Parallel zur Mehrsparte, wo ist das Problem?
Da musst Du Tian fragen. Ich bin der falsche Adressat.
Parallel zur Mehrsparte, wo ist das Problem?
Da musst Du Tian fragen. Ich bin der falsche Adressat.
Aus #9 ist zu entnehmen, dass Tian kein Loch nachträglich für den Gf-Anschluss in das Haus bohren lassen möchte. Welche gute Alternative gibt es zu dem weiteren Mehrspartenanschluss bei einem Neubau?
Yep, die Wohnungsbegehung durch den TK-Provider bzw. das ausbauenden Unternehmen wird Licht ins Dunkle bringen und dabei wird festgelegt, wie vor Ort der Anschluss realisiert wird. Das ist so individuell, dass hier niemand eine realistische Aussage über die Installationsorte treffen kann.
durch die GlasfaserPlus GmbH. Und über die liest man im Internet leider alles andere als positive Bewertungen.
Von keinem Provider liest man überwiegend positive Bewertung, da die Jammerer in Foren lauthals hinausschreien was schlecht ist. Die Zufriedenen sind jedoch nicht oder nur sehr wenig vertreten. So entsteht ein Zerrbild.
Die Gf-TA kann bzw. soll aber nicht einfach nur am einfachsten Ort installiert werden,
Hier hilft ein Blick ins TKG § 73
Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen weiter:
ZitatDer Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren. Dieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt; das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt.
Der Gf-TA ist dieser passive Netzanschlusspunkt. Du kannst bestimmen wohin dieser montiert wird. Dabei sollte man jedoch den Bogen auch nicht überspannen. Schließlich kann nicht nur der Kunde die Undurchführbarkeit der Maßnahme feststellen, sondern auch der Provider. Und dann wird es nix mit dem Anschluss.
Wie viel früher vor der eigentlichen Installation des Glasfaseranschlusses in der Wohnung erfolgt überlicherweise diese Begehung? Ich frage, weil man ggf. auch noch genügend Zeit haben sollte, falls man doch selbst irgendwelche Vorbereitungen (wie Leitungswege) für die Verkabelung in der Wohnung treffen müsste.
Da gibt es keinen einheitlichen Zeitraum. Dieser kann von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten reichen. Allerdings ist ein Radius von 3 m ja durchaus überschaubar. Es wird ja auch erst einmal nur ein Gf-TA montiert und an diesem ein ONT wiederum über ein Glasfaserkabel angeschlossen. Das Gf-Kabel von Gf-TA zum ONT und der Aufstellort des ONT liegt in deiner Hoheit. Da würde ja zunächst auch einmal eine fliegende Verkabelung ausreichen. Da kannst Du dir bereits jetzt schon Gedanken über den Ort des GF-TA machen.
Ich hatte gelesen, dass im Treppenhaus üblicherweise die Kabel Überputz verlegt werden, wenn keine oder keine geeignetnen Leerrohre vorhanden sind. Gilt das auch für die Verlegung in der Wohnung? Solche Kabelkanäle an den Decken sehen schon ziemlich hässlich aus.
Im Treppenhaus müssen auf alle Fälle die je nach Bundesland unterschiedlichen Brandschutzvorschriften eingehalten werden, das ist jedoch nicht deine Herausforderung. Bei der Schaffung der Leitungswege in der Wohnung ist man viel freier. Ganz abgesehen davon ist das Ergebnis bei Verwendung von Markenmaterial (OBO nenne ich hierfür gerne) gar nicht hässlich. Billiges Baumarktmaterial sieht auch auch unterhalb der Decke billig aus, das ist meine bescheidene Meinung.
kann man dann eigentlich noch den Glasfaseranschluss zurückziehen, wenn diese Besichtigung erfolgt ist und sich die Verlegung als recht kompliziert herausstellt oder gilt die Möglichkeit nur zwei Wochen ab dem Zeitpunkt, zu dem man telefonisch zugesagt hat, dass die eigene Wohnung auch einen Glasfaseranschluss in dem Mehrfamilienhaus bekommen soll?
Es ist egal wie lange das dauert, ich würde keinesfalls auf den zusätzlichen Anschluss an das Glasfasernetz verzichten. So eine Gelegenheit kommt auch in einer Eigentumswohnung nur mit erheblichen Mehrkosten wieder. Darüber hinaus muss auch der Provider ein Zeitfenster finden, in dem er den Innenausbau vornimmt. Das sind eher Jahre als Wochen oder Monate..
