Für alle diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben: FRITZ!OS 7.56 für 5530 und 5590 wurde heute veröffentlicht.
Beiträge von HubeBube
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Ich hätte evtl. ergänzen sollen, das dies nicht im juristischen Sinne gemeint ist, sondern volkstümelnd. Bei letzterem ist die Bedeutung der Begrifflichkeit "Absichtserklärung" negativ besezt. Etwa in dem Sinne von ein Vorhaben anzudeuten, ohne es jemals enrnsthaft zu realisieren.
Allerdings geht das doch wohl aus dem Kontext der folgenden Sätze hervor oder etwa nicht?
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Bei uns hat DNS:NET komplett die letzte Meile übernommen und versorgt sie aus dem eigen Glasfaser-Netz.
Keine PPPoE-Authentifizierung?
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Endgerätefreiheit hin oder her, wenn diese Nutzer jetzt auch noch dem neuen Betreiber die Modem-ID, die bei jeden Hersteller anders geschrieben wird, übermittel soll, ist das Chaos vorprogrammiert.
Die ITU-T sieht nun einmal die Authentifizierung via ID als eine der Möglichkeiten vor und viele Ausrüster, die nicht nur Equipment in D verkaufen, haben das als den Standard implementiert. Da beisst die Maus keinen Faden ab.
Was mich allerdings ärgerlich macht, ist das keine kundenfreundliche Provisionierung des kundeneigenen Endgerätes im Gf-Umfeld möglich ist. Hier ist die Telekom der Klassenprimus und immerhin gibt es bei Deutsche Glasfaser im Kundenportal die Möglichkeit den ONT zu deprovisionieren, wenn man eine 5530 oder 5590 direkt an der Faser nutzen/provisionieren möchte. Warum jedoch die Beschränkung auf lediglich zwei Router und nicht einen anderen ONT, beispielsweise den von der Telekom?
Hat denn jemand der Mitleser schon einmal (erfolgreich) ein anderes Endgerät als eine Glasfaser-FRITZ!Box in dem DG Kundenportal provisionieren können und nicht nur lediglich eine geclonte Hardware angeschlossen?
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Bei VDSL hat der Netzbetreiber nie ein Modem gestellt. Warum? Weil die DSL-Technik immer dieselbe ist und eine Identifizierung über die Einwahl (PPPoE) erfolgte.
Das marktmächtige Unternehmen Deutsche Telekom hat diese Vorgehensweise als Ex-Monopolist zum Standard erhoben und damit kam keiner der Mitbewerber an der DTAG vorbei. Wie war das noch mit der "letzten Meile"?
Hier wird grundsätzlich ein Modem oder Modem/Router vom Netzbetreiber gestellt.
Und hier greift endlich und glücklicherweise das im Dezember 2021 rechtswirksam gewordenen TKG an, das den Providern verbietet bestimmte Endgeräte zu verlangen. Lediglich ein Angebot Providerendgeräte zur Verfügung zu stellen, ohne Verpflichtung diese zu nutzen, ist statthaft. Der Netzabschlusspunkt ist passiv, sprich: hierfür wird kein Stromanschluss benötigt. Ein ONT/Router/Modem - gleich ob VDSL, Kabel, FTTH - benötigt immer einen Stromanschluss und ist daher ein Endgerät.
Im vorliegenden Fall ist die CES HES... Hardware eine Kombination aus HÜP (der als Netzbestandteil unter Hoheit des Providers steht, da dieser passiv ist) und ONT. Den ONT kann und darf ich ablehnen. Aus rein praktischen Gründen des Schutzes vor Beschädigung und Verschmutzung der Stecker bzw. Faser sollte der aktive Anteil an dem Ort erbleiben wo er ist. Es besteht jedoch die Möglichkeit an dem HÜP-Anteil ein anderes Endgerät mittels Steckverbindung anzuschließen.
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Und sollte der OpenAccess Glasfaser Entwurf so kommen wie die Telekom ihn Kritisiert.
Welcher Entwurf? Hast Du eine Quelle?
Aktuell ist "Open Access" nicht mehr als eine Absichtserklärung der Glasfaserinfrastrukturanbieter Diensteanbieter auf die Faser zu lassen. Freilich zu den Konditionen, die der Infrastrukturanbieter vorschreibt. Da es nicht absehbar ist, wann und ob überhaupt die BNetzA den Glasfasermarkt zu regulieren gedenkt, ist "Open Access" nicht mehr als ein Marketigwort im Bullshit Bingo.
