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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von HubeBube

  • Glasfaser als Mieter - Ist das wirklich so kompliziert?

    • HubeBube
    • 17. März 2023 um 17:26
    Zitat von fragesteller1

    An der neuen Adresse wurde ein Glasfaseranschluss zum Haus aber nicht zur Wohnung installiert. Im Haus gibt es 6 Mietparteien, die Wohnung die ich beziehen möchte hat noch keinen Anschluss bzw. GF-Kabel. Die aktuelle Mieterin ist ohne Internet glücklich. Ich bin beruflich auf einen Internetanschluss angewiesen.

    Der Vermieter sagt mir jetzt, ich wäre für die Installation der GF-Verbindung von Haus-Empfänger in die Wohnung zuständig.

    Endet das Kabel außerhalb des Gebäudes oder in einem Raum?

    Ist der Vermieter bzw. Eigentümer deiner Wohnung im alleinigen Besitz der 6 Wohnungen oder ist er Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft?

    In welchem Stockwerk befindet sich die mögliche Wohnung?

    Das aktuelle TKG sieht vor, das ein Vermieter ein Glasfaserbereitstellungsentgelt von 5€/Monat, jedoch maximal 540€ in Summe pro Wohnung verlangen darf, das als Info nebenbei.

  • Glasfaser als Mieter - Ist das wirklich so kompliziert?

    • HubeBube
    • 17. März 2023 um 17:08
    Zitat von fragesteller1

    was passiert da technisch zwischen dem Anschluss (im Keller im Haus) und dem späteren Anschluss in der Wohnung? Wird in der Wohnung eine Wanddose wie es für Telefon/Kabel üblich ist bereitsgestellt? Oder wird nur ein LAN-Kabel aus dem Keller in die Wohnung verlegt an das ich mein Modem klemme?

    Im Sinne des TKG terminieren die Fasern, die von außen kommen, an einem zentralen Ort in einem HÜP, manchmal auch als APL bezeichnet. Das ist nichts anderes als eine stromlose Plastikbox von der aus die Inhouse-Verkabelung startet. Vom HÜP aus geht in jede Wohnung ein ca. 3 mm dickes Glasfaserkabel und endert dort an einer Gf-TA. Diese Gf-TA entspricht der TAE-Dose und stellt den gesetzlich vorgeschriebenen passiven Netzabschluss dar. Passiv deshalb, weil für diese Dose ebenfalls kein Stromanschluss benötigt wird. Alles was nach dem Gf-TA kommt ist dein Privatvergnügen. Die meisten Provider stellen dir ein ONT (verfälschend als Medienwandler bezeichnet), der von Licht nach LAN/Ethernet umsetzt. Der ONT ist ein aktives Gerät, da er eine Stromversorgung benötigt. Wichtig ist, das der Provider dich nicht zwingen darf dessen ONT zu nutzen! Du darfst nach TKG auch eigene Hardware verwenden. An den ONT wird z.B. ein Router angeschlossen, ab hier funktioniert alles weitere wie gehabt.

    Man kann sich mit dem Provider auch verständigen, das der ONT (Steckdose für Stromanschluss nicht vergessen) räumlich unmittelbar neben dem HÜP montiert wird. Dann muss auf dem Leitungsweg in die Wohnung anstatt einem 3 mm dicken Glasfaserkabel ein dickeres Netzwerkkabel verlegt werden.

    Der Vollständigkeit halber erwähnt: man kann man an den ONT auch einen Powerline-Adapter oder einen Adapter, der das Netzwerksignal in eine Coax- oder Telefonzweidraht-Leitung einspeist, anschließen. Das sind jedoch nur Lösungen, die der Bandbreite eines Glasfaseranschlusses nicht gerecht werden.

  • Installation eines zweiten Routers am NT?

    • HubeBube
    • 16. März 2023 um 19:57

    Weise gesprochen!

  • Einstellungen in der FritzBox 5590

    • HubeBube
    • 16. März 2023 um 19:55
    Zitat von neisbe

    Um so mehr müsste ja - logisch gesehen- dann die native IPv6-Anbindung sich aufdrängen.

    Da beides aber funktioniert, ist es wohl letztlich egal. Und zeitliche Verzögerungen sind vielleicht mess- aber wohl nicht bemerkbar.

