wenn man mitten in der Kernstadt wohnt, sollte man eigentlich der Meinung sein, dass man hier vielleicht 100Mbit/s bekommen könnte. Es ist jedoch oft so, dass die Kupferleitungen mitunter teils so lang sind, dass der Nachbar im Haus nebenan dann zwar 100 oder 50Mbit/s erhält, man selbst dann aber höchstens 25Mbit/s oder 16Mbit/s angeboten bekommt. Das kann sehr frustrierend sein.
Es gibt zwar die Alternative via Kabelnetz ins Internet zu gehen, jedoch steigert man sich hier dann auf max. 50Mbit/s und gerade hier in der Stadt sind mehrere Beispiele bekannt, dass viele Kabelinternetnutzer wieder freiwillig zurück zur Telekom gewechselt sind, da die Zuverlässigkeit nicht gegeben war.
Im Vergleich zu den ländlichen Regionen ist dies jedoch wahrlich Jammern auf hohem Niveau. Stand jetzt. Durch die vielen Glasfaser-Initiativen in den Orten drumherum, sehe ich den Standortvorteil einer Stadt bald aber zumindest beim Internet dahin schmelzen.