Die Stadt kann einem Ausbau nicht widersprechen. Jeder hat das Recht, ein Netz zu errichten.
Da hast Du natürlich Recht. Da stellt sich jedoch sofort die Frage, warum dann die sogenannten Kooperationsverträge zwischen Stadt und ausbauendem Unternehmen so beliebt sind. Notwendig wären diese ja nicht, wenn der Ausbauende einen Persilschein hätte.
Wie so oft liegt die Wahrheit mitten drin. Die Kommune kann den Ausbau zwar nicht verbieten, jedoch mit allerlei verwaltungstechnischen Regelungen und Fristen stark verzögern und damit behindern. Ob das Sinn macht? Meiner Meinung nach natürlich nicht.
Vor einigen Jahren hätte ich darin einen Türöffner für die Telekom dahingehend gesehen, als dass die Telekom als Vorzugsunternehmen betrachtet wurde. Mittlerweile besteht die Gefahr, dass es wieder so wird: die Mitbewerber stoppen vielerorts den Ausbau, während die Telekom Homes Passed im 10k-Pack verkündet. Im kollektiven Gedächtnis bleibt damit die Telekom als der Enabler hängen...
Zu dem von Phino geschriebenen bezüglich der umfangreichen Produktbündelung bei der Telekom kann ich nur soviel sagen: Gerade meine jüngeren Kollegen mit Kindern im Teenageralter zieht es aufgrund der Angebotsbündelung zur Telekom. Zu attraktiv sind die Preisvorteile, wenn Magenta TV/Disney+/4 Mobilfunkverträge und Internetaccess mit VoIP zusammen kommen.
Nun, meine Kinder sind aus dem Haus, die Streaming-Abos sind gekündigt (Ausnahme Amazon), nächste Woche wird nun auch VoIP vom Gf-Provider entbündelt, so ändern sich die Zeiten und damit die Anforderungen/Interessen.