Üblich ist, das es eine Begehung jeder einzelnen Wohnung durch einen Beauftragten des ausbauenden Unternehmens gibt (in Analogie zu der Hausbegehung). Dort werden Wanddurchbruch und Installationsort des Gf-TA festgelegt. Achte darauf bei diesem Termin auch vor Ort zu sein und vor allem stelle die Frage nach der Aushändigung des Begehungsprotokolles. Bei der Begehung kann sich die Durchführung des Anschlusses als unmöglich herausstellen. In solchen Fällen wird die Absichtserklärung zur Erteilung des Auftrages über einen Glasfaseranschluss nichtig und es kommt kein Vertrag zu Stande.
Ich habe aber in den Beiträgen hier mehrfach gelesen, dass man eben nicht das bereitgestellte Gerät nutzen soll, wenn man nicht vorhat, es dauerhaft zu nutzen, weil der Anschluss für ein eigenes Modem anders konfiguriert wird.
Ich brauche auch nur ein reines Modem und meines Wissens bietet die Deutsche Glasfaser nur Modem/Router-Kombigeräte.
Ich hatte auch immer eigene Geräte am DSL- Anschluss, weil ich nicht auf Dauer eine Monatspauschale für ein Gerät bezahlen möchte, das mir doch nie gehören wird. Ist die Konfiguration für Glasfaser wesentlich komplizierter als die für DSL? Es werden ja Verträge ohne Modem angeboten, daher sollte das doch machbar sein.
Warum wir empfehlen hier zunächst einmal den ONT des Providers zu verwenden, ist der, dass während des Netzaufbaus in deiner Region es öfter zu Wacklern und Fehlfunktionen kommt. Da schiebt der Kundenservice die Probleme gerne auf die kundeneigenen Endgeräte.
Den Vorzug von kundeneigenen Endgeräten (z.B. einer Glasfaser-Fritze) ist der, dass man Zugriff auf die physischen Infos der Faser bzw. der Gegenstelle hat. Nur ein kleines Beispiel: Vor einigen Wochen gab es außerhalb des Hauses einen Faserbruch, das konnte ich aus den Glasfaser-Informationen der FB ablesen. Da der Kundensupport von Deutsche Glasfaser mir nicht geglaubt hatte, zog sich die Entstörung über 3 Wochen hin. Durch eine gute LTE-Versorgung war dies jedoch zu verschmerzen und ich habe auf Zeit gespielt. Schließlich steht mir nach TKG §58 Entstörung nach 3 Tagen eine stets anwachsende Entschädigungszahlung pro Werktag zu (1&1 Kunden wissen das nach den jüngsten Ausfällen nun auch). In Summe waren das 230€ dich ich gefordert und auch erhalten habe. Aus dem ONT des Providers hätte ich die Info der Rx/Tx-Dämpfung nicht ablesen können, da es darauf keinen Zugriff gibt.
Nicht zuletzt gibt es Bestrebungen der Gf-Provider die freie Wahl des Endgerätes (verfälschend häufig als Rout*freiheit bezeichnet) per Allgemeinverfügung durch die BNetzA einschränken zu lassen und den Zwangs-ONT zu fordern. Diesem Ansinnen tritt man am besten entgegen, in dem viele kundeneigene Endgeräte im Feld verwendet werden.
Willkommen im Forum!
Unsere Empfehlung ist grundsätzlich diese zunächst einmal mit dem vom Provider gestellten ONT den Anschluss in Betrieb zu nehmen. Läuft alles gut Zufriedenheit, kann immer noch auf ein kundeneigener Endgerät am passiven Netzabschluss gewechselt werden.
Daher wäre dir im ersten Schritt zu dem Anschluss der UDM an den ONT geraten.
Ich verstehe deine Frage nicht wirklich. Wenn du das Oberteil von dem Genexis einfach selbst gegen ein F2115 tauschst, hast du eine echte GF-TA.
Das Oberteil ist nur zu horrenden Preisen erhältlich, abgesehen davon ist das noch ein Teil des Providernetzes, da darf man nicht so einfach rumbasteln. Darüber hinaus gibt es in diesem Fall keinen dem Kunden zugänglichen Netzabschluss. Der TK-Provider ist nun an der Reihe einen ordnungsgemäßen passiven Netzabschluss bereitzustellen.
Was soll ich dazu sagen. Bei mir gibt es nur HÜP und den Nokia ONT. Immerhin sind die LC/APC Buchsen am HÜP frei zugänglich, so das ich meine FB 5530 Fiber (GPON) dort anschließen konnte.
