Beiträge von HubeBube
-
-
Nein, das macht keinen Unterschied. Wenn Du kein Internetzugang hast und im Heimnetz keinen NTP-Server, dann erhälst Du natürlich auch keine Uhrzeit über die FRITZ!Box.
-
Soweit ich das von den bisherigen DENOG Stammtischen und von Präsentationen der großen Scaler erfahren hab, wird im DC nur noch Singlemode verlegt. OM5 vielleicht als Patch innerhalb eines Racks ?
OS2 war ja schon immer sinnvoller, da es definierte Upgrade-Pfade von 1G bis 400G, und künftig auch 800G, gibt.
Die Mehrzahl der mir bekannten RZ Infrastrukturen benutzt für die Anbindung der ToR oder EoR Switche an die Server Duplex OM Verkabelung. Aktuell sind da 25 Gbit/s für die Masse und 40 Gbit/s NICs für SAP HANA und vergleichbar die üblichen Bandbreiten. Dafür reicht der OM 4 Standard völlig aus. Für die Anbindung zu den Core Routern ist in der Tat SM-Faser vorteilhafter, ebenso für die Anbindung eventueller Stockverkverteiler.
Die generelle Aussage zu OS2 teile ich nicht, die notwendigen SFP Module sind immer noch sehr teuer. Lediglich das Kabel ist billiger geworden.
Und wenn ich mir Ansehe wie ich 40 G über aus dem Muxer auskoppele, dann ist das auch nicht gerade trivial. Mit MM über 4 x 10 Gbit (8 Fasern , Duplex), im SM Bereich habe ich die Wahl über 4 Fasern mit jeweils einer Wellenlänge zu gehen oder über eine Faser mit 4 Wellenlängen. Zwischen 10 und 40 G ist ein Gap, ebenso zwischen 40 und 100G.
Bei OM5 habe ich nun zwei Wellenlängen auf einer MM Faser, benötige aber auch die passenden Module. Habe ich die nicht, dann ziehe ich keinen Nutzen aus der OM5 Verkabelung und kann bei OM4 bleiben.
-
stefaktiv hat einen Vertrag mit kundeneigenem Router abgeschlossen, da sollten nach diesem Post doch gar keine VLANs anliegen?
Sicher ist es einen Versuch wert mit den oben erwähnten VLAN-IDs zu testen. Sollte es mit einer der IDs funktionieren, dann stellt sich mir die Frage, ob es ein geregeltes Vorgehen auf der Seite des Providers für die Inbetriebnahme der 5530 am Netz von DG gibt.
-
Ist die folgende Meldung wieder da?
ZitatDHCPv4 no answer on DISCOVER
Hattest Du zwischen der Trennung des NTs vom Glasfaserkabel und dem Anschluss der 5530 auch mindestens 60 Minuten gewartet?
Mir erscheint es so, als ob der DHCP Server von DG dir keine IPv4 gibt, weil zu viele unterschiedliche MAC-Adressen an dem Anschluss in kürzerer Zeit gesehen wurden.
Generell gilt bei einem Wechsel von Geräten mit unterschiedlichen MAC-Adressen am Glasfasernetz von DG, das eine Wartezeit von mindestens 1 Stunde einzuhalten ist. Und das nicht nur für direkt an der Faser angeschlossene Geräte wie eine 5530, sondern auch für Router/Laptops/PCs... die direkt an den NT angebunden sind.
-
-
Na ja, der Historie nach schon, jedoch wurde ADVA von ADTRAN übernommen. Und letztere Firma ist US-amerikanisch und war einmal eine Siemens-Tochter.
Einerlei, das sind gut Produkte im WDM-Umfeld. Unverständlich ist es mir aber immer noch, das es bei ADVA keine 25 und 50 G Einstecktarten für die FSP 3000 Serie gibt und für alles andere Lieferzeiten von 6 Monaten und mehr.
-
Erst einmal ein herzliches Willkommen im Forum nachträglich!
Da gibt es sicherlich sehr viele Hersteller, die ihre Geräte in Deutschland verkaufen. Da musst Du lediglich eine Suchmaschine deiner Wahl befragen: WLAN Router von XY am Telekom-Anschluss betreiben.
Da Du ja clean bleiben wolltest, wäre die 5530 eine gute Lösung, da sie sogar das Modem der Telekom überflüssig macht und damit einen Stromanschluss einspart.
Aus dem AVM Universum gibt es da noch die neue FRITZ!Box 4060 (https://avm.de/service/wissen…uss-einrichten/). Ich persönlich halte sie aber für überteuert.
Nachtrag: wie jede FRITZ!Box kann auch die 5530 an ein Modem via Netzwerkkabel angeschlossen werden (LAN 1), siehe Handbuch. Seite 56. In meinen Augen macht das an einem Telekom FTTH-Anschluss hinter dem Telekom Modem gar keinen Sinn.
-
Die FRITZ!Box 5530 erfüllt diese Anforderungen. Eine Anleitung gibt es auch: https://telekomhilft.telekom.de/t5/Geraete-Zub…kom/m-p/5426733
-
Weißt du ob theoretisch ein load balancing mit 2 Verträgen möglich wäre?
In einem normalen EFH werden in der REgel ja nicht nur 1 Faser sondern aus Sicherheitsgründen mehrere Fasern eingeblasen. Könnte ich bspw einen 2. Vertrag buchen, und somit mit 2 LWL Patchkabel dann in einen Router der Load Balancing unterstützt und dann 2x 1000/500 fahren? sprich 2000/1000 ?Du verwechselst hier Load Balancing mit Link Aggregation.