    Nein, egal ist es nicht. Grob gesagt gilt:

    Dual Stack: Native IPv4-Anbindung verwenden

    DS-Lite: Native IPv6-Anbindung verwenden

  • Einstellungen in der FritzBox 5590

    • HubeBube
    • 16. März 2023 um 19:52

    Danke für den Hinweis!

    Da nun diese Einstellung empfohlen wird, sollte dies auch eingestellt werden.

    Wie schön frank_m bemerkte ist das aber nicht mit Internet > Zugangsdaten > IPv6

    -> IPv6-Anbindung - Native IPv4-Anbindung verwenden

    zu verwechseln/vermischen.

  • Installation eines zweiten Routers am NT?

    • HubeBube
    • 16. März 2023 um 16:13
    Zitat von Peter_Straelen

    Die Lösung mit dem Router Fritzbox 4060 im Anbau klingt einleuchtend. Die im Internet beschriebenen großen Vorteile des Geräts benötige ich im Anbau allerdings nicht (WLan wird nicht gebraucht), das würde ich dort abschalten.

    Wenn das WLAN am AVM Mesh Master abgeschaltet wird, überträgt sich diese Einstellung auf alle anderen AVM Geräte und Du hast gar kein WLAN mehr zur Verfügung, auch nicht auf den Repeatern!

  • Installation eines zweiten Routers am NT?

    • HubeBube
    • 15. März 2023 um 20:21

    Wobei ich hier tatsächlich die 4060 via Netzwerkkabel mit der 7490 verbinden würde. Damit ist die Funktionsfähigkeit sichergestellt, der Anbau erhält sogar zusätzlich WLAN.

    FRITZ!Box als Mesh Repeater einrichten | AVM Deutschland

    Evtl. kann man die beiden 8-Port Switche durch einen mit 16-Ports ersetzen. Mittelfristig steht natürlich ein Ersatz für die 7490 an. Da kann man durchaus überlegen, ob man diese nicht durch einen 3000AX oder 6000 Repeater ersetzen kann (Telefonie kann hier der Showstopper sein). Eine 7530AX wäre eine Alternative, wenn an dem Aufstellort ein Telefon benötigt wird. Sollten die bereits vorhandenen Repeater 1750er sein, dann sollten die ebenfalls abgelöst werden. Mindestens 1200AX wäre da mein Rat.

    Letztlich steht und fällt die Entscheidung mit den persönlichen Bedürfnissen, den Anforderungen und auch dem Geldbeutel.

  • Glasfaser im MFH ohne Leerrohre

    • HubeBube
    • 15. März 2023 um 20:01

    Stimmt, obwohl es dein Eigentum mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten ist, darfst Du das Kabel jedoch nicht entfernen, da es Bestandteil des öffentlichen TK Netzes ist und damit wird deine Handlungsfreiheit gesetzlich beschnitten.

    Es gibt seitenweise juristische Abhandlungen über das Thema...

    Ich möchte dieses Thema nun gerne abschließen, da es mit Glasfaser nun gar nichts mehr zu tun hat.

  • Installation eines zweiten Routers am NT?

    • HubeBube
    • 15. März 2023 um 17:37

    Willkommen im Forum!

    Ganz wichtig ist, das an dem ONT deines Providers (welcher ist das?) kein Switch unmittelbar angebunden werden darf. Ausnahme davon: es ist ein managed Switch und Du hast die Expertise VLANs konfigurieren zu können.

    So ganz klar ist mir deine Infrastruktur noch nicht, jedoch könnte eine FRITZ!Box 4060 als AVM Mesh-Master im Anbau mit dem dort montierten ONT (WAN-Port der FB) verbunden werden. An den einen LAN-Port der 4060 kann die PV-Anlage angeschlossen werden und an den zweiten deine vorhandene 7490 über das Cat7 Kabel. Die 7490 kann als AVM Mesh Client konfiguriert werden, ebenso die AVM Repeater. Ggf. ist es ja eine Möglichkeit die beiden TP-Link Switche durch einen mit mehr Ports zu ersetzen.