Wenn die Montage von Gf-TA und ONT in deinem Vertrag festgehalten sind, dann würde ich entweder auf (a) die Bereitstellung eines Genexis F2110 [SC/APC] oder F2115 [LC/APC] Oberteiles oder (b) die Montage eines separaten Gf-TAs bestehen. Jeder TK-Anbieter ist bei Privatkundenanschlüssen gesetzlich verpflichtet einen passiven Netzabschluss dem Kunden zur Verfügung zu stellen.
Diesbezüglich schadet eine Kontaktaufnahme über das DG Portal nichts.
Den § 134 mal durchlesen, der bezieht sich nur auf das Grundstück bzw. dessen Eigentümer.
Letztlich spielt das im Falle Vonovia gar keine Rolle, da ebenfalls zu lesen ist:
Zitat...Anschluss der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude an Netze mit sehr hoher Kapazität insoweit nicht verbieten...
Wenn wir von der typischen Vonovia Betonburg und Massensiedlung ausgehen, dann gibt es dort üblicherweise bereits ein Netz mit sehr hoher Kapazität, nämlich das Kabelnetz. Damit ist dies nun aber auch gar kein glasfaserrelevantes FTTH Thema mehr und für mich nun abgeschlossen.
Wenn Du dir die Beschreibungen zu dem Fibertwist durchliest, offenbart sich die Genialität dieses Systems.
Und ja, den "Deckel" bräuchtest Du nicht, wenn die empfindlichen Kabel im Gehäuse ungeschützt bleiben sollen. Dann reicht ein SC/APC Stecker für den Anschluss.
Der Schutz wird durch ein aufgedrehtes Oberteil mit SC/APC oder LC/APC Buchse erreicht. In diese Buchse wird "dein" Gf-Kabel eingesteckt.
Wie schon vermutet fehlt bei dir ein Gf-TA.
Es gibt im Forum Berichte, das DG manchmal zwei (!) Genexis Baseplates montiert. Eine wird als Gf-TA ausgebaut, die andere als ONT (schwarzer Kasten in der Zeichnung). Damit stimmt die Zeichnung wieder. Häufiger ist allerdings die Montage eines (schwarzen) ONTs des Herstellers Nokia.
Elemir Definiere bitte "versorgen".
Wie Schnurz schon schrieb kann nach TKG §134 auch ein Gebäude angeschlossen werden. Gleichwohl muss der Eigentümer diesen Anschluss nicht nutzen. Das ist jedoch eher theoretischer/hypothetischer Natur. In der Praxis ist es doch so, das jeder Anschluss genutzt wird.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Vonovia scheut wohl die Ertragsmindeung durch einen FTTH-Ausbau und bevorzugt daher FTTB und g.fast bzw. Lösungen auf Coax-Basis.
Es gibt hier seitenweise Beiträge zu dem Thema des Innenausbaus und allesamt mit guten Tipps und Empfehlungen.
Benutze die Suchfunktion und gib dort den Begriff OBO ein.
Hier ein Link zu einem verwandten Thema: Glasfaser im MFH ohne Leerrohre
Habe gelesen, das die Stecker nicht zum Spaß ihre Farben haben und das hat insofern gepasst, das der Transceiver 1310nm-TX/1490nm-RX, den ich doppelt verwenden wollte, blau markiert ist, sein Gegenstück 1490nm-TX/1310nm-RX aber lila und das passt ja dann nicht zu der Farbe, die der LC UPC Stecker hat, nämlich blau. Bedeutet das, das ich von dem Transceiver Richtung Fritz!Box dann auch noch ein anderes Kabel benötige? Wenn man diesbezüglich etwas falsch steckt, kann dann irgendetwas passieren oder geht es dann einfach nur nicht?
Die Farben haben schon unterschiedliche Bedeutung, allerdings kenne ich die Farbe lila nicht im SMF-Umfeld. Den Kommentaren bei FS.com nach handelt es sich hierbei um PC/UPC Schliffe an LC-Bauformen.
Wenn ich dich richtig verstehe, dann hast Du via Glasfaser folgendes vor:
Du benötigst mindestens ein Kabel LC/APC (grün) <-> LC/[U]PC (blau) zum Anschluss an die FRITZ!Box; es liegt nur ein LC/APC <-> LC/APC der Verpackung bei. Da ich den Anschluss des Gf-TAs nicht kenne, kann ich zu dem notwendigen Kabel nichts aussagen.