Der einzige Anbieter, der das in D wirklich realisiert ist OpenInfra und jeder kann sich glücklich schätzen an dieser Infrastruktur angeschlossen zu sein und zwischen den Diensteanbietern (Internetaccess, Telefonie) frei und beliebig wählen zu können.
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Du hast Recht, es ist auch noch mit 7.50 möglich. Das habe ich in der Tat zunächst in der neuen Web-GUI übersehen. Das ändert jedoch nichts daran, das die modernen Steering-Mechanismen nur mit der gleichen SSID auf allen Frequenzen funktionieren.
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Wie hier im Forum gebetsmühlenartig wiederholt wird:
ICMP-ping und -traceroute sind zur Messung der Güte einer ISP WAN Strecke genauso gut geeignet wie das Wasserschöpfen mit einer Mistgabel: Alle Ergebnisse sind willkürlich und zweifelhaft.
Bestenfalls der binären Antwort kann man trauen (Gegenstelle ist vorhanden oder auch nicht).
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Es ist die Empfehlung und mittlerweile best practice nur eine einzige SSID zu verwenden, denn nur dadurch sind die Steuerungsmechanismen der WLAN-Router möglich.
Ab FRITZ!OS 7.5x kannst Du auch gar keine unterschiedlichen SSIDs für die Frequenzen vergeben. Wenn Du Geräte in bestimmte Frequenzen zwingen möchtest, dann musst Du das im Endgerät bewerkstelligen.
Die häufig gegebene Empfehlung die Frequenzen mit unterschiedlichen SSIDs zu trennen, ist als technisch überholt und veraltet anzusehen.
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Deshalb ja auch so meine fragen, weil ich hier ja gelesen habe ONT und dahinter nen normaler Router sei besser,
Nein, besser ist das auch nicht, sondern technisch nicht schlechter als eine 5530/5590.
Die Signalwirkung "ich benutze mein eigenes Gerät direkt an der Glasfaser" in Richtung Provider ist aktuell noch notwendig. Als Kunde der Telekom, der Du ja bist, sehe ich jedoch auch keine vom Provider aufgestellte Hürde bei der Verwendung einer Glasfaser-FRITZ!Box.
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Yep, vor allem da mit Routermiete.de ein attraktives Mietangebot zur Verfügung steht.
Routermiete.de: Die besten Router günstig mieten
Soll es ein einfach zu administrierender Router im eigenen Besitz sein, dann gilt in Verbindung mit einem ONT immer die Empfehlung sich die Daten einer AVM FRITZ!Box 4060 anzusehen. Die auf PPPoE-only verdongelten Speedport-Router lehne ich persönlich generell ab.
Im Sinne der freien Endgerätewahl nach TKG ist natürlich ein eigener Glasfaserrouter die wirkungsvollere Alternative.
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Willkommen im Forum!
Auch war ich mir dann unsicher zwecks dem ONT oder nicht. Was ist das der mehrwert oder wieso soll man am anfang ONT nutzen?
Aktuell wälzen die Provider Probleme auf den Kunden ab, sofern Du nicht deren gestelltes Equipment benutzt. Die rechtliche Situation ist da eindeutig auf Seite des Kunden, jedoch möchte man jedoch einen Netzzugang haben und keinen Rechtsstreit.
Die temporäre (!) Verwendung des ONT hat den Vorteil, das der Provider bis eibschliesslich diesem in der Verantwortung steht und natürlich kann man eine FRITZ!Box hinter einem ONT nutzen. Ich denke, das ist ein Standardfall in D. Dazu kommt noch, das das Gf-Netz in der Ausbauphase noch wacjelig sein kann und wenn Du keinen Provider-ONT nutzt, bringt der Provider dich gerne in die Beweisnot nachweisen zu müssen, das deine 5530/5590 nicht das Problem ist (was sie so gut wie nie ist).
Von daher der Rat erst einmal den Provider-ONT zu verwenden und wenige Monate später auf "kundeneigene Router" direkt an der Gf angeschlossen zu wechseln.
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Der Beuth Verlag stellt ihn dir gerne gegen Entgelt zur Verfügung oder Du gehst in eine (Hochschul-)Bibliothek und fragst nach Einsicht in die Norm(en).
