Beiträge von Temporaerernutzer

    Da fällt mir aber noch was ein: wenn jetzt einer einen Vertrag abschließt, wird ein HÜP installiert, klar.


    Aber kann dann auch wirklich keiner im Nachhinein günstiger Hardware an- und einen Vertrag abschließen, wenn er die Installation kennt?


    Ich meine, ich habe schon eine Antwort auf eine Frage nach "FTTH oder FTTB und dann mit Glasfaser weiter" o.ä. erhalten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es installationstechnisch viel teurer wird.

    Ok, damit

    Bei FTTB in eurer WEG: Üblicherweise über Eigentumsanteile, sobald unterschiedliche Wohnungsgrößen vorhanden sind, gelangt man in Erklärungsnot, warum bei dem einen der Anschluss teurer ist, als bei dem anderen. Die juristische Erklärung: bei dem letztgenannten ist die Wohnung größer und damit die Eigentumsanteile höher, dementsprechend auch die Kostenbeteiligung. Führt aber in diesem Forum alles zu weit. Wichtig ist der Inhalt der Teilungserklärung.

    In einer Eigentümerversammlung kann gelegentlich auch der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnen und man teilt sich die Kosten auf, wenn kein Korinthenkacker dabei ist.


    Im anderen Thread zitiertest Du auch:

    "Ich besitze ein Mehrfamilienhaus. Wie werden dort die einzelnen Wohnungen an Glasfaser angeschlossen? Verursacht das zusätzliche Kosten?

    In einem Mehrfamilienhaus wird das Glasfaserkabel wie in einem Einfamilienhaus unterirdisch zum Haus verlegt. Dort wird für jede Wohnung, die angeschlossen werden soll, ein Glasfaser Anschluss installiert. Der Eigentümer ist für das Verlegen der Netzwerkes im Haus verantwortlich. Sofern Leerrohre vorhanden sind, stehen 20 Meter für die Verkabelung im Rahmen der Installation zur Verfügung."


    Also zahlt der Eigentümer nur FTTB und FTTH ist beliebig oft automatisch bis 20m drin oder zahlt er für jede Wohnung bis 20m?!
    Zahlte er einfach, wäre das gemessen an den vorab genannten individuellen Teilnehmerverträgen etwas unfair.

    Der Vertrag, der mit einem TK-Unternehmen wie UGG, DG, u.v.a. abgeschlossen wird, sind Teilnehmerverträge, also direkte Verträge mit dem Endkunden und nicht mit einem WEG-Verwalter. Wie sollte so etwas auch abgerechnet werden, da dies nicht in der Teilungserklärung geregelt ist?

    Ok, danke auch für diese Info! Der Vertreter schloss den gemeinsamen Anschluss nicht aus. Vielleicht verstand er es auch als Anschluss des Kellers mit Weiterführung in die Wohnungen.

    Andererseits: die Abrechnung des Anschlusses sollte kein Problem sein: ein Verwalter hat normalerweise die Vollmacht über die gemeinsamen Konten für Instandhaltung und Nebenkosten. Öl und Müllabfuhr werden gemeinsam berechnet und dann wieder individuell aufgeschlüsselt.

    Hallo, bin ganz neu hier und platze mit Fragen rein. In unserer Region baut die "unsere grüne Glasfaser" das Netz mit O2 aus.


    Wir sind eine Eigentümergemeinschaft mit 4 Wohneinheiten, die nach meiner Einschätzung sowohl mit FTTB als auch mit FTTH ausgestattet werden können (Technikertermin steht aus).


    Wir haben einen zentralen Anschluss, der vielleicht 12, max. 15m bis zu den am weitesten entfernten Wohnungen liegt. Wenn also bei FTTB ein gemeinsamer Lichtleiter dort hineingelegt würde, wäre es von der Leistung her äquivalent zu FTTH, würde man dann individuell mit Glasfaser verlängern? Was könnte so eine Verlängerung dann kosten bzw. wo könnte ich mich darüber schlau machen?

    Der Anschluss von außen soll ohne Vertrag 640€ kosten. Im Moment interessiert es mich nicht, viel schneller zu werden, aber ich möchte einen gescheiten Anschluss ins Inventar aufnehmen.


    Bin gespannt!