Grundsätzlich sollte man eine unmittelbare Steckverbindung zwischen grün und blau vermeiden. Im besten Fall wird lediglich das Signal schwach. Im ungünstigen Fall werden die Ferrulen beschädigt. Also immer grün/grün und blau/blau.
Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die FB das nur zur Priorisierung nutzt, wenn die Leitung am Anschlag ist. Aber wenn die Leitung mehr kann, als dort eingestellt ist, dann bremst die FB nicht auf den Wert herunter.
So ist es bei allen Zugangsarten.
Hast Du ein vorgefertigtes Provider-Profil für den Zugang ausgewählt?
Dann wird üblicherweise die Möglichkeit zur Bandbreitenfestlegung nicht angezeigt. Besser ist es daher über anderer Internetanbieter/weitere Internetanbieter die Zugangsdaten selbst einzugeben. Der Profilname kann entweder leer gelassen werden oder ein beliebiges Kürzel, das jedoch nicht identisch mit dem Providernamen ist, verwendet werden.
Beispiel: Es gibt das Profil "Deutsche Glasfaser". Dieser Text darf nicht von Hand hineingeschrieben werden! Stattdessen lieber "DG" oder "myDG" oder "Pippi" oder ... verwenden. Der Grund hierfür ist einfach. Ist der manuell erstellte Text identisch mit dem Profilnamen, dann wird das Profil verwendet.
Soweit so gut, nun habe ich imNetz geforscht und gelesen, dass man dann die 5590 direkt an den HÜP anschließen kann...aber...der hat keine grüne Buchse! Aus dem HÜP geht direkt ein das graue Käbelchen in die Genexis (unten rechts im Bild).
Der Genexis Fibertwist, von dir als Kombigerät bezeichnet, mit Stromanschluss ist der ONT!
Meine Frage nun, ist das so korrekt von der DG installiert worden und kann ich später die 5590 mit dem grünen Glasfaserkabel direkt da am Genexis anstecken UND dann das Netzteil von dem Genexis ausstecken ?
Grundsätzlich ist das richtig installiert. Es scheint bei dir jedoch die gesetzlich vorgeschriebene Gf-TA/Glasfaser-Dose (in Analogie zur TAE-Dose) zu fehlen. Ein Gf-TA/Glasfaserdose ist ein passives Bauteil und benötigt keinen Stromanschluss.
Um ein Endgerät deiner Wahl anzuschließen benötigst du jedoch einen Gf-TA/Glasfaser-Dose. Wie von wolfp schon geschrieben, ist das stromverbrauchende Oberteil einfach abdrehbar und kann z.B. durch ein Genexis F2115 ersetzt werden. Dann hast Du einen Gf-TA und daran ist der Anschluss einer FRITZ!Box möglich.
Traffic-Shaping ist doch eine DSL-Einstellung, die habe ich nicht (zumindest nicht gefunden), wenn das über das GF-Modem geht. Ober übersehe ich etwas?
Ja ![]()
Damit ist die Einstellung der Up- bzw. Downloadrate gemeint. Das gibt es natürlich auch bei einem Glasfaseranschluss.
Internet > Zugangsdaten -> Verbindungseinstellungen hier die gebuchten Up- und Downloadraten konfigurieren.
Ja, das ist so. Bei einer Simplex Single Mode Faser werden in unserem FTTH Kontext 2 Wellenlängen (bei TV über Gf sind es 3) in die Faser eingespeist. Bildlich gesprochen: Auf der einen Seite (A) ist Rot=Tx, dann muss auf der anderen Seite (B) Rot=Rx sein, B sendet mit Blau (Tx) und A empfängt Blau (nun Rx). Sonst wird das nix mit der Kommunikation.
Im Duplex Anschluss werden zwei Fasern verwendet (zur Verwirrung kann allerdings auch Single Mode Fiber als Duplex verlegt werden). Üblicherweise wird hier eine Faser als Rx und die andere als Tx (bei gleicher! Wellenlänge) verwendet. Hier werden die Fasern mechanisch gekreuzt (also einmal gedreht). Damit spart man sich die Verwendung von unterschiedlichen Modulen auf den jeweiligen Enden. Das alles liest sich jedoch komplizierter an, als es ist.
Wichtig ist nur, das bei einer einzigen (Simplex) Single Mode Faser peinlich genau darauf geachtet werden muss, an welchem Ende des Kabels welches Transceiver SFP-Modul verwendet wird.
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