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Immer mal wieder gab es in der Vergangenheit Anfragen nach der Verlegetiefe und auch Empörung, wenn das Glasfaserkabel nicht mindestens in einem Meter Tiefe verlegt wurde. Bisher war die Antwort darauf, dass die üblichen Normen für die Verlegung von Wasser- und Stromleitungen keine Anwendung finden können und eine entsprechende Norm noch nicht verabschiedet ist.
Am 28. Juli 2023 ist es so weit DIN 18220 (Trenching-, Fräs- und Pflugverfahren zur Legung von Leerrohrinfrastrukturen und Glasfaserkabeln für Telekommunikationsnetze) tritt in Kraft:
DIN 18220: Trenching ist jetzt genormtHoffnung bei Netzbetreibern und Netzbaufirmen - Bedenken bei vielen Kommunen, Stadtwerken oder Tiefbauunternehmen: Das Trenching. Am 28. Juli gibt es eine…www.teltarif.de -
Infos kann ich da nicht liefer, jedoch wäre es schön, wenn Du diese Verlegeart fotografisch dokumentieren und mit uns teilen würdest.
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Grundsätzlich ist das möglich. Du musst jedoch deinen Vertrag vom Kundendienst auf "kundeneigener Router" umstellen lassen. Diese Umstellung ist innerhalb von wenigen Tagen erledigt. Allerdings musst Du die Miete des DG Routers bis zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit weiter bezahlen!
Ist der DG Router direkt an der Glasfaser angeschlossen oder ist der ONT im Einsatz?
Im ersten Fall kommst Du kaum um eine 5530 oder 5590 herum. Ist ein ONT vorhanden, kannst Du daran beliebige Router anschließen.
Eine 7590 (ohne AX) ist ein älteres Modell, wird aber noch supported. Schau dir mal die 4060 an. Auf der WLAN Seite ist es einer der besten AVM Router.
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Wenn man wirklich WiFi 6E haben möchte und von fremdgesteuerten Cloudmanagement nicht zurückschreckt, dann sollte man sich bei dem Primedays Dienstag und Mittwoch einmal überlegen, ob das Amazon eero Pro 6E nicht die bessere Alternative ist.
Im Gegensatz zu den kleineren eero Systemen können die großen Modelle auch in Netzen mit PPPoE und nicht nur mit IPoE/DHCP betrieben werden. Letzteres verwendet auch DG.
eero Pro 6E und eero 6+ im TestVielleicht gehört ihr auch zu denjenigen, die daheim derart viele Gerätschaften mit Internet versorgen müssen, dass nach und nach das ...stadt-bremerhaven.de -
Ich glaube eher an ein übergeordnetes Problem:
Deutsche Glasfaser: Internet-Störung in NorddeutschlandNeben Vodafone kämpft auch Deutsche Glasfaser mit größeren Störungen im Norden Deutschlands. Insbesondere die Großräume Hamburg und Hannover sind betroffen,…amp.netzwelt.deLeider haben wir keinen Einblick in die Infrastrukturen der Provider. Ich gehe jedoch fest davon aus, das die entsprechenden Infrastrukturen redundant ausgelegt sind. Die Dienste (DNS, DHCP, RADIUS ...) werden sicherlich als virtuelle Maschinen in stretched Clustern und/oder bei Hyperscalern betrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, das diese wichtigen Dienste noch on-prem auf physischer Hardware installiert sind, zumindest nicht bei den großen und größeren Anbietern.
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Nein, habe ich nicht. Ist der Traffic Shaper auch auf die gebuchten Bandbreiten eingestellt?
Internet > Zugangsdaten > Internetzugang -> Verbindungseinstellungen - Verbindungseinstellungen ändern - Übertragungsgeschwindigkeit
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Nun ja, das ist jedoch keine Besonderheit von OpenInfra in Deutschland.
Blicke mal in Richtung 1&1 und Du wirst feststellen, das sich Montabaur in die Kupfernetze von Telekom und Vodafone eingekauft hat und ihre Dienste darüber anbietet. Im Mobilfunknetz ist es genau das Gleiche, hier allerdings mit Telefonica als Netzbetreiber. Ja, es gibt auch eigene Glasfasernetze und Funknetze von 1&1, die spielen jedoch in Summe (noch) gar keine Rolle.