Bei Load Balancing (das eine UDM Pro meines Wissens immer noch nicht kann, sondern "nur" Failover). Wird die Last des Weiterleitens der Datenpakete auf verschiedene Schnittstellen aufgeteilt. Round Robin ist z.B. ein gägiges Verfahren. Eine Verdoppelung der Bandbreite, so wie Du sie skizziert hast, erhälst Du damit nicht.
Um es einfach auszudrücken: Das dicke Rohr erhälst Du bei Link Aggregation, bei Load Balancing tröpfelt es mal links und danach rechts. Wobei hier tröpflen relativ ist.
-
Der HüP oder die Hardware im PoP? Oder sogar noch woanders die Hardware dann?
Dem HÜP bzw. der OS2 Faser ist das völlig egal. Das ist alles passive Technologie.
Die Interface im PoP und natürlich bei dir zu Hause müssen getauscht werden. Entweder dein SFP Modul im Router, wenn Du direkt an der Faser hängst oder der ONT.
-
Was mich noch mal interessieren würde: ändert die Ablösung des DG ONTs eigentlich etwas an der Latenz? Die GPON Anschlüsse zeigen ja sonst typischerweise am ersten Hop nach dem Router 2-6 ms (stark schwankend).
Gibt es da keine Erfahrungswerte oder Mesergebnisse deines Arbeitgebers?
-
CrazyFiber hat es schon richtig vermutet, es werden andere Wellenlängen in den 10G Modulen verwendet. Beispielsweise wird darüber in den OpenInfra Threads geschrieben.
Und ja, natürlich liegt es an der Gegenstelle, da muss das passende Interface vorhanden sein.
Letztlich ist das eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der Provider, denn die 10G Schnittstellen sind teurer als die 1G Schnittstellen und wo 1 G anliegt kann kein 10 G sein und umgekehrt. Kündigt nun ein Kunde wegen Wegzug seinen 10 G Anschluss und der Nachfolger ist mit 1 G zufrieden, muss umgebaut werden, das ist teuer.
-
-
Das von OI gelieferte Modul aber wohl nicht ODER da der Anschluss tot war, konnte es nicht gehn.
Jetzt verstehe ich, das SFP Modul war nicht bereits in den 10 Gbit NICs enthalten, sondern von OI.
Bevor Du das Modul von FS.com auspackst, solltest Du das OI Modul noch einmal ausprobieren, der Anschluss läuft ja nun wieder. Es ist ja nicht garantiert, dass das neu gekaufte Modul erkannt wird.
-
Ich kenne die Gegebenheiten nicht, wäre es da nicht sinnvoll am DG Kabel die billige Nylon Einzughilfe zu befestigen und diese dann daran einzuziehen? Für den Rückweg beide Glasfaserkabel an der Einzugshilfe anbringen und dann mit Gefühl an der Nylonschnur ziehen. Aber bitte mindestens die Staubschutzkappen vor dem Einziehen auf das Kabelende stecken.
-
Mit dem Staubsauger saugt man die Schnur auch um enge Kurven.
Ja, das wollte ich ja auch nicht kategorisch ablehnen. Da wo es praktikabel ist, kann man es auch so versuchen. In einem unbestückten Leerrohr wird das gut funktioniert. Schwieriger wird es in einem bereits belegten, wenn es funktioniert ist alles gut!
-
Du hast bei "VLAN für Internettelefonie wird benötigt" die VLAN ID 360 eingegeben und erst dann hat der Internetzugang funktioniert?
Das fällt mir schwer zu glauben.
Im DG Portal steht bei einem kundeneigenen Router folgendes:
"kundeneigener Router - Anschlussmodell FibreTwist (NT)"
In diesem Falle benötigt man gar keine VLAN-IDs, sondern schließt die FB an den NT an und das war es für den Internetzugang.
Gleich ob kundeneigener Router oder nicht. Im Portal müssen die SIP Rufnummern stehen. Üblicherweise erhälst Du einen Brief mit den Kennwörtern.
Hast Du keinen erhalten, dann lass dir die Daten und Passwörter noch einmal schicken.
So wie es sich für mich darstellt, gibt es bei dir einen Zustand, den es nicht geben sollte: Anschluss providerseitig als Standard/PremiumRouter angelegt, jedoch kundeneigenes Equipment provisioniert.
Nachtrag: So etwas habe ich schon im Netz von DG gesehen, da lief aber auch die Telefonie ohne Eingabe von SIP-Daten, sonst wäre mir das gar nicht aufgefallen.
Hast Du die Fernkonfiguration durch den Anbieter abgeschaltet? Falls ja aktiviere diese wieder und starte Mal die 7590 neu. Evtl. funktioniert die Telefonie dann ja von selbst.
-
Natürlich wird das Kabel mit den Einziehhilfen nicht geschoben, sondern lediglich die Einziehhilfe bis zum Endpunkt geschoben (deshalb sind die Baumarkt-Nylonhilfen auch nicht so ideal), dort das Kabel befestigt und dann mit Gefühl die Einziehhilfe zuruckgezogen. Deshalb auch Einziehhilfe und nicht Einschubhilfe
. -
Wobei dieser Anschluss doch gar keiner mit "kundeneigenem Router" war, sondern die VLAN ID 360 für erfolgreichen Internetzugang eingegeben werden musste?
Wen dem so ist, müsste für die Telefoniefunktionalität die VLAN-ID 330 in dem entsprechenden Menü der FB angegeben werden, so wie hier in Punkt 5 beschrieben:
5 VLAN-ID für Internettelefonie eintragen -
Internetrufnummern in FRITZ!Box einrichten | FRITZ!Box 7590Sie wollen in der FRITZ!Box Ihre Rufnummern einrichten, um über das Internet zu telefonieren? ✓ Mit dieser Anleitung geht das ganz einfach.avm.de