Vertragsabschluss bei NetCom BW nur über "Vertriebspartner" und nur digital?

  • Ich muss gerade im Elternhaus den eigentlichen Hausbesitzer dazu beraten, ob ein Glasfaseranschluss, der bei einem Tarifabschluss für 2 Jahre kostenlos verlegt würde, in seinem Fall sinnvoll ist. Weil die Herangehensweise von einem "Sales Promoter" beim Hausbesitzer, der Dinge lieber auf Papier als über ein Tablet abschließt, für etwas Verwirrung gesorgt hat, wäre ich dankbar, falls jemand zu den folgenden Fragen Erfahrungen zu NetCom BW austauschen könnte:

    1. Ist es normal, dass bei NetCom BW nur über das Tablet von einem "Sales Promoter im Auftrag der EnBW", die laut Visitenkarte als Vertriebspartner mit einer "Vertriebspartner-Identifikationsnummer" identifizierbar sind, Vertragsabschlüsse möglich sind? Weil NetCom auf der eigenen Website schreibt "Unserer Mitarbeiter*innen erkennen Sie an ihrem Firmenausweis.", hat das beim Hausbesitzer, der am liebsten alle Vertragsinhalte auf Papier nachlesen würde, Verwirrung ausgelöst.

    2. Ist die Information korrekt, dass ein Vertragsabschluss bei NetCom BW gegenstandslos wird, wenn später der Hausbesitzer und der Techniker sich nicht darüber einig werden, wo im Haus der Übergabepunkt installiert wird? Oder gibt es doch schlechte Erfahrungen damit, dass Leute nicht mehr aus dem Vertrag, der zum 2jährigen Abschluss eines Tarifs nach der Glasfaser-Verlegung verpflichtet, herausgekommen sind, wenn der Techniker mit dem gewünschten Übergabepunkt nicht einverstanden war? Nachdem der Sales Promoter meinte, man könne die Glasfaser-Leitung problemlos "überirdisch schießen" und im gewünschten Raum 1 Stockwerk über dem Keller den Übergabepunkt installieren, hat der Hausbesitzer vor allem ein Problem damit, dass er das genauso wie die Aussage zur Widerrufbarkeit nicht schwarz auf weiß auf Papier nachlesen kann.

  • Hallo Confused,

    Erfahrungsbericht vom großen „T“:

    Bei meinen Eltern im Wohngebiet werden gerade von der Telekom die Glasfaserleitungen gelegt. Auch hier sind Sales Promoter unterwegs.

    1. Bei der Telekom (deren Sales Promoter) werden die Verträge auch nur noch über Tablets (inklusive Unterschrift mit dem Finger) gemacht. Wir haben etwa 20 Minuten nachdem Besuch einen Anruf von der Telekom und dann eine Bestätigungsmail von der Telekom bekommen.

    Der alte Vertrag wird jetzt von der Telekom gekündigt, und man wechselt in einen Zweijahresvertrag beim neuen Anbieter. Dafür zahlt man nichts für den Hausananschluss.

    2. Die Sales Promoter sind fast immer keine Techniker/Handwerker!

    Richtig ist, dass die Leitung zum Übergabepunkt ins Haus gelegt (geschossen) wird. Ab da „soll“ das dann bis zum ersten Telefonanschluss im Haus gelegt werden (max. 20 m hinter dem Übergabepunkt), allerdings hat jedes Haus seine Tücken und es liegen nicht immer und überall Leerrohre. Es könnte also ggf. schwierig werden eine Leitung zu legen. Das sollte man sich vor Vertragsabschluss selbst überlegen, was möglich ist. Den Rest klärt man dann besser mit dem Techniker vor Ort, was möglich ist, garantiert wird das weitere Verlegen nicht, da es ja von den Gegebenheiten vor Ort abhängt.

    Viele Grüße

    G3ck0