  • Glasfaser im MFH ohne Leerrohre

    • HubeBube
    • 15. März 2023 um 07:01

    Christian Schwarz-Schilling hatte vor Jahrzehnten die NE4 eingeführt, damit in EFH/MFH örtliche Anbieter die Verlegung, Anschlüsse und Betrieb von Kabelfernsehinfrastruktur durchführen dürfen. Damit sollte die damalige BP nicht auch hier bis zum Endkunden vordringen (müssen) und das mittlerweile angeschaffte Nebenkostenprivileg wurde eingeführt.

    Das öffentliche TK Netz endet am passiven Netzabschluss und das ist in diesem Fall die TAE-Dose. Alles was davor an Arbeiten durchgeführt wird, ist ein Eingriff in die öffentliche TK Infrastruktur, völlig gleich wer der Eigentümer ist.

  • Glasfaser im MFH ohne Leerrohre

    • HubeBube
    • 14. März 2023 um 21:55

    Quickpush beschreibt den Stecker bzw. dessen Montage. Das Kabel mag ja einen minimalen Biegeradius von 11 mm besitzen, jedoch musst Du die Maße eines SC bzw. LC Steckers berücksichtigen (ob APC oder UPC Schliff ist an dieser Stelle erst einmal egal). Der Stecker muss ja auch in das Leerrohr eingezogen werden.

    Der Elektriker hat zumindest ein geeignetes Kabelverlegegerät... Das Telefonkabel würde ich nie entfernen lassen. Erstens benötigt man das ggf. als Fallback, zweitens unterliegt das Kabel bis zur ersten TAE-Dose der Hoheit der Deutschen Telekom AG. Erst ab dem passiven Netzabschlusspunkt (hier: TAE-Dose) in der jeweiligen Wohnung fängt dein Hoheitsbereich an.

  • Deutsche Glasfaser Ping Spikes und Micro hänger

    • HubeBube
    • 13. März 2023 um 07:07

    So zumindest die Erwartungshaltung. Ich hätte auch keine stimmige Erklärung, warum deine UP- und Down-Bandbreite deutlich über 100 Mbps liegt und am ONT durch den Betreiber nur 100 Mbps festgestellt werden können.

  • Deutsche Glasfaser Ping Spikes und Micro hänger

    • HubeBube
    • 12. März 2023 um 08:32
    Zitat von ParanoidX

    Danke, das selbe hab ich auch direkt gedacht als ich das gelesen hab.

    Geht dann nur per Nummer, die unten auf dem ONT steht die Zuordnung?

    Bei DG war es lange Zeit so, das nach der Serial, also der Buchstaben/Zahlenkombination, die auf dem Nokia-ONT mit ALCL beginnt, explizit gefragt wurde. Bei einer Glasfaserfritzbox entspricht das der Modem-ID (AVMG...). Es ist von Vorteil bei einer Kommunikation mit DG diese Serial mitzuteilen.

  • Deutsche Glasfaser Ping Spikes und Micro hänger

    • HubeBube
    • 11. März 2023 um 18:14
    Zitat von ParanoidX

    Wobei ich mich frage, wie der ONT eine 100 MBit Verbindung anzeigt, wenn das Teil doch nur für die Signalumwandlung zuständig sein soll?

    Wer sagt das denn? Ein ONT ist weit mehr als ein simpler Medienwandler. Das ein Vertriebler dies auf Infoabenden so lax nebenbei sagt, ist noch nachvollziehbar. Alle anderen sollten sich mal besser informieren.

    Nur um sicher zu gehen: Du hast die CAT Kabel auch direkt mit FRITZ!Box und ONT verbunden, also ohne ein Patchpanel oder über eine Netzwerkdose? Das Gleiche gilt zwischen FRITZ!Box und dem PC? Stromsparmodus für die RJ-45 Anschlüsse/LAN-Ports der FB ist nicht aktiv?

    Aufgrund des Screenshots in #26 schließe ich zwar Stromsparmodus und Kabelfehler aus, jedoch lieber einmal zu viel als zu wenig gefragt.

  • Zwei Häuser über 270 Meter verbinden über Leerrohr?

    • HubeBube
    • 11. März 2023 um 13:51

    Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich würde ebenfalls das Angebot annehmen, 270m Distanz sind eine Länge, die man als Privatmensch und Laie nicht mehr beherrschen kann.

    Konfektionierte Kabel haben den Vorteil, das Du dich nicht um das Spleißen und vor allem um die empfindliche Spleißstelle kümmern musst, die am besten in einer Spleißbox vor mechanischen Beschädigungen geschützt wird. Vermutlich kommt daher die Erwähnung des APLs vom Bauing. Das ist auch nichts anderes als eine Spleißbox.

    Schwierig kann es für dich werden eine Firma zu finden, die an das "nackte" Glasfaserkabel die sogenannten Pigtails (kurze Glasfaserkabel mit Stecker nur auf der einen Seite) spleißt (Fusionsspleißung). Es gibt zwar auch Techniken, die das rein mechanisch erledigen, über deren Qualität kann ich keinerlei Aussage treffen. Die Fusionsspleißgeräte haben nach dem zusammenschmelzen der Faserkerne noch den Vorteil, das eine automatische Qualitätskontrolle (Dämpfungsmessung) der Verbindung vorgenommen wird.

  • Einstellungen in der FritzBox 5590

    • HubeBube
    • 11. März 2023 um 12:02

    Die Telefonie bei DG läuft über IPv4. Daher ist es geschickt zuerst eine IPv4 Adresse zu erhalten, daher die Empfehlung natives IPv4 auszuwählen.

  • Deutsche Glasfaser - Unifi Dream Machine Pro + Unifi GPON Fiber Modul - Erfahrungswerte?

    • HubeBube
    • 11. März 2023 um 08:13

    Vendor Data (32 byte, ASCII) 32 x 0 oder auch 0x20 im Auslieferungszustand. Das bedeutet "not used".

  • Zwei Häuser über 270 Meter verbinden über Leerrohr?

    • HubeBube
    • 10. März 2023 um 21:31
    Zitat von toni12

    Danke. Und dann noch ein extra Leerrohr (ins vorhandene Leerrhor), so wie das Unternehmen das machen wollte?

    Das hängt vom Durchmesser des bestehenden Leerrohres ab und ob da evtl. noch etwas anderes als das Glasfaserkabel hinzu kommt. Grundsätzlich sollte jedes Kabel in ein eigenes Leerrohr.

    Zitat von toni12

    Danke. Sowas hab ich mir schon gedacht. Wie schließe ich die Glasfaser denn dann nachher an? Was brauche ich?

    Ich rate dir dringend ein konfektioniertes Kabel (Stecker an beiden Enden) zu verwenden. An der Faseranzahl solltest Du nicht unnötig sparen. 2 oder 4 Fasern sollten es schon sein. Wenn Du OS2/SM verwendest, dann benötigst Du pro Seite und pro Faser am Besten ein BiDi SFP Modul. Das bedeutet, das es für RX und TX unterschiedliche Wellenlängen auf einer Faser gibt. Bei der SFP Modulauswahl darauf achten, das TX am A-Ende RX am B-Ende entspricht, also die Wellenlängen der Module "gekreuzt" sein müssen. Ob Du ein MC220L pro Faser oder ein Mediakonverter mit mehreren SFP Slots und mehreren RJ-45 Buchsen verwendest, das ist eine Geschmacksfrage.

    Passende Module werden hier im Forum immer wieder im Zusammenhang mit AON genannt, da musst Du die Suchfunktion des Forums bemühen. Häufig wird auf FS.com verwiesen, es gibt jedoch auch andere Bezugsquellen für SFP Module und Kabel.

  • Einstellungen in der FritzBox 5590

    • HubeBube
    • 10. März 2023 um 20:17

    Ja, natives IPv6 funktioniert natürlich auch. Es ist jedoch für die Telefonie im Netz von DG vorteilhafter natives IPv4 eingestellt zu haben.

  • Einstellungen in der FritzBox 5590

    • HubeBube
    • 10. März 2023 um 18:30

    Das erklärt AVM in einem "Wissensdokument" sehr gut:

    IPv6 in FRITZ!Box einrichten | FRITZ!Box 7490
    Die FRITZ!Box unterstützt die Internet Protokolle IPv4 und IPv6. Falls möglich, stellt die FRITZ!Box eine native IPv4- und eine native IPv6-Internetverbindung…
    avm.de

    Das hat weniger mit DG zu tun, sondern wie AVM die Unterscheidung zwischen Dual Stack (DG) und DS-Lite (z.B. Vodafone Cable) umgesetzt hat.

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